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	<title>Else Roesdahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:13:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Else_Roesdahl&amp;diff=2339987&amp;oldid=prev</id>
		<title>46.211.92.188 am 28. Februar 2025 um 05:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-28T05:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Else Roesdahl.jpg|mini|Else Roesdahl, 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Else Roesdahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1942]] in [[Sønderborg]]) ist eine [[Dänemark|dänische]] [[Historiker]]in, [[Archäologie|Archäologin]], [[Hochschullehrer]]in und [[Schriftsteller]]in, die 1988 den [[Søren-Gyldendal-Preis]] erhielt und vor allem durch ihre Forschungen und Bücher über die [[Wikingerzeit]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Tochter eines [[Arzt]]ehepaares wuchs in [[Sønderjylland]] auf und begann nach dem [[Abitur]] an der Sønderborg Statsskole 1960 ein Studium der [[Geschichte]] im Hauptfach und nordischer [[Archäologie]] im Nebenfach an der [[Universität Kopenhagen]], das sie 1969 mit einem [[Magister]] abschloss. Anschließend war sie mit Unterstützung eines [[Stipendium]]s mehrere Jahre Mitarbeiterin an der [[Universität Aarhus]] und nahm 1977 als Mitarbeiterin von Professor [[Olaf Olsen (Historiker)|Olaf Olsen]] an einer umfassenden Untersuchung der [[Wikingerburg]] [[Fyrkat]] in [[Hobro]] teil. Im Anschluss arbeitete sie an der literarischen Darstellung dieser Untersuchung mit, die 1977 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Fyrkat&amp;#039;&amp;#039; erschien. Während Olsen im ersten Teil der Abhandlung den militärischen Aspekt der Wikingerburg darstellte, verfasste sie den anderen Teil &amp;#039;&amp;#039;Oldsagerne og gravpladsen&amp;#039;&amp;#039;, der die Bedeutung von Fyrkat und anderer Wikingerburgen als königliche Verwaltungszentren darstellte und deren Prestige für die Macht der Könige durch den großen Materialverbrauch unterstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 erschien Roesdahls erster [[Bestseller]] &amp;#039;&amp;#039;Danmarks vikingetid&amp;#039;&amp;#039;, der das bis dahin führende Standardwerk von [[Johannes Brøndsted]] &amp;#039;&amp;#039;Vikingerne&amp;#039;&amp;#039; (1960) in seiner Bedeutung ablöste, insbesondere wegen der danach stattgefundenen Ausgrabungen und Materialfunde. Das Buch erschien in sechs Auflagen und wurde in die [[Englische Sprache|englische]], [[Polnische Sprache|polnische]], [[Italienische Sprache|italienische]] und [[finnische Sprache]] [[Übersetzung (Sprache)|übersetzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde sie zunächst [[Lektor (Universität)|Lektorin]] und später [[Dozent]]in im Fach [[Mittelalterarchäologie]] an der Universität Aarhus. Zwischen 1981 und 1985 war sie dabei die erste festangestellte Lehrerin der Universität Aarhus im Fach Mittelalterarchäologie. Daneben verfasste sie zahlreiche Artikel über die Wikingerzeit und das [[Mittelalter]] in [[Fachzeitschriften]] sowie weitere Fachbücher. Darin befasste sie sich mit Personen und Sachthemen wie den [[Liste der Könige Dänemarks|Wikingerkönig]] [[Hemming]], das Gebiet [[Danelag]], den Ruheort [[Walhall]], den [[Tafel aus Walknochen|Tafeln aus Walknochen]] und den Siedlern der [[Grænlendingar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem organisierte sie auch nationale und internationale Ausstellungen über die Wikingerzeit wie zum Beispiel in [[York]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vikingerne i England og hjemme i Danmark&amp;#039;&amp;#039; (1981–82). Darüber hinaus übernahm sie zahlreiche akademische Ehrenämter und war nicht nur von 1984 bis 1992 Mitglied des Denkmalrates, sondern von 1988 bis 1990 auch des Archäologischen Komitees. Für ihre Forschungen und Veröffentlichungen während dieser Zeit erhielt sie 1988 den Søren-Gyldendal-Preis und empfing außerdem 1992 das [[Ritterkreuz]] des [[Dannebrog-Orden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Aufmerksamkeit erhielt sie durch die [[Wanderausstellung]] &amp;#039;&amp;#039;Viking og Hvidekrist&amp;#039;&amp;#039;, die im [[Grand Palais]] in [[Paris]] begann und nach dem [[Altes Museum|Alten Museum]] in [[Berlin]] und zuletzt von 1992 bis 1993 im [[Dänisches Nationalmuseum|Dänischen Nationalmuseum]] zu sehen war. Die dabei gezeigten 617 Objekte aus über 80 Sammlungen und 15 Ländern beleuchteten nahezu alle Aspekte der mittelalterlichen Kultur im Zeitraum von [[800]] bis [[1200]]. Sie war dabei nicht nur Managerin der Wanderausstellung, sondern auch maßgeblich an der Erstellung des mehr als 400 Seiten umfassenden [[Ausstellungskatalog]]es beteiligt, der durch Artikel führender Fachleute ergänzt wurde. Nach dem Abschluss der Ausstellung organisierte sie gemeinsam mit dem dänischen [[Literaturwissenschaft]]ler [[Preben Meulengracht Sørensen]] eine [[Wissenschaftliche Konferenz]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Den nordiske fortid i europæisk kultur&amp;#039;&amp;#039;, die sich mit der [[Nordische Geschichte|nordischen Geschichte]] und deren Bedeutung für die Kultur [[Europa]]s beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 erschien das kleine, aber zum Nachdenken anregende Buch &amp;#039;&amp;#039;Hvalrostand, elfenben og nordboere i Grønland&amp;#039;&amp;#039;, das sich mit den wirtschaftlichen Aspekten der Wikingerzeit und dem Verschwinden der [[Normannen]] befasste. 1995 verlieh ihr das [[Trinity College (Dublin)|Trinity College]] in [[Dublin]] einen [[Ehrendoktor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 nahm sie schließlich den Ruf auf eine [[Professur]] für Mittelalter- und Renaissancearchäologie an der Universität Aarhus an. Im gleichen Jahr gab sie &amp;#039;&amp;#039;The Waking of Angantyr&amp;#039;&amp;#039; heraus, das die Vorträge aus dem Symposium &amp;#039;&amp;#039;Den nordiske fortid i europæisk kultur&amp;#039;&amp;#039; beinhaltete. 1999 folgte die Veröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Dagligliv i Danmarks middelalder&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 wurde sie zum Mitglied der [[Academia Europaea]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ae-info.org/ae/Member/Roesdahl_Else Eintrag] auf der Internetseite der Academia Europaea&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1056242795}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kvinfo.dk/side/170/bio/1709/ Biografie (Dansk Kvindebiografisk Leksikon)]&lt;br /&gt;
* [https://pure.au.dk/portal/da/marker%40hum.au.dk Eintrag auf der Homepage der Universität Aarhus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1056242795|LCCN=n/81/22760|VIAF=109356029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roesdahl, Else}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Aarhus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Dänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Dannebrogordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Dublin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roesdahl, Else&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänische Historikerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sønderborg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.211.92.188</name></author>
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