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	<title>Else Reventlow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T08:16:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Else_Reventlow&amp;diff=99799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zsasz: /* Jugend, Studien und erste Anstellungen */</title>
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		<updated>2026-01-02T22:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jugend, Studien und erste Anstellungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charlotte Pauline Else zu Reventlow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Reimann, (* [[3. Februar]] [[1897]] in [[Elbląg|Elbing]]; † [[11. September]] [[1984]] in [[München]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Lehrerin]], [[Frauenrechtlerin]], [[Sozialdemokrat]]in und [[Redakteur]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend, Studien und erste Anstellungen ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch von Mädchenmittelschule, Lyzeum und Oberlyzeum absolvierte sie 1916 das [[Abitur]] und 1917 die Lehramtsprüfung. Sie erhielt ihre erste Anstellung an der Knabenmittelschule in [[Hameln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 1918 war Else Reimann Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Sie absolvierte ein [[Volontariat]] bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Fränkische Tagespost|Fränkischen Tagespost]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde Zeugin einer der ersten öffentlichen nationalsozialistischen Versammlungen auf deutschem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr schrieb sich Else Reimann in [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] für ein Studium der [[Nationalökonomie]] ein, ihr Interesse galt allerdings weniger den Studieninhalten als dem Aufbau der sozialistischen Studentengruppe, zudem nahm sie als jüngste Delegierte am [[Erster Sozialistischer Frauenkongress|ersten sozialistischen Frauenkongress]] in Jena teil. Reimann begann im folgenden Jahr in München [[Literaturgeschichte]], [[Kunstgeschichte]] und [[Theaterwissenschaft]]en zu studieren und engagierte sich auch hier wieder in der Studentenbewegung. Während der Auseinandersetzungen zwischen völkischen Studenten und [[Republikanischer Studentenbund|Republikanischem Studentenbund]] infolge der Ermordung [[Walther Rathenau]]s verließ sie nach dem [[Sturm auf das Hotel Grünwald]] im Januar 1923 die Stadt und folgte ihrem Mann, dem Fotografen und Journalisten Rolf Reventlow (1897–1981), Sohn von [[Franziska zu Reventlow]], den sie am 1. März 1921 geheiratet hatte, nach Berlin. Sie wurde Vorsitzende der sozialistischen Studentengruppe, was zur Verweigerung eines Stipendiums führte und den Studienabschluss unmöglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journalistische und publizistische Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Else Reventlow finanzierte ihren Lebensunterhalt mit Übersetzungsarbeiten und Sprachkursen. 1925 zogen die Reventlows nach [[Heidelberg]], wo Rolf Reventlow als Gewerkschaftssekretär der freien Angestelltenverbände arbeitete. Am 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1926 wurde ihre Tochter Beatrice († 1999) in München geboren. Im selben Jahr gab sie die &amp;#039;&amp;#039; Gesammelten Werke&amp;#039;&amp;#039; ihrer Schwiegermutter [[Fanny Gräfin zu Reventlow]] heraus; zwei Jahre später folgte eine Briefauswahl, wobei sie als Verfasserangabe den historisch nicht korrekten Vornamen Franziska wählte. Da allerdings im Jahre 1935 der [[Albert Langen Verlag]] ganz in die Hände der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] überging, konnte sie keinerlei Einkünfte mehr aus den veröffentlichten Büchern verbuchen, zumal auch die Lizenz vom Verlag nicht herausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1927 bis 1933 arbeiteten Else und Rolf Reventlow bei der &amp;#039;&amp;#039;Volkswacht&amp;#039;&amp;#039; in [[Breslau]]. Else Reventlow war hier zunächst als Kulturkritikerin tätig, dann als Redakteurin und Korrespondentin. Dazu übernahm sie die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Schlesischen Provinzkorrespondenz&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete für diverse andere Publikationen. Im September 1929 zog Else Reventlow für ein Jahr nach [[Ascona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre moderierte Else Reventlow auch Sendungen im Rundfunk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|raw|15|05|1931|65|Stunde der Frau (Hausfrauenbund Breslau). Fünf Minuten für die Hausfrau. Else Reventlow: Erziehung zur Ehe}} Freitag, 22. Mai 1931 15.20 Uhr Breslau 923&amp;amp;nbsp;kHz&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|raw|02|10|1931|71|Erziehung zur Ehe. Ein Zwiegespräch. Else Reventlow, Magda Peterschütz-Lahl}} Freitag, 9. Oktober 1931 20.00 Uhr Breslau 923&amp;amp;nbsp;kHz&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|raw|10|06|1932|57|Stunde der werktätigen Frau. Else Reventlow: Vorurteile im Alltagsleben}} Dienstag, 14. Juni 1932 17.55 Uhr Breslau 923&amp;amp;nbsp;kHz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Emigration ==&lt;br /&gt;
Mit Übernahme der Regierung durch die Nationalsozialisten verließen die Reventlows das Land. Während Rolf Reventlow in die [[Tschechoslowakei]] reiste, floh Else Reventlow mit ihrer Tochter in die [[Schweiz]]. In Ascona arbeitete sie als Lehrerin im Auftrag des „Comité suisse d’aide aux enfants d’émigrés“. In den Jahren von 1937 bis 1940 studierte sie darüber hinaus an der [[Universität Genf]] und der [[Universität Basel]] Französisch, Englisch und Russisch. In Genf legte sie das französische Staatsexamen ab. Vom Februar 1938 bis Mai 1940 lebte sie in Basel. Reventlow hatte ihre Tochter im [[Landerziehungsheim]] [[Paul Geheeb]]s untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie reichte die Scheidung von dem inzwischen in [[Oran]] lebenden Rolf Reventlow ein, am 20. Dezember 1939 erfolgte in Basel das Scheidungsurteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1940 wurde Else, Rolf und Beatrice Reventlow in Abwesenheit die [[deutsche Staatsbürgerschaft]] aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegszeit ==&lt;br /&gt;
Dessen ungeachtet kehrte Else Reventlow Anfang Juni 1940 nach Deutschland zurück und wurde sofort verhaftet. Nach vierzehn Tagen Haft am 19. Juni 1940 wieder entlassen, blieb Reventlow unter der Aufsicht der [[Gestapo]]. Sie musste sich zunächst wöchentlich, dann monatlich vorstellen. Durch den Verlust der [[Staatsbürgerschaft]] hatte sie keinerlei Aussicht, eine Arbeit zugewiesen zu bekommen. Da ihre beiden Brüder aber an der Front waren, durfte sie offiziell als Geschäftsführerin das Möbelgeschäft in Elbing leiten, nachdem dieses als „kriegswichtig“ eingestuft worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Sowjetunion|sowjetische]] Truppen einmarschierten, machte sich Reventlow mit ihrer Tochter im Januar 1945 auf die Flucht nach [[Preetz]]. Im Frühjahr ging sie nach [[Marquartstein]] in Oberbayern, im August nach München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journalistische Laufbahn und Ehrenämter nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Hier arbeitete sie von Oktober 1945 bis Ende 1948 als Redakteurin bei der gerade von den Amerikanern gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Neuen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Da sie seit 1946 auch Beiträge für &amp;#039;&amp;#039;[[Radio Munich]]&amp;#039;&amp;#039; geliefert hatte, wurde sie auf Betreiben [[Walter von Cube]]s am 1. Januar 1949 offiziell vom [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] eingestellt. In der Politischen Redaktion verfasste sie Kurzkommentare und „Mittwochskommentare“. Anfang 1950 verließ sie die politische Abteilung und wechselte als stellvertretende Leiterin in die Nachrichtenabteilung des Bayerischen Rundfunks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1952 bis Januar 1953 führte eine Studienreise sie in die Vereinigten Staaten. Nach dem Erreichen des Rentenalters schied Else Reventlow am 31. Juli 1962 aus dem Bayerischen Rundfunk aus, widmete sich der Familie und ihren ehrenamtlichen Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Nachkriegszeit gehörte Else Reventlow dem Vorstand des [[Bayerischer Journalisten-Verband|Bayerischen Journalistenverbandes]] an und war von 1948 bis 1968 Vorsitzende des Prüfungsausschusses des Verbandes sowie Mitglied in dessen Ehrengericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war sie zunächst als Vorsitzende des Süddeutschen Frauenarbeitskreises aktiv, den sie von 1945 bis zu seiner Auflösung im Jahre 1953 leitete. Sie gehörte zwischen 1950 und 1962 der [[Arbeitsgemeinschaft der Wählerinnen]] an, übernahm auch hier organisatorische Aufgaben. Else Reventlow war auf regionaler Ebene in der SPD aktiv im Ortsverein [[Bogenhausen]] und im Unterbezirk München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1949 trat Reventlow, zunächst nur in der Absicht, [[Ilse Weitsch]] auf der Konstituierenden Versammlung zu vertreten, in den Deutschen Rat Europäischer Bewegung ein. Sie war Mitglied verschiedener Verbände wie der [[IG Druck und Papier]] und der [[Arbeiterwohlfahrt]]. Sie gehörte der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen an und engagierte sich als Mitglied des Kuratoriums der Gesellschaft für Auslandskunde, der sie beinahe 30 Jahre angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1970er Jahren erschienen, wiederum im Albert-Langen-Verlag, die Werke [[Franziska zu Reventlow]]s in Neuausgaben. Else Reventlow, die sich auch schon für die früher publizierten Lizenzausgaben anderer Verlage starkgemacht hatte, gab erneut die Tagebücher, aber auch Novellen und Skizzen sowie Briefe, darunter 1975 die Briefe Fanny zu Reventlows an [[Emanuel Fehling]], heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Neue Wege proletarischer Festkultur&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Der Kuckuck]]&lt;br /&gt;
   |Band=3. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Nummer=21&lt;br /&gt;
   |Datum=1931-05-24&lt;br /&gt;
   |Seiten=14&lt;br /&gt;
   |Online=[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=kck&amp;amp;datum=19310524&amp;amp;seite=14 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reventlow, Rolf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 601.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123629489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123629489|LCCN=n80125253|VIAF=14818982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reventlow, Else}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Reventlow|⚭Else]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reventlow, Else&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reventlow, Charlotte Pauline Else zu (vollständiger Name); Reimann, Else (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lehrerin, Frauenrechtlerin, Sozialdemokratin, Redakteurin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elbląg|Elbing]], [[Westpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zsasz</name></author>
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