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	<title>Else Merke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T17:08:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2023-03-07T16:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E0127-0091-001, LPG Schenkenberg, Jahreshauptversammlung.jpg|mini|Else Merke 1966 (2. v.r.)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Else Merke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geb. Janke (* [[15. Juni]] [[1920]] in [[Stargard Szczeciński|Stargard]]; † [[6. März]] [[2005]] in [[Delitzsch|Schenkenberg]]) war eine Funktionärin der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Blockpartei]] [[Demokratische Bauernpartei Deutschlands|DBD]] und der DDR-Massenorganisation [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|DFD]], zeitweilig Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates der DDR]] sowie [[Volkskammer]]abgeordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren als Tochter eines Kleinbauern absolvierte Else Merke nach dem Besuch der Volksschule von 1935 bis 1939 eine Lehre im landwirtschaftlichen Bereich. Danach war sie als Landarbeiterin bzw. Bäuerin auf dem elterlichen Hof bis zum Kriegsende tätig. Merkes Familie wurde aus Stargard [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Sie fand ihre neue Heimat in [[Döbbelin (Stendal)|Döbbelin]] bei Stendal. Zunächst wirkte Else Merke weiterhin auf dem elterlichen Hof mit. 1951 zog Else Merke, seit 1940 mit [[Helmut Merke]] verheiratet, von Döbbelin nach Schenkenberg bei Delitzsch. Hier erwarb das Ehepaar Merke einen Neubauernhof. Politisch mittlerweile geschult, wurde Else Merke sehr bald zur Wortführerin im Ort und warb für die Kollektivierung. Die 2.&amp;amp;nbsp;Parteikonferenz der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] im Juli 1952 und die Erwartungshaltung an die prominente Funktionärin gaben den letzten Ausschlag, am 16.&amp;amp;nbsp;August 1952 eine der republikweit ersten [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] zu gründen. Diese entstand zunächst als Typ&amp;amp;nbsp;I mit einer Anfangsfläche von 58&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] und erhielt den Namen „[[Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik#Die Verfassung von 1949|7.&amp;amp;nbsp;Oktober]]“. Else Merkes Mann Helmut Merke wurde der erste LPG-Vorsitzende. Else Merke leitete in der LPG zunächst die Feldbaubrigade und bildete einen der ersten LPG-Frauenausschüsse. Um das Ehepaar Merke rankte sich in der Folgezeit der [[Politischer Mythos|politische Mythos]] von LPG-Begründern und es erhielt durch seine Initiative republikweite Aufmerksamkeit. Im Beruf absolvierte Merke 1966 die Facharbeiterprüfung zur Rinderzüchterin und arbeitete bis 1972 als Meisterin in ihrer LPG. Berufsbegleitend absolvierte sie 1967 und 1968 ein Frauensonderstudium an der Agraringenieursschule Dahlen-Döbeln, welches sie als Agraringenieurin beendete. Ab 1972 leitete sie in der LPG Schenkenberg die Abteilung für Kultur- und Sozialwesen, letztendlich wohl auch, um ihren politischen Ämtern nachgehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 engagierte sich Else Merke nicht politisch. Um ihre politische Zuverlässigkeit als Vertriebene nachzuweisen, trat sie 1948 gemeinsam mit ihrem aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Mann Helmut Merke in die neugegründete DBD ein. Im Kreis Stendal gehörten beide zu den Mitbegründern des hiesigen Kreisverbandes. Nach einem halbjährigen Lehrgang wurde Else Merke dann zur Kreisvorsitzenden gewählt. Ab 1950 engagierte sie sich auch verstärkt für den DFD, der Interessenvertretung der Frauen in der DDR. Sie wurde zunächst Landesinstrukteurin des DFD für Sachsen-Anhalt. Wenig später wurde Else Merke auch Mitglied des Bundesvorstandes des DFD. Der zunehmende Bekanntheitsgrad des Ehepaares Merke wirkte sich auch alsbald auf die politische Karriere von Else Merke aus; sie wurde im August 1953 als Abgeordnete der DBD in die Volkskammer kooptiert und nahm im selben Jahr am Weltfrauenkongress in Kopenhagen teil, wo sie auch eine Rede hielt. In der Folgezeit gelangte sie in weitere politische Ämter. 1963 wurde Merke als Vertreterin der DBD Mitglied des Staatsrates, in dem sie bis 1971 verblieb. Ebenfalls 1963 wurde sie Mitglied des Parteivorstandes der DBD sowie des Präsidiums der DBD. Im Präsidium verblieb Else Merke bis 1982, im Parteivorstand bis 1990. 1964 wählten die DFD-Mitglieder sie zur stellvertretenden Vorsitzenden, welche sie bis 1990 blieb. 1986 trat Else Merke nicht mehr zur Volkskammerwahl an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke erhielt im Laufe ihrer Karriere eine Reihe von Orden und staatlichen Auszeichnungen der DDR, darunter die [[Clara-Zetkin-Medaille]] (1958), den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber (1965) und den [[Stern der Völkerfreundschaft]] (1985).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theresia Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Blockpartei und Agrarrevolution von oben. Die Demokratische Bauernpartei Deutschlands, 1948–1963.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2003, ISBN 3-486-56703-9 (&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 64), (Zugleich: München, Univ., Diss., 1998) ([https://link.bsb-muenchen.de/BV016449299 Volltext digital verfügbar]).&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=else-merke|lemma=Merke, Else|autor=[[Siegfried Kuntsche]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2292}}&lt;br /&gt;
* Rita Pawlowski: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Frauen stehen ihren Mann. Frauen in der Volkskammer der DDR 1950–1989. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; trafo, Berlin 2008, ISBN 978-3-89626-652-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie wir angefangen haben. Von der demokratischen Bodenreform zum Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse in der Landwirtschaft. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126610029|VIAF=40375017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merke, Else}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DBD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFD-Funktionärin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trägerin der Clara-Zetkin-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merke, Else&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche DBD-Funktionärin, MdV, Mitglied des Staatsrates der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stargard Szczeciński|Stargard]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Delitzsch|Schenkenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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