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	<title>Else Hirsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T19:54:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Else_Hirsch&amp;diff=283550&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heinrich Kämpchen: erg Siehe auch mit Wikilink Jüdisches Leben in Bochum</title>
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		<updated>2025-11-01T11:45:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erg Siehe auch mit Wikilink Jüdisches Leben in Bochum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Else Hirsch stolperstein in Bochum.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für Else Hirsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stelenweg Bochum Huestraße 28 Stele 6 jüdische Kindertransporte aus Bochum.jpg|mini|Erinnerungsstele an die jüdischen Kindertransporte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Else Hirsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1889]] in [[Bützow]], [[Mecklenburg]]; † um 1943 im [[Ghetto Riga]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Yad Vashem]]. The World Holocaust Remembrance Center |Titel=Else Hirsch |Sammelwerk=Shoah Names Database |Datum=2023 |Online=https://collections.yadvashem.org/en/names/13205168}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
war eine [[Juden|jüdische]] Lehrerin in [[Bochum]], die in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] [[Kindertransport]]e ins Ausland organisieren half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Else Hirsch wurde als erste Tochter des Kaufmanns Hugo Gustav Hirsch (* 5. Februar 1858 –† unbek.) Hausbesitzer und Inhaber der Manufaktur- u. Weißwarenhandlung in der [[Langestraße (Bützow)|Langestraße]] 42&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Buhr–Ratsbuchdruckerei, Bützow |Titel=Adressbuch für Bützow |Datum=1908}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Jenny Löwenthal (1866–1931) in der [[Jüdische Gemeinde Bützow|Jüdischen Gemeinde Bützow]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Jüdische Gemeinde Bützow]] |Titel=jüdische Geburts-, Heirats- und Sterberegister, 1813–1918, Bützow |Sammelwerk=[[Ancestry|Ancestry®]] |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896–1906 besuchte sie die „Höhere Töchterschule“ von Emma Hoffmann in Bützow &amp;#039;&amp;#039;([[Pfaffenstraße (Bützow)|Pfaffenstraße]])&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906–1908 Besuch des Scharenberg Seminars in Schwerin. 1908 bestand sie das Lehramts-Examen für höhere Schulen vor der [[Herzog zu Mecklenburg|Großherzoglich-Mecklenburgischen]] Prüfungskommission. 1909–1911 erhielt sie eine Anstellung als Lehrerin der Höhere Private Knaben- und Mädchenschule in [[Jabłonowo Pomorskie|Gosslershausen]]. Von 1911 bis 1920 Höhere Privatmädchenschule, später festangestellte Lehrerin der städtische Mittelschule in [[Lidzbark|Lautenburg]]. 1920 verließ sie Lautenburg, das nach dem Ersten Weltkrieg nun zu Polen gehörte. Sie zog nach [[Berlin]], wo sie bis 1926 Privatstunden und Handelskurse gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniela Collette |Titel=Else Hirsch |Sammelwerk=Fritz Bauer Bibliothek – Buxus Stiftung |Datum=2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Else Hirsch kam 1927 von Berlin nach Bochum, um eine Lehrerinnenstelle an der Israelistische Volksschule zu übernehmen. Sie arbeitete ferner im Jüdischen Frauenverein und gab [[Hebräische Sprache|Hebräischunterricht]] für Mädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1937 nahm sie an einer Englischfortbildung bei der [[Reichsvertretung der Deutschen Juden]] in Berlin teil, um in Bochum mögliche Emigranten in [[Englische Sprache|Englisch]] unterrichten zu können. Im Juni 1938 reiste sie auch nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]], vermutlich, um Kontakt mit der [[Kinder- und Jugend-Alijah]] aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Reichspogromnacht]] im November 1938, bei der auch die [[Alte Synagoge Bochum|Synagoge in Bochum]] Opfer der Brandstiftung wurde, ist die jüdische Volksschule verwüstet worden. Ihr Hauptlehrer Erich Mendel wurde verhaftet und die Schule 1939 geschlossen. Bis 1941 führte die Lehrerin Else Hirsch sie als private Schule weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bochum.de/Stadtarchiv/Bochum-in-der-NS-Zeit/Leidens-Wege-in-Bochum-1933-bis-1945/Die-Stationen |titel=Leidens-Wege in Bochum 1933 bis 1945. Station 7: Synagoge und jüdische Schule |hrsg=Stadt Bochum |sprache=de |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüdische Volksschule war Pflicht für alle jüdischen Schülerinnen und Schüler geworden. Else Hirsch begann in dieser Zeit in Absprache mit der jüdischen Reichsvertretung, Transporte für Kinder und Jugendliche zusammenzustellen. Zwischen Dezember 1938 und August 1939 organisierte sie mit der Gemeindesekretärin Erna Philipp zehn [[Kindertransport]]e in die [[Niederlande]] und nach [[England]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Evang. Stadtakademie Bochum: [https://www.stadtakademie.de/stelenweg/stele-6.html &amp;#039;&amp;#039;Stele 6&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 17. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie selbst verblieb als einzige jüdische Lehrperson bei den zurückgebliebenen Schülern, bis die Schule im September 1941 aufgelöst wurde. Danach wurde das Gebäude zum so genannten „[[Judenhaus]]“ umfunktioniert. Im Jahre 1942 lebten dort 13 jüdische Familien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ende Januar 1942 wurde Else Hirsch zusammen mit einigen ihrer Schüler ins [[Rigaer Ghetto]] deportiert. Im Ghetto soll Else Hirsch nach Aussage eines überlebenden Schülers in einem Gebäude noch kurzfristig Unterricht für Kinder gegeben und Mahlzeiten für alte und schwache Menschen organisiert haben. Sie kam im [[Holocaust]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ist es zu verdanken, dass viele jüdische Jugendliche aus Bochum den Holocaust überlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Bochum, die Petersstraße in Else-Hirsch-Straße, die Lüderitzstraße in [[Ottilie Schoenewald|Ottilie-Schoenewald-Straße]] und die Wißmannstraße in [[Moritz David|Dr.-Moritz-David-Straße]] umzubenennen. Mit dieser Namensgebung wurden drei ehemalige Bochumer Bürgerinnen und Bürger geehrt, die vom Naziregime wegen ihres jüdischen Glaubens unterdrückt und verfolgt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Amt für Geoinformation, Liegenschaften und Kataster |Hrsg=Stadt Bochum, Die Oberbürgermeisterin |Titel=Bochumer Straßennamen - Herkunft und Deutung |Verlag=Eigenverlag |Ort=Bochum |Datum=2014 |Kommentar=Ausgabe auf einer CD-Rom}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ehemaligen jüdischen Schule in der Huestraße wurde am 22. November 2006 für Else Hirsch ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] in den Bürgersteig einlassen. Die Patenschaft übernahm die CDU-Ratsfraktion Bochum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clemens Kreuzer |Hrsg=Stadtarchiv Bochum |Titel=Die Lehrerin Else Hirsch und Bochums israelitische Schule in den Judenverfolgungen des Dritten Reiches. |Sammelwerk=Bochumer Bürgerbuch für die Opfer der NS-Zeit |Ort=Bochum |Datum=2006 |Online=https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W287J9KU548BOLDDE/$FILE/037_Hirsch_Else.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wurde auch am 29. Mai 2017 die Stele „Jüdisches Gemeindezentrum und Jüdische Kindertransporte aus Bochum“ des [[Stelenweg Bochum]] eingeweiht. Die Rückseite der Stele erinnert an die [[Kindertransport]]e jüdischer Kinder nach England, und die Lehrerin Else Hirsch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurde eine Schule in Bochum-[[Gerthe (Bochum)|Gerthe]] nach Else Hirsch benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://else-hirsch-schule.de/unsere-schule/ |titel=Unsere Schule – Else-Hirsch-Schule |sprache=de-DE |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bochumer Autorin Andrea Behnke schrieb mit „Die Verknöpften“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ariella-verlag.de/die-verknoepften/ |titel=Die Verknöpften |hrsg=Ariella Verlag |datum=2021-01-04 |sprache=de-DE |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Jugendbuch über eine Freundschaftsgeschichte aus der Vergangenheit, die auf der wahren Geschichte rund um die jüdische Schule in Bochum und der Lehrerin Else Hirsch basiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.andreabehnke.de/buecher/verknoepften/ |titel=Die Verknöpften |werk=ANDREA BEHNKE |sprache=de-DE |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Clemens Kreuzer&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Lehrerin Else Hirsch und Bochums israelitische Schule in den Judenverfolgungen des Dritten Reiches&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=„Bochumer Bürgerbuch für die Opfer der NS-Zeit“ im Rahmen des Projektes „Stolpersteine“&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stadtarchiv Bochum, Online-Manuskript&lt;br /&gt;
   |Ort=Bochum&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W287J9KU548BOLDDE/$FILE/037_Hirsch_Else.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=1994}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jürgen Gramenz / Sylvia Ulmer&lt;br /&gt;
   |Titel=Gesamtstammbaum der Mecklenburger Juden&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Projekt Juden in Mecklenburg&lt;br /&gt;
   |Verlag= [[GEDCOM]]&lt;br /&gt;
   |Datum=2015&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.juden-in-mecklenburg.de/Forschungsprojekte}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andrea Behnke&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Verknöpften&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ariella Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2021&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-945530-33-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Jüdisches Leben in Bochum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fritz-bauer-forum.de/datenbank/else-hirsch/ Else Hirsch] In: Fritz Bauer Bibliothek–Buxus Stiftung&lt;br /&gt;
* [https://www.bochum.de/Stadtarchiv/Schaufenster-Stadtgeschichte/Die-Personalakte-der-Lehrerin-Else-Hirsch Die Personalakte der Lehrerin Else Hirsch]  als Archivale des Monats November 2022 im [[Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [https://clubbochum.soroptimist.de/fileadmin/user%20upload/Club/Bochum/Else%20Hirsch%202sprachig.pdf Else Hirsch war eine mehr als bemerkenswerte Frau!]In: [https://www.bochum.de/Startseite bochum.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.bochum.de/Historische-Frauen/Else-Hirsch Porträt von Else Hirsch]  in der Reihe Porträts bedeutender historischer Bochumer Frauen&lt;br /&gt;
* [https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2C6HAFQ934BOCMDE/$File/Portraet_Else_Hirsch.pdf Else Hirsch – Ein Blick in die Archive], Archivforschungen von Linda Unger&lt;br /&gt;
* [https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W287J9KU548BOLDDE/$FILE/037_Hirsch_Else.pdf Projekt Stolpersteine: Dokumentation über Else Hirsch von den Stolpersteinpaten der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-09-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirsch, Else}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Bochum ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Bützow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirsch, Else&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdische Lehrerin, die in der Zeit des Nationalsozialismus Kindertransporte organisierte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bützow]], [[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Riga]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heinrich Kämpchen</name></author>
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