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	<title>Else Himmelheber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:10:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Else_Himmelheber&amp;diff=1988282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AbdulBaqi AlFayoumi: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2026-04-28T18:26:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Else Himmelheber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1905]] in [[Ostheim (Stuttgart)|Stuttgart-Ostheim]]; † [[30. November]] [[1944]] im [[KZ Dachau]]) war eine deutsche [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Else Himmelheber stammte aus einer Arbeiterfamilie. 1911 zogen die sechs Personen in eine Zweizimmerwohnung in der Adlerstraße 24 in [[Heslach]]. Der Vater Philipp Himmelheber starb auf dem Rückmarsch aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] an Lungenentzündung. Die Mutter ernährte ihre vier Kinder durch Näharbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Else Himmelheber besuchte sieben Jahre die [[Volksschule]] und wurde später [[Kontorist]]in. Sie schloss sich im Alter von 13 Jahren der kommunistischen Jugendorganisation an. Ab 1921 war sie Mitglied der Naturfreundejugend, ab 1924 der KJD und ab 1926 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Außerdem war sie zeitweise Leiterin des Jungspartakusbundes. 1925 hielt sie beim Reichsparteitag der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ein Referat über Frauenarbeit, 1928 oder 1931 zog sie nach [[Berlin]]. Sie gehörte zu einer Delegation des [[Bund der Freunde der Sowjetunion|Bundes der Freunde der Sowjetunion]], die nach [[Moskau]] reiste, wo Else Himmelheber zeitweise als Verkäuferin in einer deutschen Buchhandlung arbeitete. Nach Berlin zurückgekehrt, hatte sie dort bei der Reichsleitung der KPD eine Anstellung und schrieb Artikel für Parteizeitungen. 1931 war Else Himmelheber Hauptrednerin auf dem Kampfkongress der Frauen von Rhein und Ruhr in [[Düsseldorf]]. Ein Jahr später beendete sie ihre offizielle Arbeit im Zentralkomitee der KPD und meldete sich erwerbslos. Sie begann nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 mit der Untergrundarbeit für die KPD, was am 20. November 1933 zu ihrer Verhaftung führte. Zunächst wurde sie zu zweieinhalb Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und danach ins [[KZ Moringen]] eingewiesen. Aufgrund einer Begnadigung durch [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] wurde sie 1938 aus dem [[Konzentrationslager]] entlassen. Weil Himmler ausschließlich blonden Frauen diesen Gnadenakt gewährte, färbte Else Himmelheber sich nach ihrer Entlassung aus Protest die Haare schwarz. Sie zog nun wieder in die elterliche Wohnung bei [[Stuttgart]], wo sie 1943 [[Friedrich Schlotterbeck]] wiedertraf, mit dem sie seit der gemeinsamen kommunistischen Jugendarbeit bekannt war. Schlotterbeck hatte eine Haftzeit im [[KZ Welzheim]] von 1937 bis 1943 überlebt. Im Januar 1944 nahm ein alter Bekannter, [[Eugen Nesper (Agent)|Eugen Nesper]], der angeblich von den [[Alliierte]]n gefangen genommen worden und als illegaler Fallschirmspringer wieder nach Deutschland gelangt war, zu Schlotterbeck Kontakt auf. Um diesen Mann bildete sich ein Kreis von Widerstandskämpfern, der zunächst aus Friedrich Schlotterbeck, dessen jüngerem Bruder [[Hermann Schlotterbeck]], [[Karl Stäbler]] und Else Himmelheber bestand und sich bald erweiterte. Nesper allerdings verriet die Gruppe an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], gestand dies aber, als die Repressalien gegenüber Schlotterbeck und seinem Kreis zunahmen, auch wiederum der Widerstandsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Else Himmelheber und Friedrich Schlotterbeck waren inzwischen verlobt. Eine Woche vor dem Hochzeitstermin beschlossen sie, ebenso wie Karl Stäbler und Hermann Schlotterbeck, zu fliehen. Die vier Personen wollten einzeln die [[Schweiz]]er Grenze passieren. Nachdem die Gestapo ein Funkgerät der Gruppe erbeutet hatte und in deren Namen [[Funkspiel|falsche Nachrichten]] nach Moskau sendete, war es besonders wichtig, dass wenigstens ein Mitglied der Widerstandsgruppe über die Grenze gelangte und diesen Fehlinformationen einen Riegel vorschob. Während Friedrich Schlotterbeck in die Schweiz entkommen konnte, misslang Else Himmelheber die Flucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierüber liegen unterschiedliche Berichte vor, nach denen sie entweder schon im Zug verhaftet und zurücktransportiert wurde oder umkehren musste, in Stuttgart untertauchte und erst später verhaftet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Hermann Schlotterbeck, der später in einem Wald bei [[Riedlingen]] von SS-Männern ermordet wurde, und Karl Stäbler konnten die Grenze nicht passieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Else-Himmelheber-Staffel - Stuttgart I.jpg|mini|Else-Himmelheber-Staffel in Stuttgart-Süd]]&lt;br /&gt;
Nach Verhören in der Stuttgarter Gestapozentrale, in denen Else Himmelheber – vermutlich trotz Folter – nichts über ihre Verbindungen zum Schlotterbeckkreis verriet, wurde sie zusammen mit den Eltern und der Schwester Schlotterbecks, [[Gertrud Lutz]], sowie einigen Bekannten und Nachbarn, die gar nichts mit dem Widerstandskreis zu tun gehabt hatten, aber auch verhaftet worden waren, ins KZ Dachau gebracht. Dort wurden sie am 30. November 1944 erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Vor Else Himmelhebers ehemaliger Wohnung in der Adlerstraße 24 wurde ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. Die [[Stuttgarter Stäffele|Else-Himmelheber-Staffel]] zur [[Karlshöhe (Stuttgart)|Karlshöhe]] in Stuttgart-Süd ist seit 1996&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.joebauer.de/de/depeschen.php?sel=20090217&amp;amp;block=10 287. Depesche.] &amp;#039;&amp;#039;Bauers Depeschen&amp;#039;&amp;#039;, 17. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach ihr benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stuttgarter Stadtteil [[Bad Cannstatt|Cannstatt]] ist ein selbstverwaltetes soziales Zentrum nach Else Himmelheber benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sozialeszentrum-cannstatt.de/ |titel=Soziales Zentrum Else Himmelheber |sprache=de |abruf=2026-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Schlotterbeck: &amp;#039;&amp;#039;Je dunkler die Nacht... Erinnerungen eines deutschen Arbeiters 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;. Gabriele Walter Verlag, Stuttgart 1986.&lt;br /&gt;
* Siegfried Bassler: &amp;#039;&amp;#039;Else Himmelheber – Widerstandskämpferin, Opfer, Mahnerin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4465 &amp;#039;&amp;#039;Himmelheber, Else&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}} bundesstiftung-aufarbeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stolpersteine-stuttgart.de/index.php?docid=8 Biografie.] stolpersteine-stuttgart.de&lt;br /&gt;
* [https://www.bv-untertuerkheim.de/pdf/Friedrich-Schlotterbeck-doc.pdf Bericht Schlotterbecks.] (PDF; 752&amp;amp;nbsp;kB) bv-untertuerkheim.de&lt;br /&gt;
* [http://www.wirtemberg.de/widerstandsgruppe-schlotterbeck.htm Widerstandsgruppe Luginsland.] wirtemberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101278326X|VIAF=171489196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Himmelheber, Else}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Moringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandsgruppe Schlotterbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Himmelheber, Else&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ostheim (Stuttgart)|Stuttgart-Ostheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AbdulBaqi AlFayoumi</name></author>
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