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	<title>Else Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T18:39:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Else_Berg&amp;diff=2838066&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dornwald: /* Leben */ Tippfehler, etc.</title>
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		<updated>2026-01-18T14:22:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler, etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tine Baanders, Else Berg en mevr. Sluyters, 1931 (cropped).jpg|mini|hochkant|Else Berg, 1931]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Else Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1877]] in [[Racibórz|Ratibor]]; † [[19. November]] [[1942]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) war eine [[Niederlande|niederländische]] [[Maler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait of Else Berg (1877-1942), by Leo Gestel.jpg|mini|hochkant|Leo Gestel: Porträt von Else Berg, 1913]]&lt;br /&gt;
Else Berg war die Tochter von Jakob Berg, einem Inhaber der Zigarrenfabrik in Ratibor, und Hedwig Creutzberger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;joodsvirtueelmuseum&amp;quot;&amp;gt;[https://www.joodsvirtueelmuseum.nl/kunstenaar/else-berg/ &amp;#039;&amp;#039;Else Berg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Joods Virtueel Museum&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 3. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer ihrer Verwandten war der Urologe Georg Berg (* 6.&amp;amp;nbsp;Februar 1862 in Ratibor; † 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1936 in Frankfurt am Main). Gemeinsam mit drei Schwestern und drei Brüdern wuchs sie im oberschlesischen Ratibor auf, das damals zu Preußen gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;&amp;gt;Marloes Huiskamp: [https://resources.huygens.knaw.nl/vrouwenlexicon/lemmata/data/huis &amp;quot;Berg, Else&amp;quot;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Digitaal Vrouwenlexicon van Nederland&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Oktober 2016. Abgerufen am 3. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie studierte Malerei in Paris bei [[Jean-Paul Laurens]], gemeinsam mit [[Henri Le Fauconnier]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuijn&amp;quot;&amp;gt;Marguerite Tuijn: &amp;#039;&amp;#039;Else Berg, 1877 – 1942&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Laren am Meer. Meisterwerke aus dem Singer Museum&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, Thorsten Sadowsky (Hrsg.), Museum Kunst der Westküste, 2012, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann ab 1900 an der Berliner [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Künste]] bei [[Arthur Kampf]]. In Berlin lernte sie den niederländischen Maler [[Mommie Schwarz]] kennen. Nach dem Studium zog Else Berg 1910 nach Paris und machte Bekanntschaft mit den modernen Kunstströmungen des Kubismus und Fauvismus. Mit Mommie Schwarz reiste sie 1911 nach Holland aus. Ab 1914 verbrachte Else Berg viel Zeit im nordholländischen Künstlerdorf Bergen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt; Der Maler [[Leo Gestel]] wurde ein guter Freund der zwischenzeitlich als Paar zusammengekommenen Berg und Schwarz. Gemeinsam mit ihm und seiner Frau unternahmen sie 1914 eine Reise nach Mallorca, bei der zahlreiche Gemälde entstanden. Im Sommer 1915 zogen Berg und Schwarz auf einen Bauernhof in [[Schoorl]] und Berg wurde Mitglied der [[Bergener Schule (Malerei)|Bergener Schule]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;joodsvirtueelmuseum&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1916 wohnten beide in der Tweede Jan Steenstraat in [[Amsterdam]] in Gestels ehemaligen Atelier, das zu einem Treffpunkt verschiedener Künstler wurde. Am 21. April 1920 heiratete Else Berg Mommie Schwarz und wurde 1924 als niederländische Staatsbürgerin eingebürgert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt; 1922 bereisten sie Italien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;joodsvirtueelmuseum&amp;quot;/&amp;gt; 1927 fertigte Berg in der belgischen Bergbauregion rund um Lüttich Gemälde von Bergleuten sowie Zirkus- und Jahrmarktszenen. In Folge reiste sie auf den Balkan und nach Limburg, wo sie viele neue Arbeiten schuf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;joodsvirtueelmuseum&amp;quot;/&amp;gt; Ende der 1920er Jahre zog das Paar in eine Wohnung am Sarphatipark 42.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuijn&amp;quot;/&amp;gt; Gemeinsam besuchten sie auf Reisen [[Mallorca]], Länder des ehemaligen [[Jugoslawien]]s, die [[Türkei]] und [[Spanien]]. Ihre Reisen finanzierte Berg mit dem Verkaufserlös ihrer Werke und der finanziellen Unterstützung ihrer wohlhabenden Familie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Else Berg - Zelfportret met penselen (Q28102789) - no frame.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Zelfportret met penselen&amp;#039;&amp;#039;, um 1929]]&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren beteiligten sich Berg und Schwarz an Hilfsmaßnahmen für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland, die in die Niederlande kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt; Zu Beginn der Besetzung der Niederlande durch die [[Wehrmacht]] 1939 verweigerten Else Berg und Mommie Schwarz das Tragen des [[Judenstern]]s. Sie lagerten einen Großteil ihrer Arbeiten bei Freunden ein und fanden Unterschlupf bei der Freundin Tine Baanders in Baambrugge in der Gemeinde [[De Ronde Venen]] und später im gegenüberliegenden Haus Geynwijk, wo sie mindestens bis Februar 1942 blieben. Im Laufe des Jahres 1942 kehrten sie in ihr Haus am Sarphatipark zurück, wo sie am 12. November 1942 verhaftet und in die [[Hollandsche Schouwburg]] gebracht wurden. Von dort wurden sie erst in das [[Durchgangslager Westerbork]] gebracht, dann nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] und am 19. November 1942 im [[KZ Auschwitz-Birkenau]] ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;joodsvirtueelmuseum&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Else Berg beteiligte sich an den Gruppenausstellungen verschiedener Künstlervereinigungen, an Ausstellungen in Galerien und in Museen und hatte mehrere Einzelausstellungen. 1913 nahm sie an Ausstellungen der [[Kunstenaarsvereniging Sint Lucas]], der Künstlervereinigung &amp;#039;&amp;#039;De Onafhankelijken&amp;#039;&amp;#039; (Die Unabhängigen) und des avantgardistischen &amp;#039;&amp;#039;Moderne Kunstkring&amp;#039;&amp;#039; teil. 1916 wurde sie Mitglieder der neu gegründeten Avantgarde-Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;Hollandsche Kunstenaarskring&amp;#039;&amp;#039; (Holländischer Künstlerkreis). 1918 und 1919 stellte Berg in der Kunsthandlung Walrecht in Den Haag aus. 1923 stellte sie auf der internationalen Ausstellung der 1917 in Rotterdam gegründeten Künstlergruppe &amp;#039;&amp;#039;De Branding&amp;#039;&amp;#039; (Die Brandung) aus und 1927 bei der neuen realistischen Künstlervereinigung &amp;#039;&amp;#039;De Brug&amp;#039;&amp;#039;. 1930 hatte sie Einzelausstellungen in Den Haag und Utrecht und unter anderem in der Kunsthandlung Vecht in Amsterdam. 1932 nahm sie an der Ausstellung „d&amp;#039;Art Hollandais Contemporian“ in Paris teil. 1940 fand ihre letzte Einzelausstellung statt und 1941 ihre letzte Beteiligung an der Ausstellung des Hollandsche Kunstenaarskring.&amp;lt;ref name=&amp;quot;joodsvirtueelmuseum&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 gab es eine Retrospektivausstellung im [[Frans Hals Museum]] in Haarlem und 2012 zusammen mit Werken von Mommie Schwarz eine Doppelausstellung im [[Joods Museum]] in Amsterdam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt; Viele ihrer Bilder befinden sich im [[Stedelijk Museum]] [[Alkmaar]]. Im Museum [[Singer Laren]] sind fünf ihrer Bilder, davon zwei als Leihgaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuijn&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Else Bergs Malstil war stark abstrahiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;joodsvirtueelmuseum&amp;quot;/&amp;gt; ohne sich einem bestimmten Genre zuordnen zu lassen. „Während ihre frühen Zeichnungen und Radierungen eine traditionelle akademische Ausbildung erkennen lassen, weisen ihre Gemälde aus dieser Zeit einen [[Impressionismus|impressionistischen]] Stil auf. In den Jahren nach 1910 gibt es Beispiele für [[Luminismus]] und [[Kubismus]], den dunklen [[Expressionismus]] der [[Bergener Schule (Malerei)|Bergener Schule]], Esoterik, Realismus, eine Art naiver [[Surrealismus]] und Arbeiten, die an die Volkskunst des Balkans erinnern“. Sie umfassen Landschaften, Dorfansichten, Aktbilder, Porträts und Stillleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DVN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Else Berg Compositie No 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Komposition No. 2&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Else Berg Mallorca.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mallorca&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ElseBergBoerderijSchoorl1915.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Bauernhof in Schoorl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Else Berg Circus met gitaar.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Circus met gitaar&amp;#039;&amp;#039;, um 1929&lt;br /&gt;
Else berg - portrait of Mommie Schwarz 1936.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Porträt von Mommie Schwarz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der vom NS-Regime verfolgten Kunstschaffenden der Bildenden Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Piet Spijk: &amp;#039;&amp;#039;De Bergense School en Piet Boendermaker. Kunstverzamelaar in Amsterdam en Bergen.&amp;#039;&amp;#039; Waanders, Zwolle 1997&lt;br /&gt;
* Linda Horn: &amp;#039;&amp;#039;Else Berg en Mommie Schwarz – Kunstenaarspaar in Amsterdam 1910–1942.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-94-91196-18-8.&lt;br /&gt;
* Betty van Garrel: &amp;#039;&amp;#039;De trommel van Else Berg.&amp;#039;&amp;#039; Uitgeverij &amp;amp; Boekhandel Bas Lubberhuizen, Amsterdam 2012, ISBN 978-90-5937-305-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://jck.nl/nl/locatie/joods-historisch-museum Else Berg],&amp;#039;&amp;#039; Eintrag auf der Website des &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Museum Amsterdam]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118939289|LCCN=n90716877|VIAF=75149196513674792038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berg, Else}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilllebenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Racibórz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berg, Else&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schwarz-Berg, Else&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländische Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Racibórz|Ratibor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dornwald</name></author>
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