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	<title>Elsbeth Stern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:09:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elsbeth_Stern&amp;diff=704165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 14. November 2025 um 22:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-14T22:28:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elsbeth Stern.jpg|mini|Elsbeth Stern (2016)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elsbeth Stern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1957]] in [[Marburg]]) ist eine deutsche [[Psychologie|Psychologin]] und emeritierte Professorin für [[Lehr-Lern-Forschung]] an der [[ETH Zürich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://emerita.ifvll.ethz.ch/ueber-uns/prof-dr-elsbeth-stern.html |titel=Prof. Dr. Elsbeth Stern |sprache=de |abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die Lehr-Lern-Forschung, [[Kognitionspsychologie]] und [[Intelligenz]]forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 machte sie Abitur in [[Schwalmstadt]]/Treysa. Sie studierte Psychologie an der [[Philipps-Universität Marburg]] und an der Universität Hamburg. Nach ihrem Diplom bei [[Hubert Feger]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie 1986 bei [[Kurt Pawlik]] mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;[[Reaktivität (Sozialwissenschaften)|Reaktivitätseffekte]] in Untersuchungen zur Selbstprotokollierung des Verhaltens im [[Feldforschung|Feld]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 1993 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für [[Entwicklungspsychologie]] von [[Franz Emanuel Weinert|Franz E. Weinert]] am [[Max-Planck-Institut für psychologische Forschung]] in München. Sie [[Habilitation|habilitierte]] sich 1994 im Fach Psychologie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des mathematischen Verständnisses im Kindesalter&amp;#039;&amp;#039;. Von 1994 bis 1997 war sie Professorin für [[Pädagogische Psychologie]] an der [[Universität Leipzig]]. Von 1997 bis 2006 arbeitete sie als Forschungsgruppenleiterin am [[Max-Planck-Institut für Bildungsforschung]] in Berlin. Unter anderem forschte sie in einem [[Lernlabor]], wie Kinder im Grundschulalter sinnvoll an [[Mathematikdidaktik|Mathematik]] und [[Naturwissenschaft]]en herangeführt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2003/15/P-Elsbeth_Stern &amp;#039;&amp;#039;Was Hänschen lernt&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Zeit]] vom 3. April 2003 Nr. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Ralph Schumacher]] entwickelte sie 2004 an der FH [[Neubrandenburg]] ein [[Curriculum (Pädagogik)|Curriculum]] für die [[Frühkindliche Bildung]]. 2006 nahm sie einen Ruf an die [[ETH Zürich]] auf eine Professur für Lehr- und Lernforschung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde sie in die [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IDW-online | ID=620185 | Titel=Vier neue Mitglieder in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Autor=Petra Plättner | Institution= [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz]] | Datum=13. Januar 2015 |Zugriff=14. Januar 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Presse bekannt wurde sie u.&amp;amp;nbsp;a. durch eine Untersuchung zum Einfluss des [[Lateinunterricht]]s auf die [[Intelligenzentwicklung]], in der kein positiver Effekt auf das logische Schlussfolgern und Leistungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich nachgewiesen werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Haag, L. &amp;amp; Stern, E. (2000): &amp;#039;&amp;#039;Non scholae sed vitae discimus. Auf der Suche nach globalen und spezifischen Transfereffekten des Lateinunterrichts&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Pädagogische Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, 14, S. 146–157. [https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/ifv/professur-lehr-und-lernforschung/publikationen-stern/Stern_non_scholae_2000.pdf Volltext] (PDF, 991 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20170203095650/https://www1.ethz.ch/educ/pro/litll/Macht_Latein_Klug.PDF Macht Latein klug?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 552&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Forschung und Lehre (Zeitschrift)|Forschung &amp;amp; Lehre]].&amp;#039;&amp;#039; 6/2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Studie wurde von [[Theo Wirth]] kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Theo Wirth |url=http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/2011_1/pegasus_2011-1_wirth.pdf |titel=Unfaire Lateinkritik |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-09-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stern ist verheiratet und lebt in Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nadja Pastega |Titel=«Viele Eltern überschätzen die Intelligenz ihrer Kinder» |Hrsg= |Sammelwerk=Tages-Anzeiger |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |ISSN=1422-9994 |Seiten= |Online=https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/viele-eltern-ueberschaetzen-dieintelligenz-ihrer-kinder/story/24570705 |Abruf=2019-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
2023 äußerte sich Elsbeth Stern in einer öffentlichen Podiumsdiskussion scharf und polemisch zur sogenannten „Studentinnen-Studie“ von Katja Rost und Margit Osterloh. Diese identifizierte Unterschiede in Karrierepräferenzen als Hauptursache für den geringen Frauenanteil auf höheren akademischen Ebenen. Stern bezeichnete die Arbeit, unter anderem, als „nicht einmal auf dem Niveau einer Bachelorarbeit“ – eine Formulierung, die als polemisch und unangemessen kritisiert wurde. Trotz erfolgreicher Publikation der Studie mit dem Titel &amp;quot;Leaky Pipeline&amp;quot; in der peer-reviewten &amp;#039;&amp;#039;European Management Review&amp;#039;&amp;#039; hielt sie an ihrer Kritik fest, ohne die publizierte Version gelesen zu haben. Ihr Verhalten wurde als Beispiel für voreingenommene Wissenschaftskommunikation, Vorverurteilung, und mangelnde Ergebnisoffenheit gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rico Bandle |Titel=Studentinnen und Karriere: Autorinnen von kontroverser Studie bekommen recht |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2025-07-25 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/feuilleton/zwei-professorinnen-wurden-wegen-einer-studie-zu-frauen-und-karriere-beschimpft-und-verunglimpft-nun-sind-sie-rehabilitiert-ld.1895060 |Abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katharina Fontana |Titel=Frauen und Karriere: Warum diese Studie zu Unrecht kritisiert wird |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2025-07-25 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/meinung/skandalisierte-studentinnen-studie-forschungsfreiheit-gilt-auch-dann-wenn-einem-die-ergebnisse-nicht-passen-ld.1895041 |Abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reaktivitätseffekte in Untersuchungen zur Selbstprotokollierung des Verhaltens im Feld&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Frankfurt am Main 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des mathematischen Verständnisses im Kindesalter.&amp;#039;&amp;#039; Pabst Publisher, Lengerich 1988.&lt;br /&gt;
* mit J. Guthke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven der Intelligenzforschung.&amp;#039;&amp;#039; Pabst Publisher, Lengerich 2001.&lt;br /&gt;
* mit R. Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Lernen im Vorschulalter. Elektronisches Lehrbuch für den Modellstudiengang &amp;quot;Early Education&amp;quot; an der FH Neubrandenburg&amp;#039;&amp;#039;. 2004.&lt;br /&gt;
* mit [[Aljoscha Neubauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lernen macht intelligent – Warum Begabung gefördert werden muss.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, ISBN 978-3-421-04266-8.&lt;br /&gt;
* mit R. Grabner und R. Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Lehr-Lern-Forschung und Neurowissenschaften: Erwartungen, Befunde und Forschungsperspektiven.&amp;#039;&amp;#039; (= Bildungsreform. Band&amp;amp;nbsp;13). Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2005.&lt;br /&gt;
* mit Aljoscha Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Intelligenz – Große Unterschiede und ihre Folgen.&amp;#039;&amp;#039; DVA, München 2013, ISBN 978-3-421-04533-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Elsbeth Stern (psychologist)|Elsbeth Stern}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130887714}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ifvll.ethz.ch/ueber-uns/personen/personen-forschung/prof-dr-elsbeth-stern.html Webseite an der ETH Zürich]&lt;br /&gt;
* Elsbeth Stern: [https://video.ethz.ch/speakers/lecture/0765e152-6601-46af-9711-5a9de71dab57.html &amp;#039;&amp;#039;Von der Intelligenz zum intelligenten Wissen: der Erwerb von Kompetenzen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Einführungsvorlesung.&amp;#039;&amp;#039;] Videoportal der ETH Zürich, 11.&amp;amp;nbsp;Juni 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130887714|LCCN=n86094129|VIAF=29759462}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stern, Elsbeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stern, Elsbeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Psychologin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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