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	<title>Elsa Gress - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elsa_Gress&amp;diff=2336088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zweioeltanks: /* Rückkehr nach Dänemark und Auszeichnungen */ lf</title>
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		<updated>2024-01-23T07:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rückkehr nach Dänemark und Auszeichnungen: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elsa Judith Elisa Gress&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1919]] in [[Frederiksberg Kommune|Frederiksberg]]; † [[18. Juli]] [[1988]] in [[Damsholte]], Insel [[Møn]]) war eine [[Dänemark|dänische]] [[Schriftsteller]]in und Gesellschaftskritikerin. Sie wurde mit dem [[Kritikerprisen (Dänemark)|Kritikerprisen]] und dem [[Søren-Gyldendal-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit, Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Elsa Gress wuchs in Ordrup als Tochter eines Sekretärs auf. Der Vater verspielte das Vermögen der Familie bei [[Pferderennen#Pferdewetten|Pferdewetten]] und führte ein unbeständiges Leben. Der frühe Tod der Mutter 1938 verschärfte noch die familiäre Dysfunktion. Nach dem Abschluss des [[Neusprachliches Gymnasium|neusprachlichen Gymnasiums]] in Ordrup 1937 nahm sie ein Studium der [[Literaturwissenschaft]] an der [[Universität Kopenhagen]] auf. Sie unternahm zwischen 1937 und 1939 mit ihrem Bruder und Freundinnen ausgedehnte Reisen [[Trampen|per Anhalter]] in [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]], [[Belgien]] und [[Frankreich]]. Durch glückliche Fügung gelangte sie bei Kriegsausbruch von Paris nach London. [[Douglas Douglas-Hamilton, 14. Duke of Hamilton|Douglas Douglas-Hamilton]], mit dem sie in Briefkontakt gestanden hatte, unterstützte sie finanziell, bis sie nach Dänemark zurückkehren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Elsa Gress: &amp;#039;&amp;#039;Fuglefri og fremmed. Erindringsbilleder&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1971, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Dänemark unter deutscher Besatzung|deutschen Besatzung]] beteiligte sie sich am [[Dänischer Widerstand|dänischen Widerstand]] und musste zeitweise im [[Untergrundbewegung|Untergrund]] leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die persönlichen Beobachtungen im NS-Deutschland der Vorkriegszeit prägten ihr schriftstellerisches Schaffen und machten sie zu einer entschiedenen Verfechterin von [[Demokratie]] und [[Humanismus]]. 1942 schloss sie ihr Studium mit einer Arbeit über die englische Kunstkritik um 1700 (&amp;#039;&amp;#039;Engelsk æstetisk Kritik fra 1680 til 1725&amp;#039;&amp;#039;) ab und erhielt dafür die Goldmedaille der Universität Kopenhagen, ehe sie 1944 einen [[Magister]]titel erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Schicksalsschläge trafen sie auch nach Kriegsende: Sowohl ihr Bruder Palle Gress als auch ihr Partner begingen [[Suizid]]. Elsa Gress war zwischen 1945 und 1946 Mitarbeiterin der [[British Broadcasting Corporation]] (BBC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarisches Debüt und USA-Aufenthalt ===&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren widmete sie sich zunehmend der Schriftstellerei. Sie verfasste Romane, [[Literaturkritik]]en, [[Drama|Dramen]] und [[Essay]]s, war aber auch als [[Übersetzung (Sprache)|Übersetzerin]], Verlagsberaterin und Kommentatorin tätig. 1945 veröffentlichte sie eine erste Sammlung ihrer Essays unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Strejftog&amp;#039;&amp;#039; und begann damit eine Reihe von Arbeiten, die sich mit den Themen Gesellschaft, Kunst und Liebe befassten. Zugleich gab sie darin ihre Erlebnisse bei Reisen und Auslandsaufenthalten wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf verarbeitete sie ihre schmerzhaften Erfahrungen in ihrem mit einem Literaturpreis ausgezeichneten [[Debüt]]-Roman &amp;#039;&amp;#039;Mellemspil&amp;#039;&amp;#039; (1947), der die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die ins London der Nachkriegszeit flieht, um dort den Selbstmord ihres Geliebten zu verarbeiten und neuen Halt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 erbte sie von einem Onkel eine Wohnung in der Kopenhagener Teglgårdsstræde. Diese entwickelte sich schnell zu einem Sammelpunkt für Künstler und Intellektuelle. Um den Lebensunterhalt für sich und ihre wechselnden Untermieter zu sichern, arbeitete sie in dieser Zeit überwiegend als Übersetzerin. 1950 nahm sie am jährlichen [[Salzburg Seminar|Seminar für US-amerikanische Studien]] in [[Salzburg]] teil und lernte dort den US-amerikanischen [[Literaturwissenschaft]]ler und [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] dieses Seminars, Professor [[R. W. B. Lewis]], kennen. Sie folgte ihm in die [[Vereinigte Staaten|USA]]. Aus dieser zwischen 1951 und 1952 bestehenden Liebesbeziehung entstammt ihr erster Sohn, der [[Philologie|Philologe]] und [[Hochschullehrer]] [[David Gress]], der nach der Ablehnung ihres Visums für die USA und ihrer Rückkehr nach Dänemark 1953 geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Dänemark und Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
1956 heiratete sie den US-amerikanischen [[Maler]] [[Clifford Wright (Maler)|Clifford Wright]], den sie während ihres Aufenthalts in den USA im Sommer 1952 in der [[Künstlerkolonie]] [[Yaddo]] im [[New York (Bundesstaat)|Bundesstaat New York]] kennengelernt hatte, und mit dem sie 1957 zwei weitere Kinder bekam. Trotz der Ablehnung ihres US-Visums 1952 empfand sie eine Faszination für die USA und die von der [[McCarthy-Ära]] geprägte US-amerikanische Kultur der [[1950er]] Jahre. Dieses Interesse spiegelte sich in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Nye strejftog&amp;#039;&amp;#039; (1957), einer Sammlung neuer Essays, wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 verzog sie mit ihrer Familie aus Kopenhagen nach [[Glumsø]] auf der [[Seeland (Dänemark)|Insel Seeland]] und wurde eine maßgebliche Persönlichkeit der dortigen Künstlerkolonie. 1964 veröffentlichte sie das Buch &amp;#039;&amp;#039;Det uopdagede køn&amp;#039;&amp;#039;. Die Ereignisse der Kindheit und den Verlust des Familienvermögens beschrieb sie im ersten Band ihrer [[Memoiren]], der 1965 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mine mange hjem&amp;#039;&amp;#039; erschien und in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem übersetzte sie auch Werke wie [[Anthony Burgess]]’ [[A Clockwork Orange (Buch)|&amp;#039;&amp;#039;A Clockwork Orange&amp;#039;&amp;#039;]] (1962), &amp;#039;&amp;#039;Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens&amp;#039;&amp;#039; (1963), [[Bertrand Russell]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophie des Abendlandes]]&amp;#039;&amp;#039; (1965) sowie [[Philip Roth]]s &amp;#039;&amp;#039;Goodbye Columbus&amp;#039;&amp;#039; (1965), aber auch &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Mal- und Zeichenbuch&amp;#039;&amp;#039; (1964) in die [[dänische Sprache]]. In dem 1969 veröffentlichten Essayband &amp;#039;&amp;#039;Fugle og frøer&amp;#039;&amp;#039; beschrieb sie die Bedeutung von Reisen und anderer Erlebnisse für die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit. Daneben verfasste sie 1970 ein [[Bühnenwerk|Theaterstück]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Den sårede Filoktet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 wurde sie mit dem Wissenschafts- und Kulturpreis &amp;#039;&amp;#039;[[Tagea Brandts Rejselegat]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Band ihrer Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Fuglefri og fremmed&amp;#039;&amp;#039; (1971), für den sie 1971 mit dem [[Kritikerprisen (Dänemark)|Dänischen Kritikerpreis]] geehrt wurde, erzählte sie über ihre Studienzeit und die Erlebnisse im Ausland. 1972 verließ sie mit ihrer Familie die Künstlersiedlung Glumsø und ließ sich auf der Insel [[Møn]] nieder. Dort setzte sie ihr künstlerisches Wirken fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 erhielt sie als erste Frau den [[Søren-Gyldendal-Preis]]. Autobiografisch geprägt war auch das Buch &amp;#039;&amp;#039;Compania I&amp;#039;&amp;#039; (1976), in dem sie ihre Erlebnisse aus den Kopenhagener Jahren 1948 bis 1956 beschrieb. Ebenfalls 1976 erschien &amp;#039;&amp;#039;Compania II&amp;#039;&amp;#039;, das die Erinnerungen bis ins Jahr 1972 fortführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer intensiven Kritik an sozialen, kulturellen und literarischen Problemen setzte Elsa Gress die Tradition der kulturradikalen Schriftsteller [[Georg Brandes]] und [[Poul Henningsen]] fort. Zur Lösung dieser Probleme sah sie in erster Linie den Humanismus, während sie eine Lösung durch den aufkommenden [[Feminismus]] der [[1970er]] Jahre ablehnte und sich sogar deutlich vom Feminismus distanzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elsa Gress, die 1975 Mitglied der Dänischen Akademie wurde, schrieb zuletzt die Romane &amp;#039;&amp;#039;Salamander&amp;#039;&amp;#039; (1977) und &amp;#039;&amp;#039;Simurghen&amp;#039;&amp;#039; (1986). Ein Jahr nach ihrem Tod entstand ein [[Fernsehfilm]] über sie mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Dramatikeren Elsa Gress&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elsa Gress starb 1988 im Alter von 69 Jahren. Die Beisetzung fand auf dem Friedhof ihres Wohnortes Damsholte auf Møn statt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/gresselsschriftsteller_22.html Das Grab von Elsa Gress]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119042665}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0340357}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kvinfo.dk/side/170/bio/956/ Biografie (Dansk Kvindebiografisk Leksikon)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119042665|LCCN=n/79/60015|VIAF=41882439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gress, Elsa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Dänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Deutschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Dänische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preises Tagea Brandts Rejselegat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gress, Elsa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gress, Elsa Judith Elisa (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frederiksberg Kommune|Frederiksberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Damsholte]], Insel [[Møn]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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