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	<title>Elsa Bienenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:49:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elsa_Bienenfeld&amp;diff=696933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Clemens Dulcis: /* Studium und Wirken */  Kulturkritikerin &gt; Musikkritikerin</title>
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		<updated>2024-09-14T04:47:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Studium und Wirken: &lt;/span&gt;  Kulturkritikerin &amp;gt; Musikkritikerin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elsa Bienenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[23. August]] [[1877]] in [[Wien]]; ermordet [[26. Mai]] [[1942]] im [[Vernichtungslager Maly Trostinez|KZ Maly Trostinez]] bei [[Minsk]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ushmm.org/online/hsv/person_view.php?PersonId=5192011 |titel=Holocaust Survivors and Victims Database -- Elsa Bienenfeld |abruf=2020-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine österreichische Musikhistorikerin und Musikkritikerin jüdischer Herkunft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Elsa Bienenfeld (1877–1942) 1927 © Georg Fayer.jpg|mini|Elsa Bienenfeld (fotografiert von [[Georg Fayer]] 1927)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Elsa Bienenfeld wurde als erstes von vier Kindern ihrer aus Krakau stammenden jüdischen Eltern geboren. Der Vater war der Hof- und Gerichts-Advokat Dr. Heinrich Bienenfeld (1849–1895), die Mutter, Viktoria geb. Schmelkes (1852–1918), stammte aus einer bekannten Rabbinerfamilie. Elsa Bienenfeld besuchte die für Mädchen zu dieser Zeit erlaubten Schulen in Wien und maturierte als [[Externistenprüfung|Externistin]] am [[Akademisches Gymnasium (Wien)|Akademischen Gymnasium]]. Während dieser Zeit wurde sie im Alter von acht Jahren aufgrund ihres musikalischen Talents am Conservatorium der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien]] aufgenommen und schloss als Siebzehnjährige ein praktisches Musikstudium mit Auszeichnung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Wirken ===&lt;br /&gt;
An der [[Universität Wien]] belegte sie zunächst die Fächer Chemie und Medizin. Angespornt durch einen Vortrag [[Guido Adler (Musikwissenschaftler)|Guido Adlers]], widmete sich Elsa Bienenfeld schließlich der [[Musikwissenschaft]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1904 als erste Frau am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien mit einer Arbeit über [[Wolfgang Schmeltzl]]. Sie war Privatschülerin von [[Alexander von Zemlinsky]] und [[Arnold Schönberg]], mit denen sie gemeinsam in der Reformschule von [[Eugenie Schwarzwald]] in Wien Musikkurse gab. Weiters unterrichtete sie an [[Volkshochschulen in Österreich|Volkshochschulen]] und an der [[Urania (Wien)|Wiener Urania]]. Über 25 Jahre war sie als Musikkritikerin vor allem beim [[Neues Wiener Journal|Neuen Wiener Journal]] und bei der [[Frankfurter Zeitung]] tätig. In Wien war sie zudem die erste Frau, die Kulturrezensionen unter eigenem Namen veröffentlichte. Seit 1904 war sie zudem als wirkendes Mitglied an der Herausgabe der „Denkmäler der Tonkunst in Österreich“ beteiligt. Ihr vielseitiges Engagement am Wiener Musikleben führte 1927 auch zu ihrer Mitwirkung bei den Vorbereitungen für die Festivitäten zum 100. Todestag [[Ludwig van Beethoven]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfolgung und Tod im Vernichtungslager ===&lt;br /&gt;
Im [[Austrofaschismus]] zu Beginn der 1930er Jahre wurde Elsa Bienenfeld vom Neuen Wiener Journal gekündigt. Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im Jahr 1938 wurde sie wegen Devisenvergehens angeklagt. Sie wurde [[Entmündigung|teilentmündigt]], verhaftet und später in einer Sammelwohnung untergebracht. 1942 wurde sie ins [[Vernichtungslager Maly Trostinez]] bei Minsk [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] und dort am 26. Mai 1942 ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenken und Würdigung ===&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 2017 schlug die Malerin [[Konstanze Sailer]] im Rahmen ihrer digitalen Kunstinitiative &amp;#039;&amp;#039;Memory Gaps&amp;#039;&amp;#039; vor, einen nach [[Leopold Kunschak]] benannten Platz im [[Wien|Wiener]] Bezirk [[Hernals]] in &amp;#039;&amp;#039;Elsa-Bienenfeld-Platz&amp;#039;&amp;#039; umzubenennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= [[Israelitische Kultusgemeinde Wien]] |url= https://www.ikg-wien.at/event/memory-gaps-erinnerungsluecken-bienenfeld-ausstellung/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;Memory Gaps ::: Erinnerungslücken: &amp;#039;&amp;#039;Bienenfeld&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2023-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. Juni 2019 benannte die Stadt [[Wien]] einen Weg im Bezirk [[Leopoldstadt]] nach Elsa Bienenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bienenfeld, Elsa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bend–Bins.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, Red. Leitung: Renate Heuer, München 1993, ISBN 3-598-22682-9, S. 428.&lt;br /&gt;
* [[Marie-Theres Arnbom]]: &amp;#039;&amp;#039;Damals war Heimat – Die Welt des jüdischen Großbürgertums&amp;#039;&amp;#039;, Amalthea-Verlag 2014, S. 127–169.&lt;br /&gt;
* Eva Taudes: &amp;#039;&amp;#039;„Wien wird so unerträglich kleinstädtisch“ : Elsa Bienenfeld (1877-1942) : Werdegang und Wirken im kulturellen Wien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Wien: Praesens Verlag 2018, ISBN 978-3-7069-0976-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Bienenfeld_Elsa|Bienenfeld, Elsa|MK}}&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS|00000822|Stand=2010-12-06}}&lt;br /&gt;
* Silke Wenzel: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Elsa_Bienenfeld.html Artikel „Elsa Bienenfeld“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 18. Januar 2008.&lt;br /&gt;
* [http://www.doew.at/aktuell/oeg-frauen-ag_bienenfeld.pdf Artikel] beim [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|DÖW]] von Eva Taudes, abgerufen am 13. Jänner 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133345637|VIAF=20870725|LCCN=no/2015/145915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bienenfeld, Elsa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Vernichtungslager Maly Trostinez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bienenfeld, Elsa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Musikhistorikerin und Musikkritikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vernichtungslager Maly Trostinez]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Clemens Dulcis</name></author>
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