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	<title>Elne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elne&amp;diff=321093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Entenküken: Navileiste wieder rein</title>
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		<updated>2026-04-20T09:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Navileiste wieder rein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Elne&lt;br /&gt;
|nomlocale=Elna&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Elne.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Pyrénées-Orientales|Pyrénées-Orientales]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Céret|Céret]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton La Plaine d’Illibéris|La Plaine d’Illibéris]] (Hauptort)&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes des Albères, de la Côte Vermeille et de l’Illibéris|Albères, Côte Vermeille et l’Illibéris]]&lt;br /&gt;
|insee=66065&lt;br /&gt;
|cp=66200&lt;br /&gt;
|longitude=02/58/16/E&lt;br /&gt;
|latitude=42/36/01/N&lt;br /&gt;
|alt mini=0&lt;br /&gt;
|alt maxi=65&lt;br /&gt;
|km²=21.29&lt;br /&gt;
|siteweb=http://www.ville-elne.fr/&lt;br /&gt;
|image=Cloitre d&amp;#039;Elne - galerie nord.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Kreuzgang von Elne&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auf [[Katalanische Sprache|Katalanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Elna&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] im [[Département]] [[Département Pyrénées-Orientales|Pyrénées-Orientales]] der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]. Die {{EWZ|FR|66065}} Einwohner (Stand {{EWD|FR|66065}}) der Stadt nennen sich Illibériens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Elne liegt am [[Tech]], zwölf Kilometer südlich von [[Perpignan]], sieben Kilometer nördlich von [[Argelès-sur-Mer]], sechs Kilometer vom Mittelmeer entfernt im Hinterland von [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)|Saint-Cyprien]], in Nachbarschaft zu den Orten [[Palau-del-Vidre]], [[Latour-Bas-Elne]], [[Alénya]], [[Corneilla-del-Vercol]], [[Montescot]], [[Bages (Pyrénées-Orientales)|Bages]] und [[Ortaffa]] und ist umgeben von Aprikosen- und Pfirsichplantagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anhöhe von Elne, auf dessen Kuppe heute das ehemalige bischöfliche Kloster liegt, und seine umgebende Landschaft war nach archäologischen Forschungen seit dem [[Jungsteinzeit|Neolithikum]] bewohnt. Als älteste Siedlung des [[Roussillon]] beherrschte es die Ebene und den Verbindungsweg zwischen dem unteren [[Languedoc]] (frz. Basse Languedoc) und [[Katalonien]]. Es lag nahe genug an der Küste, um den Seeweg zu kontrollieren, dennoch weit genug im Landesinneren, um vor Überraschungsangriffen von See her sicher zu sein. Viele Völker hinterließen hier bei der Überquerung der Pyrenäen zu oder von der iberischen Halbinsel ihre Spuren. Die Stadt „Illiberi“ wurde von vielen antiken Schriftstellern bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. als bewohnt erwähnt. Der Ortsname hat [[Iberer|iberische]] Ursprünge und bedeutet „neue Stadt“ (baskisch &amp;#039;&amp;#039;iri + berri&amp;#039;&amp;#039;). Ob die von [[Herodot]] (2,33) im 5. Jahrhundert vor Chr. erwähnte Stadt (polis) „Pyrene“ mit Elne zu identifizieren ist, ist zweifelhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Titus Livius]] (21,24) schlug [[Hannibal]] 218 v. Chr. nahe der Stadt „Illiberis“ im Zusammenhang mit seinen Verhandlungen über einen freien Durchzug sein Lager auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 1. Jahrhundert v. Chr. litt das bis dahin offensichtlich stattliche „Illiberis“ unter der Konkurrenz der herangewachsenen antiken Stadt „Ruscino“ (Namensgeber des Roussillon), die zwischen dem heutigen [[Perpignan]] und dem [[Mittelmeer]] lag, und war „nicht mehr als eine bescheidener Überrest einer einstmals großen Stadt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4. Jahrhundert n. Chr. hatte sie ihren Glanz wieder zurückerlangt. Dies ist unter anderem auf die Förderung [[Konstantin der Große|Kaiser Konstantins]] zurückzuführen, der der Stadt den Namen seiner Mutter, der hl. [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helena]] übertragen hatte, die dann „Helena“ oder „Castrum Helenae“ hieß, was auf einen befestigten Ort hindeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|VII,2|2820||Helena 1|[[Otto Seeck]], [[Johann Baptist Keune]]|RE:Helena 1|mit ausführlichem Nachtrag, der die literarischen Quellen auswertet}} Zweifel an der Güte der Quellenlage für diese Umbenennung werden in der [[:fr:Elne#Castrum Helenae|französischen Wikipédia]] geäußert. Ob sich der heutige Name der Stadt von „(Castrum) Helenae“ ableitet, wie Johann Baptist Keune meint, oder vom älteren „Illiberis“, wird diskutiert, vgl. [[:ca:Elna#Etimologia|katalanische Viquipèdia]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Mauern dieser Stadt wurde Helenas Enkel [[Constans]] 350 von Kriegern im Dienst des [[Usurpation|Usurpators]] [[Magnentius]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Untergang des Römischen Reiches]] im 5. Jahrhundert und der [[Franken (Volk)|fränkischen]] Invasion (nach 507, [[Schlacht von Vouillé]]) wurde Elne im 6. Jahrhundert eine der letzten Bastionen der [[Westgotenreich|Westgoten]] und Sitz eines [[Diözese|Bistums]], das es bis 1602 blieb. Als die [[Mauren]] 719 die [[Pyrenäen]] überquerten, war Elne eine der ersten Städte, die sie angriffen. Auch unter den wiederholten Befreiungsversuchen durch [[Pippin der Jüngere|Pippin den Kurzen]] hatte Elne sehr zu leiden. Umso mehr wurde die Wiederherstellung der Sicherheit durch die Franken und [[Karl der Große|Karl den Großen]] begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;lt;!--wann??--&amp;gt;die [[Grafschaft Roussillon|Grafen des Roussillon]] Unabhängigkeit erlangten, wurde Perpignan die [[Hauptstadt]] ihres Reiches, Elne blieb Sitz des Bischofs.&lt;br /&gt;
[[Datei:Elne Gedenktafel 1285.jpg|mini|Gedenktafel, die an das Massaker von 1285 erinnert]]&lt;br /&gt;
Als die [[Kathedrale]] 1069 geweiht wurde, ersetzte sie eine ältere Kirche. Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert vollendeten die Domherren den [[Kreuzgang (Architektur)|Kreuzgang]]. 1285 wurde die Stadt unter der Herrschaft der [[Grafschaft Barcelona|Grafen von Barcelona]] geplündert, die Kathedrale in Brand gesetzt und die Menschen, die draußen Zuflucht gefunden hatten, von den französischen Truppen von [[Philipp III. (Frankreich)|Philipp dem Kühnen]] massakriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1472 revoltierten die Einwohner von Elne gegen die französische Herrschaft. Die Stadt wurde erneut besiegt, erobert und ihr Hauptmann, Bernat d&amp;#039;Oms, 1474 [[Enthauptung|enthauptet]]. 1493 gelangte Elne gemeinsam mit dem ganzen Roussillon wieder zurück zum [[Königreich Aragón|Katalanisch-Aragonesischen Königreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 200-jährigem beständigem Wechsel kam 1602 der Bischofssitz nach Perpignan. 1641 erlitt Elne erneut einen Sieg der Franzosen und kam 1659 im [[Pyrenäenfriede]]n unter die Herrschaft [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] Seitdem wandelte sich Elne zu einer Agrarstadt, die trotz ihrer wiederholten Zerstörungen durch ihre verschiedenen Invasoren ein Zeugnis ihrer vergangenen Größe blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert hinterließen ein Bildhauer und ein Maler ihre bleibenden Eindrücke: [[Aristide Maillol]] und [[Étienne Terrus]]. &amp;#039;&amp;#039;La Pomone&amp;#039;&amp;#039; von Maillol dient als Kriegsmahnmal. Das Atelier von Terrus, in dem [[Henri Matisse]] und [[André Derain]] zu Gast waren, brachte die Bewegung des [[Fauvismus]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* die ehemalige Kathedrale, heute Pfarrkirche [[Ste-Eulalie-Ste-Julie (Elne)|Ste-Eulalie-et-Ste-Julie d’Elne]] aus der Mitte des 11. Jahrhunderts, die im 14. und 15. Jahrhundert umgebaut, um 1404/15 mit einem Turm versehen und an der Südseite um sechs Seitenkapellen ergänzt wurde.&lt;br /&gt;
* der Kreuzgang aus dem 12. bis 14. Jahrhundert mit außergewöhnlich schönen romanischen Skulpturen&lt;br /&gt;
* die Reste der [[Stadtmauer]] der Oberstadt aus dem 13. und 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;Musée d’Archéologie&amp;#039;&amp;#039;, im Ostflügel des Kreuzgangs, mit einer Sammlung attischer Keramik aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und Töpferwarenexponate aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;Musée d’Histoire&amp;#039;&amp;#039;, im Westflügel des Kreuzgangs, mit Exponaten zur Stadtgeschichte, wie Urkunden, Siegelstempel und Skulpturen&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;Musée Terrus&amp;#039;&amp;#039; mit Werken von Étienne Terrus und seinen Zeitgenossen. Allerdings wurde 2018 bekannt, dass 82 der 140 ausgestellten Bilder Fälschungen sind. Die Zukunft des Museums ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/kultur/frankreich-mehrzahl-der-bilder-in-terrus-museum-gefaelscht-1.3961141 Mehrzahl der Bilder in Terrus-Museum gefälscht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die [[Maternité suisse d’Elne]] im &amp;#039;&amp;#039;Château d’En Bardou&amp;#039;&amp;#039; (mit Museum), wo von 1939 bis 1944 rund 600 [[Flüchtlingskind]]er aus dem [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] und dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] geboren wurden.&lt;br /&gt;
* In der Altstadt wurden seit 2023 mehrere Parkplätze zu öffentlichen Obstgärten umgewandelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elne Cathédrale Sainte-Eulalie-et-Sainte-Julie.jpg|Kathedrale &amp;quot;Sainte-Eulalie-et-Sainte-Julie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Elne fortification.jpg|Stadtmauer&lt;br /&gt;
Elne porte(2).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Porte de Balagué&amp;#039;&amp;#039;, ehemaliges Stadttor&lt;br /&gt;
Elne porte de perpignan2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Porte de Perpignan&amp;#039;&amp;#039;, ehemaliges Stadttor&lt;br /&gt;
Elne porte de collioure.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Porte de Collioure&amp;#039;&amp;#039;, ehemaliges Stadttor&lt;br /&gt;
Elne war memorial.jpg|Kriegerdenkmal von [[Aristide Maillol]]&lt;br /&gt;
Elne arch constantin1.jpg|Torbogen von 1569&lt;br /&gt;
Elne upper town.jpg|Oberstadt (Boulevard Illiberis)&lt;br /&gt;
Elne Place de la République.jpg|Place de la République&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
[[Gemeindepartnerschaft|Partnerstadt]] von Elne ist seit 1990 [[Castelló d’Empúries]] in der spanischen [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|Autonomen Gemeinschaft]] [[Katalonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Eidenbenz]] (1913–2011), Flüchtlingsbetreuerin, Gründerin und Leiterin der &amp;#039;&amp;#039;Maternité suisse d&amp;#039;Elne&amp;#039;&amp;#039; und spätere Ehrenbürgerin in Elne, [[Gerechter unter den Völkern|Gerechte unter den Völkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ALPHABETISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul Barrère (Rugbyspieler)|Paul Barrère]] (1905–1978), Rugbyspieler in Toulon, Bayonne und Lourdes&amp;lt;ref&amp;gt;[http://en.espn.co.uk/statsguru/rugby/player/3676.html Paul Barrere], &amp;#039;&amp;#039;en.espn.co.uk&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marguerite Blume-Cárdenas]] (* 1942), Bildhauerin und Zeichnerin&lt;br /&gt;
* [[Camille Cabana]] (1930–2002), Senator von Paris, Präsident des [[Institut du monde arabe]] von 1995 bis 2002&lt;br /&gt;
* [[Victor Martin (Geiger)|Victor Martin]] (1940–2017), spanischer Geiger und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Étienne Terrus]] (1857–1922), Maler&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur ==&lt;br /&gt;
* --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ville-elne.fr/ Website von Elne (französisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Céret}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4219260-2|LCCN=no2016005769|VIAF=210145541822896601042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elne| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Entenküken</name></author>
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