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	<title>Elmsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-22T12:41:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Elmsburg&lt;br /&gt;
|Bild = Elmsburg Kirche Fundamente aufgemauert.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Aufgemauerte Fundamente des Kirchenbaus&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höheburg, Hanglage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine, freigelegte Fundamente&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Kommende des Deutschen Ritterordens&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Schöningen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52/8/38.4/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/55/10.5/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 270&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug =  DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Elmsburg Lageplan 1896.jpg|mini|Lageplan der Elmsburg, 1896]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elmsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ab dem 11. Jahrhundert eine [[Mittelalter|mittelalterliche]] [[Hangburg]] inmitten eines [[Frühgeschichte|frühgeschichtlichen]] [[Ringwall]]s im Höhenzug [[Elm (Höhenzug)|Elm]]. Ihre Reste liegen im [[Schöningen|Schöninger]] Forst auf etwa 270 m Höhe oberhalb des Ortes [[Twieflingen]] im Landkreis [[Helmstedt]]. Von der im 16. Jahrhundert aufgegebenen Burg bestehen nur noch Fundamentteile, die bei Ausgrabungen im 20. Jahrhundert freigelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich ist über die Burganlage bekannt, dass Kaiser [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] die darin befindliche Kirche 1213 dem Stift in der [[Scheverlingenburg]] von [[Walle (Schwülper)|Walle]] vermachte. Da das Stift keinen Bestand hatte, schenkte der Kaiser beide Einrichtungen 1218 dem Stift [[Braunschweiger Dom|St. Blasius]] in [[Braunschweig]]. 1221 übertrug [[Heinrich (V.) der Ältere von Braunschweig|Pfalzgraf Heinrich]] die Burg dem [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterorden]], der hier eine [[Kommende]] einrichtete. Unter [[Otto I. (Braunschweig)|Herzog Otto dem Kind]] wurde die Ordensanlage um 1240 um Wald sowie Grund und Boden erweitert. Der Besitz der Kommende wuchs weiter und 1264 wurde sie vermutlich wegen der räumlichen Enge nach [[Lucklum]] verlegt, wo die [[Deutschordenskommende Lucklum]] entstand. In der Elmsburg verblieb bis 1318 noch eine kleine Hauskommende mit eigenem [[Komtur (Amt)|Komtur]]. 1364 wurde die Elmsburg letztmals als [[Ordensburg]] erwähnt, bevor sie an die adlige Familie von [[Ampleben]] und später an bürgerliche Familien [[Lehnswesen|verlehnt]] wurde. Der Verfall der Elmsburg setzte nach einem Großbrand von 1572 ein, so dass sie aufgegeben wurde. In der Folge wurden die Steine der Anlage abgefahren zwecks Verbesserung von Forstwegen und zum Gebäudebau in [[Twieflingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Elmsburg liegt innerhalb eines 270–300 m großen, ovalen [[Ringwall]]s mit vorgelagertem Graben aus vorgeschichtlicher Zeit. Der Wall wurde bei [[Ausgrabung]]en an mehreren Stellen untersucht. Er besteht aus Erde ohne einen Kern aus Steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbauer der mittelalterliche Burganlage nutzen die Ringwallanlage als äußere Absicherung. Das mittelalterliche Burgareal besteht aus einem ovalen Bereich von 114–137 m Durchmesser, der durch einen Wall im Süden, einen Graben im Nordwesten und einem Steilhang im Nordosten abgesichert ist. Bei den bisherigen Ausgrabungen wurden die Fundamente von drei Kirchenbauten aus unterschiedlichen Zeitstellungen freigelegt. Zunächst bestand um das Jahr 1000 eine quadratische [[Burgkapelle]] von 8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;8 Meter mit einer halbrunden [[Apsis]]. Sie ist im 11. Jahrhundert zu einer 24 Meter langen und 8 Meter breiten [[Romanik|romanischen]] Kirche mit einem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit halbrunder Apsis und zwei Seitenflügel erweitert worden. Als Baumaterial wurde ein weicher, roter [[Keuper]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;sandstein aus einem nahe gelegenen Steinbruch verwendet. Darauf entstand zu Zeiten des Deutschen Ritterordens im 13. Jahrhundert weitgehend auf den alten Fundamenten ein neues Kirchengebäude aus [[Elmkalkstein]]. Im Kirchenboden fanden sich acht Gräber mit [[Skelett]]en. Auf dem Burggelände gibt es größere Erdlöcher, bei denen es sich um eingestürzte Keller früherer Gebäude handelt. Auch ein bei den Ausgrabungen wiederhergestellter [[Burgbrunnen]] ist vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem frühgeschichtlichen Wall an der Außenseite befinden sich 11 [[Hügelgrab|Hügelgräber]] der [[Aunjetitzer Kultur]] aus der [[Frühe Bronzezeit|Frühbronzezeit]]. Darin fand man Skelettreste von Kindern. Heute sind die historischen Stätten rund um die Elmsburg durch Hinweisschilder gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Elmsburg Kirche.jpg|Fundamente des Kirchenbaus vor der Restaurierung, 2006&lt;br /&gt;
File:Elmsburg Erdloch Keller.jpg|Erdloch eines eingefallener Kellers&lt;br /&gt;
Datei:Elmsburg Brunnen.jpg|Burgbrunnen&lt;br /&gt;
Datei:Elmsburg Wall.jpg|Äußerer frühgeschichtlicher [[Ringwall]] der Elmsburg&lt;br /&gt;
Datei:Elmsburg Grab.jpg|Offene Grabstelle auf einem Hügelgrab der [[Aunjetitzer Kultur]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Reste der Elmsburg wurden bereits um 1840 von einem Förster vermessen. Er verglich die Anlage mit weiteren Burgen im Elm. Von 1959 bis 1962 kam es zu [[Ausgrabung]]en auf dem Burggelände. 2018 fand eine archäologische Nachgrabung statt, bei der der gesamte Kirchengrundriss freigelegt wurde. Anschließend wurde mit Fördermitteln des [[LEADER]]-Programms eine touristische Erschließung des Areals vorgenommen, um es der Bedeutung entsprechend erscheinen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=3222&amp;amp;menuid=683&amp;amp;refmenuid=1064&amp;amp;reftopmenu=638&amp;amp;topmenu=638 |wayback=20181120095529 |text=&amp;#039;&amp;#039; Die Elmsburg – ein Denkmal erwacht aus dem Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-17 19:24:12 InternetArchiveBot }} bei helmstedt.de vom 12. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehörte das Aufstellen von Informationstafeln und die Anlage eines Rundwegs. Bei einer Teilrekonstruktion der Kirche wurden die Grundmauern bis zu 90 cm aufgemauert. Weitere Maßnahmen waren eine Rekonstruktion des Altars sowie die Aufstellung von hölzernen Bänken und eines Klangobjektes im früheren Kirchenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Elm-Burgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem bewaldeten Höhenrücken des [[Elm (Höhenzug)|Elm]] sind an verschiedenen Stellen weitere mittelalterliche Burgstandorte nachgewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei der früheren Siedlung [[Langeleben]] hat sich auf einem durch Gräben geschützten Hügel die Giebelmauer einer alten [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserburg]] erhalten&lt;br /&gt;
* Die [[Reitlingsbefestigungen]] als vorgeschichtliche [[Ringwall|Ringwälle]] im [[Reitlingstal]]. Als Plateau im Inneren der &amp;quot;Krimmelburg&amp;quot; gibt es eine mittelalterliche Burgstelle&lt;br /&gt;
* [[Alte Burg Warberg|Burg Warburg]] war eine hochmittelalterliche [[Motte (Burg)|Turmhügelburg]] eines Adelsgeschlechts am Osthang des Elms. Der Überlieferung zufolge wurde sie im Jahre 1200  erstürmt und gewaltsam zerstört, was archäologische Untersuchungen in den 1960er Jahren bestätigten&lt;br /&gt;
* Wasserburg des [[Deutscher Orden|Deutschritterordens]] am &amp;#039;&amp;#039;Großen Teich&amp;#039;&amp;#039; im [[Reitlingstal]], später [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]], keine Überreste, heute Weide- und Bauernhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Adolf Schultz]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1980, ISBN 3-87884-012-8&lt;br /&gt;
* [[Hans-Wilhelm Heine]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Elmsburg über Twieflingen &amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Das Braunschweiger Land. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 34, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 1997, S. 273–276&lt;br /&gt;
* [[Ernst Andreas Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Elmsburg bei Schöningen&amp;#039;&amp;#039;, S. 26–28, &amp;#039;&amp;#039;Wenn Steine reden könnten.&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Landbuch-Verlag, Hannover 1998, ISBN 3-7842-0558-5&lt;br /&gt;
* Monika Bernatzky: &amp;#039;&amp;#039;Die Elmsburg&amp;#039;&amp;#039; in: [[Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen]] 1/2020, S. 32–34 ([https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/objekte/elmsburg/ Online]).&lt;br /&gt;
* Monika Bernatzky, Elisabeth Vorderwülbecke: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Orden am Elm – Elmsburg, Lucklum, Reitlingstal.&amp;#039;&amp;#039; (=Beiträge zur Geschichte des Landkreises und der ehemaligen Universität Helmstedt 29.), Helmstedt, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Elmsburg}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/28974816/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Elmsburg&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|6066||Sandy Bieler}}&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Elmsburg2.htm Elmsburg auf Braunschweig-Touren]&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147974142/ade645a3-79b2-4670-9be7-36a88468af14.gif Rekonstruktionsversuch] als Zeichnung im mittelalterlichen Zustand von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
* [http://www.mein-schoeningen.de/1804/die-elmsburg/ Die Elmsburg] bei mein-schoeningen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schöningen (gemeindefreies Gebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Landkreis Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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