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	<title>Elmar Profft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:05:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elmar_Profft&amp;diff=2007901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zyirkon: Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt</title>
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		<updated>2024-06-02T16:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elmar Profft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1905]] in [[Hannover]]; † [[12. Januar]] [[1978]] in [[Wernigerode]]) war ein deutscher [[Chemiker]] und Hochschullehrer. Er war 1961 [[Rektor]] der [[Technische Hochschule Leuna-Merseburg|Technischen Hochschule für Chemie Leuna-Merseburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elmar Profft studierte ab 1924 [[Chemie]] an der [[Humboldt-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität]] und wurde Mitglied des [[Corps Vandalia-Teutonia Berlin|Corps Teutonia Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;165&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Schüler von [[Walther Nernst]] und [[Carl Mannich]] wurde er 1930 zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Mannichs Arbeiten über die [[Aminomethylierung]] beeinflussten Proffts eigene Arbeiten. Er war dann für fünf Jahre als Assistent in [[Landsberg (Warthe)]] an den [[Preußische Landwirtschaftliche Versuchsanstalt|Preußischen Landwirtschaftlichen Versuchsanstalten]] tätig. 1936 übernahm er die Leitung des zu der &amp;#039;&amp;#039;Glanzstoff-Fabriken AG&amp;#039;&amp;#039; gehörenden Forschungsinstituts in [[Teltow]]-[[Seehof (Teltow)|Seehof]]. Im Jahr 1947 ging er als Leiter der wissenschaftlichen Abteilung zum im [[Magdeburg]]er Stadtteil [[Salbke]] ansässigen Chemiewerk [[Fahlberg-List]]. Später wurde er Forschungsdirektor des Werks. Sein Aufgabengebiet war hier die Forschung bezüglich der Verwertung von Abfallprodukten und vor allem die Beseitigung in der Nachkriegszeit bestehender Lücken in der Versorgung. So gelang es mit Hilfe der [[Mannich-Reaktion]], das [[Anästhetikum]] [[Falicain]] unter Nutzung einheimischer Rohstoffe herzustellen und so die in Ostdeutschland bestehende Versorgungslücke zu schließen. Er verfasste Arbeiten über [[Hydroxyaminonitrobenzol]]e und ermöglichte so Erkenntnisse über Zusammenhänge von Geschmack und Konstitution von Süßstoffen. Profft entwickelte den [[Süßstoff]] [[Falimint]]. [[Datei:Alt Salbke 57.JPG|miniatur|Mehrfamilienhaus in Magdeburg-Salbke, in dem Elmar Profft wohnte, Aufnahme 2010]] In dieser Zeit lebte Profft in &amp;#039;&amp;#039;Alt Salbke 57&amp;#039;&amp;#039; in unmittelbarer Nähe des Werks.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Stadt Magdeburg 1950-51, Seite 461.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitung [[Neues Deutschland]] zitierte ihn 1950 mit einer politischen Forderung nach Ächtung von [[Atomwaffe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ddr-presse/ergebnisanzeige/?purl=SNP2532889X-19500413-0-2-28-0&amp;amp;highlight=Salbke |text=&amp;#039;&amp;#039;„Wir brauchen keine Atombomben!“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20161204172118 |archiv-bot=}} im Neuen Deutschland vom 13. April 1950, Seite 2; Zugriff nur nach Anmeldung möglich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner 1955 an der [[Universität Leipzig]] erfolgten [[Habilitation]] wurde er 1956 [[Professor]] an der [[Technische Hochschule Merseburg|Technischen Hochschule Merseburg]]. Im März 1961 übernahm er dort die Funktion des [[Rektor#Hochschulen|Rektors]] in der Nachfolge von [[Heinz Schmellenmeier]]. Äußerungen im Zusammenhang mit seiner Mitgliedschaft im [[Corps Vandalia-Teutonia Berlin|Corps Vandalia-Teutonia]] in [[West-Berlin]] und mit dem [[Mauerbau]] standen im Widerspruch zur Weltsicht der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]. Deshalb wurde er bereits im Dezember 1961 von seinen Hochschulaufgaben entbunden. Sein Nachfolger als Rektor war ab Januar 1962 [[Rolf Landsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr 1962 ging Profft mit dem jungen Chemiker [[Herbert Teubner]] nach Wernigerode. Er errichtete dort die Abteilung für Tierarzneimittelforschung der [[VVB Pharmazeutische Industrie]], deren Leitung er übernahm und in der diverse Tierarzneimittel entwickelt wurden. 1970 ging er in den Ruhestand, sein Nachfolger wurde der inzwischen promovierte Herbert Teubner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Wernigeröder Wohnhaus hatte Profft sich ein Labor eingerichtet, in welchem er bis zu seinem Tode weiter im Bereich der präparativen Chemie forschte. 1990 – also 12 Jahre nach seinem Tode – wurde er rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwarb 75 Patente und verfasste 150 Veröffentlichungen. Profft war Mitherausgeber der in [[Leipzig]] veröffentlichten [[Zeitschrift für Chemie]] und hatte über viele Jahre die Leitung des überbetrieblichen &amp;#039;&amp;#039;Zentralen Arbeitskreises Organisch-chemische Zwischenprodukte&amp;#039;&amp;#039; inne. Er wurde 1950 als [[Verdienter Erfinder]] ausgezeichnet. 1960 wurde ihm der [[Nationalpreis der DDR]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis des 2,3-Oxynaphthaldehyds und der Naphthocumarine&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation Berlin 1930;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Falicaine&amp;#039;&amp;#039;, 1954;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Höhere Intensivsüßstoff-Homologe.&amp;#039;&amp;#039; In: Chemische Zeitung 46, Heft 10, 1956, 309f.;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Falicaine&amp;#039;&amp;#039; (7. Mitteilung mit Zitat der früheren Mitteilungen), in: Chemische Technik 10, 1958, 302ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Jumar: &amp;#039;&amp;#039;Profft, Elmar.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1, S. 559 f.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=elmar-profft|lemma=Profft, Elmar|autor=Dieter Hoffmann|band=2|idNum=2728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1198183071|VIAF=62517571}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Profft, Elmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Profft, Elmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wernigerode]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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