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	<title>Ellsworthgebirge - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Antarctica de.svg|mini|x150px|Geographische Karte [[Antarktika]]s]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antarctica 6400px from Blue Marble.jpg|mini|x150px|Satellitenaufnahme vom [[Antarktischer Eisschild|Antarktischen Eisschild]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellsworthgebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ellsworth Mountains) liegt im [[Westantarktika|westantarktischen]] [[Ellsworthland]] und bildet das höchste [[Gebirge]] ganz [[Antarktika]]s. Eine Vielzahl hoher [[Berg]]e ragen aus dem [[Antarktischer Eisschild|Antarktischen Eisschild]]. Das Gebirge erstreckt sich [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]] leicht bogenförmig in NNW-SSO-Richtung über eine Länge von ca. 350&amp;amp;nbsp;km und einer Breite von ca. 50&amp;amp;nbsp;km am südlichen Rand des [[Filchner-Ronne-Schelfeis]]es. Zusammen mit dem anschließenden [[Whitmoregebirge]] bildet es eine [[Geologie|geologische]] Einheit, die als Ellsworth-Whitmore Mountain-[[Terran]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf oder an einem 1600 bis 1370 [[Mya (Zeitskala)|mya]] alten [[Grundgebirge]] entwickelte sich ab dem [[Kambrium]] ein Becken. In diesem entstand eine bis zu 13.000&amp;amp;nbsp;m [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtige]] Sequenz aus unterkambrischen bis [[Perm (Geologie)|permischen]] [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]]. Während der Gondwanide-Orogenese wurden die Sedimentablagerungen am Rand einer [[Subduktion]]szone [[Tektonik|tektonisch]] überprägt und [[Falte (Geologie)|gefaltet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Polarforscher [[Lincoln Ellsworth]] entdeckte das Gebirge am 23. November 1935 auf dem ersten transantarktischen Flug von der [[Dundee-Insel]] zum [[Ross-Schelfeis]] und gab ihm vorerst den Namen &amp;#039;&amp;#039;Sentinel Range&amp;#039;&amp;#039; (von {{enS|sentinel|de=Wächter}}). Als sich im Laufe der [[Kartografie]]rung durch das [[United States Geological Survey|USGS]] herausstellte, dass es sich um zwei voneinander getrennte [[Gebirgszug|Gebirgszüge]] handelt, wurde der ursprüngliche Name auf die höhere nördliche beschränkt, die südliche &amp;#039;&amp;#039;Heritage Range&amp;#039;&amp;#039; und das Gesamtgebirge nach dem Entdecker benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Northern-Sentinel-Map.jpg|Kartenblatt der nördlichen [[Sentinel Range]]&lt;br /&gt;
Vinson-Map.jpg|Kartenblatt der südlichen Sentinel Range&lt;br /&gt;
Union-Glacier.jpg|Kartenblatt der nördlichen [[Heritage Range]] mit dem [[Minnesota-Gletscher]]&lt;br /&gt;
C80077s1 Ant.Map Liberty Hills.jpg|Kartenblatt der südlichen Heritage Range&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Berge des Ellsworthgebirges, die allesamt zur Sentinel Range gehören, sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sentinel Range, Ellsworth Mountains, Antarctica.jpg|Blick auf die Sentinel Range&lt;br /&gt;
Mount Vinson from NW at Vinson Plateau by Christian Stangl (flickr).jpg|[[Mount Vinson]], 4892 m hoch&lt;br /&gt;
Mount Tyree (Antarctica) from East by Christian Stangl (flickr).jpg|[[Mount Tyree]], 4842 m hoch&lt;br /&gt;
Mount Shinn from North East by Christian Stangl (flickr).jpg|[[Mount Shinn]], 4661 m hoch&lt;br /&gt;
Mount Gardner from SW by Christian Stangl (flickr).jpg|[[Mount Gardner]], 4587 m hoch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Whimoregebirge ist der [[Mount Seelig]] mit 3020 m der höchste Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ellsworthgebirge liegt im [[Ellsworthland]] und bildet das höchste [[Gebirge]] ganz [[Antarktika]]s. Eine Vielzahl hoher [[Berg]]e ragen aus dem Antarktischen Eisschild. Es erstreckt sich [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]] etwa unterhalb einer Linie von der [[Thurston-Insel]] und den [[Haag-Nunatakker]] leicht bogenförmig in NNW-SSO-Richtung über eine Länge von ca. 350&amp;amp;nbsp;km und einer Breite von ca. 50&amp;amp;nbsp;km am südlichen Rand des [[Filchner-Ronne-Schelfeis]]es. Weiter östlich reicht es bis zu den [[Pensacola Mountains]]. Es wird durch den [[Minnesota-Gletscher]] in die nördliche [[Sentinel Range]] und die südliche [[Heritage Range]] geteilt. Am westlichen Rand trennt der [[Nimitz-Gletscher]] die Sentinel Range von der [[Bastien Range]]. Südöstlich schließt das [[Whitmoregebirge]] (Whitmore Mountains) an. Zusammen bilden sie eine geologische Einheit ([[Terran]]), die als Ellsworth-Whitmore Mountain-Terran (EWMT) (Ellsworth-Whitmore Mountain Terrane) bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tektonische Historie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Map of Kaapvaal craton.svg|Lage vom südafrikanischen [[Kaapvaal-Kraton]]&lt;br /&gt;
Queen Maud Land in Antarctica.svg|Lage vom [[Königin-Maud-Land]]&lt;br /&gt;
Map of Coats Land, BAT.svg|Lage vom [[Coatsland]]&lt;br /&gt;
The Escarpment and the Drakensberg.jpg|Lage vom südafrikanischen [[Kap-Faltengürtel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fundament bzw. [[Grundgebirge]] des EWMT ist ca. 1600 bis 1370 mya alt und steht im Zusammenhang mit der [[Grenville-Orogenese]], die mit zur Formierung des [[Superkontinent]]s [[Rodinia]] führte. [[Paläomagnetismus|Paläomagnetische]] Untersuchungen an unterschiedlichen [[Gestein]]en ergeben Hinweise auf eine [[Neoproterozoikum|spätneoproterozoische]] bis [[Paläozoikum|frühpaläozoische]] [[Paläogeographie|paläogeographische]] Anordnung des EWMT nahe dem südafrikanischen Kalahari-Kraton&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalahari&amp;quot; /&amp;gt; bzw. [[Kaapvaal-Kraton]], dem [[Coatsland]]block&amp;lt;ref name=&amp;quot;coatslandblock&amp;quot; /&amp;gt; sowie dem benachbarten Gesteinspaket vom [[Laurentia (Kontinent)|laurentinischen]] Keweenawan Rift (Midcontinent Rift System)&amp;lt;ref name=&amp;quot;keweenawan&amp;quot; /&amp;gt;. In diesem Bereich erstreckte sich das [[Seebecken]] des Natal Embayments&amp;lt;ref name=&amp;quot;natal&amp;quot; /&amp;gt;. [[Stratigraphie (Geologie)|Tektono-stratigraphische]] Korrelationen mit dem südafrikanischen [[Kap-Faltengürtel]] und ostantarktischen Krusten deuten darauf hin, dass dieser Sektor am Rand des [[Panthalassa]] bzw. [[Pazifischer Ozean|Paläo-Pazifiks]] von Gondwana von früh- bis spätkambrischen Brüchen und einem sich rasch absenkenden kontinentalen [[Grabenbruch]]becken gekennzeichnet war, assoziiert mit weiteren [[Extension (Geologie)|Extensionen]] der [[Erdkruste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Gondwanide-Orogenese&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondwanide&amp;quot; /&amp;gt; [[Akkretionskeil|akkretierten]] mehrere Terrane an den Rand Gondwanas. Die Gondwanide-Orogenese verlief wie die Terra Australis-Orogenese&amp;lt;ref name=&amp;quot;terraaustralis&amp;quot; /&amp;gt; am damaligen Kontinentalrand vom Nordaustralischen Kraton über [[Ostantarktika]], dem südafrikanischen Kap-Faltengürtel bis zum südamerikanischen Faltengürtel der Sierra de la Ventana&amp;lt;ref name=&amp;quot;ventana&amp;quot; /&amp;gt;. Beide Orgenesen wurden verursacht durch die [[Subduktion]] des Panthalassa. Der Zeitraum der Gondwanide-Orogenese erfolgte vor ca. 300 bis 100 mya. In diesem Zeitraum wurden die Gesteinspakete des EWMT abgelagert und deformiert. Um 250 mya wurde es mutmaßlich über den Rand des Haag-Nunatakker-Blocks aufgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zerfalls Gondwanas setzte um 165 mya frühes ostwestliches Rifting zwischen Ostantarktika und Afrika ein, gefolgt von einer Ozeanbodenspreizung ab 147 mya (siehe auch [[Geologie Ostantarktikas#Separierung|Loslösung von Afrika]]). Hierbei migrierte das EWMT in die heutige Lage, einschließlich einer Rotation um ca. 90 Grad entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Auch könnte eine Exhumierung&amp;lt;ref name=&amp;quot;anhebung&amp;quot; /&amp;gt; von bis zu 4&amp;amp;nbsp;km damit verbunden gewesen sein. In der heutigen tektonischen Situation Antarktikas stellt das EWMT ein [[Allochthon (Geologie)|allochthones]] (ortsfremdes) Terran dar&amp;lt;ref name=&amp;quot;natal&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionale Geologie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geologische Entwicklung des EWMT&amp;lt;ref name=&amp;quot;ellsworthwhitmore&amp;quot; /&amp;gt; begann während des [[Kambrium]]s mit der Ablagerung einer bis zu 13.000&amp;amp;nbsp;m [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtige]] Sequenz aus unterkambrischen bis [[Perm (Geologie)|permischen]] Sedimenten. Sie bildete sich vermutlich an oder in einem [[kontinent]]alen Grabenbruch eines Grundgebirges grenvillischen Alters. Obwohl sein Alterspektrum demjenigen der Haag-Nunatakker ähnelt, ergaben [[Aeromagnetik|aeromagnetische]] Messungen deutliche Unterschiede. Gegen Ende der [[Sedimentation]]sphase trat regional [[Magmatismus]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sedimentgesteine ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sedimentäre Sequenz ist mehrfach [[Stratigraphie (Geologie)|stratigraphisch]] strukturiert. Die älteste Abfolge bildet die 7500&amp;amp;nbsp;m mächtige Heritage Group. Sie kommt ausschließlich in der Heritage Range vor und besteht aus sehr unterschiedlichen Gesteinstypen. Zuunterst entstand eine unterkambrische terrestrische Schicht aus [[vulkanit]]ischen [[Diamiktit]]en mit [[Tuff]]en und [[Lahar]]en. Im Mittelkambrium folgten [[Fluviatiles Sediment|fluviatil]] bis [[Marines Sediment|flachmarin]] abgelagerte [[Schiefer#Tonschiefer|Tonschiefer]], [[Calciumcarbonat]]e. Überlagert werden sie von groben [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeraten]], [[Quarzit]]en, Tonschiefern, [[Grauwacke]]n, [[Schluffstein]]en sowie [[Lava|Laven]], [[Vulkanit]]e und [[Marmor]]e. Ab mittelkambrischen Schichten [[fossil]]ierten u. a. [[Trilobiten]], [[Conodonten]], [[Archaeocyathiden]], [[Pelmatozoen]] und primitive [[Weichtiere|Mollusken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hangendes|hangende]] Schichtfolge bildet die 3000 m dicke Crashsite Group. Sie besteht hauptsächlich aus einer Abfolge bunter Quarzite, [[Sandstein]]en sowie Tonschiefern und Konglomeraten, die in der Sentinel Range nachgewiesen wurden. Die Sedimentation erfolgte in einem fluviatilen und flachmarinen [[Ablagerungsmilieu]] während des oberen Kambriums oder des [[Ordovizium]]s bis zum [[Devon (Geologie)|Devon]]. Es wird vermutet, dass sie tektonisch einen Übergang von der Grabenbruchphase zu einem passiven Kontinentalrand darstellt. In einigen Lagen sind devonische Fossilien, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Armfüßer]], [[Kopffüßer]] (Orthocerida), [[Muscheln]] und [[Schnecken]] enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlagert wird sie von der 1000 m mächtigen Whiteout Formation aus einem [[kaltzeit]]lichen marinen [[Diamiktit]]-Paket, dessen Schichten durch laminierte Schiefer getrennt sind. Diese Ablagerungen deuten auf die [[Karoo-Eiszeit]] hin. Nachgewiesen wurde sie in der nördlichen Sentinel Range. Diese Ablagerungen zeigen gewisse Ähnlichkeiten mit denen in den Pensacola Mountains. Sie erstreckte sich zeitlich vor etwa 360 bis 260 mya, was dem [[Karbon]] bis zum mittleren [[Perm (Geologie)|Perm]] entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberste Sequenz wird durch die 1000 m dicke permische Polarstar Formation gebildet, bestehend aus [[Tonstein]]en, Schluffsteinen, Sandsteinen und [[Kohle]]n. Sie enthält eine permische [[Glossopteris-Flora]]. Diese deuten auf ein terrestrisches Milieu hin. Es wird vermutet, dass die Sedimentation in einem [[Backarc-Becken]] zwischen dem Paläo-Pazifik und dem ostantarktischen Rand erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte sedimentäre Abfolge wurde ab dem frühen [[Mesozoikum]] während der Gondwanide-Orogenese intensiv gefaltet und [[Schieferung|geschiefert]]. Die Intensität der Deformation sowie die einer allgemein schwachen [[Metamorphose (Geologie)|Metamorphose]] nimmt von der Sentinel Range im Norden zur Heritage Range im Süden zu&amp;lt;ref name=&amp;quot;natal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stratigraphie&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Magmatite ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der ausgehenden [[Trias (Geologie)|Trias]] und dem mittleren [[Jura (Geologie)|Jura]] entwickelten sich mehrere unterschiedliche [[Magmatisches Gestein|Magmatite]]. Sie drangen als [[Pluton (Geologie)|Plutone]] in die metasedimentäre Sequenz ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste [[Intrusion (Geologie)|Intrusion]] ist die 208 mya alte vom Mount Seelig im Whitmoregebirge. Sie ist deutlich älter als andere im EWMT und entwickelte sich in einem magmatischen Bogen während eines [[subduktion]]sbedingten Kollisionsprozesses, der sich auch im Deseado Massif von [[Patagonien]] nachweisen lässt. Er entspricht dem [[Plattentektonik#Kordilleren- oder Andentyp|Kordilleren- oder Andentyp]] am [[Kontinentalrand#Aktive Kontinentalränder|aktiven Kontinentalrand]]. Im EMWT stellt er somit ein separates magmatisches Ereignis dar. Auch unterscheidet sich die [[Geochemie|geochemische]] Zusammensetzung von den späteren Plutonen im EWMT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der jurassischen Plutone steht im Zusammenhang mit dem regionalen Zerfall Gondwanas und dem Aufsteigen eines [[Plume (Geologie)|Mantelplumes]], der u. a. die [[Karoo-Ferrar-Magmaprovinzen #Ferrar-Magmaprovinz|Ferrar-Magmaprovinz]] erzeugte. Neben den Plutonen im EWMT entstanden auch die Dufek-Intrusionen in den benachbarten Pensacola Mountains. Die Intrusionen und [[Extrusion (Geologie)|Extrusionen]] im EWMT traten zwischen 177 und 168 mya als Intraplattenplutone auf, nachdem das EWMT in die heutige Position rotierte und migrierte. Deren Hauptbestandteile sind meistens verschieden zusammengesetzte [[Granit]]e sowie [[Granodiorit]]e. Sie sind das Ergebnis [[Mafische Minerale|mafischer]] Magmen, die sich unter wasserhaltiger Erdkruste ansammelten (Underplating&amp;lt;ref name=&amp;quot;underplating&amp;quot; /&amp;gt;) und hybride Schmelzen aus Bereichen der [[Mantelkonvektion]], der subkontinentalen [[Lithosphäre]] und aus Anteilen der unteren [[Kontinentale Kruste|kontinentalen Kruste]] erzeugten. Die daraus entstandenen Magmen zeigen gewisse geochemische Ähnlichkeiten mit den meist mafischeren Magnetiten der Ferrar-Magmaprovinz&amp;lt;ref name=&amp;quot;granite&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gerald F. Webers, Campbell Craddock, John F. Splettstoesser |Titel=Geology and paleontology of the Ellsworth Mountains, West Antarctica |Verlag=[[Geological Society of America]] |Ort=Boulder (Colorado) |Datum=1992 |ISBN=0-8137-1170-3 |Sprache=en-US |Online=[http://books.google.de/books?id=zIe00bn_KiUC]}}&lt;br /&gt;
* I. W. D. Dalziel: [https://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.550.9897&amp;amp;rep=rep1&amp;amp;type=pdf &amp;#039;&amp;#039;The Ellsworth Mountains: Critical and enduringly enigmatic.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;U.S. Geological Survey and the National Academies&amp;#039;&amp;#039;, USGS OF-2007-1047, Short Research Paper 004.&lt;br /&gt;
* John C. Behrendt: [https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1029/JZ069i010p02047 &amp;#039;&amp;#039;Crustal geology of Ellsworth Land and the southern antarctic peninsula from gravity and magnetic anomalies.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Geophysical Research&amp;#039;&amp;#039;, Volume 69, Issue10, 15 May 1964, Pages 2047–2063.&lt;br /&gt;
* G. F. Webers, C. Craddock und J. F. Splettstoesser: [https://pubs.geoscienceworld.org/books/book/182/Geology-and-Paleontology-of-the-Ellsworth &amp;#039;&amp;#039;Geology and Paleontology of the Ellsworth Mountains, West Antarctica.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Geological Society of America&amp;#039;&amp;#039;, Volume 170, January 01, 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ellsworth Mountains|Ellsworthgebirge}}&lt;br /&gt;
* {{gnis|4460|type=antarid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;coatslandblock&amp;quot;&amp;gt;S. L. Loewy, I.,W. D. Dalziel, S. Pisarevsky, J. N. Connelly, J. Tait, R.,E. Hanson und D. Bullen: [https://pubs.geoscienceworld.org/gsa/geology/article-abstract/39/9/859/130686/Coats-Land-crustal-block-East-Antarctica-A?redirectedFrom=fulltext &amp;#039;&amp;#039;Coats Land crustal block, East Antarctica: A tectonic tracer for Laurentia?.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Research Article&amp;#039;&amp;#039;, Volume 39, Number 9, September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;natal&amp;quot;&amp;gt;Darren E. Randall, Conall Mac Niocaill: [https://academic.oup.com/gji/article/157/1/105/556566 &amp;#039;&amp;#039;Cambrian palaeomagnetic data confirm a Natal Embayment location for the Ellsworth - Whitmore Mountains, Antarctica, in Gondwana reconstructions.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Geophysical Journal International&amp;#039;&amp;#039;, Volume 157, Issue 1, April 2004, Pages 105–116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalahari&amp;quot;&amp;gt;J. Jacobs, S. Pisarevsky, R. J. Thomas und T. Becker: [http://nora.nerc.ac.uk/id/eprint/5580/1/Jacobs_Kalahari20.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Kalahari Craton during the assembly and dispersal of Rodinia.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Precambrian Research&amp;#039;&amp;#039;, Volume 160, Issues 1–2, 5 January 2008, Pages 142–158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondwanide&amp;quot;&amp;gt;Timothy Paulsen, Chad Deering, Jakub Sliwinski, Victor Valencia, Olivier Bachmann und Marcel Guillong: [https://pubs.geoscienceworld.org/gsa/geosphere/article/13/6/2085/516681/detrital-zircon-ages-and-trace-element &amp;#039;&amp;#039;Detrital zircon ages and trace element compositions of Permian - Triassic foreland basin strata of the Gondwanide orogen, Antarctica.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Research Article&amp;#039;&amp;#039;, October 02, 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;terraaustralis&amp;quot;&amp;gt;M. H. Monroe: [https://austhrutime.com/terra_australis_orogen.htm &amp;#039;&amp;#039;Terra Australis Orogen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Australia: The Land Where Time Began A biography of the Australian continent&amp;#039;&amp;#039;, 09/02/2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ventana&amp;quot;&amp;gt;C. W. Rapela, R. J. Pankhurst, C. M. Fanning und L. E. Grecco: [https://www.researchgate.net/publication/240674719_Basement_evolution_of_the_Sierra_de_la_Ventana_Fold_Belt_New_evidence_for_Cambrian_continental_rifting_along_the_southern_margin_of_Gondwana &amp;#039;&amp;#039;Basement evolution of the Sierra de la Ventana Fold Belt: new evidence forCambrian continental rifting along the southern margin of Gondwana.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Geological Society&amp;#039;&amp;#039;, London, Vol. 160, 2003, pp. 613–628.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anhebung&amp;quot;&amp;gt;Paul G. Fitzgerald und Edmund Stump: [https://www.researchgate.net/publication/6100419_Early_Cretaceous_Uplift_in_the_Ellsworth_Mountains_of_West_Antarctica &amp;#039;&amp;#039;Early Cretaceous Uplift in the Ellsworth Mountains of West Antarctica.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Science, New Series&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 254, No. 5028, Special Issue: Instrumentation (Oct. 4, 1991), 92–94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ellsworthwhitmore&amp;quot;&amp;gt;A. M. Grunov, I. W. D. Dalziel, D. V. Kent: [https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/GM040p0161 &amp;#039;&amp;#039;Ellsworth‐Whitmore Mountains Crustal Block, Western Antarctica: New Paleomagnetic Results and Their Tectonic Significance.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Gondwana Six: Structure, Tectonics, and Geophysics&amp;#039;&amp;#039;, Volume 40, 01 January 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;stratigraphie&amp;quot;&amp;gt;Michael L. Curtis und Simon A. Lomas: {{Toter Link |datum=2023-12 |url=https://core.ac.uk/download/pdf/205604883.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Late Cambrian stratigraphy of the Heritage Range, Ellsworth Mountains: Implications for basin evolution.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2023-12-17 18:30:14 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Antarctic Science]]&amp;#039;&amp;#039;, 11(01): 63–77, March 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;underplating&amp;quot;&amp;gt;H. Thybo und M. Artemieva: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0040195113003442 &amp;#039;&amp;#039;Moho and magmatic underplating in continental lithosphere.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tectonophysics&amp;#039;&amp;#039;, Volume 609, 8 December 2013, Pages 605–619.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4247053-5|LCCN=sh/89/6754|VIAF=238454256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ellsworthgebirge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Antarktikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lincoln Ellsworth als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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