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	<title>Ellrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellrich&amp;diff=147582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: Wilhelm Rudolph von Werthern ergänzt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellrich&amp;diff=147582&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T17:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilhelm Rudolph von Werthern ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ellrich COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/35/8/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/40/5/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ellrich in NDH.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Nordhausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 255&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99755&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036332&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16062005&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ELR&lt;br /&gt;
|Straße            = Salzstraße 8&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadtellrich.de/ www.stadtellrich.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Henry Pasenow&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kristin Müller |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article224057647/Pasenow-wird-neuer-Buergermeister-in-Ellrich.html |titel=Pasenow wird neuer Bürgermeister in Ellrich |werk=thueringer-allgemeine.de |datum=2018-04-16 |sprache=de |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei            = [[CDU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die nördlichste Stadt des [[Thüringen|Freistaates Thüringen]]. Sie liegt im [[Landkreis Nordhausen]] am Südrand des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] und hat nach der Einwohnerzahl den Status einer [[Kleinstadt]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellrichblick.jpg|mini|Blick auf Ellrich (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EllrichZorgeGU.jpg|mini|Die Zorge und die Große Uferstraße in Ellrich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Ellrich liegt am Fluss [[Zorge (Fluss)|Zorge]], in unmittelbarer Nähe der Landesgrenze zu [[Niedersachsen]]. Der Stadtteil [[Sülzhayn]] liegt etwa drei Kilometer nordöstlich der Kernstadt in waldreicher Lage. Dort gibt es zahlreiche Sanatorien und Pensionen, die teilweise im Wald liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen der sieben Ortschaften am 31. Oktober 2015:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stadtellrich.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=130724%2F |text=&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahlen der Stadt Ellrich&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20161107155220}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stadtteil !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ellrich ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3.166&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sülzhayn]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1.008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Woffleben]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Appenrode]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werna]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 206&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gudersleben]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 221&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rothesütte]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 105&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der an der [[Landesstraße]] 1037 zwischen Ellrich und Woffleben gelegene Ortsteil [[Cleysingen]] mit 17&amp;amp;nbsp;Einwohnern (2022)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://atlas.zensus2022.de/ Zensusatlas 2022], abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird im Ortsteilverzeichnis nicht gesondert genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian ellrich suedharz 1650 wikipedia.jpg|mini|Ellrich um 1650]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HEINE(1890) p173 Ellrich, Fabriken, Bahn- und Industrieanlagen.jpg|mini|Ellrichs Bahnhof und Industriegebiet – um 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HEINE(1890) p006 Blick auf Ellrich, vom Burgberg.jpg|mini|Blick auf Ellrich vom Burgberg – um 1890]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
876 wurde Ellrich als „Alarici“ erstmals urkundlich erwähnt. Alariche, 1229 Elreke, 1229 Elrike wird mit dem altsächsischen Wort alira/elira, „Erle“ und dem Mittelniederdeutschen reke, „Reihe, Heckenzaun“, erklärt. Im Jahr 1286 erhielt Ellrich das Stadtrecht und im Jahr 1332 das Münzrecht. Für Mitte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts sind die Namen Eller und Ellerich belegt. Ein Großbrand im Jahr 1627, bei dem große Teile der Stadt zerstört wurden, forderte zahlreiche Menschenleben. Dem Brand fielen u.&amp;amp;nbsp;a. auch die [[St. Johannis (Ellrich)|St.-Johannis-Kirche]], das Rathaus und die Münzstätte zum Opfer. Die Münzstätte wurde nicht wieder aufgebaut. Seit 1869 führt eine Bahnverbindung nach Nordhausen und Northeim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mara |url=https://www.rambow.de/ellrich.html |titel=Ellrich eine Stadt im Harz und seine Geschichte |werk=rambow.de |datum=2009-08-01 |sprache=de |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://barsch-ellrich.de/geschichte.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Aus der Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100610050133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.karstwanderweg.de/ellrich_.htm |titel=Stadt Ellrich |werk=karstwanderweg.de |sprache=de |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 17. Jahrhundert siedelten sich Juden im Ort an. Die um 1700 gegründete jüdische Gemeinde hatte mit nahezu 150&amp;amp;nbsp;Personen in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ihren Höchststand. 1938 gab es 12&amp;amp;nbsp;jüdische Einwohner im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens-Christian Wagner |url=https://juedisches-leben-thueringen.de/pogrome-1938/ellrich |titel=Jüdisches Leben in Thüringen {{!}} Vorgeschichte |werk=juedisches-leben-thueringen.de |hrsg=Friedrich-Schiller-Universität Jena |sprache=de |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen 1938]] wurde die 1730 erbaute [[Synagoge]] der [[Jüdische Gemeinde|jüdischen Gemeinde]] in der Jüdenstraße niedergebrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kuhlbrodt: &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge in Ellrich (1730–1938)&amp;#039;&amp;#039;  In: Meyenburg-Museum  (Herausgeber) Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt- und Kreis  Nordhausen, Heft 9, Nordhausen 1984, S. 72–77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sieben jüdische Menschen wurde in [[Schutzhaft]] genommen und unter anderem in das [[KZ Buchenwald]] verschleppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Rechtsprechung in Ellrich wurde im Jahr 1815 das [[Land- und Stadtgericht Ellrich]] gebildet, aber schon 1818 in eine Gerichtskommission des [[Land- und Stadtgericht Nordhausen|Land- und Stadtgerichts Nordhausen]] umgewandelt. Danach bestand von 1849 bis 1879 die [[Gerichtskommission Ellrich]] des [[Kreisgericht Sangerhausen (Preußen)|Kreisgerichts Sangerhausen]]. 1879 wurde stattdessen das [[Amtsgericht Ellrich]] geschaffen. Das Amtsgericht Ellrich wurde 1949 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gab es mit &amp;#039;&amp;#039;[[KZ-Außenlager Ellrich-Bürgergarten|Ellrich-Bürgergarten]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[KZ-Außenlager Ellrich-Juliushütte|Ellrich-Juliushütte]]&amp;#039;&amp;#039; zwei [[Liste der Außenlager des KZ Mittelbau|Außenlager]] des [[KZ Mittelbau-Dora]] im Ort. Letzteres war mit 8000&amp;amp;nbsp;Insassen das größte Außenlager des KZ-Komplexes und unter den Häftlingen für seine harten Lebensbedingungen berüchtigt. Dem KZ Ellrich-Bürgergarten, in dem etwa 950&amp;amp;nbsp;Häftlinge der [[SS-Baubrigade#SS-Baubrigade IV|SS-Baubrigade IV]] zum Bau der [[Helmetalbahn]] untergebracht waren, wurde ab September 1944 das ebenfalls zum Lagerkomplex Mittelbau-Dora zählende KZ [[Günzerode]] als [[Liste der Außenlager des KZ Mittelbau|Nebenlager]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ellrich dadurch bekannt, dass sich zwischen Ellrich und [[Walkenried]] an der [[Bahnstrecke Northeim–Nordhausen|Südharzstrecke]] einer der wenigen Eisenbahn-Grenzübergänge zwischen der [[Britische Besatzungszone|britischen]] und der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] bzw. ab 1949 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR befand. Dieser Übergang bestand bis zum [[Wende (DDR)|Ende der DDR]]. Er wurde, von einzelnen Sonderzügen zur [[Leipziger Messe]] Anfang der 1950er Jahre abgesehen, ausschließlich im [[Schienengüterverkehr|Güterverkehr]] genutzt. Nach dem Fall der Mauer verkehrten am 12.&amp;amp;nbsp;November 1989 erstmals wieder Personenzüge über die [[innerdeutsche Grenze]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Renate Rusche |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/vermischtes/article219596481/Der-ehemalige-Grenzbahnhof-Ellrich-ist-um-ein-Wandbild-reicher.html |titel=Der ehemalige Grenzbahnhof Ellrich ist um ein Wandbild reicher |werk=thueringer-allgemeine.de |hrsg=Thüringer Allgemeine |datum=2013-10-01 |sprache=de |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort war die Modefirma VEB „ELDAMO“ als ein auf internationalen Messen prämierter Hersteller von [[Hochzeitskleid]]ern und hochwertiger Damenmode ansässig. In einem zweiten Textilbetrieb wurde als Filiale eines Eichsfelder Bekleidungswerkes, Konfektionsware und Berufsbekleidung in Großserie gefertigt. Die im Gebiet von Ellrich gelegenen Gipslagerstätten waren Grundlage einer Produktpalette von Schulkreide, Stuck- und Modelliergips sowie für medizinischen Bedarf hergestellte Gipsbandagen. Weiterhin war in Ellrich eine Gießerei ansässig, ein Werk für die Herstellung von Hackmessern (verwendet in Kaffee- oder Fleischmühlen) sowie eine als „Nordbau“ bekannte Spezialfirma für Bodenbeläge in Schul- und Turnhallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Wille |Titel=Schulkreide und Modellkleider vom Südharz |TitelErg=Kleinstädte unseres Bezirkes. Wir stellen vor: Ellrich |Sammelwerk=Das Volk |Ort=Erfurt |Datum=1975-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 30. März 1994 wurden [[Woffleben]], [[Sülzhayn]], [[Rothesütte]], [[Gudersleben]] und [[Appenrode]] nach Ellrich eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl: &amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1994: 6449&lt;br /&gt;
* 1995: 6499&lt;br /&gt;
* 1996: 6413&lt;br /&gt;
* 1997: 6527&lt;br /&gt;
* 1998: 6579&lt;br /&gt;
* 1999: 6589&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2000: 6539&lt;br /&gt;
* 2001: 6477&lt;br /&gt;
* 2002: 6418&lt;br /&gt;
* 2003: 6422&lt;br /&gt;
* 2004: 6358&lt;br /&gt;
* 2005: 6267&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2006: 6155&lt;br /&gt;
* 2007: 6019&lt;br /&gt;
* 2008: 5894&lt;br /&gt;
* 2009: 5781&lt;br /&gt;
* 2010: 5712&lt;br /&gt;
* 2011: 5602&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2012: 5512&lt;br /&gt;
* 2013: 5516&lt;br /&gt;
* 2014: 5516&lt;br /&gt;
* 2015: 5580&lt;br /&gt;
* 2016: 5583&lt;br /&gt;
* 2017: 5561&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2018: 5543&lt;br /&gt;
* 2019: 5449&lt;br /&gt;
* 2020: 5394&lt;br /&gt;
* 2021: 5391&lt;br /&gt;
* 2022: 5344&lt;br /&gt;
* 2023: 5330&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2024: 5239&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
| TITEL         = Gemeinderatswahl Ellrich 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=062&amp;amp;gemnr=62005 |titel=Wahlen in Thüringen |abruf=2024-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| TITEL2        = Wahlbeteiligung: 64,3 %&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 28.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 28.0&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 21.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 0.0&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 14.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 22.2&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 13.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 10.9&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = BBE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 12.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 16.3&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG5     = BürgerBewegung Ellrich&lt;br /&gt;
|FARBE5         = 6699FF&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 7.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 12.8&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7      = 3.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7   = 9.7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Im Stadtrat von Ellrich sind 20 Sitze zu vergeben. Die Ergebnisse der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Stadtratswahl am 26. Mai 2024]] sind in den Diagrammen rechts (Stimmenanteile) und unten (Sitzverteilung) dargestellt.&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|Überschrift=Sitzverteilung 2024 im Gemeinderat Ellrich&lt;br /&gt;
|Land=DE&lt;br /&gt;
|float=center&lt;br /&gt;
|LINKE|SPD|GRÜNE|BBE|FDP|CDU|AfD&lt;br /&gt;
||LINKE = 1&lt;br /&gt;
|SPD = 3&lt;br /&gt;
|GRÜNE = 1&lt;br /&gt;
|BBE = 2&lt;br /&gt;
|BBE Farbe = 6699FF&lt;br /&gt;
|FDP = 3&lt;br /&gt;
|CDU = 6&lt;br /&gt;
|AfD = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
Die Kommunalwahlen 1999 bis 2024 führten zu folgenden Ergebnissen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtellrich.de/seite/196753/gemeinderatswahl-2014.html |titel=Gemeinderatswahl 25.05.2014 |werk=stadtellrich.de |hrsg=Stadt Ellrich |sprache=de |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2019&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=062&amp;amp;gemnr=62005 |titel=Gemeinderatswahl 2019 in Thüringen - endgültiges Ergebnis |werk=wahlen.thueringen.de |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |sprache=de |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;1999&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;1999&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2004&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2004&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2009&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2009&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| CDU&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 29,7&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 31,9&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 31,1&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 30,5&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 28,0&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 28,2&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| SPD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 31,5&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 27,6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 29,6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 24,3&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 22,2&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 14,7&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| BBE&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| BürgerBewegung Ellrich&lt;br /&gt;
| 10,2&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 6,2&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 10,5&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 14,9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 16,3&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 12,0&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Die Linke&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Die Linke]]&lt;br /&gt;
| 18,4&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 24,1&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 18,2&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 18,5&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 12,8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 7,2&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| FDP&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei]]&lt;br /&gt;
| 8,5&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 10,2&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 10,6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11,7&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 10,9&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 13,4&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Grüne&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 9,7&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 3,2&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| AfD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Alternative für Deutschland]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 21,2&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Wahlbeteiligung %&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |59,6 %&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |46,0 %&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |53,5 %&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |54,5 %&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |65,1 %&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |64,3 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[File:Henry Pasenow Bürgermeister Ellrich.jpg|mini|hochkant|Bürgermeister Henry Pasenow]]&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2018 Henry Pasenow (CDU). Er setzte sich bei der Bürgermeisterwahl 2018 gegen den seit 2006 amtierenden Amtsinhaber Matthias Ehrhold (SPD) durch. Er wurde zuletzt 2024 mit 60,8&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/nord-thueringen/nordhausen/wahl-buergermeister-ellrich-106.html |titel=Bürgermeisterwahl in Ellrich: Bisheriger Bürgermeister gewinnt {{!}} MDR.DE |werk=mdr.de |datum=2024-05-27 |sprache=de |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HEINE(1890) Ellrich, Stadtsiegel von 1300.jpg|mini|hochkant|Erstes Stadtsiegel Ellrichs – um 1300]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild = DEU Ellrich COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung= In vier Reihen geschacht von Rot und Silber.&lt;br /&gt;
|Zusatz      = &lt;br /&gt;
|Quelle      = {{Literatur |Autor=Hartmut Ulle, Erfurt |Titel=Neues Thüringer Wappenbuch - Die Wappen der thüringischen Landkreise, Städte und Gemeinden |Auflage=3. |Verlag=Verlag Rockstuhl |Ort=Bad Langensalza |Datum=2011 |ISBN=978-3-86777-211-2 |Seiten=99}}&lt;br /&gt;
|Begründung  = Das Wappen stammt aus dem 13. Jahrhundert, als Ellrich durch die beiden Söhne des Grafen Heinrich II. von Hohnstein, Dietrich II. und Heinrich III., zur Stadt erhoben wurde und sein erstes Siegel erhielt. Die [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Hohnsteiner]] führten den geschachten Schild im Familienwappen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem amtlichen Stadtwappen führt die Stadt Ellrich ein Schmuckwappen, dass aber nur für nichtamtliche kulturelle Werbezwecke und Anlässe verwendet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/7/2/7/2/Hauptsatzung_2019_-_2024_.pdf |titel=Hauptsatzung der Stadt Ellrich |titelerg=§2 der Hauptsatzung |werk=daten.verwaltungsportal.de |datum=2019-08-01 |format=PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB |sprache=de |abruf=2024-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Stadt Ellrich besteht aus zwei gleich breiten Querstreifen, oben Weiß, unten Rot. Die Flagge kann auch die Form eines Banners haben. Das Banner besteht aus zwei gleich breiten Längsstreifen, links Weiß, rechts Rot. Fakultativ kann in der Mitte der Flagge (des Banners) das Wappen eingefügt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel trägt die Umschrift im oberen Halbbogen „THÜRINGEN“, im unteren Halbbogen „Stadt Ellrich“ und zeigt das Stadtwappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|EllrichStJohannis.JPG|240|EllrichFrauenbgki2.JPG|101|St. Johanniskirche, St. Marienkirche auf dem Frauenberg}}&lt;br /&gt;
In Ellrich befinden sich die evangelische &amp;#039;&amp;#039;[[St. Johannis (Ellrich)|St. Johannis-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; am Markt, die [[St. Marien (Ellrich)|St. Marienkirche]] auf dem Frauenberg und die [[Hospitalkirche (Ellrich)|Hospitalkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Spiritus&amp;#039;&amp;#039;]] in der Hospitalstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 wurde in Ellrich eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Missionspfarrei gegründet, und am 24. Juni 1893 erfolgte die [[Kirchweihe|Weihe]] der nach [[Bonifatius]] benannten Kirche durch [[Weihbischof]] [[Augustinus Gockel]]. Heute gehört die Kirche [[St. Bonifatius (Ellrich)|St. Bonifatius]] zur [[Nordhäuser Dom|Pfarrei Nordhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bonifatiuskirche in Ellrich wurde saniert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tag des Herrn (Zeitung)]], Ausgabe 50/2016 vom 11. Dezember 2016, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Neuapostolische Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; an der Wallstraße wurde 2005 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Ellrich}}&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Johannis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Johannis (Ellrich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche St. Bonifatius ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Bonifatius (Ellrich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtmuseum Ellrich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:EllrichHospitalUnt.jpg|mini|Stadtmuseum im Unterhaus des ehemaligen Hospitals]]&lt;br /&gt;
Das Ellricher Stadt- und Heimatmuseum befindet sich in den Räumen eines ehemaligen Hospitalgebäudes der Stadt Ellrich, Hospitalstraße&amp;amp;nbsp;40. Die Dauerausstellung umfasst die Bereiche Ur- und Frühgeschichte der Umgebung, Natur (Tierwelt und Geologie) sowie Entwicklung typischer Handwerke der Stadt (Werkstatteinrichtungen von Webern, Schuster, Kunstschmied und Frisör). Außerdem besitzt das Ellricher Museum ein Musikzimmer mit Instrumentensammlung und die Ausstattung der ehemaligen Stadtapotheke. Es finden Sonderausstellungen zur Stadtgeschichte statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen |Titel=«Ellrich» |Sammelwerk=Museen in Thüringen |Ort=Frankfurt/Erfurt |Datum=1995 |Seiten=218}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbefestigung Ellrich ===&lt;br /&gt;
Von der Stadtmauer sind umfangreiche Reste in der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Stadttor&amp;#039;&amp;#039; sowie ein Tor zwischen &amp;#039;&amp;#039;Salzmarkt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wernaer Tor&amp;#039;&amp;#039; und ein Turm in der &amp;#039;&amp;#039;Ravenstraße&amp;#039;&amp;#039; vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmale ===&lt;br /&gt;
* An der Friedhofsmauer des [[Jüdischer Friedhof (Ellrich)|Jüdischen Friedhofs Ellrich]] erinnert seit 1988 (ersetzt 1994) eine Gedenktafel an die jüdische Bevölkerung Ellrichs.&lt;br /&gt;
* Zwei Gedenksteine im Bereich des ehemaligen [[KZ-Außenlager Ellrich-Juliushütte|KZ-Außenlagers Ellrich-Juliushütte]] erinnern an die dort verstorbenen Insassen.&lt;br /&gt;
* Jeweils ein Denkmal befindet sich bei insgesamt zehn Gräbern [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] im Ortsteil [[Gudersleben]] und auf dem Bergfriedhof des Ortsteiles [[Sülzhayn]].&lt;br /&gt;
* Auf dem Karl-Marx-Platz des Ortsteiles [[Woffleben]] erinnert eine Stele an die Opfer des [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsches]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Thüringen, Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 18. Juni 2015 wurden im Beisein von Vertretern der Stadtverwaltung und interessierten Bürgern in Ellrich acht [[Stolpersteine]] durch [[Gunter Demnig]] verlegt, die an das Schicksal von Bürgern erinnern sollen, die in den jeweiligen Häusern ihren letzten freiwillig gewählten Wohnsitz hatten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Stolpersteine in Ellrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschwundene Denkmäler ===&lt;br /&gt;
* Auf dem Markt an der St. Johanniskirche stand das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/71. Auf einem mehrstufigen Unterbau erhob sich auf einem Sockel ein Obelisk, der von einem Adler auf einer Kugel bekrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glasmacher- und Köhlersiedlung Rothesütte ===&lt;br /&gt;
Der ehemalige Forstort [[Rothesütte]] wurde 1679 gegründet, dort befindet sich seit 1944 als [[Technisches Denkmal]] eine Waldarbeiter-, Glashütten- und Köhlersiedlung. Zur Erläuterung dieser regionaltypischen Gewerke im Harz wurde durch die Stadt Ellrich das ehemalige Pfarrhaus und eine Schauanlage am Friedhof hergerichtet &amp;lt;small&amp;gt;({{Coordinate|text= Lage|name=Ellrich, Technisches Denkmal &amp;#039;&amp;#039;Rothesütte&amp;#039;&amp;#039;|NS=51/37/54/N|EW=10/43/22/O|type=landmark|region=DE-TH}})&amp;lt;/small&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Landgrebe |Titel=«Ellrich» |Sammelwerk=Freizeitführer Thüringen |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Region Mitte und Nord&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Wartberg Verlag |Ort=Gudensberg-Gleichen |Datum=1999 |ISBN=3-86134-550-1 |Seiten=59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Kelle-Höhle&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellrich Kelle-Höhle 05.jpg|mini|Die Kelle-Höhle im [[Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz|Südharzer Gipskarst]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kelle (Appenrode)}}&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Ellrich ist reich an [[Karst]]erscheinungen, neben anderen auch [[Erdfall|Erdfälle]] und Höhlen. Nahe dem Ortsteil [[Appenrode]] befindet sich die bereits 1589 beschriebene grottenartige Höhle [[Kelle (Appenrode)|Kelle]]. Die offen zugängliche Höhle besitzt am Eingang einen hallenartigen Raum von bis zu 25&amp;amp;nbsp;Metern Höhe, 16&amp;amp;nbsp;Metern Breite und 20&amp;amp;nbsp;Metern Resttiefe. Am Grund der Höhle befindet sich ein kleiner Höhlensee mit einer Maximaltiefe von fünf Metern. Die Höhle war schon vor zweihundert Jahren eine bekannte Sehenswürdigkeit und wurde u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Gottfried August Bürger]], [[Johann Wilhelm Ludwig Gleim|Johann Wilhelm Gleim]] und [[Christoph August Tiedge]] aufgesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen |Titel=«Ellrich» |Sammelwerk=Kulturelle Entdeckungen. Landkreis Eichsfeld, Kyffhäuserkreis, Landkreis Nordhausen, Unstrut-Hainich-Kreis |Band=Band 1 (Thüringen) |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2009 |ISBN=978-3-7954-2249-3 |Seiten=69, 191–192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Kuhlbrodt |Hrsg=Meyenburg Museum |Titel=Kelle – ältestes Naturdenkmal im Kreis Nordhausen |Sammelwerk=Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen |Band=Heft 15 |Ort=Nordhausen |Datum=1990 |Seiten=1–8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Ellrich frontal.jpg|mini|Bahnhof Ellrich]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Ellrich&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Northeim–Nordhausen|Bahnstrecke Northeim (Han)–Nordhausen]], während der [[Innerdeutsche Grenze|Deutschen Teilung]] wurde er für durchgehende Züge bis auf wenige Ausnahmen nur vom [[Schienengüterverkehr|Güterverkehr]] genutzt. Täglich verkehren [[Regionalbahn]]en der [[DB Regio Nord|Deutschen Bahn]] im Stundentakt Richtung [[Bahnhof Northeim (Han)|Northeim]] und nach [[Bahnhof Nordhausen|Nordhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft der &amp;#039;&amp;#039;[[Iron Curtain Trail (EV13)]]&amp;#039;&amp;#039;, der als [[Kulturroute des Europarats]] zu den bedeutendsten Fernradrouten zählt und Teil des europäischen Radverkehrssystems [[Eurovelo]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Otto von Mauderode]] (1600–1671), braunschweig-lüneburgischer Geheimer Rat und Gesandter&lt;br /&gt;
* [[Christian Benedikt Michaelis]] (1680–1764), Orientalist und evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Heinrich Wilhelm von Wagner]] (1748–1819), Kammerpräsident in Białystok&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Heinrich Neumcke]] (1758–1826), Oberamtmann und Bürgermeister in Benneckenstein&lt;br /&gt;
* [[August Friedrich Holtzhausen]] (1768–1827), Ingenieur und Fabrikant von Dampfmaschinen in [[Gleiwitz|Gleiwitz/Oberschlesien.]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Friedrich Bischoff]] (1780–1841), Komponist&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|2|673|673|Bischoff, Georg Friedrich|Arrey von Dommer|ADB:Bischoff, Georg Friedrich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wiegand]] (1851–1915), Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
* [[Martin Krieg (Historiker)|Martin Krieg]] (1892–1962), Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Apel (Politiker, 1905)|Wilhelm Apel]] (1905–1969), hessischer Politiker (SPD) und Abgeordneter des Hessischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Haugk]] (1925–2015), Regisseur und Synchronsprecher&lt;br /&gt;
* [[Rolf Hoppe]] (1930–2018), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Dieter Baumgarten]] (1931–2008), Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung im Ministerrat der DDR und Chef der Grenztruppen der DDR, geboren in Werna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich von Byla]] (1704–1775), Oberforstmeister und Rittergutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Rudolph von Werthern]] (1719–1770), preußischer Landrat und Kammerdirektor zu Ellrich&lt;br /&gt;
* [[Otto Brinkmann]] (1910–1985), Kommandant des zum KZ Mittelbau-Dora gehörenden Außenlagers Ellrich-Juliushütte&lt;br /&gt;
* [[Erich Scholz]] (1911–2000), Kommandant der zum KZ Sachsenhausen gehörenden KZ-Außenlager Ellrich-Bürgergarten&lt;br /&gt;
* [[Martin Schultze]] (1835–1899), Pädagoge und Sprachforscher, lebte ab 1894 in Ellrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Eller |Band=12 |Seite=74}}&lt;br /&gt;
* Michael Reinboth: &amp;#039;&amp;#039;Der erste Lückenschluss – 25 Jahre Wiederaufnahme des Reisezugverkehrs zwischen Walkenried und Ellrich.&amp;#039;&amp;#039; Verein für Heimatgeschichte Walkenried / Bad Sachsa und Umgebung (Hrsg.), Papierflieger Verlag, Clausthal-Zellerfeld 2014, ISBN 978-3-86948-357-3.&lt;br /&gt;
* Jochen Steinecke: &amp;#039;&amp;#039;Familien im alten Ellrich des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Steinecke, Magdeburg 2014, ISBN 978-3-9815775-3-2.&lt;br /&gt;
* August Molle jr.: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelischen Geschlechter der Stadt Ellrich 1625–1938.&amp;#039;&amp;#039; Ellrich 1939. ([https://d-nb.info/361542968 DNB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4396139-3}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtellrich.de/ Homepage der Stadt Ellrich]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Ellrich &amp;#039;&amp;#039;Ellrich&amp;#039;&amp;#039;] In: GenWiki.de&lt;br /&gt;
* [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Kategorie:Ellrich Artikel über Ellrich]. In: NordhausenWiki.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Nordhausen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4396139-3|LCCN=no2003088884|VIAF=141065040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1286]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
	</entry>
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