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	<title>Ellingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellingen&amp;diff=190418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;-wuppertaler: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ ein Foto ausgetauscht (höhere Auflösung, gesamtes Gebäude)</title>
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		<updated>2026-04-14T12:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; ein Foto ausgetauscht (höhere Auflösung, gesamtes Gebäude)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die mittelfränkische Stadt Ellingen. Weitere Bedeutungen siehe unter [[Ellingen (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ellingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49.059625&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.969012&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ellingen in WUG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Mittelfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Weißenburg-Gunzenhausen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Ellingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 395 &amp;lt;!-- 394–461 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 91792&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09141&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09577125&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 11 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Weißenburger Straße 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-ellingen.de/ www.stadt-ellingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Matthias Obernöder&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] und der Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Ellingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in [[Westmittelfranken]] nördlich von Weißenburg im Zentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen am Rande der [[Weißenburger Alb]], einem Höhenzug der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]]. Durch den Ort fließt die [[Schwäbische Rezat]], die auf Gemeindegebiet vom [[Felchbach]], dem [[Himmelreichgraben (Schwäbische Rezat)|Himmelreichgraben]], dem [[Mittelbühlgraben]], dem [[Riedgraben (Schwäbische Rezat)|Riedgraben]], dem [[Hörleinsgraben (Schwäbische Rezat)|Hörleinsgraben]], dem [[Walkershöfer Weihergraben]], dem [[Vorderer Troppelgraben|Vorderen Troppelgraben]] und dem [[Ottmarsfelder Graben|Ottmarsfelder Grabe]] gespeist wird. Ein weiteres Fließgewässer ist der [[Störzelbach (Fluss)|Störzelbach]], ein Nebenfluss der [[Altmühl]]. Durch das Stadtgebiet führt die [[Europäische Hauptwasserscheide]], die die Einzugsgebiete von Rhein und Donau voneinander trennt. Südwestlich der Kernstadt liegt der [[Ellinger Wald]]. Von diesem Wald und einigen Waldbeständen im Norden abgesehen, liegt das Gebiet der Stadt Ellingen in einer waldlosen Offenlandschaft und ist geprägt von Wiesen, Feldern und Hügeln. Größere Städte in der Umgebung sind [[Ingolstadt]] (58&amp;amp;nbsp;km) und [[Nürnberg]] (50&amp;amp;nbsp;km), Nachbarstädte sind [[Weißenburg in Bayern]] (3&amp;amp;nbsp;km), [[Treuchtlingen]] (15&amp;amp;nbsp;km) und [[Gunzenhausen]] (ca. 22&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
|NORD = [[Pleinfeld]]&lt;br /&gt;
|WEST = [[Theilenhofen]]&lt;br /&gt;
|OST = [[Höttingen]]&lt;br /&gt;
|SUEDWEST = [[Alesheim]]&lt;br /&gt;
|SUED = [[Weißenburg in Bayern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellingen.JPG|mini|300px|Stadtansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
Es gibt 11 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Ellingen |val=1504 |abruf=2019-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=32220130451 |objekt=Gemeinde Ellingen |abruf=2021-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=2 |gesamtbreite=31em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Bräumühle]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* Ellingen (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Hörlbach]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Karlshof (Ellingen)|Karlshof]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Lauterbrunnmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Massenbach (Ellingen)|Massenbach]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Sommerkeller (Ellingen)|Sommerkeller]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Stopfenheim]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Tiefenbach (Ellingen)|Tiefenbach]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Walkershöfe]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Zollmühle (Ellingen)|Zollmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einöde [[Kammhof]] zählt zum Gemeindeteil Karlshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Auf dem Gemeindegebiet gibt es die [[Gemarkung]]en Ellingen, Massenbach und Stopfenheim. Die Gemarkung Ellingen hat eine Fläche von 13,032&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 2116 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 6158,78&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093712 |titel=Gemarkung Ellingen (093712) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Bräumühle]], [[Karlshof (Ellingen)|Karlshof]], [[Lauterbrunnmühle]], [[Sommerkeller (Ellingen)|Sommerkeller]], [[Walkershöfe]] und [[Zollmühle (Ellingen)|Zollmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/wPk69 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Plateosaurus engelhardti, Munich, 2017-09-11.jpg|mini|Skelettrekonstruktion der &amp;#039;&amp;#039;Plateosaurus&amp;#039;&amp;#039; Fossilien von Ellingen, [[Paläontologisches Museum München]].]]&lt;br /&gt;
Vor Millionen von Jahren lag Ellingen am Rand des ehemaligen [[Jura (Geologie)|Jurameeres]], dem der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen seine bedeutende [[Solnhofener Plattenkalk|Solnhofener]]- und [[Juramarmor]]industrie verdankt. Im mittleren [[Keuper]] kam eine der bekanntesten und häufigsten Dinosaurierarten Mitteleuropas vor: &amp;#039;&amp;#039;[[Plateosaurus engelhardti]]&amp;#039;&amp;#039;, ein früher Vertreter der [[Sauropodomorpha]], von dem es in Ellingen eine bedeutende Fundstelle gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Moser: &amp;#039;&amp;#039;Plateosaurus engelhardti {{Person|Meyer}}, 1837 (Dinosauria: Sauropodomorpha) aus dem Feuerletten (Mittelkeuper; Obertrias) von Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Zitteliana, Reihe B: Abhandlungen der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie. Bd.&amp;amp;nbsp;24, 2003, S.&amp;amp;nbsp;3–186, {{URN|nbn:de:bvb:19-epub-12711-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellingen Schloss Fronteingang SK 0001.jpg|mini|hochkant|Eingangsfront der [[Residenz Ellingen]]]]&lt;br /&gt;
Der Ellinger Raum war bereits zur Zeit der [[Kelten]] besiedelt, was Funde von keltischen Siedlungsresten, Ringwällen und Hügelgräbern im Südosten der Stadt belegen. Etwa 2,5&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich des Kernorts verlief auf der heutigen Gemarkung Ellingens zur Römerzeit der [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Rätische Limes]], von dem heute noch das [[Kastell Ellingen]] (Sablonetum) erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Elling“ am 1.&amp;amp;nbsp;Mai des Jahres 899&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. Die Entstehungsgeschichte Ellingens ist eng mit dem Hospital verbunden, das Walter von Ellingen und seine Frau Kunigunde gründeten. Der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] erhielt das Hospital 1216 als [[Lehen]], daraufhin wurde Ellingen Sitz des Landkomturs der [[Deutschordensballei Franken|Ballei Franken]]. Am 14.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1378 erteilte [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] das Recht der Befestigung, das er auf den Einspruch von Weißenburg zehn Tage später wieder zurückzog. Erst im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam es zur massiven Ummauerung: 1609 wurde das [[Weißenburger Tor (Ellingen)|Weißenburger Tor]] und 1660 das [[Pleinfelder Tor]] fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1368 fiel das Gebiet um Ellingen und Gunzenhausen an die [[Burggrafschaft Nürnberg]], aus der sich später die [[Fürstentum Ansbach|Markgrafschaft Ansbach]] herauslöste. In Ellingen wurden 1575 bis 1629 [[Hexenverfolgung]]en durchgeführt:&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Seis: &amp;#039;&amp;#039;Sagt, der Teufel, Sagt, auch ihre Tochter. Die Hexenverfolgungen in der Kommende Ellingen des Deutschen Ordens von 1575 bis 1630&amp;#039;&amp;#039;, Ellingen 2004, S. 70–138 und S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt; 62 Frauen und ein Mann gerieten in [[Hexenprozess]]e, eine Frau starb in der Haft, alle anderen wurden hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://anton-praetorius.de/downloads/namenslisten/Namen%20der%20Opfer%20Ellingen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Ellingen&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 100 kB), abgerufen am 17. Juni 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl Heinrich von Hornstein]], der am 15.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;1689 in Ellingen in den Deutschen Orden [[Aufschwörung|aufgeschworen]] wurde, errichtete Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wesentliche Teile der [[Residenz Ellingen]], die Stadtpfarrkirche [[St. Georg (Ellingen)|St. Georg]] und weitere barocke Bauwerke in der Stadt. 1796 besetzte [[Preußen]] die Stadt und beendete damit die Herrschaft des Deutschen Ordens über Ellingen und die Region. Nach der Auflösung des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation]] durch [[Napoleon]] 1806 kam Ellingen wie andere Teile [[Franken (Region)|Frankens]] zum [[Königreich Bayern]]. In der Zeit von 1815 bis 1840 bestand das [[Herrschaftsgericht Ellingen]]. 1815 wurde das Schloss Ellingen die Residenz des [[Wrede (bayerisches Adelsgeschlecht)|Fürsten von Wrede]], [[Carl Philipp von Wrede]]. In dieser Lehensurkunde wurde Ellingen erstmals als Stadt erwähnt. Innerhalb der Schlossanlage befindet sich eine 1690 urkundlich erstmals erwähnte, noch heute aktive [[Schlossbrauerei Ellingen|Schlossbrauerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.&amp;amp;nbsp;Februar&amp;amp;nbsp;1945 wurde der Ortskern von Ellingen von zwei Staffeln der [[United States Army Air Forces|US-Luftwaffe]] angegriffen. Dabei wurden Bomben mit einem Gesamtgewicht von 70&amp;amp;nbsp;Tonnen abgeworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bomb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.youtube.com/watch?v=737PPxhTjUU |titel=BBC Timewatch - Bombing Germany |werk= |hrsg= |datum= |format= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2014-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsbezeichnung&amp;quot;&amp;gt;[http://www.457thbombgroup.org/Narratives/MA193.html Details über den Bombenangriff &amp;#039;&amp;#039;Mission No 193&amp;#039;&amp;#039; (engl.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Bürgerhäuser, das Pfarrhaus und Teile des [[Schlosspark Ellingen|Schlossgartens]] wurden vollständig zerstört, das Rathaus, das Weißenburger Tor und die Pfarrkirche St. Georg erheblich beschädigt. Das Schloss selbst und die [[Schlosskirche Ellingen|Schlosskirche]] blieben dagegen unversehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=3967 Stadtbild Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das eigentliche Ziel der Angreifer – [[Bamberg]] – war an diesem Tag von Wolken bedeckt, so dass die Piloten willkürlich einen vermeintlichen &amp;#039;&amp;#039;Transportknotenpunkt&amp;#039;&amp;#039; als Ziel für ihre Bomben auswählten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bomb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsbezeichnung&amp;quot; /&amp;gt; Sie waren angeblich der Annahme, eine Autobahn würde mitten durch den Ort führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georg Kirche Ellingen 1945 - 111-SC-204899.jpg|mini|In der beschädigten Schlosskirche fanden am 24. April 1945 US-Soldaten ein Warenlager der Nazis]]&lt;br /&gt;
Als im April 1945 die 3. US-Armee in den Ort kam, entdeckten Soldaten in der Schlosskirche ein großes Warenlager von Stoffen und weiteren Gebrauchsgegenständen. Es sollen auch Bestände von [[Raubkunst]] dabei gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archives.gov/research/holocaust/records-and-research/documenting-nazi-plunder-of-european-art.html National Archives der USA], Dorothea Hülsmeier: [https://www.fr.de/kultur/kunst/gehoert-schwabinger-kunstschatz-11290544.html &amp;#039;&amp;#039;Wem gehört der Schwabinger Kunstschatz?&amp;#039;&amp;#039;] und Ingeborg Ruthe: [https://www.fr.de/kultur/kunst/handlanger-nazis-11290508.html &amp;#039;&amp;#039;Handlanger der Nazis&amp;#039;&amp;#039;], beide in der Frankfurter Rundschau vom 4. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1971 wurde die Gemeinde Massenbach mit ihrem Gemeindeteil Hörlbach im Rahmen der [[Gemeindegebietsreform in Bayern]] eingegliedert. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;1972 kam der Gemeindeteil Tiefenbach der aufgelösten Gemeinde [[Dorsbrunn]] hinzu. Stopfenheim folgte am 1.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1972.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=592}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Stadtrat nach den letzten Kommunalwahlen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
![[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]&lt;br /&gt;
![[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
![[Freie Wähler Bayern|FW]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-ellingen.de/rathaus/wahlen/kommunalwahl-2020/ |titel=Kommunalwahl 2020 |werk=Stadt Ellingen |datum=2020-03-16 |sprache=de |abruf=2020-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.ellingen.de/index.php?pageID=181 |titel=Ergebnis Stadtratswahl 2014 in Ellingen |werk= |hrsg=Stadt Ellingen |datum= |format= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2014-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Matthias Obernöder (CSU) wurde 2020 mit 54,0 % der Stimmen als Nachfolger von Walter Hasl (SPD) zum Ersten Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wappen der Stadt Ellingen}}&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]] lautet: In Blau ein silberner [[Mittelschild]], darin ein schwebendes blaues [[Andreaskreuz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HdBG GKZ|9577125}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Hohenberg-Krusemark]] in [[Sachsen-Anhalt]] ist Partnergemeinde (1989 nach der Grenzöffnung von den [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehren]] Groß Ellingen und Ellingen initiiert)&lt;br /&gt;
* Des Weiteren besteht eine durch die TSG 1893 Ellingen mitinitiierte Partnerschaft mit der Gemeinde [[Straßenhaus]] in Rheinland-Pfalz und deren Ortsteil [[Ellingen (Straßenhaus)|Ellingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Patenschaft ===&lt;br /&gt;
1973 wurde eine Patenschaft für die [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertriebenen Sudetendeutschen]] aus der Gemeinde [[Telnice|Tellnitz]] im ehemaligen [[Landkreis Aussig]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:pleinfeldertor.jpg|mini|hochkant|Pleinfelder Tor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GER Ellingen, Rathaus 0002.jpg|mini|hochkant|Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Ellingen}}&lt;br /&gt;
Das Stadtbild ist maßgeblich durch das Wirken des Deutschen Ordens geprägt und zeigt die stilistische Geschlossenheit einer kleinen [[Barock]]residenz. Die Akzente setzen Schloss, Rathaus und Pfarrkirche. Der Barockstil findet seinen Widerklang in den Bürgerhäusern ganz besonders in der [[Neue Gasse (Ellingen)|Neuen Gasse]], die ab 1749 unter der Leitung von [[Matthias Binder]] angelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Ellinger Barockrundweg&amp;#039;&amp;#039; sind wichtige Gebäude aus der Vergangenheit zusammengefasst, darunter die [[Residenz Ellingen]] sowie der zugehörige [[Schlosspark Ellingen|Schlosspark]], das [[Rathaus (Ellingen)|Rathaus]], das [[Pleinfelder Tor]], das ehemalige [[Franziskanerkloster Ellingen|Franziskanerkloster]], die katholische Pfarrkirche [[St. Georg (Ellingen)|St. Georg]], die [[St. Maximilian (Ellingen)|Maximilianskirche]], die [[Orangerie (Ellingen)|Orangerien]] im Hofgarten, die [[Heiligenbrücke (Ellingen)|Heiligenbrücke]] und die [[Johannesbrücke (Ellingen)|Johannesbrücke]]. Sehenswert sind weiterhin das römische [[Kastell Ellingen]], der [[Kolpingturm]], die evangelische [[Christuskirche (Ellingen)|Christuskirche]] und die [[St. Elisabeth (Ellingen)|Spitalkirche]]. Die Prunkräume in der Residenz, das [[Kulturzentrum Ostpreußen]] und das Spielzeug- und Bauernmöbelmuseum im Pleinfelder Tor können besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Ellingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In der Stadt und den Stadtteilen existieren zahlreiche Vereine, wie die Deutschordenskapelle, der Posaunenchor Ellingen-Hörlbach, die Singgemeinschaft Stopfenheim, der Gesangverein Harmonie, der Golfclub Zollmühle, die TSG 1893 Ellingen, der UFC Ellingen 1992, die Soldaten-, Krieger- und Reservistenkameradschaft Stopfenheim, die DJK Stopfenheim 1956 und die Schützengesellschaft Eintracht Germania Ellingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fasching in Ellingen 2007.jpg|mini|Faschingsumzug in Ellingen 2007]]&lt;br /&gt;
Jeweils am [[Faschingsdienstag]] findet nachmittags ein Faschingsumzug statt, der einige Tausend Zuschauer anlockt. Jährliche Faschingsbälle werden von der Karnevalsgesellschaft (KaGe) Ellingen veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
An öffentlichen Einrichtungen sind die [[Grund- und Mittelschule|Volksschule]] Ellingen sowie das Altenheim St. Elisabeth vorhanden. Das Altenheim wurde erstmals in einer Urkunde vom 11.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;1212 erwähnt. 1216 schenkte König [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] das Spital dem Deutschen Orden. Der heutige Altbau wurde um 1705 anstelle eines Vorgängerbaues errichtet und 1753 erweitert, am 18. November 1818 übernahm die Stadt Ellingen die Spitalstiftung. Von 1859 bis 1996 waren die [[Arme Franziskanerinnen von der Heiligen Familie|Schwestern der armen Franziskanerinnen]] vom [[Kloster Mallersdorf]] die Stütze des Altenheims, die die am 20. Oktober 1882 gegründete „Kinderbewahranstalt“, den heutigen Kindergarten, bis August 1996 leiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 2]] und die [[Bundesstraße 13]] trafen sich früher mitten in der Stadt vor dem Rathaus. Seit 1979 führt die B 2 im Westen der Stadt vorbei. Zwischen Ellingen-Mitte und Ellingen-Nord ist sie dreispurig und zwischen Weißenburg-Nord und Ellingen-Mitte vierspurig ausgebaut. In Ellingen-Mitte zweigt die B 13 Richtung Gunzenhausen ab. Die Stadt besitzt einen [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Treuchtlingen–Nürnberg]]. Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039; sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Stadt verläuft der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]]. Er folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Limes-Straße]] verläuft auf der Schnellstraße am Ortskern vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Limeswanderweg (Naturpark Altmühltal)|Limeswanderweg]] führt ebenfalls durch Ellingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Ellingen}}&lt;br /&gt;
* [[Anton Peter von Rummel]] (1771–1863), württembergischer Regierungspräsident und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Jacob von Roeser]] (1799–1862), Leibarzt und Reisender.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried von Feder]] (1806–1892), Regierungspräsident und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Eitel Klein]] (1906–1990), Maler und Grafiker aus Hörlbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=2 |Sp=4|SpBis=5}}&lt;br /&gt;
* {{Mader Stadt und Bezirksamt Weißenburg|SEITE=139 |SEITE_BIS=269}}&lt;br /&gt;
* Christoph Graf [von] Pfeil: &amp;#039;&amp;#039;Residenz Ellingen&amp;#039;&amp;#039;; Amtlicher Führer; (Bayerische Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen); 8. überarb. u. neu gestaltete Aufl. München 2005; ISBN 3-932982-59-2.&lt;br /&gt;
* Arthur Schlegel: &amp;#039;&amp;#039;Barocke Baukunst in Ellingen (Mittelfranken)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wasmuths Monatshefte für Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 8 (1924), Heft 11/12, {{URN|nbn:de:kobv:109-opus-9218}}, S. 346–349.&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853 |SEITE=707 |SEITE_BIS=708}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Ellingen, die Ballei Franken und der Deutsche Orden – kulturelles und politisches Modell einer verlorenen Lebenswelt in der Region?&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung 69&amp;#039;&amp;#039; (2010) S. 155–172.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-ellingen.de/ Stadtverwaltung]&lt;br /&gt;
* [http://www.barockverein.de/ Barockverein: Kunst und Kultur des Barocks in Ellingen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09577125}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4014479-3}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/images/blo/ortsblaetter/karten/karten/St_Ell_1820_e5.jpg Stadtplan von Ellingen 1820]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4014479-3|LCCN=nr90004659|VIAF=240773728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Residenzort in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Seenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schwäbischen Rezat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-wuppertaler</name></author>
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