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	<title>Elli Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elli_Schmidt&amp;diff=151291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchbibliothek: wie Bildbeschreibung</title>
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		<updated>2025-12-27T22:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wie Bildbeschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df pk 0000215 014 Porträt.jpg|mini|hochkant|Elli Paula Schmidt (1946)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elli Paula Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1908]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]]; † [[30. Juli]] [[1980]] in [[Ost-Berlin]]) war [[Liste der Kandidaten des Politbüros des ZK der SED|Kandidatin]] des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros des ZK der SED]] und Vorsitzende des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbunds Deutschlands]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmidt wurde als Tochter des Schutzmanns Otto Schmidt und dessen Ehefrau Johanna geb. Braungardt in der elterlichen Wohnung in der Belziger Straße 58 (heute Nr. 31) in der Stadt Schöneberg, heute Ortsteil von [[Berlin]], geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsurkunde Nr. 2086/1908, StA Schöneberg I&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der Volksschule lernte sie 1922 bis 1926 den Beruf der Schneiderin und arbeitete bis 1932 in dieser Tätigkeit. Sie trat 1926 dem Arbeiter-Turn- und Sportverein [[Fichte Berlin]] und 1927 dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] sowie der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) bei und war Mitglied der erweiterten Leitung der KPD-Bezirksleitung von Berlin-Brandenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1934 besuchte sie die [[Internationale Lenin-Schule]] der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] in [[Moskau]]. Bis 1937 arbeitete sie illegal für die KPD in Deutschland, unter anderem als Gewerkschaftsinstrukteurin für den Bezirk Niederrhein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gewerkschaftsprozesse.de/index.php?area=6&amp;amp;sub=80 |titel=Der Wiederaufbau der KPD |werk=70 Jahre Wuppertaler Gewerkschaftsprozesse |hrsg=Verein zur Erforschung der Sozialen Bewegungen im Wuppertal |abruf=2024-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1935 bis 1945 war sie als einzige Frau Mitglied des [[Zentralkomitee]]s (ZK) der KPD. 1937 bis 1940 war sie Mitarbeiterin der KPD-Leitungen in [[Prag]] und [[Paris]]. Danach lebte sie in der [[Sowjetunion]], wo sie unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Irene Gärtner&amp;#039;&amp;#039; unter anderem als Mitarbeiterin der Frauensendungen des [[Deutscher Volkssender|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Volkssenders&amp;#039;&amp;#039;]] sowie im [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 1945 war Schmidt Mitglied des ZK der KPD und Mitunterzeichnerin des [[Aufruf der KPD vom 11. Juni 1945|KPD-Aufrufs vom Juni 1945]]. Sie leitete als Vorsitzende den Frauenausschuss des [[Magistrat von Berlin|Magistrats von Groß-Berlin]]. 1945/1946 war sie Mitglied der KPD-Landesleitung von Groß-Berlin. Mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] wurde sie Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Sie war von 1946 bis 1953 Mitglied des Parteivorstandes und Zentralkomitees und des Zentralsekretariats der SED sowie bis 1948 Stadtverordnete von Berlin. Von April 1946 bis Mai 1949 leitete sie gemeinsam mit [[Katharina Kern]] das SED-Frauensekretariat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Schmidt, Elli 04.jpg|mini|hochkant|Grabstätte (2021)]]&lt;br /&gt;
Sie wurde 1947 Mitglied im Vorstand des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbunds Deutschlands]] (DFD), 1948 erste Vorsitzende des Demokratischen Frauenbunds Berlin und 1949 Erste Vorsitzende des DFD, Mitglied der Exekutive bzw. des Rats der [[Internationale Demokratische Frauenföderation|Internationalen Demokratischen Frauenföderation]] sowie 1950 bis 1954 Abgeordnete der [[Volkskammer]]. 1950 wurde sie Kandidatin des [[Politbüro]]s des ZK der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde sie wegen ihrer scharfen Kritik an [[Walter Ulbricht]] und Unterstützung von [[Wilhelm Zaisser]] und [[Rudolf Herrnstadt]] ihrer leitenden Funktionen in der SED und im DFD enthoben und 1954 nach einer Parteirüge aus dem ZK der SED ausgeschlossen. Am 29. Juli 1956 wurde Schmidt vom ZK der SED rehabilitiert. Sie arbeitete bis 1967 als Direktorin des [[Modeinstitut der DDR|Instituts für Bekleidungskultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erhielt 1965 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]], 1968 die Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Nd|Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. August 1968, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1978 den [[Karl-Marx-Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elli Schmidt lebte bis 1949 mit [[Anton Ackermann]] zusammen und hatte mit ihm zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb am 30. Juli 1980 – wenige Tage vor Vollendung ihres 72. Lebensjahres – in Berlin. Ihre Urne wurde in der [[Gedenkstätte der Sozialisten#Gräberanlage Pergolenweg|Grabanlage Pergolenweg]] (Gedenkstätte der Sozialisten) auf dem Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Sieben Frauen sahen das neue Ungarn. Bericht der Delegation des Demokratischen Frauenbundes von der Reise nach Ungarn im September 1948 |Verlag=Deutscher Frauen-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1948 |DNB=575456973 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Frauen in sieben Ländern |Verlag=Deutscher Frauen-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1949 |DNB=575456965 |Online=[https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1053234899#page/n0/mode/2up Digitalisat bei der Deutschen Nationalbibliothek] |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=40 Jahre Internationaler Frauentag |Verlag=Deutscher Frauen-Verlag |Ort=Ost-Berlin |Datum=1950 |DNB=840653468 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Gute Mütter unserer Kinder. 5 Jahre Demokratischer Frauenbund Deutschlands |Verlag=Deutscher Frauen-Verlag |Ort=Ost-Berlin |Datum=1952 |DNB=454390254 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Den Tag des Sieges erlebte ich in Moskau |Sammelwerk=Im Zeichen des roten Sterns. Erinnerungen an die Traditionen der deutsch-sowjetischen Freundschaft |Verlag=Dietz Verlag |Ort=Ost-Berlin |Datum=1974 |DNB=750011262 |Seiten=205–220}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Wir schufen die einheitliche demokratische Frauenorganisation |Sammelwerk=Die ersten Jahre. Erinnerungen an den Beginn der revolutionären Umgestaltungen |Verlag=Dietz Verlag |Ort=Ost-Berlin |Datum=1979 |DNB=800448057 |Seiten=284–292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stephan Stracke |Titel=Elli Schmidt |Sammelwerk=Gewerkschafterinnen im NS-Staat. Biografisches Handbuch |Band=2 |Verlag=Metropol Verlag |Ort=Berlin |Datum=2022 |ISBN=978-3-86331-633-4 |Seiten=427–442}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Grit Bühler |Titel=Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949) |Verlag=Campus Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2022 |ISBN=978-3-593-51602-8}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=elli-schmidt|lemma=Elli Schmidt |autor=Horst Laude, [[Helmut Müller-Enbergs]] |band=1 |idNum=3074}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 673–674.&lt;br /&gt;
* Bundesarchiv SAPMO SgY30/1305 (Lebenslauf und Erinnerungen)&lt;br /&gt;
* Landesarchiv Berlin CRep 102 Nr. 164 Bd. 1 („Elli Ackermann geb. Schmidt“, amerikanischer Fragebogen für die Berliner Stadtverordneten 1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1036146707}}&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|186175164}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/lemo/objekte/sound/schmidt/index.ram Elli Schmidt über die Rolle der Frau im Nachkriegsdeutschland, 27. Januar 1946]; RealAudio, 2:51 min&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/b4b58beb-324d-4ded-a0e8-77b8893d90b3/ Nachlass Bundesarchiv NY 4106]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des DFD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036146707|VIAF=165115510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Elli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFD-Funktionärin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mode (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Elli&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt, Elli Paula (vollständiger Name); Gärtner, Irene (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SED), Vorsitzende des Demokratischen Frauenbunds Deutschlands in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchbibliothek</name></author>
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