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	<title>Ellhofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellhofen&amp;diff=180522&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Nachbargemeinden */Wenn schon Wimmental, dann auch Willsbach und Dimbach.</title>
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		<updated>2025-12-21T11:51:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachbargemeinden: &lt;/span&gt;Wenn schon Wimmental, dann auch Willsbach und Dimbach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Ellhofen, für den gleichnamigen Ortsteil der bayerischen Marktgemeinde Weiler-Simmerberg siehe [[Ellhofen (Weiler-Simmerberg)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Ellhofen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/8/49.30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/19/16.50/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ellhofen in HN.png&lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung = Lage der Gemeinde Ellhofen im Landkreis Heilbronn&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heilbronn&lt;br /&gt;
|Gemeindeverwaltungsverband = „Raum Weinsberg“&lt;br /&gt;
|Höhe              = 181&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74248&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07134&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08125024&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 79M&lt;br /&gt;
|Straße            = Kirchplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ellhofen.de/ www.ellhofen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Felix Pontow (parteilos)&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellhofen von Suedosten 20070519.jpg|mini|297px|Ellhofen von Südosten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Heilbronn-Franken]] und zur europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Ellhofen liegt im Tal der [[Sulm (Neckar)|Sulm]] am Zufluss des [[Ellbach (Sulm)|Ellbachs]] von Süden her und etwa sieben Kilometer östlich von [[Heilbronn]], im [[Gipskeuper]]. [[Naturraum|Naturräumlich]] liegt die Gemeinde im Unterraum [[Weinsberger Tal]] der zu den [[Schwäbisch-Fränkische Waldberge|Schwäbisch-Fränkischen Waldberge]] gehörenden [[Löwensteiner Berge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-161&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-162&amp;quot; /&amp;gt; Die höchste Erhebung ist der {{Höhe|253}} hohe Ketzersberg am Ostrand des Gemeindegebietes im [[Grabfeld-Formation|Gipskeuper]], der eine Rundumsicht auf das Weinsberger Tal gewährt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGRB-GK50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbar&amp;#039;&amp;#039;städte&amp;#039;&amp;#039; und -gemeinden sind &amp;#039;&amp;#039;[[Weinsberg]]&amp;#039;&amp;#039; im Westen und Norden, [[Obersulm]] im Osten und [[Lehrensteinsfeld]] im Süden, alle zum Landkreis Heilbronn gehörend. Eine kleine Ellhofener Exklave (nur Wald) befindet sich nordöstlich der eigentlichen Gemeinde zwischen Weinsberg-[[Wimmental]], Obersulm-[[Willsbach]] und [[Bretzfeld]]-[[Dimbach (Bretzfeld)|Dimbach]] ([[Hohenlohekreis]]). Zusammen mit Eberstadt, Lehrensteinsfeld und Weinsberg bildet Ellhofen den &amp;#039;&amp;#039;[[Gemeindeverwaltungsverband „Raum Weinsberg“]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Ellhofen gehören keine weiteren Ortsteile oder [[Ortschaft|Orte]] im geographischen Sinne. Auf der Ellhofener Gemarkung befand sich vielleicht früher der abgegangene, heute nicht mehr bestehende Ort [[Burkhardswiesen]], der vielleicht aber auch auf der Gemarkung Weinsberg gelegen haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für den Abschnitt Gemeindegliederung: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100.1&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    0586_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:  37_ha =  6,4_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 352_ha = 60,1_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:   5_ha =  0,9_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  16_ha =  2,7_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend:  92_ha = 15,6_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  78_ha = 13,4_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:   6_ha =  1,0_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:06.4 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:06.4 till:66.5 color:Land&lt;br /&gt;
 from:66.5 till:67.4 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:67.4 till:70.1 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:70.1 till:85.7 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:85.7 till:99.1 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.1 till:100.1 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS125024 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Ellhofen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Ellhofen wird im [[Öhringer Stiftungsbrief]] über die Gründung des [[Chorherrenstift Öhringen|Öhringer Chorherrenstiftes]] durch Bischof Gebhard II. von [[Bistum Regensburg|Regensburg]] im Jahre 1037 erstmals erwähnt. Die Hälfte Ellhofens befand sich zu dieser Zeit bereits im Besitz dieses Stifts. Gericht und Vogtei und damit die Obrigkeit über Ellhofen lagen vor der Mitte des 14. Jahrhunderts bei den [[Herren von Neuenstein]], die dem Öhringer Stift 1354 drei Viertel am Gericht und an der [[Vogt]]ei verkauften. Das restliche Viertel gelangte 1356 über Wolf von Stein, der es von seinem Schwiegervater Konrad von Neuenstein geerbt hatte, an [[Herren von Weinsberg|Engelhard von Weinsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufhebung des Stifts in der [[Reformation]] wurden seine Güter und damit auch sein Ortsanteil an Ellhofen von den [[Haus Hohenlohe|Grafen von Hohenlohe]] verwaltet, die schon zuvor als Vögte das Stift in Ellhofen vertreten hatten. Der Weinsberger Anteil ging in zwei Etappen 1412 und 1450 zunächst an die [[Kurpfalz]] und 1504 schließlich an [[Württemberg]], das seinen Anteil 1755 dem [[Oberamt Weinsberg]] zuordnete. Obwohl nur im Besitz des geringeren Anteils an Ellhofen, gelang es Württemberg dennoch, seine Rechte in Ellhofen mehr und mehr zu erweitern. Nach jahrzehntelangen Streitigkeiten zwischen Hohenlohe und Württemberg wurde im &amp;#039;&amp;#039;Weinsberger Abschied&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1567 die landesfürstliche und hohe Obrigkeit über Ellhofen den Württembergern zugestanden. Auch in der Folgezeit kam es jedoch immer wieder zu Streit zwischen den beiden Ortsherrschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Durch die [[Mediatisierung]] kam auch der hohenlohische Teil Ellhofens 1806 an das neue [[Königreich Württemberg]]. Nach der im Zuge einer Verwaltungsreform des [[Volksstaat Württemberg|Volksstaates Württemberg]] durchgeführten Auflösung des Oberamtes Weinsberg wurde der Ort 1926 dann dem [[Oberamt Heilbronn]] zugeordnet. Seit der [[Verwaltungsgliederung Württembergs#Verwaltungsgliederung ab 1938|Verwaltungsreform 1938]] während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gehört Ellhofen zum [[Landkreis Heilbronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Ellhofen häufig von amerikanischen Tieffliegern heimgesucht. Das Rathaus sowie drei Wohnhäuser wurden durch Artilleriebeschuss und am 20. März 1945 die Bahnhofsgegend durch Bomben und einer Explosion von zwei mit Pulver beladenen Wagen zerstört.&lt;br /&gt;
Deutsche Truppen sprengten in der Nacht vom 12. auf den 13. April 1945 vor ihrem Rückzug Bahn- und Flussbrücken. Tagsüber kamen gegen 13:30 Uhr aus Richtung Weinsberg amerikanische Panzer, wodurch die Bewohner gezwungen wurden, in einfachen Gebäuden wie Schuppen zu hausen. Einen Tag später, am 14. April, wurde von den Amerikanern der Bürgermeister seines Amtes enthoben. 1945 wurde der Ort Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellhofen 1833.jpeg|mini|Ortsplan Ellhofen von 1833]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
1412 erwarb die Kurpfalz gemeinsam mit der Hälfte von Burg und Ort auch das Patronatsrecht über die Kirche von den Herren von Weinsberg. Im Bayerischen Erbfolgekrieg 1504 kam Ellhofen mit der Herrschaft Weinsberg an Württemberg und wurde von dort aus 1534 reformiert. Seither ist der Ort weitgehend evangelisch geprägt. Heute gibt es die &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirchengemeinde Ellhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsEllhofen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirche-ellhofen.de/ Website der Evangelischen Kirchengemeinde Ellhofen]&amp;lt;/ref&amp;gt; (seit 1952, vorher Filial der Weinsberger Kirchengemeinde), die zum [[Kirchenbezirk Weinsberg|Kirchenbezirk Weinsberg-Neuenstadt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsWeinsberg-Neuenstadt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirchenbezirk-weinsberg-neuenstadt.de/ Website des Evangelischen Kirchenbezirks Weinsberg-Neuenstadt]&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die katholischen Christen ist die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirchengemeinde in [[Wimmental]] zuständig. Mit der 1967 geweihten &amp;#039;&amp;#039;Heilig-Kreuz-Kirche&amp;#039;&amp;#039; gibt es in Ellhofen aber ein eigenes katholisches Kirchengebäude. Auch eine [[Neuapostolische Kirche|neuapostolische]] Kirchengemeinde mit eigenem Kirchengebäude ist am Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1702: {{0}}338 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1745: {{0}}491 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1933: {{0}}863 Einwohner&amp;lt;!-- Quelle: Württ. Statistisches Landesamt, Mttlg. 4/5, 1940 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: {{0}}934 Einwohner&amp;lt;!-- Quelle: Württ. Statistisches Landesamt, Mttlg. 4/5, 1940 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1945: 1068 Einwohner&amp;lt;!-- Quelle: Württ. u. Bad. Statistisches Landesamt, Mttlg. 1, 1946 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1991: 3038 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 3057 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 3260 Einwohner&amp;lt;!-- Quelle: Statistisches Landesamt B-W. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: 3352 Einwohner&amp;lt;!-- Quelle: Statistisches Landesamt B-W. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: 3328 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 3562 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 3738 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2022: 3931 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2023: 3982 Einwohner&amp;lt;!-- Quelle: Statistisches Landesamt B-W. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: 3998 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellhofen Rathaus 20070314.jpg|mini|Das Rathaus von Ellhofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Ellhofen besteht aus zwölf Mitgliedern und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS125024 Statistisches Landesamt, Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;Center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|FWV&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung Ellhofen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |50,22&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |59,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|BE&lt;br /&gt;
|Bürgerliste Ellhofen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |23,92&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|EllLi&lt;br /&gt;
|Ellhofener Liste&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |25,86&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |0,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |0&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|---- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65,66 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |63,7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 50.22&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 59.4&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = BE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 23.92&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 40.6&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = EllLi&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 25.86&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 0.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister]] bzw. (vor dem 1. Dezember 1930) [[Schultheiß]]e Ellhofens waren seit Beginn des 20. Jahrhunderts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1878–1906: Albrecht Hofmann&lt;br /&gt;
* 1906–1919: Karl Gettling&lt;br /&gt;
* 1919–1945: August Breitenbücher&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Karl Schwarz&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Walter Meyle&lt;br /&gt;
* 1948–1978: Ernst Schulz&lt;br /&gt;
* 1978–2003: Georg Michl (CDU&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=CDU-Kreisverband Heilbronn |url=https://www.cdu-heilbronn.de/index.php?ka=1&amp;amp;ska=2&amp;amp;printit=1&amp;amp;idn=15 |titel=CDU-Kreisverband Heilbronn - CDU nominiert Kreistagsliste im Wahlbezirk Weinsberg |sprache=de |abruf=2023-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 2003–2023: Wolfgang Rapp (SPD&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/person/wolfgang-rapp/ |titel=Wolfgang Rapp |sprache=de-DE |abruf=2023-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Seit 2024: Felix Pontow (parteilos&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-ellhofen-2023/ |titel=Bürgermeisterwahl Ellhofen 2023 |sprache=de-DE |abruf=2024-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 22. Januar 2024 Felix Pontow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/felix-pontow-wird-neuer-bm-in-ellhofen-100.html |titel=Das Rathaus in Ellhofen bekommt neuen Chef: Felix Pontow gewinnt Bürgermeisterwahl |werk=swr.de |datum=2023-10-10 |abruf=2023-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 8. Oktober 2023 mit 93,9 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Wolfgang Rapp (SPD) gewählt, der das Amt zum Jahresende 2023 niedergelegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/regional/landkreis-heilbronn/nachrichten/ost/buergermeisterwahl-in-ellhofen-939-prozent-fuer-felix-pontow-art-4848855 |titel=Bürgermeisterwahl in Ellhofen: 93,9 Prozent für Felix Pontow |werk=stimme.de |datum=2023-10-08 |abruf=2023-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/regional/region/ellhofens-buergermeister-wolfgang-rapp-hoert-frueher-auf-art-4700276 |titel=Ellhofens Bürgermeister Wolfgang Rapp hört früher auf |werk=stimme.de |datum=2022-11-18 |abruf=2023-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Ellhofen.png|mini|120px|Wappen Ellhofens]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Ellhofener Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Blau zwei schräg gekreuzte silberne Schlüssel mit nach unten und auswärts gekehrten Bärten.&amp;#039;&amp;#039; Die Flagge der Gemeinde ist Weiß-Blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel ist das Attribut des heiligen [[Simon Petrus|Petrus]]. In den Ellhofener [[Siegel|Gemeindesiegeln]] sind die Schlüssel seit 1844 festzustellen. Sie können sowohl auf Petrus als Mitpatron der Ellhofener Kirche als auch auf das Stift in [[Öhringen]] bezogen werden, das seit dem 11. Jahrhundert in Ellhofen Besitz hatte und den Heiligen Petrus und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] geweiht war. 1938 wurden die Schlüssel erstmals zu Wappenfiguren des Ellhofener Wappens. Die Wappenfarben wurden ebenfalls 1938 von der württembergischen Archivdirektion vorgeschlagen. Wappen und Flaggenfarben wurden der Gemeinde am 25. März 1963 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen für den Abschnitt Wappen und Flagge:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 59&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eberhard Gönner: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Stadt- und des Landkreises Heilbronn mit einer Territorialgeschichte dieses Raumes&amp;#039;&amp;#039;. Archivdirektion Stuttgart, Stuttgart 1965 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 9). S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Nach ersten Kontakten ab 1986 ist seit 1988 das italienische [[Peccioli]] ([[Provinz Pisa]], [[Toskana]]) Partnergemeinde Ellhofens. In Ellhofen kümmert sich der &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Pflege internationaler Beziehungen&amp;#039;&amp;#039; um die Pflege der Partnerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellhofen Evangelische Kirche 20070314.jpg|mini|hochkant|Die evangelische Kirche zum Heiligen Kreuz, Sankt Peter und Genovefa]]&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche zum Heiligen Kreuz, Sankt Peter und Genovefa ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche zum Heiligen Kreuz, Sankt Peter und Genovefa (Ellhofen)}}&lt;br /&gt;
Die evangelische wurde bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Den Kern des heutigen Bauwerks bildet eine romanische Chorturmkirche, mit deren Bau&amp;amp;nbsp;– vermutlich am Platz einer früheren Kapelle&amp;amp;nbsp;– gemäß den im Turmchor erhaltenen Fresken spätestens um 1380 begonnen worden sein dürfte. Nach einer Bauinschrift wurde der Chorturm 1498 in seiner heutigen Gestalt fertiggestellt. Der heute noch erhaltene spätgotische Schnitzaltar, der &amp;#039;&amp;#039;Ellhofener Altar&amp;#039;&amp;#039;, kam vermutlich im Zusammenhang mit diesem Ausbau in die Kirche. Erneuerungsmaßnahmen sind für 1733, 1741 und 1799 belegt. 1837 wurde die Kirche nach Süden hin durch einen Querhausanbau bei Entfernen der Südwand erweitert und der Innenraum als Querkirche gestaltet. Im kreuzgewölbten Chor des Ostturms wurden vom Ulmer Restaurator Walter Hammer 1960 Wandmalereien freigelegt. Zwischen 1971 und 1977 wurde die Kirche vom Stuttgarter Bauhistoriker und Architekt [[Walther-Gerd Fleck]] (1926–2014) gründlich bauhistorisch erfasst und im Verbund mit einer baulichen Verbreiterung des Kirchenschiffes (Neubau des nach Norden und Süden verbreiterten Schiffs zu einem querrechteckigen Kirchenraum mit einer Neuinterpretation des [[Querkirche]]n-Konzepts).&amp;lt;ref&amp;gt;Walther-Gerd-Fleck: &amp;#039;&amp;#039;Kirche zum Heiligen Kreuz, Sankt Peter und Genovefa Ellhofen&amp;#039;&amp;#039;; Hg. Ev. Kirchengemeinderat Ellhofen; Ellhofen/Weinsberg 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift: &amp;#039;&amp;#039;Einweihung der erneuerten und erweiterten Kirche zum Hl. Kreuz, Sankt Peter und Genovefa zu Ellhofen 21.8.1977&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Westgiebelwand wurde saniert und erhalten, die Ausrichtung der Bankreihen in zwei diagonalen Blöcken auf die liturgische Mitte (Kanzel und Altar) geschah weitgehend nach den Kirchbau-Grundsätzen des [[Wiesbadener Programm]]s. Der Gemeindehausanbau im Süden erlaubt mittels einer Faltwand die Einbeziehung des Gemeindesaals in den Kirchenraum. Die abstrakt-ornamentalen Bleiverglasungen der Fenster im Erweiterungsbau schuf die Stuttgarter Glasmalwerkstatt V. Saile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche beherbergt den bedeutenden Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert, der dem Umfeld [[Hans Seyfer]]s zugeschrieben wird und im Zentrum die [[Anbetung der Könige]] als vollplastische Schnitzfiguren zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Fekete: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Kulturdenkmale in Stadt und Landkreis Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Innenflügeln sind in den oberen Hälften die [[Verkündigung an Maria]] und [[Mariä Heimsuchung]], in den unteren die [[Geburt Christi]] und die [[Beschneidung des Herrn]] jeweils als Reliefschnitzereien zu sehen. Die Außenseiten der Flügel sind bemalt. Links oben wird die Geburt des Gottessohns und rechts oben die Anbetung durch die Heiligen Drei Könige ([[Erscheinung des Herrn|Epiphanie]]) gezeigt. Die beiden unteren Gemälde zeigen Bilder aus dem Leben der Heiligen Genovefa. Die Predella zeigt Christus als [[Schmerzensmann]] zwischen seiner Mutter und Johannes, dem Evangelisten, jeweils als plastische Halbfiguren. Im [[Altarauszug]] befinden sich vollplastische Figuren des Hl. Christophorus, der Hl. Barbara, der Hl. Genoveva, jeweils in von Gesprenge bekrönten Nischen. Der &amp;#039;&amp;#039;Taufstein&amp;#039;&amp;#039; von 1677 und die stilistisch schon auf das Barock hinführende &amp;#039;&amp;#039;Kanzel&amp;#039;&amp;#039; stammen aus gleicher Zeit. Danach bis zur 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts sind die 18 Gemälde der ehemaligen Emporenbrüstung entstanden, die nach dem Wegfall der alten Emporen seit 1977 an der Westwand platziert sind. Als Vertreter des Alten und des Neuen Bundes sind Mose und Christus direkt neben dem Eingang angeordnet, die Apostel mit Bibelzitaten und ihren Attributen links und rechts davon. Die Sichtbetonwand außen nördlich des Westeingangs trägt seit 1982 eine Bronzeskulptur von der Bildhauerin [[Ingrid Seddig]] (1926–2008) aus Korb/Remstal. Sie thematisiert das Jesuswort „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ ({{B|Mt|11|18|LUT}}). Das Relief wurde eingeweiht am 4. Dezember 1982, dem Heilbronner Gedenktag an die Stadtzerstörung 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Artikel „Bronce-Relief“&amp;#039;&amp;#039;; in: Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Ellhofen; Dezember 1982, Rückseite&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spatzenhof ===&lt;br /&gt;
Ellhofen beherbergt den 1561 erbauten Spatzenhof. Fundament und Keller könnten noch älter sein. Das mittlerweile zum Privathaus umgebaute und sanierte Gebäude, gehörte ursprünglich zum [[Kloster Schöntal]] und diente als Klosterhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Kress (kre) |Titel=Sulmtaler Woche - Überwältigendes Publikumsinteresse für den Spatzenhof |Nummer=38 |Verlag=Nussbaum Medien Bad Friedrichshall GmbH &amp;amp; Co. KG |Datum=2015-09 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/archiv/weinsbergertal/2015-wurde-der-traum-wirklichkeit-art-3540607 |titel=2015 wurde der Traum Wirklichkeit - STIMME.de |datum=2015-12-30 |sprache=de |abruf=2023-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Der Ellhofener Karnevalsverein, die Sulmtalnarren mit ihrer Symbolfigur Till, veranstaltet in jedem Jahr zur Faschingszeit einen Umzug sowie diverse Prunksitzungen. Am ersten Wochenende des Monats September veranstaltet der Musikverein Ellhofen die &amp;#039;&amp;#039;Ellhofener Straßenkärwe&amp;#039;&amp;#039; rund um den Kirchplatz. Am 1. Wochenende nach dem 1. Mai findet in und um die Gemeinde ein von Vereinen organisiertes Frühlingsfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Ellhofen ist ein traditionsreicher Weinbauort im [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Baden-Württemberg]], dessen Lagen zu den Großlagen &amp;#039;&amp;#039;Staufenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Salzberg&amp;#039;&amp;#039; im Bereich Württembergisch-Unterland gehören. Der Weinbau im Ort ist seit 1264 überliefert. Die Ellhoferin Petra Seiter war 1989/90 [[Württembergische Weinkönigin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Ellhofen liegt beim [[Autobahnkreuz]] Weinsberg an der [[Bundesautobahn 81|A&amp;amp;nbsp;81]] ([[Würzburg]]–[[Singen (Hohentwiel)]]), Ausfahrt Weinsberg/Ellhofen. Die [[Bundesstraße 39]] sowie die [[Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn|Bahnstrecke Heilbronn–Crailsheim]], auf der heute sowohl die [[Stadtbahn Heilbronn]] (Linie S4&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www3.vvs.de/hnv/#!/XSLT_ROP_REQUEST@lines?language=de |titel=HNV – Elektronische Fahrplanauskunft EFA |abruf=2024-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) als auch [[Regional-Express]]-Züge fahren, führen durch den Ort, wobei nur die Stadtbahn an den Ellhofener Haltestellen hält. Die Stadtbahn Heilbronn fährt bis [[Öhringen]] bzw. bis [[Karlsruhe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.h3nv.de/fileadmin/pdf/fahrplanwechsel/fahrplan2021/S4.pdf |titel=Linie S4 |hrsg=HNV |datum=2020 |sprache=de |abruf=2024-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ellhofen verfügt über die zwei Haltestellen &amp;#039;&amp;#039;Ellhofen&amp;#039;&amp;#039; (Bahnhof) und &amp;#039;&amp;#039;Weinsberg/Ellhofen Gewerbegebiet&amp;#039;&amp;#039;. Zudem verkehrt eine Buslinie (Linie 632) des [[Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr|HNV]], welche die vier Bushaltestellen in Ellhofen sowie einige Nachbargemeinden anfährt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.h3nv.de/fileadmin/pdf/fahrplanwechsel/fahrplan2020/632.pdf |titel=Linie 632 |hrsg=HNV |datum=2019 |sprache=de |abruf=2024-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Ellhofen über [[Weinsberg]] mit Heilbronn und in der anderen Richtung über [[Obersulm]] und [[Bretzfeld]] mit Öhringen verbunden. Der Württemberger Weinradweg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://xn--wrttemberger-weinradweg-cpc.de/#/article/7afe6ac0-a02f-4070-b14c-857f864f4389 &amp;#039;&amp;#039;Württemberger Weinradweg&amp;#039;&amp;#039; auf einer Internetseite der Projektstelle Weinwege Württemberg, c/o Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg], abgerufen am 6. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; führt auf derselben Strecke als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] durch die Gemeinde. Er beginnt in [[Rottenburg am Neckar]] und führt nach [[Niederstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber in Ellhofen ist das Unternehmen [[Edeka Südwest]], das 2005 von der deutschen [[Spar Handelsgesellschaft|Spar Handels AG]] deren seit Jahrzehnten im gemeinsamen Gewerbegebiet mit Weinsberg unterhaltenes Großlager (sowie einen Eurospar-Markt) übernahm. Von den einst (Stand Mitte Dezember 2005) über 700 Arbeitsplätzen waren zwischenzeitlich nur 370 übrig geblieben; bis September 2006 war die Zahl aber wieder auf 540 angestiegen,&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Fritze: &amp;#039;&amp;#039;Unter Edeka blüht das Lager wieder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Stimme]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. September 2006, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis Juni 2008 auf rund 600,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/weinsbergertal/sonstige;art1911,1257894 Karin Freudenberger: &amp;#039;&amp;#039;Rauschendes Fest in Blau-Gelb&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis November 2017 auf rund 700.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSt-20171109&amp;quot;&amp;gt;Anja Krezer: &amp;#039;&amp;#039;Devise heißt: Gas geben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039; vom 9. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über das Geschehen in Ellhofen berichten die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Stimme]]&amp;#039;&amp;#039; in ihrer Ostausgabe und das wöchentliche [[Amtsblatt]] &amp;#039;&amp;#039;Ellhofener Heimatschau&amp;#039;&amp;#039;. Das Anzeigenblatt &amp;#039;&amp;#039;echo&amp;#039;&amp;#039; erscheint in Ellhofen in der Ausgabe Süd Samstags, bis 2023 Samstags und Mittwochs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.echo24.de/content/echo24/downloads/pdf/Mediadaten_No26.pdf |titel=Mediadaten 2022/2023 |hrsg=Stimme Mediengruppe |sprache=de |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gab es von 1973 bis 2011 die regionale kostenfreie Wochenzeitung [[Neckar Express]], die auch in Ellhofen verteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/regional/wirtschaft/neckar-express-wird-eingestellt-art-2069830 |titel=Neckar Express wird eingestellt - STIMME.de |datum=2011-02-25 |sprache=de |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Ellhofen befindet sich die Johann-Dietz-Grundschule. Daneben gibt es drei [[Kindergarten|Kindergärten]] (je einen kommunalen, evangelischen und römisch-katholischen Kindergarten). Eine evangelische Gemeindebücherei hat einige Stunden pro Woche geöffnet.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus unterhält die Volkshochschule Unterland in Ellhofen eine Außenstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vhs-unterland.de/Aussenstellen &amp;#039;&amp;#039;VHS Unterland Außenstellen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Klaus Trender (* 1938), langjähriger stellvertretender Bürgermeister und Gemeinderat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/archiv/weinsbergertal/sonstige-ellhofen-art-316463 |titel=Ellhofen - STIMME.de |datum=2004-05-04 |sprache=de |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (ab 1975 CDU, zuvor [[Wählergruppe|UWV]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/archiv/weinsbergertal/auswahl2-urgestein-mit-herz-und-verstand-art-695131 |titel=Urgestein mit Herz und Verstand - STIMME.de |datum=2006-01-16 |sprache=de |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (verliehen 2006)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Kinzinger |Titel=Urgestein mit Herz und Verstand |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2006-01-16 |Online=[https://www.stimme.de/art1911,695131 bei stimme.de] |Abruf=2010-01-31}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karin Freudenberger |Titel=Statt Geschenke Spende für Sportpark |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2008-01-11 |Online=[https://www.stimme.de/art1911,1158894 bei stimme.de] |Abruf=2010-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg Michl (* 1950), langjähriger Bürgermeister (CDU) (verliehen 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Kress und Joachim Kinzinger |Titel=Michl zum Ehrenbürger ernannt |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2010-01-29 |Online=[https://www.stimme.de/art1911,1752407 bei stimme.de] |Abruf=2010-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Alfred Arnold (Politiker)|Alfred Arnold]] (1888–1960), Politiker (NSDAP), Abgeordneter im Landtag von Württemberg und Mitglied des Reichstags&lt;br /&gt;
* Dr. Johann Dietz (1898–1988), Regierungsdirektor des Oberschulamtes Stuttgart, Namensgeber für die Johann-Dietz-Grundschule Ellhofen&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift 25 Jahre Johann-Dietz-Grundschule Ellhofen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wilhelm Paul Kleinknecht (1937–1957), verstorben beim [[Iller-Unglück|Iller-Unglück am 3. Juni 1957]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-161&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-161|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Blatt Karlsruhe--&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-162&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-162|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Blatt Rothenburg ob der Tauber--&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;LGRB-GK50&amp;quot;&amp;gt;Geologie nach den Layern zu &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte 1:50.000&amp;#039;&amp;#039; auf: {{GeoQuelle|DE-BW|LGRB|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Weinsberg |Titel=Ellhofen |Wikisource=Kapitel B 9 |Seite=215–221}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Angerbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ellhofen. 1037 bis 1987&amp;#039;&amp;#039;. Gemeindeverwaltung Ellhofen, Ellhofen 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Baden-Württemberg/Landkreise/Heilbronn/Städte_und_Gemeinden/Ellhofen/|Ellhofen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ellhofen.de/ Offizielle Website der Gemeinde Ellhofen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4014478-1|LCCN=n/83/52293|VIAF=139590623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ellhofen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1037]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Sulm (Neckar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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