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	<title>Ellguth Proskau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:14:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellguth_Proskau&amp;diff=2109601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raphael65: geschichtlich korrekten Kontext korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-02T13:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;geschichtlich korrekten Kontext korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Ellguth Proskau&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ligota Prószkowska&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Oppeln&lt;br /&gt;
| Powiat          = Oppeln&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Opolski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Proskau&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gemeinde Proskau&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50.55164&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17.83208&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 855&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 27. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 180&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 46-060&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OPO&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 413|DW 413]] [[Jaschkowitz]]–Ellguth Proskau&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Droga wojewódzka 414|DW 414]] [[Opole]]–[[Prudnik]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellguth Proskau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Ligota Prószkowska}}, 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Frei Proskau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in [[Gemeinde Proskau|Stadt- und Landgemeinde Proskau]] an der [[Proskau (Fluss)|Proskau]], einem Nebenfluss der [[Oder]] im [[Powiat Opolski]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile sind die am Waldrand gelegene [[Kolonie]] &amp;#039;&amp;#039;Ellguth Proskau&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Smolnik&amp;#039;&amp;#039;) sowie die Kolonie &amp;#039;&amp;#039;Hellersfleiß&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Dzików&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Angerdorf]] Ellguth Proskau liegt vier Kilometer südwestlich von [[Proskau]] und 17 Kilometer südwestlich von [[Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Nizina Śląska]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlesischen Tiefebene&amp;#039;&amp;#039;). Westlich des Dorfes liegen weitläufige Waldgebiete, die zum Forst [[Tillowitz]] gehören. Die Woiwodschaftsstraßen [[Droga wojewódzka 413]] und [[Droga wojewódzka 414]] verlaufen durch das Dorf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Ellguth Proskau sind im Norden [[Jaschkowitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Jaśkowice&amp;#039;&amp;#039;) und im Nordosten [[Przyschetz]] (&amp;#039;&amp;#039;Przysiecz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellguthproskau,kirche.jpg|mini|hochkant|Kirche St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellguthproskau,kreuz.jpg|mini|hochkant|Steinernes Wegekreuz]]&lt;br /&gt;
Über die Entstehung von Ellguth Proskau ist nur wenig bekannt. Der Ortsname taucht auch nie primär im Schriftverkehr des Proskauer Hofes auf. Vermutlich war Ellguth Proskau durch seine Nähe zum [[Proskauer Schloss|Proskauer Hof]] ein fürstliches [[Rittergut|Gut]]. Der Ortsname „Ellguth“ stammt aus dem Alttschechischen und wurde von [[Lhota|lhůta]] &amp;#039;&amp;#039;Gnadenfrist&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet. Dabei handelte es sich um Ortsgründungen des slawischen Landesausbaus im 12.–14. Jahrhundert. In deutschen Siedlungsgebieten wurde der Name in „Welhotten“, „Ölhütten“, „Ellgoth“ oder ähnlich eingedeutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Ellguth Proskau mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]]. Nach der Neuorganisation der [[Provinz Schlesien]] gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Ellguth Proskau ab 1816 zum [[Landkreis Oppeln]], mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf eine katholische Kirche, eine 1796 errichtete katholische Schule und weitere 83 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Ellguth Proskau 530 Einwohner, davon fünf evangelisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1864 zählte das Dorf 30 Halbbauern, fünf [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 14 Häusler, zwölf Angerhäusler und mehrere Gewerbetreibende: zwei Kretschmer, ein Schmied, ein Wassermüller, ein Steinguthändler und zwei Rechenhändler. Der Viehbestand betrug 31 Pferde, acht Ochsen, 150 Kühe, 38 Stück Jungvieh, sechs Schweine und 18 Ziegen. Die Anzahl der Pferde lässt darauf schließen, dass sie nicht nur in der Landwirtschaft genutzt wurden – „Da auf den Wiesen saures Gras wuchs, war der Viehstand der Ortschaft nicht sonderlich groß.“ [[Felix Triest]] beziffert den Wildbestand im Ellguther [[Forstrevier]] auf 30 Stück Rotwild, acht Stück Schwarzwild und 57 Rehe. Weiter vermerkt er, dass die [[Dienstbarkeit|Servitutrechte]] von Ellguther Theroffen 1863 durch Land abgefunden worden waren. 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] &amp;#039;&amp;#039;Jaschkowitz&amp;#039;&amp;#039; gegründet, dem Ellguth Proskau eingegliedert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/oppeln/johannsd.htm Amtsbezirk Jaschkowitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. Dezember 1875 wählten die Dorfbewohner sechs Kirchenvorsteher und 18 Gemeindevertreter. Kirchenvorsteher waren: Franz Hudalla, Josef Langosch und Anton Wotzka. Gemeindevertreter waren u. a. Franz Müller aus Ellguth Proskau und Josef Miklis. Die Wahlergebnisse wurden durch den Wahlvorstand Kilisch am 24. Dezember 1875 bekanntgegeben, damit die neu gewählten Gemeindevertreter im darauffolgenden Jahr ihren Dienst für die Gemeinde aufnehmen konnten. Das Kirchenvermögen soll 290 [[Taler]] betragen haben. Eingepfarrt waren Przyschetz und Jaschkowitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] von 1920 stimmten 560 Dorfbewohner für einen Verbleib beim Deutschen Reich und 76 für Polen; vier Stimmen wurden für ungültig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/oppeln.htm | wayback=20170124141943 | text=Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Aufstände in Oberschlesien#Zweiter Aufstand (August_1920)|Zweiten]] und [[Aufstände in Oberschlesien#Dritter Aufstand (Mai–Juli_1921)|Dritten Schlesischen Aufstand]] kam es zu keinen größeren Kämpfen, jedoch wurde am Dorfrand von deutscher Seite ein verstecktes Waffenlager angelegt. 1933 hatte der Ort 1051 Einwohner. Zum 10. August 1936 wurde der Ortsname in &amp;#039;&amp;#039;Frei Proskau&amp;#039;&amp;#039; geändert. 1939 lebten 1104 Menschen in Frei Proskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Frei Proskau mit dem größten Teil Schlesiens 1945 unter polnische Verwaltung und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Ligota Prószkowska&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 gehörte Ligota Prószkowska zur [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]], anschließend zur [[Woiwodschaft Opole (1950–1975)|Woiwodschaft Opole]] und von 1975 bis 1998 wiederum zur [[Woiwodschaft Opole (1975–1998)|Woiwodschaft Opole]]. Seit 1999 gehört es zum [[Powiat Opolski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
Hellersfleiß (&amp;#039;&amp;#039;Dzików&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1794 gegründet und nach dem Forstmeister Heller benannt, der die Entwässerung des Proskau-Schelitzer Forstes und die Anlage der Straße von Proskau nach Schelitz veranlasst hatte. Der Ortsteil bestand um 1860 aus vier Forsthäuslerstellen und einer preusisch-königlichen Försterei, die ein Areal von zwei [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Hofraum, drei Morgen Gärten, sieben Morgen Acker und ¾ Morgen Wege (zusammen 12 ¾ Morgen) umfasste. Die steuerliche Belastung betrug ein Taler [[Grundsteuer|Grund-]], ein Taler 20 Groschen [[Haussteuer|Haus-]] und 19 Taler [[Klassensteuer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellguth Proskau (&amp;#039;&amp;#039;Smolnik&amp;#039;&amp;#039;) besteht seit 1672 und war ursprünglich nur ein Theroffen &amp;lt;!-- Teer-Ofen? --&amp;gt;. Um 1860 zählte der Ort neun Häusler, vier Angerhäusler, einen Schmied und einen Theerschweler mit einem Areal von 112 Morgen. Die steuerliche Belastung betrug sechs Taler Grund-, acht Taler Haus-, 44 Taler Klassen- und vier Taler [[Gewerbesteuer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellguthproskau,szkola.jpg|mini|Altes Schulgebäude]]&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Nikolauskirche&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Mikołaja&amp;#039;&amp;#039;) wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im barocken Stil an der Stelle einer Kapelle erbaut. Die Kirche mit kleinem pyramidalen Mittelturm, der zugleich als Glockenturm dient, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.naszlaku.com/ligota-proszkowska St.-Nikolaus-Kirche] (&amp;#039;&amp;#039;polnisch&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal&amp;quot;&amp;gt;[https://wuozopole.pl/download/attachment/42/nowy-rejestr-zabytkow-nieruchomych.pdf Denkmalregister Woiwodschaft Opole] (poln.) S. 155&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Altes Schulgebäude aus Backstein&lt;br /&gt;
* Steinernes Wegekreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OSP Ligota Prószkowska&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Triest]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1864&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ligota Prószkowska|Ellguth Proskau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Proskau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Proskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angerdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raphael65</name></author>
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