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	<title>Ellersleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellersleben&amp;diff=377183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-12T22:40:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindename      = Buttstädt&lt;br /&gt;
|Gemeindeart       = Landgemeinde&lt;br /&gt;
|Ortswappen        = Ellerslebenwappen.jpg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/8/37/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/19/9/E&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum = 2019-01-01&lt;br /&gt;
|Fläche            = 6.49&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle    = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner         = 273&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/164808 |titel=Gemarkung Ellersleben, Gemeinde Buttstädt |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe              = 153 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1     = 99628&lt;br /&gt;
|Vorwahl1          = 036372&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Ellersleben.jpg|miniatur|Dorfkirche ({{Coordinate|text=Lage→|NS=51/8/34.846877/N|EW=11/18/57.864733/E|type=landmark|name=Kirche Ellersleben|region=DE-TH}})]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Buttstädt]] im [[Landkreis Sömmerda]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ellersleben liegt im östlichen Teil des [[Thüringer Becken]]s zwischen Ettersberg und Finne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Ellersleben, dessen Name sich von der „Erlen“ oder „Ellern“ ableitet, im Jahr 1209 als &amp;#039;&amp;#039;Elrichsleiben&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. In diesem Jahr erkaufte ein [[Ministerial]] des Abtes von [[Abtei Hersfeld|Hersfeld]], Volcold, 2 Hufen Land in Elrichsleiben für das [[Kloster Heusdorf]] bei [[Apolda]]. Im Jahre 1505 erwarb Hans von [[Werthern (Adelsgeschlecht)|Werthern]] von den [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Stolberg]] die Gerichtsrechte über Ellersleben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Herrschaft [[Frohndorf]]. Eine Inschrift im Kirchenschiff deutet auf die Bauzeit 1557 für die [[St. Elisabeth (Ellersleben)|Kirche]] in Ellersleben hin. Die Saalkirche besitzt einen quadratischen Westturm mit Zwiebelhaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1815 gehörte Ellersleben zum [[Amt Eckartsberga]] des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]]. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es erfolgte am 23. November 1815 die Übergabe von Ellerleben mit weiteren südlichen Orten des Amts Eckartsberga an das Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]]. Dieses gliederte den Ort 1817 dem [[Amt Buttstädt]] an. Bei einem Großbrand im Jahre 1823 wurden 25 Bauernhöfe zerstört. 1850 wurde Ellersleben vom Patrimonialgericht [[Großneuhausen]] an den Staat abgetreten und gehörte damit juristisch zum [[Amtsgericht Buttstädt|Amtsgerichtsbezirk Buttstädt]] und verwaltungsmäßig zum [[Verwaltungsbezirk Apolda]]. Nachdem der Ort 1920 zum Land Thüringen gekommen war, wurde er dem [[Landkreis Weimar]] angegliedert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Herrschaft des [[Nationalsozialismus]] mussten einige Zwangsarbeiter aus  [[Polen]], der damaligen [[Sowjetunion]] und der heutigen [[Ukraine]] Arbeit in der Landwirtschaft verrichten. 1942 war im Saal der Dorfgaststätte das Kommando 416 stationiert und wurde mit 30 französischen Kriegsgefangen aus dem Stalag IX C Bad Sulza belegt. Diese Männer mussten ebenfalls in der Landwirtschaft arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Thüringen |Hrsg=Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 |Sammelwerk= |Band=8 |Nummer= |Auflage= |Verlag=VAS – Verlag für Akademische Schriften |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2003 |ISBN=3-88864-343-0 |Seiten=268}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwaltungsreform der [[DDR]] 1952 kam Ellersleben zum [[Kreis Sömmerda]], aus dem 1990 der Landkreis Sömmerda wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Ellersleben mit den weiteren Gemeinden der [[Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt]] zur Landgemeinde Buttstädt zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 327&lt;br /&gt;
* 1995: 321&lt;br /&gt;
* 1996: 329&lt;br /&gt;
* 1997: 332&lt;br /&gt;
* 1998: 329&lt;br /&gt;
* 1999: 332&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 336&lt;br /&gt;
* 2001: 325&lt;br /&gt;
* 2002: 315&lt;br /&gt;
* 2003: 311&lt;br /&gt;
* 2004: 297&lt;br /&gt;
* 2005: 303&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 298&lt;br /&gt;
* 2007: 284&lt;br /&gt;
* 2008: 286&lt;br /&gt;
* 2009: 286&lt;br /&gt;
* 2010: 276&lt;br /&gt;
* 2011: 276&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 287&lt;br /&gt;
* 2013: 275&lt;br /&gt;
* 2014: 274&lt;br /&gt;
* 2015: 264&lt;br /&gt;
* 2016: 263&lt;br /&gt;
* 2017: 253&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsteilbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Ortsteilbürgermeister Michael Matschuck wurde am 12. Juni 2022 gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wappen von Ellersleben sieht man eine grüne Erle auf einem goldenen Hintergrund. Eine rot-weiß gestreifte Schlaufe, welche den Baum etwas verdeckt, ist diagonal von rechts oben bis links unten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung: Die Erle steht abgeleitet für das Dorf Ellersleben und die Schlaufe symbolisiert einen Grenzpfosten. Der Grenzpfosten weist auf die Tatsache hin, dass sich das Dorf historisch auf der Grenze zwischen Sachsen (später Sachsen-Weimar) und dem Staat von Mainz (später Preußen) befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Olbersleben-Ellersleben&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Straußfurt–Großheringen]] &amp;#039;&amp;#039;(Pfefferminzbahn)&amp;#039;&amp;#039;. Zweistündlich verkehren Regionalbahnen der [[Liste der Eisenbahnlinien in Thüringen|Linie EB 27]] der [[Erfurter Bahn]] nach [[Sömmerda]] sowie [[Buttstädt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten 30 [[Kriegsgefangene]] aus [[Frankreich]], die in der Dorfgaststätte untergebracht waren, sowie etwa 20 Frauen und Männer aus [[Polen]], [[Russland]] und der [[Ukraine]] bei Bauern [[Zwangsarbeit]] verrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Buttstädt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3016944-6}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Buttstädt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sömmerda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1209]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
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