<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ellen_Franz</id>
	<title>Ellen Franz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ellen_Franz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellen_Franz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T17:26:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellen_Franz&amp;diff=494116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nilablu: Vorname, Bindestrich und Link zu Wikipediaeintrag ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellen_Franz&amp;diff=494116&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-25T18:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorname, Bindestrich und Link zu Wikipediaeintrag ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Ellen Franz, spätere Helene Freifrau von Heldburg, Gemälde von Oskar Begas um 1870.jpg|thumb|Ellen Franz, 1870. Gemälde von [[Oskar Begas]], [[Meininger Museen]], Leihgabe des Schlossmuseums [[Sondershausen]]]] &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermine Helene Maria Augusta Franz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1839]] in [[Naumburg (Saale)]]; † [[24. März]] [[1923]] in [[Meiningen]]), die spätere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helene Freifrau von Heldburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine deutsche [[Pianist]]in, [[Schauspieler]]in und Ausbilderin von Theater-[[Eleve]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ellen Franz wurde 1839 als Tochter des Handelsschuldirektors Hermann Franz (1803–1870) und der schottischen Adligen Sarah Grant in Naumburg an der Saale geboren. Sie wuchs in Berlin auf, wo sie Klavierunterricht bei [[Hans von Bülow]] nahm. Durch den bekannten Dirigenten lernte sie [[Cosima Wagner|Cosima Liszt]] (später Cosima Wagner) kennen, und beide schlossen eine lebenslange und enge Freundschaft. Anschließend nahm sie Schauspielunterricht bei [[Minona Frieb-Blumauer]] und [[Heinrich Marr]]. Ihr Debüt als Schauspielerin hatte Franz 1860 in [[Gotha]], anschließend war sie in [[Stettin]], [[Frankfurt an der Oder]], [[ Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] und in [[Mannheim]] engagiert. Durch den Shakespeare-Übersetzer und Intendanten [[Friedrich von Bodenstedt]] kam Ellen Franz 1867 an das [[Hoftheater]] in [[Meiningen]]. Dort trat sie bis 1873 in tragenden Rollen im jugendlichen Fach auf. Schon 1868 wurde sie die Geliebte von Herzog [[Georg II. (Sachsen-Meiningen)|Georg II.]] von [[Haus Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]], der gleichzeitig künstlerischer Leiter des Theaters war und an einer Reform des Regietheaters arbeitete. Als gefeierte Darstellerin konnte Ellen entscheidende Impulse in die Reformarbeit von Georg einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1873 heiratete sie Herzog Georg II. in der Villa Feodora in [[Bad Liebenstein]]. Wegen ihrer bürgerlichen Herkunft adelte sie der Herzog kurz vor der Heirat mit dem Namen und Titel &amp;#039;&amp;#039;Helene Freifrau von Heldburg&amp;#039;&amp;#039;, den sie fortan trug. Sie war die dritte Gemahlin des Herzogs. 1878 wurde sie durch die Heirat von Georgs Sohn [[Bernhard III. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard]] die Schwiegermutter von [[Charlotte von Preußen (1860–1919)|Charlotte von Preußen]], der ältesten Schwester des späteren deutschen Kaisers [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Von der [[Morganatische Ehe|morganatischen Ehe]] zwischen Helene und Georg II. war Wilhelm II. so sehr verstimmt, dass er weder [[Meiningen]] noch die Sommerresidenz [[Schloss Altenstein]] besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schmidt-Raßmann: &amp;#039;&amp;#039;Meiningen wie es früher war.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 1992, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg II. und Helene führten gemeinsam mit dem Regisseur und Intendanten [[Ludwig Chronegk]] mit den „[[Meininger Prinzipien]]“ eine tiefgreifende Theaterreform durch und machten das [[Das Meininger Theater|Meininger Hoftheater]] weltberühmt. Helene leistete dabei große Arbeit in der [[Dramaturgie]] und war für Engagements- und Besetzungsentscheidungen und die Ausbildung junger Eleven zuständig. Ihr Gatte Georg II. führte gemeinsam mit Chronegk Regie und gestaltete entsprechende Bühnenbilder und Kostüme (&amp;#039;&amp;#039;siehe Artikel: [[Meininger]]&amp;#039;&amp;#039;). Durch die Freundschaft von Helene mit Cosima Wagner entstand eine Zusammenarbeit der [[Meininger Hofkapelle]] mit [[Richard Wagner]] und [[Johannes Brahms]] sowie das Engagement von Hans von Bülow als Hofkapellmeister. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ellen Franz - Parkfriedhof Meiningen.jpg|mini|Grabstätte von Ellen Franz auf dem Meininger Parkfriedhof]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Georg II. 1914 verbrachte sie viel Zeit auf ihrem Landsitz, der [[Veste Heldburg]]. Ab 1918 wohnte sie im Palais „Helenenstift“, einem für sie 1891/92 errichteten Witwensitz (heute [[Palais am Prinzenberg]]). Sie starb 1923 und wurde neben Herzog Georg II. in einer gemeinsamen Grabanlage auf dem [[Parkfriedhof Meiningen|Meininger Parkfriedhof]] beigesetzt. Dem Naturforscher [[Ernst Haeckel]] war sie offenbar freundschaftlich verbunden, dieser bezeichnete sie in einem Widmungsexemplar seines letzten Buches „Kristallseelen“ am 2. November 1917 als „Naturfreundin und Künstlerin“  und widmete ihr das Exemplar „in dankbarer Erinnerung und verehrungsvoll“. Ihr Nachlass befindet sich im [[Thüringisches Staatsarchiv Meiningen|Staatsarchiv Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Helene ist seit 1899 die Helenenstraße in einem Villenviertel im Westen der Stadt, an der auch das Helenenstift liegt, benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Else von Hase-Koehler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre Glück und Leid. Ein Leben in Briefen aus den Jahren 1873–1923&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von [[Paul List]], Leipzig 1903, S. 279, ({{archive.org|ludwigeisenberg00eiseuoft|Blatt=279}}).&lt;br /&gt;
* [[Eva Hoffmann-Aleith]]: &amp;#039;&amp;#039;Ellen Franz.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1989, ISBN 3-374-00808-9.&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|374|374|Franz, Ellen|[[Hans Knudsen (Theaterwissenschaftler)|Hans Knudsen]]|118882333}}&lt;br /&gt;
* Kuratorium Meiningen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Stadtgeschichte Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Bielsteinverlag, Meiningen 2008, ISBN 978-3-9809504-4-2.&lt;br /&gt;
* Norbert Klaus Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Das Heldburger Land – ein historischer Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118882333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118882333|LCCN=no/2014/145625|VIAF=14877559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Franz, Ellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettiner (Linie Sachsen-Meiningen)|⚭Ellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Johannes Brahms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauspiellehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georg II. (Sachsen-Meiningen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Franz, Ellen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Franz, Herminie Helena Marie Auguste; Heldburg, Helena Freifrau von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Pianistin, Schauspielerin und Ausbilderin von Theater-Eleven&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nilablu</name></author>
	</entry>
</feed>