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	<title>Ellen Ammann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ellen_Ammann&amp;diff=264407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Barb444: Tippfehler und Satzzeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-03T21:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler und Satzzeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ellen Ammann portrait mehr kontrast.jpg|mini|hochkant|Ellen Ammann mit dem päpstlichen Ehrenkreuz „[[Pro Ecclesia et Pontifice]]“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellen Amann.jpg|mini|hochkant|Ellen Ammann um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellen Aurora Elisabeth Morgenröte Ammann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Sundström&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1870]] in [[Stockholm]]; † [[23. November]] [[1932]] in [[München]]), war eine schwedisch-deutsche Politikerin ([[Bayerische Volkspartei|BVP]]), Gründerin des katholischen Bayerischen Frauenbundes, [[Mitglied des Landtages|Landtagsabgeordnete]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HdBG Parlament|119095823}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und kirchliche Aktivistin. Sie war eine Wegbereiterin der modernen Sozialarbeit und hatte wesentlichen Anteil an der Niederschlagung des [[Hitlerputsch]]es 1923 in München.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jakob Wetzel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakob Wetzel |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/90-jahre-nach-hitlerputsch-vergessene-widerstandskaempferin-1.1814405 |titel=90 Jahre nach Hitlerputsch: Vergessene Widerstandskämpferin |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2013-11-10 |abruf=2020-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Die protestantisch getaufte Ellen Sundström wurde von ihrer Mutter, die 1881 heimlich, im dänischen Ausland, zum katholischen Glauben [[Konversion (Religion)|konvertierte]], im Geist der katholischen Kirche erzogen. Ihre Eltern ermöglichten es, dass sie die – an sich für Diplomatenkinder bestimmte – &amp;#039;&amp;#039;Franska skolan&amp;#039;&amp;#039; (Französische Schule) besuchen konnte, an der Ordensschwestern (Sœurs de Saint-Joseph de Chambéry) unterrichteten. Im Alter von 14 Jahren konvertierte sie zum katholischen Glauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ursula Richter&amp;quot;&amp;gt;Ursula Richter: &amp;#039;&amp;#039;Wird Ellen Ammann selig gesprochen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Publik-Forum]] Extra&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe August 2022, S. 6–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Abitur]] unternahm sie mit ihrer Mutter eine lange Deutschlandreise. Fast ein Jahr war sie Gast von [[Clemens Heereman von Zuydwyck]] und seiner Familie auf [[Surenburg|Schloss Surenburg]] bei [[Riesenbeck]] – eine Zeit, die sie für ihr Leben prägte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ursula Richter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr nach Schweden studierte sie &amp;#039;&amp;#039;schwedische Heilgymnastik&amp;#039;&amp;#039;, als dessen Begründer [[Pehr Henrik Ling]] gilt. Das Studium schloss Ellen Sundström nicht ab, da sie sich in den deutschen Orthopäden Ottmar Ammann verliebte, der zur Weiterbildung in ebendieser Heilgymnastik in Stockholm weilte und bei Familie Sundström zur Untermiete wohnte. Im Oktober 1890 heirateten sie, und die 20-jährige Ellen Ammann zog mit ihrem Mann nach München. Der Ehe entstammten sechs Kinder, fünf Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn [[Albert Maria Ammann|Albert Maria]] (1892–1974) wurde katholischer Priester, Kirchen- und Kunsthistoriker. Auch seine Brüder machten Karriere als Kaufleute in den USA, Hongkong und Shanghai. Tochter [[Maria Ammann]] war Wohlfahrtspflegerin und langjährige Leiterin der von ihrer Mutter gegründeten Sozialschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald engagierte sich Ellen Ammann in karitativer Ehrenarbeit. 1895 war sie Mitbegründerin des [[Internationaler katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit|Marianischen Mädchenschutzvereins]]. Zwei Jahre später gründete sie, mit Unterstützung der Gräfin [[Christiane von Preysing|Christiane von Preysing-Lichtenegg-Moos]], die erste katholische [[Bahnhofsmission]] in München, die sie mehr als zwei Jahrzehnte leitete. Ferner war sie aktiv an der Gründung des Münchner Zweigvereins des [[Katholischer Deutscher Frauenbund|Katholischen Frauenbundes]] beteiligt, dessen Vorsitz sie am 6. Dezember 1904 übernahm. Gegenüber Erzbischof [[Michael von Faulhaber]] forderte sie Diakonatsweihe für sich und ihre Mitgründerinnen, was der jedoch ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Madeleine Spendier |url=https://katholisch.de/artikel/60070-dogmatiker-huenermann-frauen-sollen-endlich-in-den-klerus |titel=Dogmatiker Hünermann: Frauen sollen endlich in den Klerus |werk=[[katholisch.de]] |datum=2025-03-18 |kommentar=Interview |abruf=2025-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 gründete sie den bayerischen Landesverband des Katholischen Frauenbundes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.frauenbund-bayern.de/wir-ueber-uns/geschichte.html |titel=Geschichte |werk=[[Katholischer Deutscher Frauenbund|frauenbund-bayern.de]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150623163824/http://www.frauenbund-bayern.de/wir-ueber-uns/geschichte.html |archiv-datum=2015-06-23 |abruf=2020-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellen Ammann erkannte sehr bald, dass „über die die höhere Mädchenschule abschließende Frauenschule hinaus besondere weibliche Bildungsstätten einzurichten sind, die für die sozial-karitative Tätigkeit der besoldeten oder ehrenamtlichen Sozialbeamtinnen und Hilfskräfte auf diesem Gebiet vorbilden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Hohenwarter 2002, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Geistige Mütterlichkeit“ allein reichte ihr nicht mehr. Sie vertrat die Ansicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Soziale Arbeit darf nicht im Dilettantentum stecken bleiben, denn sie ist verantwortungsvolle Arbeit am Menschen, mehr wie jede andere.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Hohenwarter 2002, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Erkenntnis heraus begann Ellen Ammann im Herbst 1909 mit dem Auf- und Ausbau einer sozial-karitativen Frauenschule, die 1916 auf zwei Jahre ausgeweitet wurde, mit je einem Examen nach der einjährigen Unter- und nach der einjährigen Oberstufe. Unterstützung erfuhr sie von [[Elisabeth Hopmann]] und [[Alice Salomon]]. An Letztgenannte schrieb Ellen Ammann 1916:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Verehrtes, hochgeschätztes Frl. Doktor,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
es ist soweit! Die sozial-caritative Frauenschulung in München bietet endgültig, dank ihrer Unterstützung und geistigen Anregung, eine Schulung von geschlossenen Kursen an … Sie haben wesentlich zur Etablierung einer sozial-caritativen Frauenschulung in München, ja in Bayern, beigetragen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herzlichst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ellen Ammann&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Berger 2018, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu ihrem Tod unterrichtete sie einmal wöchentlich das Fach „Frauenfrage und Frauenbewegung“. Die von Ellen Ammann gegründete Bildungsinstitution war eine der ersten programmatischen Ausbildungsstätten für soziale Arbeit in Deutschland. Ihre Tochter [[Maria Ammann]] leitete die soziale Frauenschule von 1929 bis 1961, die im Juli 1970 in die heutige [[Katholische Stiftungshochschule München]] integriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde Ellen Ammann für ihren sozial-karitativen Einsatz mit dem Päpstlichen Orden [[Pro Ecclesia et Pontifice]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
Sie gründete 1919 die &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung Katholischer Diakoninnen&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;[[Säkularinstitut Ancillae Sanctae Ecclesiae]]&amp;#039;&amp;#039;), deren Ursprungsimpuls auf die Idee vom sog. „dritten Frauenberuf“ zurückreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ancillae-ase.de/wir/ase.php |titel=Wir über uns |hrsg=Säkularinstitut Ancillae Sanctae Ecclesiae |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150623162455/http://www.ancillae-ase.de/wir/ase.php |archiv-datum=2015-06-23 |abruf=2020-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesbezüglich bilanzierte sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir brauchen neben der verheirateten Frau eine Schar von unverheirateten Frauen, die unabhängig sind, die aus Liebe zu Gott verzichtet haben auf die Ehe und sich ganz rückhaltlos der Bewegung, der sozialen Versöhnungsarbeit, der Caritas gewidmet haben mit allen ihren Kräften, und zwar nicht als Klosterfrauen, sondern in jenem dritten Beruf der Jungfrau in der Welt, der noch zur vollen Blüte sich entfalten muß.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Berger 2002, Sp. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung des [[Frauenwahlrecht]]s im November 1918 wurde Ellen Ammann als eine der ersten Frauen 1919 für die Bayerische Volkspartei in den [[Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)|Bayerischen Landtag]] gewählt, dem sie bis 1932 angehörte. Sie vertrat im Bayerischen Landtag die Tätigkeitsbereiche Jugendfürsorge, Gesundheitswesen, öffentliche Fürsorge und Wohlfahrtspflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der wenigen Politiker der damaligen Zeit betrachtete sie mit besonderer Sorge die zunehmende {{&amp;quot;|Erstarkung des Nationalsozialismus, dessen Gefahr sie von Anfang an erkannte, richtig einschätzte und frühzeitig genug davor warnte. Sie bemühte sich im Frühjahr 1923 um eine Ausweisung [[Adolf Hitler]]s aus Bayern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jakob Wetzel&amp;quot; /&amp;gt; Sie war wesentlich an der Niederschlagung des Hitlerputsches vom 9. November 1923 beteiligt. Nachdem sie vom geplanten Marsch zur Feldherrnhalle erfahren hatte, versammelte sie alle erreichbaren Regierungsmitglieder in ihrer Schule.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Hohenwarter 2002, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} An diesem bis dahin unpolitischen Ort vermutete niemand die Regierungsvertreter, sodass sie in derselben Nacht eine Resolution an das bayerische Volk verfassen konnten, die den Putsch als Staatsverbrechen verurteilte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.katholisch.de/artikel/48534-kdfb-unsere-gruenderin-war-an-stopp-von-hitler-putsch-1923-beteiligt KDFB: Unsere Gründerin war an Stopp von Hitler-Putsch 1923 beteiligt.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Katholisch.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. November 2023, abgerufen am 10. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ammann sorgte durch ihre frühzeitigen Hinweise auch dafür, dass rechtzeitig Einheiten der [[Reichswehr]] nach München verlegt werden konnten. Der seinerzeit amtierende bayerische Kultusminister [[Franz Matt]] erinnerte sich später mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Kollegin Ammann hatte damals mehr Mut bewiesen als manche Herren.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Berger 2002, Sp. 32. Vgl. Hohenwarter 2002, S. 18 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach einer Rede im Parlament über &amp;#039;&amp;#039;die Hilfe für die kinderreichen Familien&amp;#039;&amp;#039; starb Ellen Ammann 1932 im Alter von 62 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellen Ammann Grab.jpg|mini|Grabstätte von Ellen Ammann auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Ellen Ammann befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 32 – Reihe 1 – Platz 12/13, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Ellen Ammann|NS=48/7/31.80/N|EW=11/33/51.00/E|type=landmark|region=DE-BY}}). In dem Grab liegt auch Ellen Ammanns Ehemann Dr. med. Ottmar Ammann (*&amp;amp;nbsp;8.&amp;amp;nbsp;August 1861; †&amp;amp;nbsp;4.&amp;amp;nbsp;August 1939) sowie dessen Eltern und Bruder.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Kaltenegger, [https://litera-bavarica.de/literatur/d_literatur.php?id=11457 &amp;#039;&amp;#039;Gräber des Alten Südfriedhofs München - Inschriften - Biographien &amp;#039;&amp;#039;], 1. Auflage 2019, PDF-Ausgabe, S. 5396&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellen Ammann Grab Text.jpg|mini|Grabinschrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muetafelammanne2020.jpg|mini|Gedenktafel, Schraudolphstraße 1 in München am Ellen-Ammann-Haus&amp;lt;ref&amp;gt;Tafelinschrift: Ellen Ammann, 1.7.1870 - 23.11.1932, Gründerin des Katholischen Frauenbundes in Bayern – Landtagsabgeordnete von 1919 — 1932&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel-Ellen-Ammann-Goethestr-9-Muenchen.jpg|mini|Gedenktafel, Goethestraße&amp;amp;nbsp;9 in München am Jugendwohnheim IN VIA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gedenktafel an der Fassade des Hauses in der Schraudolphstraße&amp;amp;nbsp;1 in München – heute Ellen-Ammann-Haus. Die Tafel wurde im Jahr 1991 durch den Bildhauer [[Toni Preis]] gefertigt. Im dortigen Eingangsbereich gibt es seit 2022 eine Dauerausstellung mit dem Titel „Mein Name ist Ellen Ammann&amp;amp;nbsp;…“, die zu den Öffnungszeiten des Hauses öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
* Gedenktafel für Ellen Ammann am Jugendwohnheim in der Goethestraße&amp;amp;nbsp;9 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jedes Jahr am 23.&amp;amp;nbsp;November, dem Todestag Ellen Ammanns, begeht der Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) gemeinsam mit den Vertretern des Ellen-Ammann-Netzwerkes den Jahrestag mit einer Andacht und einer Kranzniederlegung an ihrem Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber für Straßen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ellen Ammann wurde 1957 in München im Stadtteil Blumenau (Stadtbezirk 20 – [[Hadern]]) der Ellen-Ammann-Weg benannt (Erstnennung). {{Coordinate|NS=48.12945|EW=11.48356|type=landmark|region=DE-BY|name=Ellen-Ammann-Weg|text=Lage}} &amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtgeschichte-muenchen.de/strassen/d_strasse.php?id=1165 Ellen-Ammann-Weg], auf stadtgeschichte-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakob Wetzel |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-strassennamen-frauen-gleichberechtigung-1.4954676 |titel=München: Warum kaum Straßen nach Frauen benannt sind |abruf=2020-12-10 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellen Ammann ist Namensgeberin in weitern Orten:&lt;br /&gt;
* in [[Bamberg]] für die Ellen-Ammann-Straße&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frauenbund-bayern.de/aktuelles/ellen-ammann-strasse-in-bamberg Ellen-Ammann-Straße in Bamberg] auf https://www.frauenbund-bayern.de/aktuelles/ellen-ammann-strasse-in-bamberg&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* in [[Ingolstadt]] für die Ellen-Ammann-Straße&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.strassen-in-deutschland.de/30054410-ellen-ammann-strasse-in-ingolstadt-donau.html Ellen-Ammann-Straße in Ingolstadt] auf https://www.strassen-in-deutschland.de/30054410-ellen-ammann-strasse-in-ingolstadt-donau.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* in [[Regensburg]] für den Ellen-Ammann-Weg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.strassen-in-deutschland.de/21097626-ellen-ammann-weg-in-regensburg.html Ellen-Ammann-Weg in Regensburg] auf https://www.strassen-in-deutschland.de/21097626-ellen-ammann-weg-in-regensburg.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Päpstliches Ehrenkreuz „[[Pro Ecclesia et Pontifice]]“&lt;br /&gt;
* Caritas-Kinderhaus „Ellen Ammann“ in München-Hadern&lt;br /&gt;
* „Ellen-Ammann-Preis“ des Katholischen Deutschen Frauenbundes, Landesverband Bayern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anlässlich des 150. Geburtstages von Ellen Ammann ersuchte der bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), unterstützt vom Münchener Weihbischof [[Wolfgang Bischof]] und Kardinal [[Reinhard Marx]], um die Einleitung eines [[Seligsprechung]]sverfahrens.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Anliegen unterstützen außerdem folgende weitere von Ellen Ammann gegründete Einrichtungen: Säkularinstitut Ancillae Sanctae Ecclesiae – Diakoninnen im Alltag, Katholische Bahnhofsmission München, IN VIA Bayern und IN VIA München, KSH, Katholische Polizeiseelsorge Bayern, Landfrauenvereinigung im KDFB, VerbraucherService Bayern im KDFB, Familienpflegewerk des KDFB und Bildungswerk des KDFB.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In München wurde Ellen Ammann mit einem [[FrauenOrte in Bayern|FrauenOrt in Bayern]] gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayerns-frauen.de/orte/ellen-ammann.php |autor=Starke Frauen Bayern |hrsg=Starke Frauen Bayern |titel=Ellen Ammann |werk=bayerns-frauen.de |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|251||Ammann, Ellen|Roswitha von Bary-Armansperg|119095823}}&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Führende Frauen in sozialer Verantwortung: Ellen Ammann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Christ und Bildung.&amp;#039;&amp;#039; 1991, Heft 11/12, S. 370.&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Ammann, Ellen Aurora.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Lambertus, Freiburg 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 40f.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|autor=Manfred Berger|artikel=Ammann, Ellen Aurora Elisabeth Morgenröte|band=20|spalte=27–34|a/ammann_e_a_e_m}}&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in sozialer Verantwortung: Ellen Ammann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Jugend&amp;#039;&amp;#039;, 59, 2007, Heft 4, S. 176–179&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Wer war … Ellen Ammann?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialmagazin&amp;#039;&amp;#039;, 2000, Heft 2, S. 6–8&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Alice Salomon: Pionierin der sozialen Arbeit und der Frauenbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Brandes &amp;amp; Apsel, Frankfurt, 3. Auflage, 2013, ISBN 978-3-86099-276-0.&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Ellen Ammann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter der Wohlfahrtspflege&amp;#039;&amp;#039;, 170, 2023, Heft 6, S. 231–234&lt;br /&gt;
* Gerhard Hohenwarter: &amp;#039;&amp;#039;Der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes. Seine Geschichte und Entwicklung aufgezeigt am Beispiel ausgewählter Frauenbiografien&amp;#039;&amp;#039;. München 2002&lt;br /&gt;
* Gunda Holtmann: &amp;#039;&amp;#039;Ellen Ammann – eine intellektuelle Biographie: ein Beitrag zur Geschichte der Sozialen Arbeit im Kontext der katholischen Frauenbewegung und des ‚Katholischen Deutschen Frauenbundes‘ zu Beginn des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= Bibliotheca academica / Reihe Geschichte, 9). Ergon Verlag, Würzburg 2017, ISBN 978-3-95650-270-5.&lt;br /&gt;
* Marianne Neboisa: &amp;#039;&amp;#039;Ellen Ammann, geb. Sundström: 1870–1932; Dokumentation und Interpretation eines diakonischen Frauenlebens.&amp;#039;&amp;#039; EOS-Verlag, St. Ottilien 1992, ISBN 978-3-88096-280-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ellen Ammann.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtverwaltung/Kulturreferat/stadtteilkultur/KGPs/PDFs/03/KGP03_screen.pdf &amp;#039;&amp;#039;KulturGeschichtsPfad – Stadtbezirk 03: Maxvorstadt&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 3,6 MB) Landeshauptstadt München, 2009, S. 58&lt;br /&gt;
* Bayerischer Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), Gerlinde Wosgien u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Neun Jahrzehnte starke Frauen in Bayern und der Pfalz: Chronik des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes 1911–2001.&amp;#039;&amp;#039; Bayerischer Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes, München 2001, {{DNB|963667009}}.&lt;br /&gt;
* Adelheid Schmidt-Thomé: &amp;#039;&amp;#039;Ellen Ammann. Frauenbewegte Katholikin&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2020, ISBN 978-3-7917-3128-5.&lt;br /&gt;
* Nikola Becker: &amp;#039;&amp;#039;Ellen Ammann (1870–1932)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Aretz]], [[Thomas Brechenmacher]], [[Stefan Mückl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Katholische Persönlichkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 13. Aschendorff Verlag, Münster 2022, ISBN 978-3-402-26678-6, S. 15–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119095823}}&lt;br /&gt;
* https://www.socialnet.de/lexikon/Ammann-Ellen&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Gerlinde Wosgien |url=https://www.frauenbund-bayern.de/ueber-uns/geschichte/ellen-ammann/ |titel=Ellen Ammann – Stationen ihres Lebens |werk=[[Katholischer Deutscher Frauenbund|frauenbund-bayern.de]] |datum= |abruf=2020-07-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jakob Wetzel |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/90-jahre-nach-hitlerputsch-vergessene-widerstandskaempferin-1.1814405 |titel=90 Jahre nach Hitlerputsch: Vergessene Widerstandskämpferin |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2013-11-10 |abruf=2020-07-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christoph Renzikowski |url=https://www.katholisch.de/artikel/26021-ellen-ammann-eine-diakonin-in-der-katholischen-kirche |titel=Ellen Ammann: Eine Diakonin in der katholischen Kirche  |werk=[[katholisch.de]] |datum=2020-07-01 |abruf=2020-07-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Elke Richter |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ellen-ammann-widerstandskaempferin-hitler-1.4952823 |titel=Geschichte in München: Frauenführerin und Hitler-Gegnerin  |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2020-07-01 |abruf=2020-07-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://blog.muenchner-stadtbibliothek.de/ellen-ammann-femaleheritage/ Vita in der Münchner-Stadtbibliothek]&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|119095823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119095823|LCCN=n/93/81545|VIAF=27873870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ammann, Ellen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der sozialen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gemeinde Stockholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholischer Deutscher Frauenbund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ammann, Ellen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ammann, Ellen Aurora Elisabeth Morgenröte; Sundström, Ellen Aurora Elisabeth Morgenröte (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedisch-deutsche Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Barb444</name></author>
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