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	<title>Elizabeth Sprague Coolidge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:01:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elizabeth_Sprague_Coolidge&amp;diff=452859&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Density: /* Leben */ formul.</title>
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		<updated>2024-11-02T19:50:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; formul.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elizabeth Sprague Coolidge.jpg|mini|Elizabeth Sprague Coolidge von [[John Singer Sargent]], 1923]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elizabeth Sprague Coolidge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1864]] in [[Chicago]], [[Illinois]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elizabeth Penn Sprague&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † [[4. November]] [[1953]] in [[Cambridge (Massachusetts)|Cambridge]], [[Massachusetts]]) war eine [[USA|US-amerikanische]] Pianistin. Sie wurde aber in erster Linie als Musik-[[Mäzen]]in, insbesondere von [[Kammermusik]], bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elizabeth Sprague Coolidges Vater war ein vermögender Großhändler in [[Chicago]]. Sie zeigte musikalische Begabung und studierte Klavier bei Regina Watson, die bei [[Carl Tausig]] in Deutschland studiert hatte. Elizabeth machte schnelle Fortschritte, so dass sie als Solistin mit dem [[Chicago Symphony Orchestra]] unter der Leitung von [[Theodore Thomas]] 1893 auf der Weltausstellung in Chicago mit dem Klavierkonzert von [[Robert Schumann]] auftrat. Danach studierte sie ernsthaft Komposition bei bedeutenden Lehrern wie [[Daniel Gregory Mason]], [[Percy Goetschius]], [[Arthur Whiting]], [[Rubin Goldmark]] und [[Domingo Brescia]]. Dadurch erhielt sie ein enormes Wissen über Komponisten, dem alle Musiker später mit Respekt begegneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November 1891 heiratete sie in der Second [[Presbyterianische Kirchen|Presbyterian]] Church in Chicago den Arzt Frederic Shurtleff Coolidge aus [[Boston]], der am [[Rush Medical College]] eine [[Orthopädie|orthopädische]] Abteilung einrichtete. Im Jahr 1902 infizierte er sich bei einer Operation mit [[Syphilis]] und ging in eine Klinik zunächst nach [[Saranac Lake, New York]] zur Behandlung, wo er zwei Jahre blieb. Danach lebten sie bis 1913 in [[Pittsfield (Massachusetts)|Pittsfield]]. Hier unterstützte er Dr. J. F. A. Adams bei der Gründung der Gesellschaft gegen [[Tuberkulose]] und dem House of Mercy Krankenhaus. Als die Syphilis zur zweiten und dritten Stufe fortschritt, musste er sich intensiven Behandlungen mit [[Brom]] und [[Arsen]] unterziehen. Er erlitt mehrere [[Schlaganfall|Schlaganfälle]], die ihn teilweise lähmten und verfiel allmählich der [[Demenz]]. Die letzten zwei Jahre bis zu seinem Tod am 16. Mai 1915 verbrachten sie in [[New York City|New York]]. Elizabeth half ihr konzentriertes Klavierspielen über diese schwere Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elizabeth blieb mit ihrem einzigen Kind Albert, geboren am 23. Januar 1894, zurück. Bald darauf (1915) verstarben auch ihre Eltern. Sie ererbte von diesen ein beträchtliches Vermögen und beschloss, es zur Förderung der Kammermusik einzusetzen. Diesem Vorhaben blieb sie bis zu ihrem Tod im Alter von fast 90 Jahren treu. Infolge des Berufs ihres Mannes unterstützte sie jedoch auch medizinische Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coolidges finanzielle Ressourcen waren keineswegs unbegrenzt, aber mit persönlichem Einsatz und Überzeugungskraft gelang es ihr, das Ansehen der Kammermusik in den Vereinigten Staaten beträchtlich zu heben, wo das Hauptinteresse der Komponisten zunächst auf der [[Orchestermusik]] gelegen hatte. Coolidges Hingabe an die Musik und Großzügigkeit gegenüber den Musikern beruhte auch auf eigener Erfahrung als ausübender Musikerin. Bis ins hohe Alter trat sie selbst als Pianistin und Begleiterin weltbekannter Solisten in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 gründete Coolidge das Berkshire-Streichquartett und zwei Jahre später das Berkshire Music Festival bei Pittsfield in [[Massachusetts]]. Daraus erwuchs später das Berkshire Symphonic Festival in [[Tanglewood]], das sie gleichfalls unterstützte. 1932 rief sie die &amp;#039;&amp;#039;Elizabeth Sprague Coolidge Medal&amp;#039;&amp;#039; für &amp;quot;herausragende Verdienste um die Kammermusik&amp;quot; ins Leben. Zu den Empfängern dieser Medaille gehörten beispielsweise [[Frank Bridge]], [[Benjamin Britten]] und [[Roy Harris]]. Coolidge finanzierte auch die Sprague Memorial Hall an der [[Yale University|Yale-Universität]].[[File:LOC Coolidge Auditorium.jpg|thumb|Coolidge Auditorium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coolidges kostenintensivste Anstrengung war 1924/25 der Bau des speziell für Kammermusik vorgesehenen &amp;#039;&amp;#039;Coolidge Auditoriums&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit der [[Library of Congress]]. Der Konzertsaal mit 500 Plätzen sollte ursprünglich 60.000&amp;amp;nbsp;$ kosten; am Ende waren die vollständig von Coolidge übernommenen Baukosten noch höher. Gleichzeitig wurde die &amp;#039;&amp;#039;Coolidge Foundation&amp;#039;&amp;#039; gegründet, um in diesem Auditorium Konzerte zu organisieren und neue Kammermusikwerke bei europäischen und amerikanischen Komponisten in Auftrag zu geben; diese Aufgabe setzt die Stiftung bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coolidge, die nicht nach persönlichem Ruhm strebte, war bekannt für ihre Förderung auch „schwieriger“ moderner Musik und begründete das mit den Worten: „Mein Plädoyer für moderne Musik besteht nicht darin, dass wir sie unbedingt lieben oder verstehen müssten. Allerdings sollten wir ihr als Belege bedeutender menschlicher Manifestationen wenigstens eine Plattform bieten“. Sie lehnte jedoch eine Unterstützung von [[Charles Ives]], einem der progressivsten Komponisten seiner Zeit, ab. Obwohl selbst Amerikanerin, hatte sie keine nationalen Präferenzen, und die meisten ihrer Aufträge gingen an europäische Komponisten (was für einige, besonders nach deren Exodus aus Europa in der Zeit des [[Nationalsozialismus]], existenzielle Bedeutung hatte). Sie betrieb auch keine einseitige Förderung weiblicher Komponisten. 1951 wurde sie in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dauerhafteste Erinnerung an das musikalische Mäzenatentum von Elizabeth Sprague Coolidge bilden zweifellos die Werke, die sie bei nahezu allen führenden Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts in Auftrag gab. Nachfolgend die heute wohl bekanntesten Kompositionen:&lt;br /&gt;
* [[Béla Bartók]]: 5. Streichquartett&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Britten]]: 1. Streichquartett&lt;br /&gt;
* [[Aaron Copland]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Appalachian Spring]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Francis Poulenc]]: [[Sonate für Flöte und Klavier (Poulenc)|Sonate für Flöte und Klavier]]&lt;br /&gt;
* [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Sergei Prokofjew]]: 1. Streichquartett&lt;br /&gt;
* [[Maurice Ravel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Chansons madécasses]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Arnold Schönberg]]: 3. Streichquartett, 4. Streichquartett&lt;br /&gt;
* [[Igor Strawinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Apollon musagète]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Anton Webern]]: Streichquartett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umfangreiche Reihe der Komponisten, die darüber hinaus von Coolidges Unterstützung profitieren konnten, umfasst auch [[Ernest Bloch]], [[Alfredo Casella]], [[George Enescu]], [[Howard Hanson]], [[Paul Hindemith]], [[Arthur Honegger]], [[László Lajtha]], [[Bohuslav Martinů]], [[Darius Milhaud]], [[Ottorino Respighi]], [[Rebecca Clarke]] und [[Albert Roussel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cyrilla Barr: &amp;#039;&amp;#039;Elizabeth Sprague Coolidge. American Patron of Music.&amp;#039;&amp;#039; Schirmer Books, New York NY 1998, ISBN 0-02-864888-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160410111550/http://publicaffairs.cua.edu/speeches/barr97.htm &amp;#039;&amp;#039;The Coolidge Legacy&amp;#039;&amp;#039;. Speech at Library of Congress Festival, 1997 von Prof. Cyrilla Barr] (archive.org)&lt;br /&gt;
* [http://www.loc.gov/rr/perform/guide/fndmus.html Elizabeth Sprague Coolidge Foundation]&lt;br /&gt;
* [http://lcweb2.loc.gov/diglib/ihas/loc.natlib.scdb.200033839/default.html Elizabeth Sprague Coolidge Foundation Collection, Library of Congress] (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Elizabeth-Penn-Sprague-Coolidge Biographie, britannica.com] (engl.) &lt;br /&gt;
* [https://interlude.hk/great-women-artists-shaped-music-xx-elizabeth-sprague-coolidge/ Leben und Fotos, interlude.hk] (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://lenoxhistory.org/tag/tanglewood-music-festival/ Coolidge und Tanglewood Music Festival] (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=jrv8mbPl28I Eine Aufnahme des Streichquartetts in e-moll von Coolidge aus dem Jahre 1940]&lt;br /&gt;
* [https://www.encyclopedia.com/women/encyclopedias-almanacs-transcripts-and-maps/coolidge-elizabeth-sprague-1863-1953 Eintrag bei encyclopedia.com] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120720752|LCCN=n/88/144830|VIAF=64274949}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Coolidge, Elizabeth Sprague}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Coolidge, Elizabeth Sprague&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sprague, Elizabeth Penn (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Pianistin und Mäzenin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chicago]], [[Illinois]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cambridge (Massachusetts)|Cambridge]], [[Massachusetts]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Density</name></author>
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