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	<title>Elise Richter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: -Wartungskategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elise Richter (Wiener Bilder 1907).png|mini|Elise Richter (Photographie aus &amp;#039;&amp;#039;Wiener Bilder&amp;#039;&amp;#039;, 18. September 1907)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrb|18|09|1907|5|Der erste weibliche Privatdocent in Oesterreich|ALTSEITE=5 (mit Bild)|ZUSATZ=12. Jahrgang, Nr. 31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elise Richter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1865]] in [[Wien]]; † [[21. Juni]] [[1943]] im [[Ghetto Theresienstadt]]) war eine österreichische [[Romanistik|Romanistin]] und Universitätsprofessorin. 1905 [[Habilitation|habilitierte]] sie als erste Frau an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elise Richter Signatur 1927.jpg|mini|Signatur Richters (1927)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elise Richter wurde als Tochter des Chefarztes der [[Südbahn-Gesellschaft]], Maximilian Richter (* 1824 in [[Trenčín|Trencsen]], Ungarn; †&amp;amp;nbsp;1890 in Wien), und dessen Frau Emilie (Emmy) Lackenbacher (* 1832 in [[Osijek|Essegg]]; † 1889 in Wien) geboren und wuchs in großbürgerlichen Verhältnissen einer [[Assimilation (Soziologie)|assimilierten]] [[Judentum|jüdischen]] Familie auf. Sie hatte eine vier Jahre ältere Schwester, [[Helene Richter (Anglistin)|Helene]]. Die Mädchen wurden von einer preußisch-norddeutschen Privatlehrerin unterrichtet und „religiös, aber überkonfessionell“ erzogen. Die Familie feierte Weihnachten und besuchte Richters Memoiren zufolge „alle Arten von Gottesdiensten, ausgenommen den jüdischen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid Schweighofer: &amp;#039;&amp;#039;Religiöse Sucher in der Moderne. Konversionen vom Judentum zum Protestantismus in Wien um 1900.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/München/Boston 2015, S. 141–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 20 Jahren erkrankte sie an [[Rheuma]], das sie nie mehr loswurde. Nach dem Tod der Eltern lebte sie mit ihrer ebenfalls unverheirateten Schwester Helene zusammen, die als [[Anglist]]in und Theaterkritikerin bekannt wurde. Den beiden kam das beträchtliche Erbe ihres Vaters zu, das ihnen den Bau eines Hauses im [[Währing]]er [[Cottageviertel]] sowie zahlreiche Reisen durch Europa und Nordafrika ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Hoffrath: &amp;#039;&amp;#039;Bücherspuren – Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2009, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lexikon&amp;quot;&amp;gt;Renate Heuer, Archiv Bibliographia Judaica (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon deutsch-jüdischer Autoren.&amp;#039;&amp;#039; Band 18, Phil – Samu. De Gruyter, Berlin/New York 2010, S. 236, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Richter, Helene&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1891 durfte sie einzelne Vorlesungen an der [[Universität Wien]] als Gasthörerin besuchen, u.&amp;amp;nbsp;a. bei dem Philologen [[Theodor Gomperz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid Schweighofer: &amp;#039;&amp;#039;Religiöse Sucher in der Moderne. Konversionen vom Judentum zum Protestantismus in Wien um 1900.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/München/Boston 2015, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem es 1896 Frauen gestattet worden war, zur Reifeprüfung anzutreten, legte Richter 32-jährig als [[Externistenprüfung|Externistin]] am [[Akademisches Gymnasium (Wien)|Akademischen Gymnasium]] in Wien die [[Matura]] ab – als erste Frau. Ein Jahr später wurden Frauen auch an der philosophischen Fakultät der Universität Wien zugelassen. Richter [[Inskription|inskribierte]] die Fächer [[Klassische Philologie]], [[Indogermanistik]] und Romanistik als ordentliche Hörerin (u. a. bei [[Adolf Mussafia]] und [[Wilhelm Meyer-Lübke]]). Sie schloss ihr Studium 1901 mit der Promotion zum Doktor der Philosophie ab und [[Habilitation|habilitierte]] 1905 als erste Frau an der Universität Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meldungsbuch von Elise Richter 1897.jpg|mini|links|Meldungsbuch von Elise Richter 1897]]&lt;br /&gt;
Anschließend lehrte sie dort als [[Privatdozent]]in. Ihre Antrittsvorlesung im Oktober 1907 – die erste einer Frau im deutschsprachigen Raum – befasste sich mit der „Geschichte der [[Indeklinabel|Indeklinabilien]]“. Sie löste „eine Gegendemonstration der klerikalen und nationalen Studenten“ aus und wurde in einen anderen Hörsaal verlegt. Der Protest richtete sich mutmaßlich nicht nur gegen die Ernennung einer Frau, sondern überdies eine Frau jüdischer Abstammung.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Hoffrath: &amp;#039;&amp;#039;Bücherspuren – Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2009, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa Kienzl: &amp;#039;&amp;#039;Nation, Identität und Antisemitismus. Der deutschsprachige Raum der Donaumonarchie 1866 bis 1914.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R unipress, Göttingen 2014, S. 178–179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren Schülern gehörte [[Leo Spitzer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Hoffrath: &amp;#039;&amp;#039;Bücherspuren – Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2009, S. 33, 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus von Elise und Helene Richter in der Weimarer Straße 83 war ein Treffpunkt der künstlerischen und intellektuellen Elite Wiens. Die beiden Frauen luden ab 1906 allwöchentlich zum „gemütlichen Plaudern“ ein. [[Karl von Ettmayer]] bezeichnete diese Runden als den letzten Wiener „[[Literarischer Salon|Salon]]“. Zum Kreis um die Richter-Schwestern zählten u. a. die Frauenrechtlerinnen [[Marianne Hainisch]] und [[Rosa Mayreder]], der Musikkritiker [[Max Kalbeck]], der Schriftsteller [[Richard von Kralik|Richard Kralik]], der Burgtheater-Direktor [[Hugo Thimig]] und der Philologe [[Hans von Arnim (Philologe)|Hans von Arnim]]. Besonders eng befreundet war Richter mit der Schauspielerin [[Olga Lewinsky]].&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid Schweighofer: &amp;#039;&amp;#039;Religiöse Sucher in der Moderne. Konversionen vom Judentum zum Protestantismus in Wien um 1900.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/München/Boston 2015, S. 86–88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jänner 1911 ließen sich Helene und Elise Richter, die bereits 1897 aus der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|israelitischen Kultusgemeinde]] ausgetreten war, in der [[Lutherische Stadtkirche (Wien)|Lutherischen Stadtkirche]] in Wien taufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid Schweighofer: &amp;#039;&amp;#039;Religiöse Sucher in der Moderne. Konversionen vom Judentum zum Protestantismus in Wien um 1900.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/München/Boston 2015, S. 144–145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Brommer, Christine Karner: &amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch einer Autobiographie. Elise Richters ‚öffentliches‘ und ‚privates‘ Schreiben während der NS-Diktatur (1938–1941).&amp;#039;&amp;#039; In: Li Gerhalter, Christa Hämmerle: &amp;#039;&amp;#039;Krieg – Politik – Schreiben. Tagebücher von Frauen (1918–1950).&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2015, S. 55–70, auf S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde sie, wiederum als erste Frau, zum &amp;#039;&amp;#039;Außerordentlichen Professor&amp;#039;&amp;#039; ernannt und erhielt einen Lehrauftrag für romanische Sprachwissenschaften, Literatur und Phonetik. Ab 1928 leitete sie das Phonetische Institut. Sie untersuchte die physiologischen und psychologischen Grundlagen der Sprache. Als 1929 der Lehrstuhl für Romanistische Literaturwissenschaft an der [[Universität Innsbruck]] vakant war, gab es in ganz Österreich keine habilitierten Romanisten außer der schon 61-jährigen Elise Richter, die aufgrund ihres Alters nicht infrage kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.uibk.ac.at/romanistik/institut/institutsgeschichte/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des Instituts für Romanistik der Universität Innsbruck.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20141231014543  }} Universität Innsbruck&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lehrte an der Universität Wien bis zu ihrem Ausschluss durch die nationalsozialistischen Machthaber aufgrund der [[Nürnberger Gesetze|Rassengesetze]] im Jahr 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richter war auch politisch aktiv. Da sie die betont proletarisch-antibürgerliche Attitüde der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Österreich)|Sozialdemokraten]] ablehnte, engagierte sie sich ab 1919 bei der „Bürgerlich-freiheitlichen Partei“ unter [[Richard Wettstein]] bzw. nach deren Fusion mit der Demokratischen Partei bei der „Bürgerlich-demokratischen Arbeitspartei“ unter [[Ottokar Czernin|Ottokar Graf Czernin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Hoffrath: &amp;#039;&amp;#039;Bücherspuren. Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 39–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gründete 1922 den „Verband der akademischen Frauen Österreichs“, dem sie bis 1930 vorstand, und rief 1927 zur Gründung einer Frauenpartei auf. Sie sah sich aber nicht als Frauenrechtlerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Stuiber: [http://derstandard.at/2000017250740 &amp;#039;&amp;#039;Elise Richter: „Mein zweites Leben soll nicht gemordet werden“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Standard]] vom 12. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 trat sie der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] bei und unterstützte den [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]] unter [[Engelbert Dollfuß]] und [[Kurt Schuschnigg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Melanie Malzahn: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar&amp;#039;&amp;#039; zu Elise Richter: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Indeklinabilien&amp;#039;&amp;#039; (1907). In: Thomas Assinger u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Antrittsvorlesung. Wiener Universitätsreden der Philosophischen Fakultät.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R Unipress, Göttingen 2019, S. 183–188, auf S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 1942 wurde Richter zusammen mit ihrer Schwester ins [[Ghetto Theresienstadt]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Kniefacz, Herbert Posch: &amp;#039;&amp;#039;[https://geschichte.univie.ac.at/de/elise-richter Elise Richter, tit. ao. Univ.-Prof. Dr. phil.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;650 plus – Geschichte der Universität Wien&amp;#039;&amp;#039;, Stand 2. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Helene starb bereits einen Monat nach der Ankunft, Elise wenige Monate später am 21. Juni 1943.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/56878-elise-richter/ Elise Richter], Todesfallanzeige bei holocaust.cz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richter-Bibliothek ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Belastung durch die [[Judenvermögensabgabe]] sahen sich die beiden Schwestern ab Sommer 1941 gezwungen, Teile ihrer wertvollen Bibliothek zu verkaufen. Im März 1942 gingen annähernd 3000&amp;amp;nbsp;Bände an die [[Universitäts- und Stadtbibliothek Köln]]. Der vereinbarte Kaufpreis wurde jedoch nicht gezahlt. Nachdem dort der Schriftwechsel zur Bibliothek im Archiv gefunden wurde, wird seit 2005 im Rahmen der NS-[[Provenienzforschung]] diese Bibliothek rekonstruiert, publiziert und – wenn möglich – an die Erben [[Restitution (Österreich)|restituiert]]. Zudem ist in Köln der Platz zwischen der &amp;#039;&amp;#039;[[Universitäts- und Stadtbibliothek Köln|Universitäts- und Stadtbibliothek]]&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Philosophikum&amp;#039;&amp;#039; nach Elise Richter benannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Haffmans: &amp;#039;&amp;#039;[https://verwaltung.uni-koeln.de/mituns/content/e88/e1734/Mituns-37-Juni-20091_ger.pdf Wiedergutmachung durch Erinnerung, Opfer und Nutznießer: Die Rekonstruktion der Richter-Bibliothek in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mit Uns.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für die nichtwissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität zu Köln. Juni 2009, S.&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;f. und Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Notverkauf nach Köln.&amp;#039;&amp;#039; September 2009, S.&amp;amp;nbsp;22–25. Auf Verwaltung.Uni-Koeln.de ([https://verwaltung.uni-koeln.de/mituns/content/e88/e1825/Mituns38.pdf PDF]; 11,3&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien01 Universitätsring001 Universität 2018-03-109 GuentherZ GD Richter 161639.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Elise-Richter-Saal der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elise Richter ist die meistgewürdigte Wissenschaftlerin der Universität Wien: Die Geisteswissenschaftliche Fakultät trug ihren Namen 1965 in die marmorne Ehrentafel in der Seitenaula ein. 1985 wurde am Institut für Romanistik eine Gedenktafel mit Reliefporträt angebracht. Seit 1998 trägt ein Tor an der Garnisongasse 13, das in die „neuen Höfe“ des [[Campus der Universität Wien|Universitätscampus]] in der [[Alservorstadt]] führt, Richters Namen. Ein Hörsaal im Hauptgebäude der Universität heißt seit 2003 Elise-Richter-Saal. Im Juni 2016 wurde sie mit einer Büste im [[Hauptgebäude der Universität Wien#Der Arkadenhof|Arkadenhof der Universität Wien]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2739179/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at – Sieben Frauendenkmäler für Uni Wien&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 28. Oktober 2015, abgerufen am 28. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000040160497/Arkadenhof-der-Uni-Wien-beherbergt-nun-auch-Frauen-Denkmaeler &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at – Arkadenhof der Uni Wien beherbergt nun auch Frauen-Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 30. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Frauenförderungsprogramm des [[Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung|Wissenschaftsfonds FWF]] trägt seit 2005 Richters Namen. Im Jahr 2008 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) der &amp;#039;&amp;#039;Elise-Richter-Weg&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Romanistenverband|Deutsche Romanistenverband]] vergibt seit 1999 anlässlich des Deutschen Romanistentags einen mit 1500 Euro dotierten Förderpreis für herausragende romanistische Habilitationen und Dissertationen, der nach Elise Richter benannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kieler Romanistin ausgezeichnet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kieler Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; Nr. 241, 16. Oktober 2019, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich benannte die Stadt Köln einen Platz auf dem Gebiet der Universität zu Köln nach Elise Richter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koeln.de/apps/strassen/eliserichterplatz |titel=Elise-Richter-Platz (Köln) im offiziellen koeln.de-Stadtplan |sprache=de-DE |abruf=2023-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund von Überbauung existiert der Platz selbst heute nicht mehr in der eigentlichen Form, der anliegende Elise-Richter-See erinnert allerdings weiterhin daran.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.google.com/maps/place/Elise-Richter-See,+Albertus-Magnus-Platz,+50931+K%C3%B6ln/data=!4m2!3m1!1s0x47bf25b96908f57b:0xe9ce5acfb4189741?entry=gps&amp;amp;lucs=47062708&amp;amp;g_ep=CAESCTExLjY3LjcwMxgAIIgnKgg0NzA2MjcwOEICREU%3D |titel=Elise-Richter-See · Albertus-Magnus-Platz, 50931 Köln, Deutschland |abruf=2023-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/stream/zurentwicklungd00richgoog#page/n3/mode/2up Zur Entwicklung der romanischen Wortstellung aus der lateinischen].&amp;#039;&amp;#039; [[Max Niemeyer Verlag]], [[Halle (Saale)]] 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fremdwortkunde.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lautbildungskunde. Einführung in die Phonetik.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig/Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie wir sprechen. Sechs volkstümliche Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; 2., vollst. umgearb. Aufl. Teubner, Leipzig 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des neuesten Französischen.&amp;#039;&amp;#039; Velhagen &amp;amp; Klasing, Bielefeld/Leipzig 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Romanismen I. Chronologische Phonetik des Französischen bis zum Ende des 8. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Halle, Saale 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleinere Schriften zur allgemeinen und romanischen Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Sprachwissenschaft der Universität Innsbruck, Innsbruck 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Summe des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; WUV-Universitätsverlag, Wien 1997 (Autobiographie, Typoskript 1940).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erziehung und Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Elga Kern]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führende Frauen Europas&amp;#039;&amp;#039;. München-Basel: E. Reinhardt 1999 (1928), S. 45–61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Helmut Christmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Frau und „Jüdin“ an der Universität. Die Romanistin Elise Richter&amp;#039;&amp;#039; (= Abhandlungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Heft 2). Hrsg. [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]], Mainz 1985, ISBN 3-515-03309-2.&lt;br /&gt;
* Hans Helmut Christmann, [[Frank-Rutger Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche und österreichische Romanisten als Verfolgte des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1989, ISBN 3-923721-60-9.&lt;br /&gt;
* Thierry Elsen: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dieuniversitaet-online.at/pdf/2005/Elise_Richter_Kurzbiografie.pdf Elise Richter – Ein kleiner biografischer Essay zu Ehren einer großen Wissenschafterin] (PDF; 30&amp;amp;nbsp;kB).&amp;#039;&amp;#039; In: Die Universitaet-Online.at. Online-Zeitung der [[Universität Wien]] (abgerufen am 29. Mai 2008).&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|525|526|Richter, Elise|[[Frank-Rutger Hausmann]]|118600389}}&lt;br /&gt;
* Christiane Hoffrath: &amp;#039;&amp;#039;Bücherspuren – Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; 2. durchg. und erg. Aufl. Böhlau, Köln 2010.&lt;br /&gt;
* Christiane Hoffrath: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt von Gestern – Widmungsexemplare aus der Bibliothek von Elise und Helene Richter.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Alker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheken in der NS-Zeit – Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; [[V&amp;amp;R]] unipress, Göttingen 2008, S. 103–118.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|123|124|Richter Elise|Erika Kanduth}}&lt;br /&gt;
* Erika Kanduth: &amp;#039;&amp;#039;Richter, Elise.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2002, ISBN 3-205-99467-1, S. 616–619.&lt;br /&gt;
* [[Utz Maas]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; [https://zflprojekte.de/sprachforscher-im-exil/index.php/catalog/r/389-richter-elise/ Eintrag zu Elise Richter] beim Zentrum für Literatur- und Kulturforschung ZfL, Berlin (abgerufen: 15. April 2018).&lt;br /&gt;
* Melanie Malzahn: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar&amp;#039;&amp;#039; zu Elise Richter: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Indeklinabilien&amp;#039;&amp;#039; (1907). In: Thomas Assinger u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Antrittsvorlesung. Wiener Universitätsreden der Philosophischen Fakultät.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R Unipress, Göttingen 2019, S. 183–188.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Elise Richter}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Elise Richter}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118600389}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118600389}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.eliserichter.at/ |text=Plattform Elise Richter |wayback=20100628055808}}&lt;br /&gt;
* [http://www.romanistinnen.de/frauen/richter.html Lexikoneintrag] zu Elise Richter auf [https://www.romanistinnen.de/ romanistinnen.de] (abgerufen am 29. Mai 2008)&lt;br /&gt;
* [https://richterbibliothek.ub.uni-koeln.de/ Virtuelle Bibliothek Elise und Helene Richter] an der [[Universitäts- und Stadtbibliothek Köln]]&lt;br /&gt;
* [https://richter.twoday.net/ richter.twoday, Forschungsseite zu den Richterschwestern]&lt;br /&gt;
* [https://deutscher-romanistenverband.de/preise-und-foerderlinien/elise-richter-preis/ Elise-Richter-Preis: Liste der seit 2001 Ausgezeichneten (f/m)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118600389|LCCN=n83180776|VIAF=19723742}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Richter, Elise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restitution von NS-Raubgut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Richter, Elise&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Romanistin und Universitätsprofessorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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