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	<title>Elisabethfehn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:19:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabethfehn&amp;diff=560691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Verkehr */ Tippfehler</title>
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		<updated>2026-03-03T13:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Barßel&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/7/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/44/43/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 5 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 18 &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ohne Beleg| Einwohner              = 2911&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1980 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1951&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26676&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04499&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:08 Dreibrücken Historisch Wandbild 20250921.jpg|mini|240px|Elisabethfehn Dreibrücken  um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Barßel Modell Kanalkreuzung.jpg |mini|240px|Ein Modell der Kanalkreuzung in Dreibrücken zeigt den Zustand von 1937]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabethfehn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zur Gemeinde [[Barßel]] gehörende Ortschaft im [[Landkreis Cloppenburg]] im Nordwesten von [[Niedersachsen]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab 1855 entstand durch den Bau eines [[Moorkolonisierung#Fehnsiedlungen|Fehnkanals]] (dem heutigen [[Elisabethfehnkanal]]) im ehemaligen [[Ostermoor (Elisabethfehn)|Ostermoor]] die [[Fehnsiedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Hunte-Ems-Kanal&amp;#039;&amp;#039;. Am 4. August 1880 wurde sie nach [[Elisabeth von Sachsen-Altenburg (1826–1896)|Elisabeth Pauline Alexandrine von Sachsen-Altenburg]], der Frau des regierenden Großherzogs [[Peter II. (Oldenburg)|Nikolaus Friedrich Peter]], &amp;#039;&amp;#039;Elisabethfehn&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanalbau ===&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;September 1855 begannen die Arbeiten am Hunte-Ems-Kanal, dem heutigen Elisabethfehnkanal, zunächst von Hand, ab 1872 mit Hilfe von dampfbetriebenen Hodgesschen Schiffen. 1878 war die Strecke des Kanals bis zur Abzweigung an den Friesoyther Kanal gegraben. Die Baukosten betrugen einschließlich aller Brücken und Schleusen 1.100.000 Mark. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1893 war der Hunte-Ems-Kanal in seiner vollen Länge fertiggestellt. Am 16.&amp;amp;nbsp;März 1894 wurde er nach 38-jähriger Bauzeit offiziell seiner Bestimmung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Die Kolonisierung am Hunte-Ems-Kanal im Bereich des heutigen Elisabethfehnkanals erfolgte in zwei Perioden, die erste von 1862 bis etwa 1898, die zweite ab 1898. Mit Torfschiffen (Muttschiffen, Poggen) wurde der Torf abtransportiert. Die ersten 34 [[Kolonat (Recht)|Kolonate]] wurden offiziell meistbietend am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1863 in [[Barßel#Ortsgliederung|Osterhausen]] verkauft. Die Kolonate hatten alle eine Breite von 300 Fuß (90 Meter) bei unterschiedlichen Längen. Laut einer Volkszählung waren im Jahre 1895 in Elisabethfehn bereits 557 Einwohner registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kreuzung des Elisabethfehnkanals mit dem Barßeler Kanal und dem Bollinger Kanal (heute Tafelbrettgraben) entwickelte sich um 1900 ein Ortskern. Es entstanden eine Schule im Jahr 1877, die evangelische Christuskirche um 1900, sowie 1908 der Anschluss an die Bahnstrecke Westerstede-Ocholt. Wegen der drei Klappbrücken, die dort die Kanäle überquerten, bildete sich der Ortsname „Elisabethfehn Dreibrücken“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde von den Bewohnern in Elisabethfehn durch Volksentscheid die Zusammenlegung der Schulachten (Schulaufsicht) der Evangelischen Schulen Elisabethfehn und Barßel der Anschluss an die Gemeinde Barßel betrieben, der 1951 verwaltungsmäßig abgeschlossen war. Seitdem besteht das [[Saterland]] nur noch aus den an der Sagter Ems liegenden vier überwiegend katholischen Gemeindeteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabethfehn heute ==&lt;br /&gt;
Der Fehnort erstreckt sich am Kanal entlang auf einer Fläche von 18 km². Er weist zwei Besiedlungsschwerpunkte auf: Elisabethfehn Mitte und Elisabethfehn Dreibrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot; caption=&amp;quot; &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Barßel - Schleusenstraße + Elisabethfehnkanal + Oldenburger Straße (Schleusenbrücke Brandreeken) 01 ies.jpg|Der Ort erstreckt sich beidseitig des Elisabethfehnkanals&lt;br /&gt;
Evangelische Christuskirche in Elisabethfehn.JPG|Evangelische Christuskirche in Elisabethfehn&lt;br /&gt;
Elisabethfehn Dreibrücken 20250921.jpg|Zwei der ursprünglich drei Klappbrücken in Elisabethfehn Dreibrücken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreibrücken ===&lt;br /&gt;
Heute ist der Barßeler Kanal im Bereich der Kanalkreuzung zugeschüttet, so dass nur noch zwei der ursprünglich drei Brücken existieren. Der Bollinger Kanal ist nur noch im Ortszentrum erhalten und dient nicht mehr der Schifffahrt. Angrenzend an die Kanalkreuzung liegt eine der vier Kanalschleusen, die für die Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs auf dem Elisabethfehnkanal notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Elisabethfehn Moor- und Fehnmuseum 1.JPG|mini|Maschinen auf dem Freigelände des Moor- und Fehnmuseums]]&lt;br /&gt;
In Elisabethfehn-Dreibrücken liegt das [[Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn]]. Es ist seit 2010 eine Station der Route der Industriekultur im Nordwesten und damit Teil der Europäischen [[Route der Industriekultur im Nordwesten]] und damit Teil der [[Europäische Route der Industriekultur|Europäischen Route der Industriekultur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.industriekultur-im-nordwesten.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=17&amp;amp;Itemid=18 | archive-is=20120903174222 | text=Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Route der Industriekultur im Nordwesten. Station 9: Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn&amp;#039;&amp;#039;}} abgerufen am 23. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Alljährlich findet an [[Christi Himmelfahrt]] in Elisabethfehn ein [[Flohmarkt|Großflohmarkt]] statt, der mit ca. 2000 entlang dem [[Elisabethfehnkanal]] aufgestellten Tischen als längster Flohmarkt Deutschlands gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Kulturlandschaft ===&lt;br /&gt;
Elisabethfehn ist eine 18 km² große historische [[Kulturlandschaft]] von landesweiter Bedeutung innerhalb des Kulturlandschaftsraums [[Oldenburger Münsterland]]. Diese Zuordnung zu den [[Kulturlandschaften in Niedersachsen]] hat der [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]] (NLWKN) 2018 getroffen. Ein besonderer, rechtlich verbindlicher Schutzstatus ist mit der Klassifizierung nicht verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wiegang: &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaftsräume und historische Kulturlandschaften landesweiter Bedeutung in Niedersachsen. Landesweite Erfassung, Darstellung und Bewertung&amp;#039;&amp;#039;. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Hannover 2019, darin S. 160–161: &amp;#039;&amp;#039;HK11 Elisabethfehn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EFK Rail.JPG|mini|Geöffnete Klappbrücke der [[Bahnstrecke Cloppenburg–Ocholt]] über den Elisabethfehnkanal]]&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Cloppenburg–Ocholt]] überquert den Elisabethfehnkanal. Der Anschluss des Ortes an die Strecke erfolgte 1908. Der Personenzugverkehr wurde 1968 eingestellt. Das ehemalige Bahnhofsgebäude von Elisabethfehn ist noch erhalten und befindet sich heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabethfehn ist mit Buslinien an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Linien 903 und 904 sind Teil des Gemeindeverkehrs Barßel, die Linie 905 führt überregional bis Friesoyte (Stand 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Laurentius Siemer]] (* 1888; † 1956 in Köln), Provinzial der [[Dominikaner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bärbel Bleckwehl und andere: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Elisabethfehn, 1880–2005&amp;#039;&amp;#039;. Laib, Barßel-Elisabethfehn 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://efehn.de/ Elisabethfehn (Schützenverein)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturportalnordwest.de/index.php/oldbgmuensterl/187-olmkatkelandschaft/63-elisabethfehn-eine-fehnkolonie-in-nordwestdeutschland Elisabethfehn im Kulturportal Nordwest]&lt;br /&gt;
* [http://www.fehnmuseum.de/ Moor- und Fehnmuseum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Barßel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4615497-8|VIAF=246288761}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Barßel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elisabeth von Sachsen-Altenburg (1826–1896)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1855]]&lt;/div&gt;</summary>
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