<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Elisabeth_von_Heyking</id>
	<title>Elisabeth von Heyking - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Elisabeth_von_Heyking"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_von_Heyking&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T19:39:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_von_Heyking&amp;diff=430760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auguste de Gouges am 5. März 2025 um 13:59 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_von_Heyking&amp;diff=430760&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-05T13:59:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heyking Elisabeth von.jpg|miniatur|Elisabeth von Heyking]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth von Heyking&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene [[Flemming (Adelsgeschlecht)|Gräfin von Flemming]] (* [[10. Dezember]] [[1861]] in [[Karlsruhe]]; † [[4. Januar]] [[1925]] in [[Berlin]]), war eine deutsche [[Schriftsteller]]in, bekannt vor allem für ihren anonym erschienenen Bestseller &amp;#039;&amp;#039;[[Briefe, die ihn nicht erreichten (Novelle)|Briefe, die ihn nicht erreichten]]&amp;#039;&amp;#039; (1903), einen [[Briefroman]], der noch im Erscheinungsjahr die 46. Auflage erreichte und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Sie schilderte in ihren Romanen das Leben in höheren Gesellschaftskreisen, das sie als weit gereiste Diplomatenfrau gut kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elisabeth wurde 1861 als Tochter des preußischen Gesandten am badischen Hof [[Albert von Flemming|Albert Graf von Flemming]] und seiner Frau [[Armgart Catharina von Arnim|Armgart, geborene von Arnim]], in [[Karlsruhe]] geboren. Sie war die Enkelin von [[Bettina von Arnim|Bettina]] und [[Ludwig Achim von Arnim|Achim von Arnim]]. Die Schriftstellerin [[Irene Forbes-Mosse]] war ihre jüngere Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 heiratete sie den Nationalökonomen und Professor [[Stephan Gans zu Putlitz]], der sich 1883 wegen des Scheidungswunsches seiner Ehefrau erschoss. 1884 heiratete sie den preußischen Diplomaten Baron [[Edmund von Heyking]] aus baltischem Adel und zog mit ihm nach Florenz. Sie hatte eine Tochter Stephanie aus erster und zwei Söhne, Alfred und Günther, aus zweiter Ehe. Die Umstände ihrer zweiten Eheschließung zogen vor allem für die Karriere ihres Mannes Konsequenzen nach sich. Während der nächsten fast zwanzig Jahre war das Ehepaar zu einem diplomatischen Wanderleben gezwungen und lebte in Peking, Valparaiso, Kairo, New York, Kalkutta und Mexiko, anschließend von 1902 bis 1906 in Hamburg, wo ihr Mann Minister Preußens bei den Hansestädten war. Nach dem Ausscheiden ihres Ehemannes aus dem diplomatischen Dienst lebte die Familie ab 1907 in Baden-Baden. Das kaisertreue Ehepaar von Heyking unterstützte die hegemoniale Politik Deutschlands, so etwa die Bemühungen um eine chinesische Kolonie, da Deutschland sich endlich auch einen „Platz an dem großen chinesischen Trog“ erwerben wollte (Elisabeth von Heyking in einem Brief an den deutschen Gesandten in Kopenhagen, 20. Februar 1897).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1903 hatte sie mit &amp;#039;&amp;#039;[[Briefe, die ihn nicht erreichten (Novelle)|Briefe, die ihn nicht erreichten]]&amp;#039;&amp;#039; ihren größten Erfolg, der sie bekannt und vermögend machte. Das Buch erlebte mehr als hundert Auflagen.&lt;br /&gt;
1908 erbte Elisabeth von einem kinderlos verstorbenen Vetter das Flemmingsche [[Schloss Crossen]] an der Weißen Elster nördlich von Gera. Die 47-Jährige zog sich mit ihrem Ehemann hierher zurück und entwickelte hier ein literarisches Zentrum. Der Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 ändert auch hier vieles. 1915 starb Edmund von Heyking, 1917 fielen ihre beiden Söhne im Krieg in [[Flandern]]. Die ein Jahr nach ihrem Tod veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher aus vier Weltteilen&amp;#039;&amp;#039; sind ein Zeugnis deutscher Außenpolitik und deutschen Großmachtstrebens, bieten gleichzeitig aber auch einen differenzierten Einblick in chinesische Kultur. Die Schilderungen Heykings und ihre Versuche, China und seinen Bewohnern gerecht zu werden, sind differenzierter als viele andere Texte ihrer Zeitgenossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heyking starb 1925 und fand ihre letzte Ruhe in der Kapelle von Schloss Crossen in [[Crossen an der Elster]]. Nach ihrem Tod verkaufte ihr Erbe Edmund [[Bockum-Dolffs (Adelsgeschlecht)|von Bockum-Dolffs]] sämtliche Möbel, Öfen und auch die wertvollen chinesischen Seidentapeten und ließ das Schloss verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* (anonym:) &amp;#039;&amp;#039;[[Briefe, die ihn nicht erreichten (Novelle)|Briefe, die ihn nicht erreichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 1903 (Vorabdruck 1902 in der Berliner &amp;#039;&amp;#039;Täglichen Rundschau&amp;#039;&amp;#039;). (Reprint 2012).&lt;br /&gt;
* (unter dem Pseudonym „Verfasserin der &amp;#039;&amp;#039;Briefe, die ihn nicht erreichten&amp;#039;&amp;#039;“:) &amp;#039;&amp;#039;Der Tag anderer. Roman&amp;#039;&amp;#039;, 1905. ([https://archive.org/details/dertaganderervon00heyk/mode/2up Digitalisat 12. Aufl.], Neuauflage 2015, ISBN 978-3-8430-9583-9)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ille mihi. Roman&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde. 1912. (Band 1, 6. Aufl. [https://archive.org/details/illemihiromanvo00heykgoog/mode/2up Digitalisat], Band 2, 6. Aufl. [https://archive.org/details/illemihiromanvo01heykgoog/mode/2up Digitalisat], Neuauflage 2020, ISBN 978-3-7437-3553-8)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tschun. Eine Geschichte aus dem Vorfrühling Chinas&amp;#039;&amp;#039;, 1914. (Neuauflage 2015, ISBN 978-3-8430-9585-3)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Orgelpfeifen. Aus dem Lande der Ostseeritter. Zwei Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebe, Diplomatie und Holzhäuser. Eine Balkanphantasie von einst&amp;#039;&amp;#039;, 1919. (Neuauflage 2020, ISBN 978-3-7437-3747-1)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das vollkommene Glück. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, Verlag August Scherl, Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weberin Schuld. Novellen&amp;#039;&amp;#039;, 1921. (Neuauflage 2015, ISBN 978-3-8430-9581-5)&lt;br /&gt;
* (aus dem Nachlass veröff.:) &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher aus vier Weltteilen 1886/1904&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Grete Litzmann, 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|81||Heyking, Elisabeth Baronin von, geborene Gräfin von Flemming|Eckhard Schulz|104359080}}&lt;br /&gt;
* Herward Sieberg: &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth von Heyking : Ein romanhaftes Leben.&amp;#039;&amp;#039; Olms Verlag, 2012. ISBN 978-3-487-14774-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heyking, Elisabeth von&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2010, S. 343&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104359080}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|272}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Heyking,+Elisabeth+von}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ngiyaw-ebooks.org/ngiyaw/author/heyking.htm Elisabeth von Heyking, Briefe, die ihn nicht erreichten; Tschun – Eine Geschichte aus dem Vorfrühling Chinas]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104359080|LCCN=no00050216|VIAF=22574783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heyking, Elisabeth von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Flemming)|Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Flemming|Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Gans zu Putlitz|⚭Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Heyking|⚭Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heyking, Elisabeth von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heyking, Elisabeth Freifrau von; Flemming, Elisabeth von (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin und Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auguste de Gouges</name></author>
	</entry>
</feed>