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	<title>Elisabeth Petznek - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Archduchess Elisabeth Marie of Austria.jpg|mini|Erzherzogin Elisabeth Marie (um 1911)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela Petznek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1924 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth zu Windisch-Graetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Erzherzogin von Österreich&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1883]] in [[Laxenburg]], [[Niederösterreich]]; † [[16. März]] [[1963]] in [[Wien]]) war das einzige Kind des [[Kronprinz]]en [[Rudolf von Österreich-Ungarn|Rudolf von Österreich]] aus dem Haus [[Habsburg-Lothringen]] und seiner Ehefrau [[Stephanie von Belgien]]. In der österreichischen Republik war sie aktive [[Sozialdemokratie|Sozialdemokratin]] und wurde als „rote Erzherzogin“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Othmar von Türk - Erzherzogin Elisabeth Marie (Erzsi).jpg|hochkant|mini|Erzherzogin Elisabeth Marie ca. 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laszlo - Princess Elisabeth of Windisch-Graetz, Archduchess of Austria.jpg|mini|[[Philip Alexius de László]]: Erzherzogin Elisabeth Marie von Österreich, spätere Fürstin zu Windisch-Graetz, Öl auf Leinwand, 1906]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ErzsiOtto.jpg|hochkant|mini|Otto und Elisabeth Marie zu Windisch-Graetz]]&lt;br /&gt;
Elisabeth Marie, die in der Familie „Erzsi“ [ˈɛrʒi] genannt wurde (die ungarische Koseform von (ungarisch) Erzsébet, deutsch Elisabeth), war erst fünf Jahre alt, als ihr Vater am 30.&amp;amp;nbsp;Jänner 1889 in [[Mayerling]] seine Geliebte [[Mary Vetsera]] und sich selbst erschoss.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arbeiter-zeitung.at/cgi-bin/archiv/flash.pl?seite=19630321_A03 Friedrich Scheu: &amp;#039;&amp;#039;Des Kaisers Enkelin war Sozialistin&amp;#039;&amp;#039;, Nachruf in der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Wien, Nr. 68, 21. März 1963, S. 3.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Schicksalsschlag nahm sich ihr Großvater, Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Joseph]], seiner „Lieblingsenkelin“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weissensteiner: &amp;#039;&amp;#039;Die rote Erzherzogin&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Piper, München 2011, ISBN 3-492-24538-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; besonders an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 heiratete ihre Mutter Stephanie in zweiter Ehe den ungarischen Grafen [[Elemér Lónyay|Elemér Lónyay von Nagy-Lónya und Vasaros-Nameny]] und schied damit aus der österreichischen Dynastie [[Habsburg-Lothringen]] aus. Erzsi hatte danach kaum noch Kontakt zu ihr. Das Verhältnis war zudem dadurch belastet, dass sie ihrer Mutter eine Mitschuld an der Tragödie von Mayerling gab. Ihren toten Vater Rudolf und seine Geliebte Mary von Vetsera betrauerte sie zu jedem Todestag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben als Erwachsene ==&lt;br /&gt;
=== Ehewunsch gegen Willen des Kaisers ===&lt;br /&gt;
Die junge Erzherzogin Elisabeth Marie hatte keine materiellen Sorgen. Neben ihrem Kapital als Generalerbin des Vaters, hatte sie der Kaiser großzügig mit Mitteln versorgt. Auch von dem Erbe ihrer Großmutter [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Elisabeth („Sisi“)]] erhielt sie neben ihren Tanten einen erheblichen Betrag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die rote Enkelin von Kaiser Franz Joseph.&amp;#039;&amp;#039; Unsere Generation, Regional Wien (Juni 2009), 2, S.&amp;amp;nbsp;3–4,  {{Webarchiv|text=wien.pvoe.at |url=http://wien.pvoe.at/mediaarchiv//4/media/Unsere_Generation/UG_06_09_WIEN.pdf |wayback=20151213162339  }} (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verliebte sich im September 1900 in den Militär Prinz [[Otto zu Windisch-Graetz]] (1873–1952). Ihr Heiratswunsch stieß jedoch anfangs auf den Widerstand des Kaisers, da Windisch-Graetz nicht [[Ebenbürtigkeit|ebenbürtig]] war und für Elisabeth Marie eine Verbindung mit dem deutschen [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Kronprinzen Wilhelm]] in Aussicht genommen war. Sie hielt aber auch nach einer ihr auferlegten Bedenkzeit an Windisch-Graetz fest, so dass Kaiser Franz Joseph schließlich nachgab und einwilligte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Marie schied aus dem Haus [[Habsburg-Lothringen]] aus und verzichtete damit auf alle Ansprüche, z.&amp;amp;nbsp;B. im Notfall aus dem Familienversorgungsfonds der Dynastie unterstützt zu werden, Windisch-Graetz wurde anlässlich der Hochzeit in den persönlichen [[Fürst]]enstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Seydel: &amp;#039;&amp;#039;Die Seitensprünge der Habsburger&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter, Wien 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Verlöbnis|Verlobung]] wurde im [[Schloss Hetzendorf]] gefeiert, die [[kirchlich]]e [[Trauung]] in der [[Hofburg]]-Kapelle vollzogen. Die [[Brautpaar|Braut]] war 18 Jahre, der [[Brautpaar|Bräutigam]] um zehn Jahre älter. Elisabeth fühlte sich erstmals in ihrem Leben frei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der am 23. Jänner 1902 geschlossenen Ehe gingen vier Kinder hervor. Die Ehe verlief jedoch nicht glücklich und war durch angeblich häufige beiderseitige Untreue und Eifersucht gekennzeichnet. Der Legende nach soll Elisabeth Marie sogar einmal in Prag auf eine Geliebte ihres Mannes, die Opernsängerin Marie Ziegler, geschossen und sie schwer verletzt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ghislaine Windisch-Graetz: &amp;#039;&amp;#039;Kaiseradler und rote Nelke&amp;#039;&amp;#039;. Amalthea, Wien 1988, Folgeausgaben, ISBN 978-3-85002-264-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schönau-an-der-Triesting-Schloss-(vor-1896).jpg|mini|Schloss Schönau an der Triesting, Äußeres bis 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schloss Schönau wird ständiger Wohnsitz ====&lt;br /&gt;
1911 kaufte Elisabeth [[Schloss Schönau (Niederösterreich)|Schloss Schönau]] und ließ es kostspielig umgestalten. Davor hatte es [[Otto Franz Joseph von Österreich]], ein Neffe Kaiser Franz Josephs, besessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schloss-schoenau.at/Landschaftsgarten.htm |wayback=20131019084547 |text=Schloss Schönau – Landschaftsgarten  }}, abgerufen am 26. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fortgesetzt wurde in der Gesellschaft des Kaiserreiches über die Untreue des Otto Windisch-Graetz gemunkelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot; /&amp;gt; Die Eheleute entfremdeten sich immer mehr, und Elisabeth Marie verbrachte die Winter mit ihren Kindern, getrennt von ihrem Mann, in [[Istrien]]. Dort lernte sie 1913 in [[Pula|Pola]] Linienschiffsleutnant [[Egon Lerch]] kennen, mit dem sie eine zumindest freundschaftliche Beziehung verband, bis er im August 1915 als U-Boot-Kommandant fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] scheiterte die Ehe endgültig. Erstmals hatte sie im August 1915 ihren Mann Otto mit ihrem Trennungswunsch konfrontiert. Um einen Schaden für das Ansehen in der Öffentlichkeit zu vermeiden, wurde unter Vermittlung der Familienoberhäupter Kaiser Franz Joseph und [[Alfred III. zu Windisch-Grätz]] ein Kompromiss ausgehandelt, der getrennte Wohnsitze vorsah. Die Kinder verblieben vorerst bei Elisabeth.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sorgerechtsstreit um Kinder ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kaisers kam es zu heftigen Auseinandersetzungen um das Sorgerecht für die Kinder, die erst 1924 beigelegt wurden, als sich das Paar definitiv trennte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gmz|04|06|1921|04|Verschiedenes. Der Ehestreit im Hause Windisch-Graetz|AUTOR=|ZUSATZ=Nr. 124/1921 (VIII. Jahrgang)|ALTSEITE=4 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorgerechtsstreitigkeit war über Jahre mit widrigsten Mitteln geführt worden und brachte wechselhafte Resultate hervor. 1920 erfolgte ein Vergleich mit Otto Windisch-Graetz, der ihm die Kinder zusprach, jedoch scheiterte die Übergabe an der Gegenwehr der Kinder und der Vorlage eines medizinischen Gutachtens durch Elisabeth.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es folgte ein weiteres juristisches Tauziehen, welches 1921 schließlich darin eskalierte, dass der [[Richter]] samt [[Gerichtsvollzieher (Österreich)|Gerichtsvollzieher]] und 22 [[Gendarmerie|Gendarmen]] nach Schloss Schönau kam, um die Kinder abzuholen und dem Vater zu bringen. Es blockierten jedoch an die hundert [[sozialdemokratisch]]e Arbeiter den Eingang. Die Gerichtskommission musste folglich abziehen. Dieser Vorfall beschäftigte nationale wie internationale [[Presse (Medien)|Presse]], den [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]], die christlichsozial geführte [[Bundesregierung (Österreich)|Bundesregierung]] und sogar Bundespräsident [[Michael Hainisch|Hainisch]]. Das vom Ehemann – der inzwischen [[Jugoslawien|jugoslawischer]] Staatsbürger geworden war – erzwungene [[Gerichtsverfahren]] wurde eingestellt, und die Kinder blieben bei der Mutter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Elisabeth erwirkt endgültige Scheidung ====&lt;br /&gt;
Gesetzeskonform war Elisabeth 1924 offiziell „[[Trennung von Tisch und Bett|von Tisch und Bett getrennt]]“, eine Wiederverheiratung jedoch unmöglich, lag die amtliche Zuständigkeit für die Ehe bei den Religionsgemeinschaften – erst mit der Einführung der Zivilehe 1938 wurde eine dazugehörige Scheidung rechtlich möglich (vgl. auch [[Eheaufhebung]] und [[Ehescheidung]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1948 erreichte sie die Beseitigung aller diesbezüglichen bürokratischen Hindernisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rote Erzherzogin ===&lt;br /&gt;
==== Überzeugte Sozialdemokratin ====&lt;br /&gt;
Elisabeth Windisch-Graetz, deren Adelstitel mit dem österreichischen [[Adelsaufhebungsgesetz]] 1919 aufgehoben wurde, lebte mit ihren Kindern aus der früheren Ehe mit [[Fürst]] [[Windisch-Graetz]] auf ihrem Anwesen [[Schloss Schönau (Niederösterreich)|Schloss Schönau]] im niederösterreichischen [[Schönau an der Triesting]] wenige Kilometer südlich von Wien. Bei einer Wählerversammlung der [[Sozialdemokrat]]en in [[Leobersdorf]] lernte sie 1921 ihren späteren Ehemann, den Lehrer und sozialdemokratischen [[Niederösterreichischer Landtag|niederösterreichischen Landtagsabgeordneten]] [[Leopold Petznek]] (1881–1956), kennen, mit dem sie bald eine herzliche Beziehung einging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie öffnete ihren Schlossgarten für die Kinder der trostlosen [[Arbeiter]]siedlungen in der Umgebung und half mit [[Gemüse]] und [[Obst]] von den Feldern des Schlosses. Daraus ergaben sich Kontakte mit den sozialdemokratischen [[Österreichische Kinderfreunde|Kinderfreunden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot; /&amp;gt; Elisabeth Windisch-Graetz beschäftigte sich zunehmend mit der [[Sozialdemokratie]]. Petznek motivierte wohl Elisabeth Windisch-Graetz zur Annäherung an die [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP)]], der sie im Oktober 1925 beitrat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Princess of Windisch Gratz &amp;amp; children LCCN2014703654.jpg|mini|Elisabeth Windisch-Graetz mit ihren Kindern]]&lt;br /&gt;
Ihr [[Frauenpolitik|frauenpolitisches]] Verständnis brachte sie 1927 in einem langen Zeitungsinterview zum Ausdruck: „Die Sozialdemokraten allein haben den Frauen mit der Tat geholfen. […] Die Zukunft gehört dem Sozialismus“. Weiterhin engagierte sich Elisabeth vor allem bei den Kinderfreunden, für die sie am [[Erster Mai|1. Mai]] rote Papiernelken verkaufte. Amüsiert erzählte sie später, dass sie manchmal von Genossinnen mit „kaiserliche Hoheit“ angesprochen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1927 lernten sie und ihre Tochter Stephanie Eleonore den späteren [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzler]] [[Bruno Kreisky]] kennen. Kreisky erinnerte sich fast 60 Jahre später: „Es war übrigens der erste Parteitag, an dem ich als Zuhörer auf der Galerie teilnahm, und er ist mir auch deshalb gut in Erinnerung geblieben, weil ich neben der Prinzessin Windisch-Graetz saß, die ihre bildhübsche Tochter mitgebracht hatte. Die „rote Prinzessin“, wie sie genannt wurde, war […] eine interessante Erscheinung, eine der schönsten Enkelinnen Franz Josephs&amp;amp;nbsp;…“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Kreisky: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Zeiten – Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten.&amp;#039;&amp;#039; Siedler Verlag und Kremayr &amp;amp; Scheriau, Berlin 1986, ISBN 3-88680-148-9, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach soll Kreisky auch noch später im Kreise seines Parteivorstandes wiederholt gesagt haben, dass man für alltagstaugliches [[Politik]]verständnis ausschließlich von [[Arbeiter]]n und von [[Hochadel]]igen etwas lernen könne. Elisabeths Vorstellung von der [[Sozialdemokratie]] soll von Kreiskys politischer Überzeugung geprägt gewesen sein, der Kernauftrag der Sozialdemokratie sei die permanente Sicherstellung des „[[gerecht]]en [[Alltag]]s“ und des „[[sozial]]en [[Frieden]]s“ für alle Menschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4756-2b Hütteldorf, Dornbach.jpg|mini|200px|Penzing und Umgebung um 1872 ([[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Aufnahmeblatt]] der Landesaufnahme)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übersiedlung in die Windisch-Graetz-Villa ====&lt;br /&gt;
1929 verkaufte sie ihr [[Schloss Schönau (Niederösterreich)|Schloss Schönau]] und kaufte stattdessen ein [[Palast|Palais]] am [[Wolfersberg (Wien)|Wolfersberg]] im [[Wienerwald|Westlichen Wienerwald]] im Bezirksteil [[Hütteldorf]], [[Linzer Straße]] 452. Dieser Bezirksteil befand sich damals im 13. Wiener Gemeindebezirk [[Hietzing]], seit 1938 im 14. Wiener Gemeindebezirk, [[Penzing (Wien)|Penzing]]. Das Gebäude ist bis heute als Windisch-Graetz-Villa bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Villenanwesen, in dem sie mit ihrem Lebensgefährten Petznek von 1930 an wohnte, kannte Elisabeth seit ihrer Kindheit. Die Mitte des 19. Jahrhunderts von Hofarchitekten errichtete Spätbiedermeiervilla und ihr ausgedehnter Park waren in einer Karte von 1872 westlich des Zentrums von Hütteldorf zwischen Wolfersberg im Norden und [[Nikolaiberg]] im heutigen [[Lainzer Tiergarten]] im Süden, jenseits des [[Wien (Fluss)|Wienflusses]], eingezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im benachbarten [[Miller-von-Aichholz-Schlössel|Jagdschloss Esterházy]] zogen den Hochadel auch hier die privaten Jagdeinladungen der [[Habsburg]]er in die Wienerwaldberge an. Der unmittelbar angrenzende Wolfersberg, der benachbarte [[Bierhäuselberg (Wien)|Bierhäuselberg]] und das gegenüber liegende, später Lainzer Tiergarten genannte Areal waren private [[Jagd]]reviere des Kaiserhauses. Beispielsweise wurde 1846 in der Nähe von Elisabeths späterer Villa der auf mehr als 150 Jahre letzte [[Wolf]] im Wienerwald durch Erzherzog [[Franz Karl von Österreich]], den Vater Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs]], erlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wolfersberg.net/index_detail.siteswift?so=wb_articles_list&amp;amp;do=all&amp;amp;c=show&amp;amp;d=s%3A11%3A%22ARTICLE%3A385%22%3B&amp;amp;SWS=gdqpuslfinz |wayback=20131029200123 |text=Zur Geschichte der Siedlungen auf dem Wolfersberg und dem Bierhäuselberg  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eheschließung mit Petznek ====&lt;br /&gt;
Leopold Petznek wurde nach der Errichtung der [[Austrofaschismus|Diktatur]] durch [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]] im Jahr 1934 vorübergehend verhaftet. Danach engagierten sich Leopold und Elisabeth für Familien, deren sozialdemokratische Angehörige inhaftiert waren. Leopold Petznek wurde 1944 ein zweites Mal verhaftet und ins [[Konzentrationslager Dachau]] verschleppt. Von dort konnte er erst zum Ende des NS-Regimes, 1945, heimkehren. Von 1945 bis 1947 war er, vom [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] gewählt, Präsident des [[Rechnungshof (Österreich)|Rechnungshofes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth heiratete ihn am 4. Mai 1948.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1995, ISBN 3-218-00546-9, S. 532.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Die Angabe 14. Mai beruht auf einem Tippfehler.)&lt;br /&gt;
Die Villa in Hütteldorf war indessen von September 1945 bis Februar 1955 vom Oberbefehlshaber der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|französisch besetzten Zone Österreichs]], General [[Marie Émile Antoine Béthouart|Emile Béthouart]], beschlagnahmt (sie lag im französischen Sektor Wiens). Erst nach dem Abschluss des [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrags]], 1955, konnte das Paar in sein Haus zurückkehren, als beide schon schwer krank waren. Leopold Petznek starb, 75-jährig, 1956 und wurde auf dem [[Hütteldorfer Friedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lebensabend, Rückzug aus der Öffentlichkeit, Tod ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Archduchess Erzsi nameless grave1.jpg|mini|hochkant|Elisabeth Petzneks unbeschriebene Grabstelle am Hütteldorfer Friedhof]]&lt;br /&gt;
Zeit ihrer SDAP- und [[SPÖ]]-Mitgliedschaft unterstützte sie die Sozialdemokratie aktiv, auch durch ihre Anwesenheit bei Parteiveranstaltungen. Eine schwere [[Rheuma|rheumatische Erkrankung]] und das Leben im [[Rollstuhl]] zwangen Elisabeth schließlich, sich aus der Öffentlichkeit in ihre Villa zurückzuziehen, wo sie unter anderem von ihrem engen Parteifreund Bruno Kreisky besucht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt verfasste sie ein [[Testament]], in dem sie auch die SPÖ-regierte [[Stadt Wien]] begünstigte. Darin legte sie bezüglich ihrer [[Beisetzung]] fest, dass diese (im Gegensatz zu ihrer [[Geburt]], die in ganz [[Österreich-Ungarn]] mit [[Salve|Geschützsalven]], [[Militärparade]]n und [[Fackelzug|Fackelzügen]] gefeiert wurde) in aller Stille stattfinden solle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere Generation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Petznek starb 1963 mit 79 Jahren und wurde auf dem [[Hütteldorfer Friedhof]] in Wien in demselben Grab wie ihr Mann (Gruppe&amp;amp;nbsp;2, Nummer&amp;amp;nbsp;G72) beerdigt. In derselben Grabstätte waren vorher bereits zwei Söhne Elisabeths aus erster Ehe, Rudolf († 1939) und Ernst († 1952), bestattet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grab-Huetteldorf&amp;quot;&amp;gt;Friedhöfe Wien, {{Webarchiv|url=http://www.friedhoefewien.at/fhw/ep/programView.do?channelId=-22839&amp;amp;programId=21894 |wayback=20110820214947 |text=Verstorbenensuche  }} zu Elisabeth Petznek. Abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grab ist mit einem steinernen Kreuz ohne jede Inschrift gekennzeichnet, wie Elisabeth es verfügt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehrungen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien-Penzing - Hütteldorf - Elisabeth-Petznek-Gasse.jpg|mini|Straßentafel der Elisabeth-Petznek-Gasse]]&lt;br /&gt;
Seit 1998 ist nach ihr die Elisabeth-Petznek-Gasse benannt, eine kurze Seitengasse der Hüttelbergstraße, in Luftlinie etwa 500 Meter von der Windisch-Graetz-Villa entfernt. Die [[Wiener Parteischule]] der SPÖ benannte 2024 einen Lehrgang nach Elisabeth Petznek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbschaftsstreitigkeiten ==&lt;br /&gt;
Elisabeth verfügte über beträchtliches [[Vermögen (Wirtschaft)|Vermögen]], wobei sie den großflächigen Park ihrer [[Penzing (Wien)|Penzinger]] Windisch-Graetz-Villa, in bester Wiener [[Wohnlage]], der [[Stadt Wien]] zur Errichtung einer neuen Wohnhausanlage überließ. Das ursprüngliche Gesamtareal, in der heutigen [[Linzer Straße]] 448 bis 452 jeweils bis zur heutigen Anzbachgasse gelegen, wurde zwischenzeitlich geteilt und dessen östlicher Teil von Verwandten Elisabeths vorübergehend für eine [[Ordensgemeinschaft]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Beilegung teils heftiger [[juristisch]]er Auseinandersetzungen zwischen einigen [[Erbrecht|erbberechtigten]] Verwandten Elisabeths und den Begünstigten wurden im ursprünglich westlichen Teil des Parks, oberhalb der Villa in der Linzer Straße 452, eine soziale Gemeindewohnanlage der [[Stadt Wien]] und danach im östlichen Teil, Linzer Straße 448 bis Anzbachgasse, eine [[genossenschaft]]lich-[[gemeinnützig]]e Parkvillenanlage errichtet, wobei der Baugrundriss der Parkvillen an Elisabeths Villa erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;Magistrat der Stadt Wien: Behördlicher Rechtsakt &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Petznek&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/stadtplan/ Stadtplan Wien mit eingezeichneten Bau-Grundrissen]. Abgerufen am 17. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
* 1883–1902: Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela, Erzherzogin von Österreich&lt;br /&gt;
* 1902–1919: Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela, Fürstin zu Windisch-Graetz&lt;br /&gt;
* 1919–1948: Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela Windisch-Graetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheidung&amp;quot;&amp;gt;Hannes Stekl, Marija Wakounig: &amp;#039;&amp;#039;Windisch-Graetz.&amp;#039;&amp;#039; S. 100 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1948–1963: Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela Petznek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammbaum ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDEAD; font-size:85%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;9&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FF8800;&amp;quot;|Stammbaum Elisabeth Petznek&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urgroßeltern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Erzherzog&amp;lt;br /&amp;gt;[[Franz Karl von Österreich|Franz von Österreich]] (1802–1878)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
⚭ 1824&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzessin&amp;lt;br /&amp;gt; [[Sophie Friederike von Bayern]] (1805–1872)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Herzog&amp;lt;br /&amp;gt;[[Max Joseph in Bayern]] (1808–1888)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
⚭ 1828&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzessin&amp;lt;br /&amp;gt; [[Ludovika Wilhelmine von Bayern]] (1808–1892)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
König von [[Belgien]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Leopold I. (Belgien)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] (1790–1865)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
⚭ 1832&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzessin&amp;lt;br /&amp;gt; [[Louise d’Orléans (1812–1850)|Louise d’Orléans von Frankreich]] (1812–1850)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Erzherzog&amp;lt;br /&amp;gt;[[Joseph Anton Johann von Österreich|Joseph von Österreich]] (1776–1847)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
⚭ 1819&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzessin&amp;lt;br /&amp;gt; [[Maria Dorothea von Württemberg]] (1797–1855)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großeltern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Kaiser von [[Kaisertum Österreich|Österreich]]&amp;lt;br /&amp;gt;König von [[Großer Titel des Kaisers von Österreich|Ungarn, Böhmen, Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Lodomerien, Illyrien, Lombardo–Venetien und Jerusalem]]&amp;lt;br /&amp;gt;Präsident des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Franz Joseph I.]] (1830–1916)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
⚭ 1854&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzessin&amp;lt;br /&amp;gt; [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Elisabeth („Sisi“) Amalie in Bayern]] (1837–1898)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|&lt;br /&gt;
König von [[Belgien]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Leopold II. (Belgien)|Leopold&amp;amp;nbsp;II.]] (1835–1909)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
⚭ 1853&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erzherzogin&amp;lt;br /&amp;gt; [[Marie Henriette von Österreich]] (1836–1902)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eltern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;8&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Kronprinz&amp;lt;br /&amp;gt; [[Rudolf von Österreich-Ungarn|Rudolf]] (1858–1889)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
⚭ 1881&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzessin&amp;lt;br /&amp;gt; [[Stephanie von Belgien|Stephanie Clotilde von Belgien]] (1864–1945)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFAA00&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Erzherzogin (bis 1918)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Marie von Österreich (1883–1963)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Aus Elisabeth Petzneks erster Ehe stammen ihre vier Kinder:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://genealogy.euweb.cz/windisch/windisch4.html#OW &amp;#039;&amp;#039;C2. Pr Otto Weriand Hugo Ernst.&amp;#039;&amp;#039;] Eintrag in Miroslav Mareks Genealogy.eu. Abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Franz Josef Windisch-Graetz (*&amp;amp;nbsp;1904 in [[Prag]]; †&amp;amp;nbsp;1981 in [[Nairobi]]), geb. &amp;#039;&amp;#039;Prinz Franz Josef Marie Otto Antonius Ignatius Oktavianus zu Windisch-Graetz;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
## ⚭ (1934 in [[Brüssel]]) Ghislaine Windisch-Graetz (*&amp;amp;nbsp;1912 in [[Ixelles/Elsene]]; †&amp;amp;nbsp;1997 in [[Namur]]), geb. &amp;#039;&amp;#039;Gräfin d’Arschot Schoonhoven.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Ernst Windisch-Graetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grab-Huetteldorf&amp;quot; /&amp;gt; (*&amp;amp;nbsp;1905 in Prag; †&amp;amp;nbsp;1952 in Wien), geb. &amp;#039;&amp;#039;Prinz Ernst Weriand Maria Otto Antonius Expeditus Anselmus zu Windisch-Graetz:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
## ⚭ (1927 in Wien) Ellen Windisch-Graetz (*&amp;amp;nbsp;1906 in [[Scheibbs]]; †&amp;amp;nbsp;1982 in Wien), geb. &amp;#039;&amp;#039;Ellen Skinner;&amp;#039;&amp;#039; gesch. 1938, [[Ehenichtigkeit (Kirchenrecht)|annulliert]] 1940;&lt;br /&gt;
## ⚭ (1947 in [[Schwarzenbach an der Pielach]]) Eva Windisch-Graetz (*&amp;amp;nbsp;1921 in Wien), geb. &amp;#039;&amp;#039;Eva Isbary&amp;#039;&amp;#039; (adelshistorisch: &amp;#039;&amp;#039;Freiin Isbary&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
# Rudolf Johann Windisch-Graetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grab-Huetteldorf&amp;quot; /&amp;gt; (*&amp;amp;nbsp;1907 in Ploschkowitz ([[Ploskovice]]); †&amp;amp;nbsp;1939 in Wien), geb. &amp;#039;&amp;#039;Prinz Rudolf Johann Maria Otto Joseph Anton Andreas zu Windisch-Graetz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Stephanie Björklund, verw. &amp;#039;&amp;#039;Gräfin d’Alcantara de Querrieu&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;1909 in Ploschkowitz (Ploskovice); †&amp;amp;nbsp;2005 in [[Uccle/Ukkel]]), geb. &amp;#039;&amp;#039;Prinzessin Stephanie&amp;lt;ref&amp;gt;Auch &amp;#039;&amp;#039;Stefanie,&amp;#039;&amp;#039; vgl.  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;AbsolventInnen GRG1 Stubenbastei 1010 Wien.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.stubenbastei.at/absolventen.htm |wayback=20110607103919  }} &amp;#039;&amp;#039;Maturajahrgang 1927: Windisch-Graetz Stefanie.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eleonore Maria Elisabeth Kamilla Philomena Veronika zu Windisch-Graetz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
## ⚭ (1933 in Brüssel) Graf Pierre d’Alcantara de Querrieu (*&amp;amp;nbsp;1907 in Bachte-Maria-Leerne/[[Deinze]]; †&amp;amp;nbsp;1944 [[KZ Sachsenhausen]]);&lt;br /&gt;
## ⚭ (1945 in Brüssel) Carl Axel Björklund (*&amp;amp;nbsp;1906 in [[Vingåker (Gemeinde)|Högsjö]]; †&amp;amp;nbsp;1986 in [[Anderlecht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michaela Lindinger: &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Petznek. Rote Erzherzogin, Spiritistin, Skandalprinzessin. Die Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Molden, Wien/Graz 2021, ISBN 9783222150708.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Friedrich Weissensteiner]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die rote Erzherzogin. Das ungewöhnliche Leben der Tochter des Kronprinzen Rudolf&lt;br /&gt;
   |Verlag=Österreichischer Bundesverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1984}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Friedrich Weissensteiner]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die rote Erzherzogin. Das ungewöhnliche Leben der Tochter des Kronprinzen Rudolf&lt;br /&gt;
   |Verlag=Piper&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-492-24538-8&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Neuauflage&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Anker|Ghislaine}} {{Literatur |Autor=Ghislaine Windisch-Graetz |Titel=Kaiseradler und rote Nelken. Das Leben der Tochter des Kronprinzen Rudolf |Verlag=Amalthea |Ort=Wien/München |Datum=1992 |ISBN=3-85002-264-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hannes Stekl]], [[Marija Wakounig]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Windisch-Graetz. Ein Fürstenhaus im 19. und 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien/Köln/Weimar&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-205-05468-9&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Kapitel „Heirat: Vernunft und Leidenschaft“&lt;br /&gt;
   |Seiten=59 ff.&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch&lt;br /&gt;
 | BuchID       = O_uadf7bxjUC&lt;br /&gt;
 | Seite        = 101&lt;br /&gt;
 | Hervorhebung = Otto Elisabeth&lt;br /&gt;
 | Linktext     = Elisabeth und Otto Windisch Graetz, S. ??–101&lt;br /&gt;
 }}}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000005721|Elisabeth von Österreich||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 23/1966 vom 30. Mai 1966}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=45142898 |Titel=Gestorben: Elisabeth Maria Petznek |Jahr=1963 |Nr=13 |Seiten=96}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Archduchess Elisabeth Marie of Austria|Elisabeth Marie von Österreich}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118593412}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Petznek,_Elisabeth_Erzherzogin_Elisabeth_Marie|Petznek, Elisabeth Erzherzogin Elisabeth Marie}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|petznek-elisabeth-erzherzogin-elisabeth-marie|Petznek Elisabeth}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.dasmuseen.net/Wien/BezMus03/page.asp/1857.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Elisabeth Petznek, die „rote Erzherzogin“&lt;br /&gt;
   |hrsg=Bezirksmuseum Landstraße&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131205160854/http://www.dasmuseen.net/Wien/BezMus03/page.asp/1857.htm&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2013-12-05&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-01-03}}&lt;br /&gt;
* {{Arbeiterzeitung|Autor=Friedrich Scheu|Titel=Des Kaisers Enkelin war Sozialistin. Die verstorbene Elisabeth Petznek aus der Familie Habsburg bekannte sich zur Partei|Datum=1963-03-21|Seite=3}}&lt;br /&gt;
* Lars Friedrich: [https://www.mayerling.info/ &amp;#039;&amp;#039;Das Mayerling Archiv&amp;#039;&amp;#039;.] mayerling.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118593412|LCCN=n/83/226833|VIAF=8180095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petznek, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Österreich der Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf von Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stephanie von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Windisch-Graetz|⚭Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzherzog|Elisabeth Marie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularfürst (Windisch-Graetz)|Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Habsburg-Lothringen|Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trägerin des Sternkreuzordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Laxenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petznek, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Windisch-Grätz, Elisabeth (Ehename, erste Ehe); Elisabeth Marie Henriette Stephanie Gisela von Österreich-Ungarn, Erzherzogin (Geburtsname); Elisabeth Marie, Erzherzogin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Tochter von Kronprinz Rudolf; „Die rote Erzherzogin“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Laxenburg]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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