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	<title>Elisabeth Ostermeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_Ostermeier&amp;diff=1405527&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-18T13:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ElisabethOstermeier.jpg|miniatur|Elisabeth Ostermeier, 1983]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Ostermeier &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1913]] in [[Hamburg-Rönneburg|Kanzlershof]], [[Kreis Harburg]]; † [[6. Dezember]] [[2002]] in [[Hamburg]]) war eine Politikerin der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elisabeth Ostermeier machte eine Lehre als Verkäuferin in der Schlachterei einer Produktionsgenossenschaft, nachdem sie mit 14 Jahren die Freie Weltliche Schule Harburg verlassen hatte. Dort arbeitet sie bis zu ihrer Entlassung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933. Schon früh wurde sie politisch aktiv, auch wegen ihres Vaters, des Sozialdemokraten [[Rudolf Gottschalk (Politiker)|Rudolf Gottschalk]], nach dem in [[Hamburg-Eißendorf]] eine Straße benannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/daten/2002/12/11/102913.html Trauer um SPD-Politikerin], in Hamburger Abendblatt vom 11. Dezember 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch nach Elisabeth Ostermeier wurde 2024 eine Straße im Hamburger Stadtteil Marmstorf benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neue-strassen.de/hamburg/elisabeth-ostermeier-weg |titel=Elisabeth-Ostermeier-Weg in Hamburg - neue-strassen.de |datum=2024-09-06 |sprache=de |abruf=2025-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 13 Jahren wurde sie Mitglied der [[Die Falken|Falken]] und der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ), im Jahr 1931 trat sie in die SPD ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember des Jahres 1933 fand sie eine Arbeit in der Bäckerei des Sozialdemokraten und ehemaligen Redakteurs des Harburger Volksblattes [[Ernst Tessloff]]. Die Bäckerei, die nur wieder eröffnet wurde, weil die Brüder Tessloff ihre Arbeitsgrundlage in den Redaktionen der verbotenen sozialdemokratischen Presse verloren hatten, wurde ein zentraler Ort des [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandes]] im Großbereich Harburg. Sie machte während dieser Zeit ihren Führerschein und lieferte Brot zu sozialdemokratischen Kunden in [[Hamburg-Veddel|Veddel]], [[Hamburg-Wilhelmsburg|Wilhelmsburg]] und [[Hamburg-Harburg (Stadtteil)|Harburg]]. Durch diese Maßnahmen blieben die politischen Freunde in Kontakt. Im Jahr 1935 heiratete sie und zog mit ihrem Mann nach [[Minden]]. Am 18. Dezember 1936 wurde sie von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und für mehrere Monate in das Gefängnis von Hildesheim gebracht. Noch während der Zeit des Nazi-Regimes wurde sie Mutter von einer Tochter (geboren 1938) und eines Sohnes (geboren 1940). Für die fünf Monate Einzelhaft wegen Hochverratsverdacht erhielt sie im Jahr 1950 eine Haftentschädigung von 750,- DM.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga [[Kutz-Bauer]]: Die Arbeitsgemeinschaft der ehemals verfolgten Sozialdemokraten (AvS) in Hamburg – Jahresberichte 1948-1958, in: „Um den Verfolgten Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen...“, Herausgeber: AvS Hamburg 2015, ISBN 978-3-929728-94-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte Elisabeth Ostermeier der ersten demokratischen [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1946|Bürgerschaft]] nach über 14 Jahren an. Diesen Sitz behielt sie 32 Jahre lang inne. Erst zur 9. Wahlperiode (1978) ließ sie sich nicht mehr aufstellen. 1974 wurde sie von dem damaligen Bürgermeister Hamburgs gefragt, ob sie einen Posten als Senatorin annehmen würde. Sie lehnte ab, weil zu diesem Zeitpunkt der Abschied von der Landespolitik für sie bereits beschlossen war. Während dieser Zeit setzte sie sich vor allem für die Belange der Frauen ein. So hielt sie zum Beispiel auf der SPD-Frauenkonferenz in [[Bad Hersfeld]] (Oktober 1955) einen Vortrag mit dem Titel: „Die wirtschaftlichen Probleme der alleinstehenden Frau“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/prodok/orgind/m800.pdf „Die wirtschaftlichen Probleme der alleinstehenden Frau“ auf library.fes.de] ([[pdf]]; 3,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingang in die Medien fand ihr Zitat: &amp;#039;&amp;#039;Wir Frauen sollen hübsch sein, jung und außerdem noch klug, wenn wir in die Bürgerschaft einziehen wollen. Wer fragt eigentlich bei den Männern nach gutem Aussehen? Die meisten unserer Rathauskollegen sind wahrhaft auch nicht einem Adonis gleich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer politischen Arbeit im Parlament und als Hausfrau, war sie in den Jahren 1954 bis 1970 als geschäftsführendes Bundesvorstandsmitglied der „[[Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten|Gewerkschaft Nahrung, Genuß und Gaststätten]]“ tätig. In dieser Funktion war sie zuständig für den Bereich Frauen Jugend und Berufsausbildung. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Parlamentsgeschehen war sie noch aktiv innerhalb ihrer Ortsgruppe und bei der Seniorenarbeit für die SPD tätig. Zum Beispiel brachte sie 1979 die Anordnung des Hamburger Senats zur Einrichtung einer Seniorenvertretung auf den Weg.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Landesseniorenbeirat – Jahresbericht 2005 (S. 14/15) |url=http://www.lsb-hamburg.de/cms/fileadmin/Image_Archive/2005/Downloads_Service/Jahresbericht_2005.pdf |wayback=20160304035902 }} (PDF; 1,16&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Verdienste erhielt sie im Jahr 1980 die [[Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes]] in Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rita Bake]] (Hrsg.): Frauen der „ersten Stunde“, Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, Hamburg 2016, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Ostermeier wurde in [[Hamburg-Eißendorf]] auf dem [[Liste der Friedhöfe in Hamburg|Neuen Friedhof Harburg]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/friedhoefe/elisabeth-ostermeier/ Biografie Elisabeth Ostermeier] Abbildung und Lage Grabstein bei &amp;#039;&amp;#039;www.garten-der-frauen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wurde in Hamburg ein [[Frauenorte Hamburg|Frauenort]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3480 Frauenort für Elisabeth Ostermeier], abgerufen am 8. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Grolle|Inge Grolle]] und [[Rita Bake]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ich habe Jonglieren mit drei Bällen geübt.“ Frauen in der Hamburgischen Bürgerschaft von 1946 bis 1993.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dölling &amp;amp; Galitz, Hamburg 1995, S. 124–128, ISBN 3-930802-01-5 (im Auftrag der [[Landeszentrale für politische Bildung Hamburg]]).&lt;br /&gt;
* SPD Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit und Demokratie. Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2003, S. 114–115 ([http://books.google.de/books?id=2IjoBEPw7TcC&amp;amp;pg=PA114&amp;amp;lpg=PA114&amp;amp;dq=%22Ostermeier%22+B%C3%BCrgerschaft+Hamburg&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=t99a8vFh3T&amp;amp;sig=BD161qYJRkKiSenFnCXYP1Hccco&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ct=result Zum Teil auch Online einsehbar]).&lt;br /&gt;
* Rainer Moltmann: &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Ostermeier, geb. Gottschalk&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafterinnen im NS-Staat. Biographisches Handbuch,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3. Metropol, Berlin 2025 (Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration; 12), ISBN 978-3-86331-814-7, S. 287–295.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017795231|VIAF=220464228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ostermeier, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NGG-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ostermeier, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Damkowski, Martha; Bröker, Marta (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdHB und Verfolgte des Naziregimes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Rönneburg|Kanzlershof]], damals [[Kreis Harburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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