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	<title>Elisabeth Markstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:42:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_Markstein&amp;diff=2059511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diskusfisch: /* Werke */ Neuauflage der Memoiren eingefügt und defekten Link zu Kurzbiografie auf Website des Verlags korrigiert.</title>
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		<updated>2023-10-09T12:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Neuauflage der Memoiren eingefügt und defekten Link zu Kurzbiografie auf Website des Verlags korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur deutschen Sängerin, Schauspielerin und Musicaldarstellerin siehe [[Elisabeth Markstein (Sängerin)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Markstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Koplenig&amp;#039;&amp;#039;; * [[18. April]] [[1929]] in [[Wien]]; † [[15. Oktober]] [[2013]] ebenda) war eine österreichische [[Slawistik|Slawistin]], Übersetzerin und Autorin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Leben  ==&lt;br /&gt;
Markstein war die Tochter der Historikerin [[Hilde Koplenig]] (gebürtige Oppenheim) und des Politikers und langjährigen [[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]]-Vorsitzenden [[Johann Koplenig]]. 1933 gingen ihre Eltern wegen des [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß-Regimes]] in den [[Untergrundbewegung|Untergrund]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wdr5.de/sendungen/erlebtegeschichten/marksteinelisabeth100.html &amp;#039;&amp;#039;Tochter eines Kommunisten&amp;#039;&amp;#039;]  In:  [[WDR 5]], Sendung vom 16. August 2009 von [[Sibylle Plogstedt]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Kindheit verbrachte sie teilweise in [[Prag]], in der [[Schweiz]] und ab 1936 in [[Moskau]] im [[Hotel Lux]], in dem die Sowjetunion politische Emigranten einquartierte.  Im Sommer 1945 kehrte sie mit ihren Eltern nach Österreich zurück; das Abitur legte sie in Moskau ab, wohin sie deswegen zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markstein studierte Slawistik  in Moskau und an der [[Universität Wien]].  1953 wurde sie in Wien mit einer Dissertation über [[Maxim Gorki|Gorki]] und den [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]] promoviert. Sie pflegte Kontakt zu russischen Dissidenten und Emigranten, wurde 1968 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und von der Sowjetunion mit einem mehrjährigen Einreiseverbot belegt, nachdem bekannt geworden war, dass sie Briefe [[Alexander Issajewitsch Solschenizyn|Alexander Solschenizyns]] aus dem Land geschmuggelt hatte. Ihre Sympathie für die Sowjetunion endete mit der Niederschlagung des [[Prager Frühling]]s im August 1968.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 43/2003, 21. Oktober 2003, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Markstein lehrte ab 1966 an Instituten für [[Translationswissenschaft]] sowie den Instituten für [[Slawistik]] in Wien, Innsbruck, Graz und Austin (Texas). Sie war Mitglied der Berufsvereinigungen [[Übersetzergemeinschaft]] und [[UNIVERSITAS Austria|Universitas]] und übersetzte (zum Teil gemeinsam mit ihrem Kollegen Ernst Walter) unter anderem aus dem Russischen das Hauptwerk des Literaturnobelpreisträgers [[Alexander Issajewitsch Solschenizyn|Alexander Solschenizyn]], &amp;#039;&amp;#039;[[Der Archipel Gulag]]&amp;#039;&amp;#039;. Für die Übersetzung benutzte sie zunächst das [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Anna Peturnig&amp;#039;&amp;#039;. Mit Felix Philipp Ingold gab sie &amp;#039;&amp;#039;Über Solschenizyn&amp;#039;&amp;#039; heraus, übersetzte [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski| Fjodor Dostojewskis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spieler]]&amp;#039;&amp;#039;,  Werke [[Lew Sinowjewitsch Kopelew|Lew Kopelews]], die Erinnerungen seiner Frau [[Raissa Orlowa-Kopelewa]] und übertrug [[Janusz Meissner]]s &amp;#039;&amp;#039; Wracks&amp;#039;&amp;#039; aus dem Polnischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie pflegte eine enge Freundschaft mit  dem deutschen Literaturnobelpreisträger [[Heinrich Böll]] und begegnete neben anderen [[Joseph Brodsky]],  [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow ]] und  [[Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow|Wjatscheslaw Molotow]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.milena-verlag.at/index.php?item=autorin&amp;amp;show_author=49 Biografie beim Milena Verlag]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Übersetzungen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter 1989 den [[Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung|Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung]]. 2010 erschienen ihre Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;Moskau ist viel schöner als Paris – Leben zwischen zwei Welten&amp;#039;&amp;#039;, die 2023 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Leben zwischen zwei Welten&amp;#039;&amp;#039; noch einmal neu herausgebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Markstein war fast 60 Jahre mit dem Schriftsteller [[Heinz Markstein]] (1924–2008) verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor, von denen zwei früh starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Elisabeth Markstein (2010): &amp;#039;&amp;#039;Moskau ist viel schöner als Paris. Leben zwischen zwei Welten.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Milena Verlag. ISBN 978-3-85286-191-3.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Markstein (2023): &amp;#039;&amp;#039;Leben zwischen zwei Welten.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Milena Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136644155}}&lt;br /&gt;
* [http://www.perlentaucher.de/buch/34177.html Rezensionen zu Werken von Elisabeth Markstein] bei [[Perlentaucher|perlentaucher.de]]&lt;br /&gt;
* [http://dastandard.at/1271374869958/daStandardat-Interview-Leben-in-zwei-Welten Mascha Dabic: &amp;#039;&amp;#039;Leben in zwei Welten&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Der Standard]] online vom 21. April 2010&lt;br /&gt;
* [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/531734/index.do Erich Klein: &amp;#039;&amp;#039;Das andere Österreich&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Die Presse]] vom 9. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136644155|LCCN=nb/2013/402|VIAF=80953725}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Markstein, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Polnischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Russischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Moskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Markstein, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koplenig, Elisabeth&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Slawistin, Übersetzerin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diskusfisch</name></author>
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