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	<title>Elisabeth Kitzinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:48:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_Kitzinger&amp;diff=2110247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heied: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2026-04-29T11:34:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Rahel Kitzinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1881]] in [[München]]; † [[2. Juli]] [[1966]] in [[Washington, D.C.]]) war eine deutsche Wohlfahrtspflegerin jüdischer Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Elisabeth Rahel war das älteste von drei Kindern ihrer Eltern. Ihr Vater, [[Eugen Merzbacher (Numismatiker)|Eugen Merzbacher]] war Münzhändler und [[Numismatiker]], die Mutter, Rosa Merzbacher (geb. Jaffé), zeichnete für die Erziehung der Kinder und der Führung des vornehmen Haushalts verantwortlich. Nach dem Besuch der &amp;#039;&amp;#039;Höheren Töchterschule&amp;#039;&amp;#039; führte Elisabeth Merzbacher das Leben einer „Haustochter“, sie unterstützte die Mutter und betätigte sich in [[ehrenamt]]licher [[Soziale Arbeit|sozialer Arbeit]]. Sie sammelte die kleinen unbeaufsichtigten jüdischen Kinder, die in den Straßen der Großstadt herumstreunten, und beaufsichtigte und unterrichtete diese in der elterlichen Wohnung. Daraus entstand 1904 der &amp;#039;&amp;#039;Merzbacher’sche Privatkindergarten für jüdische Kinder&amp;#039;&amp;#039;, der sich schnell großer Beliebtheit erfreute. Die Institution, die vom &amp;#039;&amp;#039;Verein Israelitischer Frauenhilfe e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; übernommen wurde, musste wegen stetiger Erweiterung der Aufnahmekapazität immer wieder in geräumigere Gebäude umziehen, zumal dem Kindergarten noch ein Hort für Schulkinder angegliedert wurde. Insgesamt fanden 150 Kinder Aufnahme, wobei &amp;#039;&amp;#039;lediglich zwei Drittel von ihnen jüdischen Glaubens waren – der Stadtrat hatte Kindergarten und Hort nämlich nur mit der Auflage genehmigt, daß Kinder jeder Glaubensrichtung aufgenommen würden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kössel 1995, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. August 1905 heiratete Elisabeth Merzbacher den Juristen Wilhelm Nathan Kitzinger, der seine Frau in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützte und 1938 mit einem [[Berufsverbot (Deutschland)#Berufsverbot für Rechtsanwälte|Berufsverbot]] belegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rijo.homepage.t-online.de/pdf/DE_BY_JU_anwalt01.pdf Das Berufsverbot für jüdische Rechtsanwälte in Bayern im Dezember 1938.], abgerufen am 23. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Kitzinger war der Ansicht, dass die jüdische Wohlfahrtspflege in München wesentlich umfangreicher ausgebaut werden müsste. Darum engagierte sie sich in dem noch jungen Verein &amp;#039;&amp;#039;Israelitische Jugendhilfe e. V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.monacomedia.de/muenchenwiki/index.php/Israelitische_Jugendhilfe Israelitische Jugendhilfe]&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen 1. Vorsitzende sie viele Jahre war, und befürwortete die Errichtung eines Hortes, eines Mädchenclubs sowie eines [[Antonienheim (München)|Kinderheimes]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:61ca7c8f-9988-4cf2-850b-8a3e9480e111/KGP12_booklet_2aufl_screen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;, das &amp;#039;&amp;#039;elternlose, uneheliche oder im Elternhaus gefährdete Kinder&amp;#039;&amp;#039; aufnahm. Es wurden unter ihrer Federführung noch ein &amp;#039;&amp;#039;Mädchenheim für im Erwerbsleben stehende junge Mädchen&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;#039;&amp;#039;Heim für schulentlassene Jungen&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 emigrierten Elisabeth Kitzinger und ihr Mann in das damalige [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Acht Jahre später übersiedelte sie zu ihrem Sohn, dem Kunsthistoriker [[Ernst Kitzinger]], in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chemiker Siegfried Merzbacher war ihr Bruder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jewish-places.de/ |titel=Wohlfahrtspflegerin - Elisabeth Kitzinger |werk=jewish-places.de |sprache=de |abruf=2025-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Sohn [[Eugen Merzbacher (Physiker)|Eugen Merzbacher]] ihr Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Jugendfürsorge in München. 1904–1943.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Lamm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Juden in München. Ein Gedenkbuch.&amp;#039;&amp;#039; München 1958, S. 75 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Im Münchner Stadtteil [[Schwabing-Freimann|Neufreimann]] wurde 2024 die &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth-Kitzinger-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtgeschichte-muenchen.de/strassen/d_strasse.php?id=8833 |titel=Münchner Stadtgeschichte - Das Stadtportal zur Geschichte Münchens |sprache=de |abruf=2025-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Kitzinger (1881–1966) und die jüdische Wohlfahrtsarbeit in München (1904–1943).&amp;#039;&amp;#039; In: Landeshauptstadt München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben in München.&amp;#039;&amp;#039; München 1995, S. 57 ff.&lt;br /&gt;
* Ina Kössel: &amp;#039;&amp;#039;Bildungs- und Sozialeinrichtungen für jüdische Kinder und Jugendliche in München bis 1943.&amp;#039;&amp;#039; In: Landeshauptstadt München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben in München.&amp;#039;&amp;#039; München 1995, S. 64 ff.&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Kitzinger, Elisabeth.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg/Brsg. 1998, S. 303.&lt;br /&gt;
* Bertha-Susanne Oppenheimer: &amp;#039;&amp;#039;Recherchen zu Elisabeth Kitzinger (1881–1966) und ihr Wirken für die jüdische Kinder- und Jugendfürsorge in München (1904-1943).&amp;#039;&amp;#039; Unveröffentlichte Diplomarbeit. München 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025555635|VIAF=252827194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kitzinger, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpädagogik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der sozialen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kitzinger, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Merzbacher, Elisabeth (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Wohlfahrtspflegerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Washington, D.C.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heied</name></author>
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