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	<title>Elisabeth Heinemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_Heinemann&amp;diff=2597787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carl Ha am 24. Februar 2022 um 23:48 Uhr</title>
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		<updated>2022-02-24T23:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elisabeth Heinemann.jpg|mini|Elisabeth Heinemann im MDR-Landesfunkhaus Magdeburg anlässlich der Ausstellungseröffnung „außer gewöhnlich – Künstlerporträts von Elisabeth Heinemann“]]{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Heinemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1958]] in [[Zittau]]) ist eine deutsche [[Fotografin]] mit Wohnsitz in [[Magdeburg]]. Ihre Aufnahmen von Künstlern und Literaten wie [[Joan Baez]], [[Günter Grass]], [[Hanna Schygulla]], [[Alfred Hrdlicka]] oder [[Bobby McFerrin]] aus dem Porträt-Projekt „außer gewöhnlich“ sind unter anderem in Zeitschriften und [[Anthologie]]n veröffentlicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elisabeth Heinemann, Tochter des Grafikers Willy Jähnig und der Konzertpianistin Pia-Monika Nittke, wurde 1958 in [[Zittau]] geboren. Zunächst lebte die Familie in Meißen. Dort arbeitete ihr Vater – ein Meisterschüler von Prof. [[Emil Paul Börner]] – als Entwerfer und Zeichenlehrer an der [[Meißner Porzellanmanufaktur|Porzellanmanufaktur]], später im [[DEFA-Studio für Trickfilme]] in Dresden. Ihre Mutter wurde 1963 als Pianistin und Solorepetitorin an das [[Theater Magdeburg|Magdeburger Theater]] berufen. Es folgte der Umzug in die heutige Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Hier verbrachte Elisabeth Heinemann ihre Schulzeit und legte das Abitur ab. Anschließend studierte sie Pädagogik (Kunst und Russisch) in [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 beschäftigt sich Elisabeth Heinemann intensiv mit [[Fotografie]]. Sie ist mit dem Diplom-Ingenieur Wolfgang Heinemann verheiratet (Baugrundsachverständiger und Lehrbeauftragter an der [[Hochschule Magdeburg-Stendal]]). Das Paar hat zwei Söhne. Von [[Magdeburg]] aus arbeitet Elisabeth Heinemann seit 1996 als freischaffende Fotografin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografie ==&lt;br /&gt;
Wesensbilder in Schwarz-Weiß – Elisabeth Heinemann [[porträt]]iert: Menschen, Städte, Landschaften. Ihre Aufnahmen sind elementare Ausschnitte und Ransprünge. Sie fokussieren Charakter-Details, die viel über das dahinter stehende Ganze und dessen Persönlichkeit erzählen. Dennoch bleiben diese [[Porträt]]-Bilder von einer optischen und akustischen Behutsamkeit geprägt. Stille und Konzentration entstehen nicht zuletzt durch die Schwarz-Weiß-Technik, mit der Elisabeth Heinemann fast ausschließlich arbeitet. „Ich bin der Meinung, dass Farbe ablenkt. Darum entscheide ich mich überwiegend für Schwarz-Weiß. Ich denke, dass man mit Schwarz-Weiß versuchen kann, das Wesentliche besser zu erfassen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Heinemann im Interview mit der Journalistin Elke Kürschner auf &amp;#039;&amp;#039;MDR1 Radio Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039; am 12. März 2008 gegen 11:41 Uhr – https://www.youtube.com/watch?v=7amgnTwe2OQ&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist fotografiert Elisabeth Heinemann parallel mit zwei analogen Kameras, in die verschieden-lichtempfindliche Filme eingelegt sind. Zu ihren Vorbildern zählen zwei der großen französischen Fotografen: [[Jeanloup Sieff]] und [[Henri Cartier-Bresson]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt: „außer gewöhnlich – Künstlerporträts“ ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Für Wiki - Bernhard Heisig (Screenshot).jpg|mini|Bernhard Heisig – fotografiert für „außer gewöhnlich – Künstlerporträts“ (Website von Elisabeth Heinemann)]]&lt;br /&gt;
„außer gewöhnlich – Künstlerporträts“ nennt Elisabeth Heinemann ihr zentrales Wesensbilder-Projekt. Seit 2005 hat sie mehr als 90 Prominente aus Musik, Malerei, Literatur und Politik fotografiert. Darunter [[Zeruya Shalev]], [[Christoph Hein]], [[Reiner Kunze]], [[Klaus Doldinger]], [[Markus Lüpertz]], [[Klaus Staeck]], [[Reinhold Messner]] und [[Egon Bahr]]. Für die Aufnahmen wählt sie einen reduzierten Hintergrund oder einen Ort, der typisch für das Schaffen der Porträtierten ist. Dazu stellt Elisabeth Heinemann drei Fragen: Was ist für Sie Glück? Was erwarten Sie vom Leben? Wovon träumen Sie? Während die Befragten nachsinnen und -denken, entstehen die Porträts. Tatsächlich „außer gewöhnlich“, weil sie „zum Hinsehen zwingen“&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothea Iser in: Pia-Monika Nittke, &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Monde&amp;#039;&amp;#039;, Oschersleben 2006, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt; und begegnen lassen. Elisabeth Heinemann „schafft in ihren Fotos die Distanz ab, die die Berühmtheit mit sich bringen könnte, und zeigt die Porträtierten von einer ganz persönlichen Seite“, schreibt der Journalist Martin Ganzkow (vgl. Literatur). Hellmuth Karasek, den Elisabeth Heinemann ebenfalls porträtiert hat, sagt anlässlich der Ausstellungseröffnung zu den Thüringer Kulturtagen Provinzschrei: „Wenn Sie sich die Bilder hier anschauen, erkennen Sie darin einen derartigen Ernst und auch eine sehr große Intimität zwischen der Künstlerin und ihrem Objekt. Ich fühle mich wohl in Ihren Bildern.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu auch Lilian Klement in: &amp;#039;&amp;#039;Welch Glück, welch „schöner Zufall“. 9. Provinzschrei. Zweimal Hellmuth Karasek: als Gast und im Porträt von Elisabeth Heinemann&amp;#039;&amp;#039; – Freies Wort vom 18. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* seit 1994 Landschafts-, Porträt- und Aktausstellungen in Stadtbibliotheken, Galerien und Kirchen (beispielsweise in Magdeburg, Rostock, Schwerin, Halberstadt, Köln, Braunschweig, Strasbourg)&lt;br /&gt;
* 2002 &amp;#039;&amp;#039;Gesehen, nicht gehört – Porträts aus dem Musikleben&amp;#039;&amp;#039; – Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg (10/2002 – 2/2003)&lt;br /&gt;
* 2008 &amp;#039;&amp;#039;außer gewöhnlich – Künstlerporträts von Elisabeth Heinemann&amp;#039;&amp;#039; – Doppelausstellung im Forum Gestaltung und Landesfunkhaus des MDR in Magdeburg (3/2008 – 5/2008)&lt;br /&gt;
* 2009 &amp;#039;&amp;#039;außer gewöhnlich – Künstlerporträts von Elisabeth Heinemann&amp;#039;&amp;#039; – Galerie am Domplatz Halle (2/2009 – 3/2009)&lt;br /&gt;
* 2009–2012 &amp;#039;&amp;#039;Kunst trotz(t) Demenz&amp;#039;&amp;#039; – Beteiligung an der Wanderausstellung der Diakonie in Hessen und Nassau (seit 9/2009)&lt;br /&gt;
* 2009 &amp;#039;&amp;#039;außer gewöhnlich – Künstlerporträts von Elisabeth Heinemann&amp;#039;&amp;#039; – Thüringer Kulturtage Provinzschrei – Suhl (9/2009 – 10/2009)&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;Der Dinge Stand&amp;#039;&amp;#039; – Beteiligung an der Ausstellung des BBK Sachsen-Anhalt – Magdeburg (5/2010 – 6/2010)&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;außer gewöhnlich – Künstlerporträts von Elisabeth Heinemann&amp;#039;&amp;#039; – [[Glashaus (Holle)|Glashaus Derneburg]] (10/2010)&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;Die Feinheit des Sehens – Meisterzeichnungen von Willy Jähnig und Künstlerporträts von Elisabeth Heinemann&amp;#039;&amp;#039; – Haus Schulenburg Gera (12/2010 – 3/2011)&lt;br /&gt;
* 2011 &amp;#039;&amp;#039;Ich war, was du bist – Porträts alter Menschen&amp;#039;&amp;#039; – RuhrCongress Bochum (3/2011)&lt;br /&gt;
* 2012 &amp;#039;&amp;#039;Analoge Fotografie&amp;#039;&amp;#039; – Galerie Lichtbild Wiesbaden (5/2012 – 6/2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Titelbilder für die Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ort der Augen&amp;#039;&amp;#039; (1999–2006)&lt;br /&gt;
* 1998 &amp;#039;&amp;#039;Die Gärten Sachsen-Anhalts&amp;#039;&amp;#039; – mit Harald Kreibich&lt;br /&gt;
* 1999 fotografische Gestaltung des Gedichtbandes &amp;#039;&amp;#039;Poetic Allegories&amp;#039;&amp;#039;, Pennsylvania, USA – mit Prof. Claude R. Foster, Lyrik, und Pia-Monika Nittke, Nachdichtung und Vertonung&lt;br /&gt;
* 2002 &amp;#039;&amp;#039;Kalender Von Frauen und Katzen&amp;#039;&amp;#039; mit Gedichten von Torsten Olle&lt;br /&gt;
* 2003 Lyrik-Foto-Band &amp;#039;&amp;#039;schon morgen ist alles anders&amp;#039;&amp;#039; – mit Dorothea Iser&lt;br /&gt;
* 2003 Fotografien für den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Trügerische Ruhe&amp;#039;&amp;#039; von Pia-Monika Nittke&lt;br /&gt;
* 2004 Fotografien für die Anthologie &amp;#039;&amp;#039;Herz über Kopf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005 &amp;#039;&amp;#039;Alte Liebe&amp;#039;&amp;#039; – mit Dorothea Iser und Marcus Waselewski&lt;br /&gt;
* 2005 &amp;#039;&amp;#039;Lebenswege Magdeburger Frauen in Porträts und Texten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006 Fotografien für den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Monde&amp;#039;&amp;#039; von Pia-Monika Nittke&lt;br /&gt;
* 2009 Fotografien für den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Zwischentöne&amp;#039;&amp;#039; von Pia-Monika Nittke&lt;br /&gt;
* 2010 Fotografien für das Buchprojekt &amp;#039;&amp;#039;Die Facetten des Alter(n)s&amp;#039;&amp;#039; von Prof. Gerd K. Schneider&lt;br /&gt;
* 2013 gemeinsam mit Pia-Monika Nittke Herausgabe des Buches &amp;#039;&amp;#039;Willy Jähnig – Meißner Ansichten – Meisterzeichnungen aus den 1950er Jahren&amp;#039;&amp;#039; mit einem Nachwort von Günter Kunert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presse/Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Pohlmann: &amp;#039;&amp;#039;außer gewöhnlich. Elisabeth Heinemanns Künstlerporträts&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Ort der Augen&amp;#039;&amp;#039; 3/2008&lt;br /&gt;
* Heike Bade: Elisabeth Heinemann am 12. März 2008 in &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt heute&amp;#039;&amp;#039;, dem Abend-Magazin im Fernsehen des MDR&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=mouZgzpFaHQ Elisabeth Heinemann am 12. März 2008 in &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt heute&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Liane Bornholdt: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmomente in Schwarz-Weiß. Elisabeth Heinemann zeigt Künstlerporträts&amp;#039;&amp;#039; – Volksstimme vom 14. März 2008&lt;br /&gt;
* Martin Ganzkow: &amp;#039;&amp;#039;Festgehaltene Augenblicke&amp;#039;&amp;#039; – Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 16. Oktober 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Feinheit des Sehens. Haus Schulenburg in Gera eröffnet neue Schau mit Fotografien und Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039; – Ostthüringer Zeitung vom 17. Dezember 2010&lt;br /&gt;
* Jörg-Heiko Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Ziel ist die Seele der Porträtierten&amp;#039;&amp;#039; – Volksstimme vom 21. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://elisabeth-heinemann.de/ Elisabeth Heinemanns Webpräsenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128980036|VIAF=45368945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinemann, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinemann, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Fotografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zittau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carl Ha</name></author>
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