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	<title>Elisabeth Forck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Elisabeth Wilhelmine Forck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1900]] in [[Bremen]]-[[Seehausen (Bremen)|Seehausen]]; † [[7. September]] [[1988]] in Bremen) war eine deutsche [[Pädagoge|Pädagogin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Forck war als siebtes Kind von zehn Kindern die Tochter des Pastors Daniel Benjamin Forck (1861–1918) in Seehausen, der 1902 Pastor an den städtischen Krankenanstalten in Bremen wurde. Ihre ältere Schwester Tusnelde Forck (1897–1972) war Hauswirtschaftslehrerin.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Forck besuchte die Höhere Mädchenschule von Hedwig Kriebisch und schloss die Schule mit dem Besuch des Gymnasiums ab. Von 1918 bis 1923 studierte sie klassische [[Philologie]] und [[Theologie]] an der [[Universität Göttingen]] und der [[Universität Marburg]]. Ihr [[Referendariat|Lehrerreferendariat]] absolvierte sie in Göttingen und [[Hannover]]. 1926 erfolgte ihre Berufung an die öffentliche Mädchenoberschule &amp;#039;&amp;#039;Kleine Helle&amp;#039;&amp;#039; in [[Mitte (Bremen)|Bremen-Mitte]], die seit 1925 auch einen humanistischen Zweig eröffnet hatte. Sie war damals die jüngste Studienrätin im Deutschen Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forck war seit 1933 Mitglied der Kirchgemeinde von [[St. Stephani (Bremen)|St. Stephani]] (zeitweise &amp;#039;&amp;#039;Bekennende Gemeinde Alt-Stephani-Süd&amp;#039;&amp;#039;) in Bremen um Pastor [[Gustav Greiffenhagen]], der in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] im Widerspruch zur offiziellen Kirche und zum Bremer Landesbischof stand. Elisabeth Forck, Tusnelde Forck, Maria Schröder, Hedwig Baudert, Anna Dittrich und [[Magdalene Thimme]] unterstützten den bedrängten Theologen. Bekannt wurde ihr Einsatz für die [[Judenchristen]] der Gemeinde. Dies blieb nicht ohne Folgen; die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und andere Behörden bedrängten sie.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1949 wurde sie als Nachfolgerin von [[Mathilde Plate]] Direktorin des wieder aufgebauten Gymnasiums &amp;#039;&amp;#039;Kleine Helle&amp;#039;&amp;#039;, das von 1950 bis 1954 auch den B-Zweig für die mittlere Reife geführt hatte. 1963 wurde an der Mädchenschule die [[Koedukation]], die gemeinsame Bildung von Jungen und Mädchen, eingeführt. Als [[Oberstudiendirektor]]in Forck trat sie 1963 in den Ruhestand; ihr folgte 1964 [[Erika Opelt-Stoevesandt]] als Schulleiterin. Das Gymnasium bestand bis um 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forck war seit 1950 Mitglied der Bremischen Gesellschaft für Brüderlichkeit – [[Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit]], von 1968 bis 1976 war sie deren evangelische Vorsitzende. 1966 kümmerte sich diese Gesellschaft auf Wunsch des Bremer Senats um die 350 Zeugen aus [[Israel]] und den [[USA]], die in Bremen in zwei [[Holocaust]]-Prozessen aussagten. Das Konzert eines jüdischen Orchesters im [[Bremer Dom]] wurde besonders beachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 engagierte sie sich für die Wiederwahl von [[Willy Brandt]] als Bundeskanzler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Wilhelmine Forck liegt auf dem [[Riensberger Friedhof]] in [[Schwachhausen|Bremen-Schwachhausen]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Holzner-Rabe, Regine Contzen: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Frauen. Eine Spurensuche auf dem Riensberger Friedhof&amp;#039;&amp;#039;. Carl Schünemann Verlag, Bremen 2024, ISBN 978-3-7961-1209-6, S. 21–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1965 lehnte sie die Verleihung des [[Bundesverdienstkreuz]]es für ihren Einsatz für die Judenchristen ab, da sie dieses Handeln „als selbstverständliche Christenpflicht“ angesehen hatte.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth-Forck-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Bremen-[[Obervieland]] wurde 1996 nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur, Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Marion Reich: &amp;#039;&amp;#039;Forck, Elisabeth Wilhelmine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hrsg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
* Marion Reich: &amp;#039;&amp;#039;Ich tat nur meine Christenpflicht&amp;#039;&amp;#039;. Schardt-Verlag, Oldenburg 2015, ISBN 978-3-89841-760-0.&lt;br /&gt;
* Erika Thies: &amp;#039;&amp;#039;Sie tat ihre Christenpflicht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Weser-Kurier]] vom 22. März 2015, S. 10.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20060319082527/http://www.bbkl.de/lexikon/bbkl-artikel.php?art=./F/Fo/forck_e.art |band=32|spalten=473-477|autor=Rüdiger Weyer|artikel=FORCK, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130918768|LCCN=n2017013497|VIAF=35573048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Forck, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (christlich-jüdischer Dialog)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesverdienstkreuz abgelehnt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstudiendirektor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Forck, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Forck, Elisabeth Wilhelmine (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Pädagogin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]-[[Seehausen (Bremen)|Seehausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]-[[Seehausen (Bremen)|Seehausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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