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	<title>Elisabeth Crodel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_Crodel&amp;diff=217501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-06-21T10:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Charles Crodel.jpg|mini|Das Grab von Elisabeth Crodel und ihrem Ehemann [[Charles Crodel|Charles]] im Familiengrab Fiebig auf dem [[Friedhof Kröllwitz]] in Halle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Crodel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1897]] in [[Ober-Glauche]]; † [[8. April]] [[1967]] in [[München]]; gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth von Fiebig-Angelstein&amp;#039;&amp;#039;) war eine deutsche [[Malerei|Malerin]] und [[Kunsthandwerk]]erin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elisabeth von Fiebig war Tochter des promovierten Chemikers,&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Walther von Fiebig: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Salacetol und Aceton.&amp;#039;&amp;#039; Inaugural-Dissertation, Lausanne 1908.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Salacetol ist eine Vereinigung von [[Salicylsäure]] und [[Aceton]] zu einem [[Ester]]. Es fand als Darm-Antiseptikum Verwendung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alpinisten und [[Pferdesport|Sportreiters]] Johann Friedrich Paul Adolf Walther von Fiebig&amp;lt;ref&amp;gt;* 10. Juli 1866 auf dem elterlichen Rittergut Cracowahne, zweimaliger Gewinner in Baden-Baden, als Rittmeister ausgeschieden (bis 1902 in Karlsruhe stationiert. Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Großherzogtums Baden.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1910, S. 999.), studierte an der Universität Heidelberg (Teilnehmer der 500. Jahrfeier der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Ruperto Carolina]] am 10. Juli 1886), immatrikulierte an der [[Universität Lausanne]] am 22. Oktober 1902 und wurde dort promoviert am 16. Juli 1908.([https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45202538.html]). In Jena 1914 im Vorstand der Geographischen Gesellschaft Thüringen zusammen mit [[Gustav von Zahn]] und [[Wilfried von Seidlitz]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner Ehefrau Else Ottilie Magda von Kessel.&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der uradeligen Häuser, Jg. 8, Gotha 1907, S. 493; Geb. 17. März 1873 zu Ober Glauche (Głuchów Górny, Powiat Trzebnicki, Niederschlesien, Polen), gest. in Hamburg, d. 14. Mai 1956, Schwester von [[Kurt von Kessel]], dem Vater von [[Albrecht von Kessel]] und [[Friedrich von Kessel]]. Heirat am 25. September 1895.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des Vaters an den Forschungen von [[Ernst Haeckel]] führte die Familie von Lausanne in die Universitätsstadt Jena. Dort hatte Elisabeth von Fiebig Unterricht beim Maler und Kunstpädagogen [[Christoph Natter]], nahm in Weimar Abendakt an dem im Zeichen der „Vereinigung von Kunst und Handwerk“ stehenden [[Bauhaus]], und verfügte über ein eigenes Atelier in Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 heiratete sie den Maler [[Charles Crodel]]. Als Ibeth von Fiebig bzw. Ibeth von Fiebig-Crodel beteiligte sie sich als Malerin 1918 und 1919 an den Ausstellungen der [[Münchner Sezession]] sowie 1921 und 1922 auf der Jahresausstellung der [[Freie Secession|Freien Secession]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schuf ein umfangreiches Werk von über 100 nachweisbaren [[Bildteppich]]en nach Entwurf und Vorzeichnung von Charles Crodel. Viele der [[Stickerei|gestickten]] Behänge und Applikationen entstanden für Kirchen und erweiterten als [[Schutzmantelmadonna|Schutzmantelmadonnen]] und [[Paramente]] große Glasmalerei-Aufträge von Charles Crodel im kirchlichen Gesamtraum. Wie bei vielen [[Frauen in der Kunst]] war ihr Werk eng mit dem ihres Ehemanns verbunden und hat Crodels Schülern und Schülerinnen in Deutschland und den U.S.A. Anregungen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Crodel wurde von [[Gerhard Marcks]] porträtiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Rudloff: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Marcks: Das plastische Werk.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen-Verlag. Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1977, ISBN 3-549-06620-1, Nr. 98 (1923) und Nr. 159 (1927).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegt mit ihrem Mann auf dem [[Friedhof Kröllwitz]] in Halle begraben. Ihre Tochter ist die Goldschmiedin [[Vera von Claer]]-Steckner geb. Crodel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.adk-hamburg.de/index.php/blog/103-die-innere-stimme-wies-ihr-den-weg-zu-poesie-und-anmut.html Die innere Stimme wies ihr den Weg zu Poesie und Anmut. Ein Nachruf auf die Goldschmiedin Vera von Claer (1922-2019)] [[Rüdiger Joppien]], adk-hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersichtsausstellung in der Dominikanerkirche Osnabrück würdigte mit 29 Werken und einem Beitrag von [[Doris Schmidt]] 1975 das Teppichwerk von Charles und Elisabeth Crodel.&amp;lt;ref&amp;gt;Doris Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Teppichen von Charles und Elisabeth Crodel&amp;#039;&amp;#039;, Katalog 1975, S. 7–8, Katalog der Bildteppiche, S. 9–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1918: Münchner Kunstausstellung im Glaspalast; &amp;#039;&amp;#039;Stilleben&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vorfrühling&amp;#039;&amp;#039; (Ib v. Fiebig, Münchner Secession)&lt;br /&gt;
* 1949: [[Angermuseum]] Erfurt: „Zwölf Meister des Kunsthandwerks“, u.&amp;amp;nbsp;a. Elisabeth Crodel: Gestickte Wandbehänge&lt;br /&gt;
* 1956 [[Kunstverein Coburg]]: „Prof. Charles Crodel: Kunsthandwerk“, mit 27 von Elisabeth Crodel ausgeführten Wandbehängen&lt;br /&gt;
* 1958–1965: Gemeinsam mit Charles Crodel Ausstellungen der [[Pennsylvania State University]] und [[University of Louisville]], Kentucky&lt;br /&gt;
* 1975: Werkübersicht des [[Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück|Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück]] in der dortigen Dominikanerkirche&amp;lt;ref&amp;gt;Ausstellungskatalog: &amp;#039;&amp;#039;Charles und Elisabeth Crodel: Gestickte Bildteppiche - Hildegard von Portatius: Geknüpfte Bildteppiche.&amp;#039;&amp;#039; 6. Juli bis 15. August 1975. Mit einer Einleitung von Doris Schmidt (1918–2008).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Wilhelm von Fiebig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charles und Elisabeth Crodel: Gestickte Bildteppiche. Hildegard v. Portatius: Geknüpfte Bildteppiche.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Kulturgeschichtliches Museum, Osnabrück 1975.&lt;br /&gt;
* Ingrid von der Dollen: &amp;#039;&amp;#039;Malerinnen im 20. Jahrhundert – Bildkunst der „verschollenen Generation“ Geburtsjahrgaenge 1890–1910.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 2000, ISBN 3-7774-8700-7, S. 70, 89f., 165, 293f., 319.&lt;br /&gt;
* Cornelius Steckner und Friederike-Naumann Steckner: Charles und Elisabeth Crodel. Das Teppichwerk, Köln 2023, ISBN 978-3-949400-10-0.&amp;lt;ref&amp;gt;https://r-e-s.cologne/p/charles-und-elisabeth-crodel-das-teppichwerk&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132572869|VIAF=15935293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Crodel, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Crodel, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fiebig, Elisabeth von (Geburtsname); Fiebig-Crodel, Ibeth von (Künstlername)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin und Kunsthandwerkerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ober-Glauche]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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