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	<title>Elisabeth Coester - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:25:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth_Coester&amp;diff=687682&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Wirken */ Malzeichen</title>
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		<updated>2025-09-22T06:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Malzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nikolai neu fenster.jpg|mini|Fenster der [[Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg-Harvestehude)]] (Foto: 2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Coester&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1900]] in [[Rödinghausen]]; † [[18. Mai]] [[1941]] in [[Detmold]]) war eine deutsche expressionistische [[Glasmalerei|Glasmalerin]] und [[Parament]]ikerin evangelischer Konfession.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elisabeth Coester Der junge Christus Glasmalerei 1939.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der junge Christus&amp;#039;&amp;#039;. Ausschnitt eines Buntglasfensters (22 × 8 Meter), das 1939 von Elisabeth Coester für die St.-Nikolai-Kirche in Hamburg geschaffen wurde]]&lt;br /&gt;
Elisabeth Coester, die später zeitweise mit ihrem Bruder, dem Bildhauer und Graphiker [[Otto Coester (Grafiker)|Otto Coester]] zusammenarbeitete, kam aus einer Arztfamilie in [[Barmen]] und schloss ihre Schulausbildung mit der mittleren Reife ab. Sie studierte anschließend an der Kunstgewerbeschule und der Textilfachschule Wuppertal. Ihr Lebenswerk widmete sie vorwiegend religiösen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst in der Textilgestaltung. Sie fing erst an, sich mit der Glasmalerei zu beschäftigen, als sie nur zweiundzwanzigjährig den Auftrag für ein &amp;#039;&amp;#039;Kriegerehrungsfenster&amp;#039;&amp;#039; in der Soester [[Wiesenkirche]] erhielt. 1924 entwarf sie die Chorfenster der [[Kirchen in Würzburg#Deutschhauskirche, Mainviertel|Deutschhauskirche]] in Würzburg, in der Zeit von 1926 bis 1929 die Paramente der [[Universitätskirche Marburg]], sowie einen Altarwandteppich in der Größe von 8,00 Quadratmetern für die Kreuzkapelle in der Universitätskirche. Die Paramentik wurden sämtlich im Eisenacher Diakonissenhaus gewebt und gestickt. 1928 die Fensterwände der [[Stahlkirche]] der [[Pressa|PRESSA]] (Internationale Presse-Ausstellung) in Köln (Architekt [[Otto Bartning]]) und die der evangelischen [[Nicolai-Kirche (Dortmund)|Nicolaikirche in Dortmund]] 1930 (Architekten [[Karl Pinno]] und [[Peter Grund]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Hinrich Claussen, in: &amp;#039;&amp;#039;chrismon – Kulturbeutel&amp;#039;&amp;#039;, St. Nicolai-Kirche Dortmund – Taufkapelle, Glasmosaik von Elisabeth Coester[https://chrismon.evangelisch.de/blogs/kulturbeutel/johann-hinrich-claussen-ueber-elisabeth-coester]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese beiden, viele 100 Quadratmeter großen Arbeiten legten den Grundstein für ihre damalige Berühmtheit. Beide Bauten stellten für ihre Zeit wegweisende Architekturen dar. Die Fenster beider Kirchen wurden im Zweiten Weltkrieg vernichtet, so dass die Originale ihres Hauptwerks nicht mehr existieren. Ebenfalls im Zweiten Weltkrieg wurden ihre Werke in der Soester Wiesenkirche bis auf wenige Reste zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Fenster befand sich ursprünglich an der Südwand. Nach der Zerstörung des Fensters im Zweiten Weltkrieg wurden die erhaltenen Felder an der Nordwand über dem Westfälischen Abendmahl eingebaut, wo sie sich noch heute befinden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Coester entwickelte die Aufeinanderfolge einzelner Fenster zur geschlossenen gläsernen Wand, so dass sie dem Ziel [[Gotik|gotischer]] Glaskunst nahekam. So erhielten die Stahlkirche in Essen und die Eisenbetonkirche St. Nicolai in Dortmund vielfarbige, hell leuchtende Glaswände von acht- bzw. fünfhundert Quadratmeter Flächengröße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Coester.JPG|mini|Grabmal Elisabeth Coester (Foto: 2015)]]&lt;br /&gt;
Es folgten weitere Arbeiten für Kirchen in Merzig, Kaltennordheim, [[Stadt Elbingerode (Harz)|Elbingerode]], [[St. Cyriacus (Kellinghusen)|Kellinghusen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Himmlisches Jerusalem: Glasfenster aus Sankt Cyriacus Kellinghusen (1935) von Elisabeth Coester[https://himmlischesjerusalem.de/2021/05/04/elisabeth-coester-ev-kirche-in-kellinghusen-1935/]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Hamm sowie für zwei Hamburger Kirchen und die Friedhofskapelle in [[Hagen]]-[[Hohenlimburg]]. Ihr 1939 für die Hamburger [[Ehemalige Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg)|St.-Nikolai-Kirche]] geschaffenes Fenster wurde wegen des Krieges nicht eingebaut und überstand deshalb die Zerstörung der Kirche. 1962 wurde es in den [[Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg-Harvestehude)|Neubau]] in [[Hamburg-Harvestehude|Harvestehude]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Coester schuf auch freie Malereien und Grafiken. Die Textilkunst blieb ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich: Sie leitete die Paramentenanstalt in Eisenach bis zu ihrem Tod, wo sie maßgeblich auf die Neuschaffung und -belebung christlicher Symbolik einwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil ihres Nachlasses wurde 1994 der Stiftung Museum [[Schloss Moyland]] überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr letztes großes Werk war die Altarwand der reformierten Friedhofskapelle in Hohenlimburg/Westfalen. Dort wurde sie, nachdem sie 41-jährig gestorben war, auch beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhof der Evangelisch Reformierten Gemeinde Hohenlimburg – Besondere Grabstätten[https://www.friedhof-hohenlimburg.de/friedhof/besondere-grabstaetten/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil ihres schriftlichen Nachlasses befindet sich im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martina L. Reetz: &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Coester – Eine evangelische Glasmalerin des Expressionismus.&amp;#039;&amp;#039; phil. Diss., Trier 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Coester – Eine Künstlerin des religiösen Expressionismus 1900-1941.&amp;#039;&amp;#039; Bedburg-Hau 1996, ISBN 3-929042-08-8.&lt;br /&gt;
* Gerhard Senn: &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Coester in Westfalen (1900-1941) – Erinnerung an eine vergessene Glasmalerin und Paramentenkünstlerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Soester Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Heft 114, 2002, {{ISSN|0176-3946}}, S. 175–209.&lt;br /&gt;
* Gerhard Senn &amp;#039;&amp;#039;Künstler zwischen den Zeiten – Elisabeth Coester.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftsverlag für Glasmalerei, Eitorf 2005, ISBN 3-932623-11-8.&lt;br /&gt;
* Gerhard Senn: &amp;#039;&amp;#039;Die künstlerische Arbeitsgemeinschaft der Geschwister Elisabeth und Otto Coester mit dem Soester Wiesepfarrer Dr. [[Paul Girkon]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westfalen, Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 84. Band 2006, Aschendorff, Münster 2009, {{ISSN|0043-4337}}, S. 211–244.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119314991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119314991|LCCN=nr/98/2350|VIAF=18028848}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Coester, Elisabeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rödinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Coester, Elisabeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche expressionistische Glasmalerin und Paramentikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rödinghausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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