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	<title>Eli Rosenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:26:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>92.195.170.231: Tippfehler</title>
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		<updated>2025-02-01T17:21:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eli M. Rosenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[1955]]) ist ein amerikanischer Jurist und ehemaliger Beamter. Bis zu seiner Pensionierung 2024 war er Direktor für Strategie und Politik der &amp;#039;&amp;#039;[[Office of Special Investigations|Human Rights and Special Prosecutions Section]]&amp;#039;&amp;#039; (HRSP) des [[Justizministerium der Vereinigten Staaten|Justizministeriums der Vereinigten Staaten]]. Er war auch Chefsyndikus und Chefanwalt des [[Jüdischer Weltkongress|Jüdischen Weltkongresses]] sowie seit 1979 der offizielle „Nazi-Jäger“ der USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eli Rosenbaum studierte an der [[Wharton School]] der University of Pennsylvania und schloss mit &amp;#039;&amp;#039;[[summa cum laude]]&amp;#039;&amp;#039; als [[Master of Business Administration|MBA]] ab. Bis 1980 studierte er weiter an der [[Harvard Law School]]. Von 1980 bis 1984 arbeitete er als Prozessanwalt, und ab 1988 als &amp;#039;&amp;#039;Principal Deputy Director&amp;#039;&amp;#039; für die Abteilung [[Office of Special Investigations]] (OSI) des [[Justizministerium der Vereinigten Staaten|Justizministeriums]]. Seit 1995 ist er Direktor des OSI.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Justizministerium der USA|titel=Eli Rosenbaum named director of office of special investigations|url=https://www.justice.gov/archive/opa/pr/Pre_96/February95/81.txt.html |datum=1995-02-10|zugriff=2011-11-03|sprache=Englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das OSI war eine 1979 gegründete und dem [[Justizministerium der Vereinigten Staaten]] unterstellte [[Behörde]], welche die Fahndung und [[Strafverfolgung]] [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] [[Kriegsverbrecher]] durchführte, die in die Vereinigten Staaten eingewandert sind. Im März 2010 wurde das OSI mit einer anderen Abteilung des Justizministeriums zur &amp;#039;&amp;#039;[[Human Rights and Special Prosecutions Section]]&amp;#039;&amp;#039; (HRSP) verschmolzen, mit Rosenbaum als Direktor für Strategie und Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenbaum war außerdem Anwalt und später Chefsyndikus und Chefanwalt des Jüdischen Weltkongresses (WJC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waldheim-Affäre ==&lt;br /&gt;
Der Jüdische Weltkongress (WJC) engagierte sich 1986 maßgeblich für eine Untersuchung der Vergangenheit des damaligen österreichischen Präsidentschaftskandidaten und ehemaligen [[Generalsekretär der Vereinten Nationen|Generalsekretärs der Vereinten Nationen]], [[Kurt Waldheim]]. Als bereits gewählter österreichischer [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsident]] wurde Waldheim vor allem auf Betreiben des WJC in den USA 1987 auf die [[Watch List]] gesetzt, was ein Einreiseverbot für ihn als Privatperson bedeutete. Der in den Medien oft als „Nazi-Jäger“ bezeichnete [[Simon Wiesenthal]] nahm gegenüber Waldheim eine differenzierte Haltung ein und forderte stattdessen eine Historikerkommission. Diese wurde von der österreichischen Regierung eingesetzt und kam zu dem Schluss, dass Waldheim keine persönliche Schuld an Kriegsverbrechen trage, ihm aber Mitwisserschaft von Deportationen griechischer Juden und das Verschweigen und Beschönigen seiner Tätigkeiten während des Krieges anzulasten seien. Die Vorgehensweise des WJC und Eli Rosenbaums wurde unter den in Österreich lebenden Juden als „überaus unglücklich“ kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Torben Fischer, Matthias N. Lorenz (Hrsg.), Lexikon der „Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945, Bielefeld 2007, S. 46ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 veröffentlichte Rosenbaum zusammen mit William Hoffer ein Buch über seine Ermittlungen in der [[Waldheim-Affäre]], in dem er Wiesenthal beschuldigte, vorsätzlich für den Wahlsieg Waldheims gesorgt zu haben. Außerdem beschuldigte er Wiesenthal, inkompetent und egomanisch zu sein und statt der angegebenen 1200 vielleicht weniger als zehn Täter überführt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Alexander Schwabe|titel=Zum Tode Simon Wiesenthals: Der Held des Lebens ist tot|url=https://www.spiegel.de/politik/ausland/zum-tode-simon-wiesenthals-der-held-des-lebens-ist-tot-a-375614.html |werk=[[Spiegel Online]]|datum=2005-09-20|zugriff=2011-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Eli Rosenbaum, William Hoffer: &amp;#039;&amp;#039;Betrayal: The Untold Story of the Kurt Waldheim Investigation and Cover-Up&amp;#039;&amp;#039;. St. Martin’s Press, New York 1993, ISBN 0-312-08219-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1266132767|LCCN=n92068578|VIAF=67180522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosenbaum, Eli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verfolgung von NS-Straftaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosenbaum, Eli&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rosenbaum, Eli M.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jurist und Behördenleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.195.170.231</name></author>
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