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	<title>Eli Jischai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:08:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-12T21:18:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eli Yishai 2009.jpg|mini|Eli Jischai, 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elijahu „Eli“ Jischai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|אליהו &amp;quot;אלי&amp;quot; ישי&amp;amp;lrm;}}; * [[26. Dezember]] [[1962]] in [[Jerusalem]]) ist ein [[Israel|israelischer]] Politiker und ehemaliger Vorsitzender der [[Ultraorthodoxes Judentum|charedischen]] („ultraorthodoxen“) [[Schas]]-[[Liste der politischen Parteien in Israel|Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 17. Juni 1996 bis 2015 war er Mitglied der [[Knesset]]. Im [[Israelisches Kabinett|Kabinett]] von [[Benjamin Netanjahu]] ([[Likud]]) war er bis zum 18. März 2013 Innenminister und einer der vier stellvertretenden Ministerpräsidenten. Ende 2014 gründete er eine neue religiöse Partei mit dem Namen [[Yachad (2014)|Yachad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jischai ist der Sohn [[Tunesien|tunesisch]]-[[Judentum|jüdischer]] Einwanderer, verheiratet und hat fünf Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Im Mai 2009 weigerte sich Jischai, dem [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] die Jurisdiktion über die heiligen christlichen Stätten zu gewähren, und trug damit zur Eskalation des Konflikts hinsichtlich der Umsetzung des Grundlagenvertrags zwischen dem Vatikan und Israel vom 30. Dezember 1993 über den juristischen Status der katholischen Stätten in Israel bei, der bis heute (2012) noch nicht gelöst ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://uk.reuters.com/article/idUKTRE54350D20090504?sp=true |titel=Israeli minister blocks zone deal for Church sites |zugriff=2012-05-26 |autor=Dan Williams |datum=2009-05-04 |werk=[[Reuters]] |archiv-url=https://archive.today/20120717021446/http://uk.reuters.com/article/idUKTRE54350D20090504?sp=true |archiv-datum=2012-07-17 |offline=ja |archiv-bot=2024-12-03 04:26:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jischai sieht [[Illegale Einwanderung|illegale Einwanderer]] pauschal als Gefahr und als Quelle von Krankheiten wie [[AIDS|Aids]] oder [[Hepatitis]] sowie als [[Drogenhandel|Drogen-Dealer]]. [[Asylbewerber]] sollten in „freiwillige [[Arbeitslager]]“ gebracht werden, um dort die durch das Verfahren entstehenden Kosten unentgeltlich abzuarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dana Weiler-Polak: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.haaretz.com/print-edition/news/israel-proposes-work-camps-for-illegal-migrants-1.4754 Israel proposes work camps for illegal migrants].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Haaretz]].&amp;#039;&amp;#039; 5. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Homosexualität|Homosexuelle]] sind seiner Meinung nach krank, und die palästinensische [[Terroristische Vereinigung|Terrororganisation]] [[Hamas]] möchte er „ausradieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Schult: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,675247,00.html Israels Innenminister: Rowdy auf radikaler Mission].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 7. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 verteidigte er die Abschiebung von 400 Kindern illegaler Einwanderer vor der [[Knesset]] mit dem Argument, dass diesen Einwanderern die einzige Rechtfertigung, in Israel zu bleiben, genommen werden müsse, nämlich ihre „Baby-Visa“ („the only criterion for staying [in Israel] is the ‚baby visa‘“).&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Lis: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.haaretz.com/print-edition/news/eli-yishai-tells-knesset-deportations-will-stop-foreign-workers-from-using-kids-as-baby-visas-1.307022 Eli Yishai tells Knesset deportations will stop foreign workers from using kids as „baby visas“].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Haaretz]].&amp;#039;&amp;#039; 10. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 sagte Jishai in einem Interview mit &amp;#039;&amp;#039;[[Maariw (Zeitung)|Ma&amp;#039;ariv]]&amp;#039;&amp;#039;, das diese Zeitung am 4. Juni 2012 veröffentlichte: „Muslime, die hierher kommen, glauben nicht einmal, dass dieses Land uns gehört, dem weißen Mann.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dana Weiler-Polak: [https://www.haaretz.com/news/national/israel-enacts-law-allowing-authorities-to-detain-illegal-migrants-for-up-to-3-years-1.434127 Israel enacts law allowing authorities to detain illegal migrants for up to 3 years]. Haaretz, 3. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im weiteren Verlauf des Interviews bezichtigte er diese Menschen der „Infiltration“ und meinte, Israel müsse sich „jedes Mittel verschaffen, um diese Ausländer aus dem Land zu bringen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sylvain Cypel |Titel=L’État d’Israël contre les Juifs: Après Gaza – Nouvelle édition augmentée |Auflage=2 |Verlag=Éditions La Découverte |Ort=Paris |Datum=2024 |Reihe=La Découverte Poche |NummerReihe=593 |ISBN=978-2-348-08372-3 |Kapitel=4 |Seiten=121 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Äußerungen richteten sich hauptsächlich gegen Flüchtlinge aus [[Eritrea]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; die jedoch größtenteils keine Muslime, sondern Christen sind und in Israel häufig [[Prekariat|prekäre Beschäftigung]] finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jischai setzte sich – erfolglos – für die Verschärfung der israelischen [[Schwangerschaftsabbruch|Abtreibungs]]gesetze ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elana Maryles Sztokman, L. Ariella Zeller |url=https://lilith.org/articles/abortion-in-israel/ |titel=Abortion in Israel |datum=2011-12-11 |sprache=en-US |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach verheerenden [[Waldbrand in Israel 2010|Waldbränden in Nordisrael Ende 2010]] warfen Journalisten Jischai, der für die [[Feuerwehr in Israel|Feuerwehren]] zuständig war, Versagen vor und forderten seinen Rücktritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alex Fishman: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3993903,00.html The guilty party].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ynetnews]].&amp;#039;&amp;#039; 12. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. April 2012 verkündete Jischai, dass [[Günter Grass]] aufgrund seines umstrittenen Gedichts &amp;#039;&amp;#039;[[Was gesagt werden muss]]&amp;#039;&amp;#039; [[Persona non grata]] in Israel sei, und erklärte: „Ich sehe es als Ehre an, ihm die Einreise ins Heilige Land zu verbieten.“ Grass sei für ihn in die Kategorie „[[Nationalsozialismus|Nazi]]“ gerutscht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/antisemitischer-mensch-israel-sanktioniert-grass-mit-einreiseverbot/6487702.html „Antisemitischer Mensch“: Israel sanktioniert Grass mit Einreiseverbot].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 8. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin hatte Jischai das Nobelpreiskomitee dazu aufgefordert, Grass den [[Nobelpreis für Literatur]] abzuerkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/israels-innenminister-eli-jischai-will-guenter-grass-treffen-a-827035.html Streit über Gedicht: Israels Innenminister bietet Grass Treffen an neutralem Ort an].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 10. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Komitee lehnte diese Forderung kategorisch ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/kultur/literatur/peter-englund-nobelpreis-fuer-guenter-grass-wird-nicht-diskutiert-a-826558.html Nobelpreis für Grass: Akademie schließt Aberkennung aus].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 10. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2012 schrieb Jischai an [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlerin]] [[Angela Merkel|Merkel]] und rief sie dazu auf, sich für das Recht auf Beschneidungen von männlichen Neugeborenen aus religiösen Motiven ([[Brit Mila|Brit Milah]]) einzusetzen. Der [[Zentralrat der Juden in Deutschland]] wies seine Einmischung zurück. „Weder die Kanzlerin noch die [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] brauchen Belehrungen aus Israel“, sagte der Generalsekretär [[Stephan J. Kramer|Stephan Kramer]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de 23. August 2012: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/beschneidung-deutscher-ethikrat-spricht-sich-fuer-auflagen-aus-a-851742.html Ethikrat spricht sich für Beschneidung aus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November forderte Jischai während der israelischen Intervention im [[Gazastreifen]] in seiner Rolle als stellvertretender Ministerpräsident die Armee auf, Gaza „ins Mittelalter“ zurück zu bomben und die gesamte Infrastruktur, einschließlich der Straßen und der Wasserversorgung, zu zerstören. Auch [[Kadima]]-Politiker schlossen sich dieser Forderung an.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Bartlett: [https://reliefweb.int/report/occupied-palestinian-territory/%E2%80%98flattening%E2%80%99-gaza &amp;#039;&amp;#039;The &amp;#039;Flattening&amp;#039; of Gaza&amp;#039;&amp;#039;], reliefweb.int, 26. Dezember 2012&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Vorsitz von Eli Jischai hatte die Schas-Partei 12 Abgeordnete im Parlament. Jischai steht der Lösung „Land für Frieden“ als Alternative für einen Kompromiss mit den Palästinensern nicht ablehnend gegenüber, während er beim Status von Jerusalem zu keinem Kompromiss bereit ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://de.euronews.com/2013/01/22/israels-parteien-rechts-von-netanjahu/ |wayback=20130126012908 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2013 wurde er durch [[Gideon Sa’ar]] als Innenminister abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 trat er nach Konflikten mit dem neuen Vorsitzenden der Schas-Partei, [[Arje Deri]], aus der Partei aus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jta.org/2014/12/14/israel/eli-yishai-leaving-shas-launching-party-for-elections &amp;#039;&amp;#039;Eli Yishai leaving Shas, launching party for elections&amp;#039;&amp;#039;] auf jta.org, 14. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; und gründete eine neue religiöse Partei, &amp;#039;&amp;#039;Yachad&amp;#039;&amp;#039;, die bei den Knesset-Wahlen 2015 gemeinsam mit der rechtsextremen Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Otzma Jehudit]]&amp;#039;&amp;#039; antrat, aber nur knapp 3 Prozent der Stimmen erhielt. Eli Jischai verlor dadurch seinen Parlamentssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eli Yishai|Eli Jischai}}&lt;br /&gt;
* [https://main.knesset.gov.il/en/MK/APPS/mk/mk-personal-details/63 Eliyahu Yishai] auf der Webseite der [[Knesset]], abgerufen am 26. Januar 2025 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Innenminister Israels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=298590127|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-05-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jischai, Eli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Premierminister (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohlfahrtsminister (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knesset-Abgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schas-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jischai, Eli&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jischai, Elijahu; Yishai, Eli; Yishai, Eliyahu&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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