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	<title>Elgar von Randow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 9. April 2025 um 20:49 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-09T20:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elgar vR.jpg|miniatur|Elgar von Randow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elgar von Randow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1904]] in [[Berlin-Spandau|Spandau]]; † [[3. Februar]] [[1977]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Diplomat]] und Verfasser von lyrischen Gedichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elgar von Randow war der älteste Sohn von [[Alfred von Randow]] und [[Ada von Voß|Ada, geborene Freiin von Dalwig]]. Die Jugend verbrachte er in Berlin und [[Neu-Galow]], dem Gut seines Großvaters Elgar von [[Dalwigk]]. In Berlin besuchte er das [[Askanisches Gymnasium|Askanische Gymnasium]] und danach in [[Schwedt/Oder|Schwedt]] an der [[Oder]] das Hohenzollern-Gymnasium. Nach dem [[Abitur]] (1921) studierte er [[Rechtswissenschaft|Jura]] in [[Marburg an der Lahn]], [[Freiburg im Breisgau]] und [[Greifswald]]. Nach dem [[Referendar]]examen 1925 trat er am 19. Juli 1926 in das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]] ein. Zum 10. Juni 1925 war er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten, allerdings schon zum 31. Januar 1926 ausgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1930 wurde er als [[Attaché]] an die Deutsche [[Gesandtschaft]] in [[Peking]] versetzt. Dies war der Beginn einer lebenslangen diplomatischen Karriere in Asien, die nur durch kurze Dienstzeiten in Deutschland und das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unterbrochen werden sollte. Am 15. September 1933 wurde er an das [[Generalkonsulat]] nach [[Shanghai]] versetzt, wo er zunächst Vizekonsul, später [[Konsul]] war. Zum 1. November 1935 trat er wieder der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.500.129).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33711051&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Monate nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er nach Berlin zurückberufen und vom 29.&amp;amp;nbsp;November 1939 bis zum 11.&amp;amp;nbsp;März 1941 als 2.&amp;amp;nbsp;Verbindungsreferent des [[Auswärtiges Amt|AA]] beim [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]nführungsstab in [[Potsdam-Bornstedt|Bornstedt]] bei [[Potsdam]] eingesetzt. Für seine Tätigkeit dort erhielt er das [[Kriegsverdienstkreuz]] 2.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Schwertern. Danach wurde er als [[Gesandtschaftsrat]] 2.&amp;amp;nbsp;Klasse an eine neu geschaffene Botschaftsdienststelle Shanghai für die Propagandaarbeit berufen. Die Ausreise erfolgte am 22.&amp;amp;nbsp;April 1941, zwei Monate vor dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Angriff]]  auf die [[Sowjetunion]], mit der [[Transsibirische Eisenbahn|Transsibirischen Eisenbahn]] über [[Wladiwostok]]. Nach Neuorganisation der deutschen Auslandsbehörden im Frühjahr 1942 wurde Randow stellvertretender Dienststellenleiter und politischer Referent in Shanghai. Diese Stellung bekleidete er bis zum europäischen Kriegsende.&lt;br /&gt;
[[Datei:Elgar vR (Gr. Bundesverdienstkreuz).jpg|miniatur|]]&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1945 wurden die Deutschen in Shanghai von den chinesischen Behörden [[Chiang Kai-shek]]s im Lager Kiangwan bei Shanghai interniert. Am 16. April 1946 wurden Randow und 26 andere Deutsche den amerikanischen Armeebehörden in Shanghai übergeben, die sie vor einer vom Kommandierenden General des Hauptquartiers [[Nanjing]] einberufenen Militärkommission im so genannten [[Lothar Eisenträger|„Ehrhardt-Prozess“]] unter anderem der illegalen Fortführung „militärischer Aktivitäten gegen die USA und ihre Alliierten“ nach der Deutschen Kapitulation anklagten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/pdf/Law-Reports_Vol-14.pdf TRIAL OF LOTHAR EISENTRAGER AND OTHERS BEFORE A UNITED STATES MILITARY COMMISSION,~SHANGHAI, CHINA 3RD OCTOBER, 1946-l4TH JANUARY, 1947] (PDF; 8,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die schriftliche Anklage erfolgte am 1.&amp;amp;nbsp;August 1946, und der Prozess dauerte für Randow und fünf weitere Angeklagte bis zum 13. November 1946.  Dann erklärte das Gericht noch vor der Stellungnahme der Verteidigung, das vorgelegte Beweismaterial reiche nicht aus, die Anklage, dass Botschafter [[Ernst Woermann]] und die Botschaftsangehörigen die Agententätigkeit der Gruppe Ehrhardt geführt hätten,  zu stützen und befand sie als „nicht schuldig“. Lothar Eisenträger dagegen wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, zwanzig weitere Agenten zu langjährigen Freiheitsstrafen. Die Zeit bis zur [[Displaced Person|Repatriierung]] nach Deutschland verbrachte Randow trotz des Freispruchs im Gefängnis in Shanghai, und auch nach dem Rücktransport nach Deutschland musste er noch bis zum 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1947 –&amp;amp;nbsp;als mutmaßlicher [[Kriegsverbrecher]]&amp;amp;nbsp;– im [[Internierungslager Dachau]] bleiben, wurde dann ohne Auflagen entlassen, während Botschafter Woermann im [[Wilhelmstraßen-Prozess]] zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde. Über seine [[Entnazifizierung]] liegt keine Erkenntnis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ging er nach [[Solingen]], wo er als kaufmännischer Angestellter in der Schneidwarenfirma seines Schwiegervaters, [[Friedrich Herder Abraham Sohn|Friedrich Herder Abr. Sohn GmbH]] (Markenzeichen [[Ass (Spielkarte)|Pik As]]), arbeitete, bis er nach der Wiedereinrichtung eines deutschen [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienstes]] wieder in diesen übernommen und unter Ernennung zum [[Botschaftsrat Erster Klasse|Botschaftsrat 1. Klasse]] 1953 an die [[Deutsche Botschaft Jakarta|Botschaft Jakarta]], [[Indonesien]], versetzt wurde. Im November 1957 ging er als [[Gesandter]] an die [[Deutsche Botschaft Rangun|Botschaft Rangun]] im damaligen [[Myanmar|Birma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 wurde er zurück nach Bonn berufen und dort Leiter der Zentralen Austauschstelle für den Kulturaustausch mit der [[Sowjetunion]]. Im September 1964 wurde er [[Generalkonsul]] in [[Kalkutta]] in [[Indien]], seinem letzten Posten. Im November 1968 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Herrmann A. L. Degener, Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Randow von, Elgar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, 1976, S. 763.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und im Februar 1969 wurde er pensioniert. Danach war er noch bis 1975 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Ostasienkunde|Deutschen Gesellschaft für Ostasienkunde]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vier Ehen ===&lt;br /&gt;
Elgar von Randow war viermal verheiratet und hatte fünf Söhne, zwei aus erster Ehe, zwei aus zweiter und einen aus der dritten.&lt;br /&gt;
* 1927–1935 Erika Stolte (* 5. Februar 1904, † 20. Dezember 1986)&lt;br /&gt;
** Olof (* 1928), Wirtschaftsjournalist, [[Auslandskorrespondent]], Redakteur bei [[Deutsche Presse-Agentur|dpa]]&lt;br /&gt;
** Bär (* 1931, † 25. August 2017), [[Bratschist]], Intendant des [[Siegerland-Orchester]]s, Abteilungsleiter im [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]&lt;br /&gt;
* 1935–1945 Ilse Henneberg (* 12. Juni 1901, † 18. Oktober 1998).&lt;br /&gt;
** Rabe (* 1936, † 6. März 2021), [[Professor]] der [[Mathematik]]&lt;br /&gt;
** Tyl (* 1937), [[Architekt]]&lt;br /&gt;
* 1945–1957 Alexandra Bick (* 26. Januar 1916, † 14. Oktober 2007), die Sekretärin des später bekannten Journalisten [[Klaus Mehnert]]&lt;br /&gt;
** Rainer (* 1946), [[Diplomökonom]], kaufmännischer Angestellter&lt;br /&gt;
* 1957–1976 Franziska Angeli (* 9. Dezember 1920, † 9. September 1976)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Elgar von Randow schrieb zeit seines Lebens Gedichte, doch blieben die meisten unveröffentlicht. In Shanghai wurden drei kleine Lyrikbände von einem deutschen Verlag veröffentlicht:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wolken und Kristalle&amp;#039;&amp;#039;. [[Maximilian Nößler|Max Nössler]] &amp;amp; Co., Shanghai (China) 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Götter und Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Max Nössler &amp;amp; Co., Shanghai (China) 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Licht und Schatten&amp;#039;&amp;#039;. Max Nössler &amp;amp; Co., Shanghai (China) 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olof v. Randow: &amp;#039;&amp;#039;Die Randows. Eine Familiengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Degener, Neustadt/Aisch 2001, ISBN 3-7686-5182-7, (&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Familienarchiv&amp;#039;&amp;#039; 135/136).&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 3: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;L–R.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126763356}}&lt;br /&gt;
* [http://www.randow.info Internetseiten der Familie]&lt;br /&gt;
* [http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Siebmacher175.jpg Wappen des Geschlechts Randow] in [[Johann Siebmacher|Johann Siebmachers Wappenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126763356|VIAF=69930992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Randow, Elgar von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Randow|Elgar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Randow, Elgar von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Verfasser von lyrischen Gedichten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Spandau|Spandau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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