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	<title>Elfriede Kaun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elfriede_Kaun&amp;diff=339346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: +wl, Formalie</title>
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		<updated>2026-03-08T09:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+wl, Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2004-0309-501, Berlin, Hochspringerin Elfriede Kaun.jpg|mini|1935: Elfriede Kaun gewinnt im Hochsprung bei den deutschen Meisterschaften auf dem SCC-Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2004-0309-503, Hochspringerin Elfriede Kaun.jpg|mini|Elfriede Kaun 1936, fotografiert von [[Max Schirner]].&amp;lt;ref&amp;gt;abgebildet in: [[Max Schirner]] &amp;#039;&amp;#039;Um den Sportrekord&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Bruckmann, München 1937, Abb. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elfriede Rahn-Kaun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1914]] in [[Büttel (Elbe)]]; † [[5. März]] [[2008]] in [[Kiel]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Leichtathletik|Leichtathletin]]. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] in [[Berlin]] gewann sie die Bronzemedaille im [[Hochsprung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kaun, jüngstes von vier Kindern, kam 1921 mit ihrer Familie aus dem niederelbischen Büttel nach Kiel, wo der Vater eine Arbeit als Kranführer bei der ehemals [[Kaiserliche Werft Kiel|kaiserlichen Werft]] gefunden hatte. Elfriede Kaun besuchte ab 1921 die [[Volksschule]], dann die [[Mittelschule]]. 1930 begann sie eine zweijährige Ausbildung zur Kinderpflegerin, die sie 1932 erfolgreich abschloss und alsbald eine Anstellung in einem Kieler Kindergarten fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 trat sie dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kieler TV|Kieler Turn-Verein]]&amp;#039;&amp;#039; bei, wo sie sich zunächst im Geländelauf und im [[Weitsprung]] versuchte. Da es ihr an Schnelligkeit fehlte, kam sie endlich zum Hochsprung. Bereits 1934 wurde sie in dieser Disziplin Meisterin im Sportgau Nordmark,&amp;lt;ref&amp;gt;Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg (ohne Niedersachsen und Bremen)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zweite bei den IV. [[Deutsche Kampfspiele|Deutschen Kampfspielen]] in [[Nürnberg]] im Juli 1934, Fünfte bei den [[Frauen-Weltspiele]]n in [[London]] im August 1934 und Siegerin im Leichtathletik-Länderkampf gegen [[Japan]] mit 1,56&amp;amp;nbsp;m. Am 22. Juli 1935 steigerte Kaun in [[Wuppertal]] den deutschen Rekord um einen Zentimeter auf 1,60&amp;amp;nbsp;m. Im selben Jahr gewann sie bei den Deutschen Meisterschaften und dem Länderkampf gegen [[Polen]]. Bei den Olympischen Spielen 1936 übersprang sie wie ihre Konkurrentinnen [[Ibolya Csák]] aus [[Ungarn]] und [[Dorothy Odam]] aus [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] wiederum 1,60&amp;amp;nbsp;m, erreichte im Stechen aber lediglich die Bronzemedaille. Zu ihrem Verhältnis zu der Hochspringerin [[Gretel Bergmann]], die als Jüdin zwar Teil des deutschen Olympiakaders war, nicht aber bei den Spielen starten durfte, hat sie ein umfangreiches Interview gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Winfried Joch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Olympischen Spiele in Berlin in den Augen einer Zeitzeugin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arnd Krüger]], [[Swantje Scharenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeiten für Helden – Zeiten für Berühmtheiten im Sport.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Münster 2014, S. 113–122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elfriede Kaun wirkte auch in [[Leni Riefenstahl]]s erstem [[Olympia (Film)|Olympiafilm]] mit. Aufgrund ihrer sportlichen Erfolge wurde ihr 1936 eine Position im Sportamt der Stadt Kiel angeboten und eine Fortbildung zur Kindergärtnerin ermöglicht. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] musste sie ihre sportlichen Ambitionen nach und nach aufgeben. Jetzt bemühte sie sich um eine Arbeitsstelle als Erzieherin in Berlin, wo sie ab 1943 auch als Kindergärtnerin arbeitete. Im selben Jahr heiratete sie den Grafiker Heinz Rahn, den sie noch in Kiel kennengelernt hatte. Aus der Verbindung ging der Sohn Kai Rahn (1946–1992) hervor, die Ehe wurde 1964 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Evakuierung Berlins kam Elfriede Rahn gegen Kriegsende mit einer Gruppe von Kindern nach [[Timmendorfer Strand]], wo sie im Ortsteil [[Niendorf (Timmendorfer Strand)|Niendorf]] bis 1948 einen Kindergarten leitete. 1952 erhielt Elfriede Rahn mit Hilfe [[Georg von Opel]]s eine Beschäftigung bei der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Olympischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1952 und 1954 wohnte sie mit ihrem Sohn in [[Stuttgart]], kehrte dann aber wieder nach Kiel zurück. Zwischen 1964 und 1972 arbeitete Elfriede Rahn-Kaun, wie sie sich seit der Scheidung nannte, in einem Timmendorfer Saunabad. Als ihr diese Stelle gekündigt wurde, lebte sie als &amp;#039;&amp;#039;Gesellschafterin&amp;#039;&amp;#039; bei Edda-Charlotte von Anhalt (1905–1986), der Witwe des letzten [[Joachim Ernst von Anhalt|Herzogs von Anhalt]], in [[Garmisch-Partenkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Elfriede Kaun ist ein Ehrenpreis des Ausschusses Frauen im Landessportverband [[Schleswig-Holstein]] benannt, der alle zwei Jahre verliehen wird und seit 2015 „Elfriede-Kaun-Preis für Gleichstellung“ heißt. Mit ihr starb die letzte noch lebende deutsche Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele von 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Erfolge ==&lt;br /&gt;
=== Olympische Spiele ===&lt;br /&gt;
* 1936: Bronzemedaille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Meisterschaften ===&lt;br /&gt;
* 1934: Deutsche Vizemeisterin&lt;br /&gt;
* 1935: Deutsche Meisterin&lt;br /&gt;
* 1936: Deutsche Meisterin&lt;br /&gt;
* 1937: Deutsche Meisterin&lt;br /&gt;
* 1939: Deutsche Vizemeisterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arnd Krüger]], [[Swantje Scharenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeiten für Helden – Zeiten für Berühmtheiten im Sport.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Münster 2014, ISBN 978-3-643-12498-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.databaseolympics.com/players/playerpage.htm?ilkid=KAUNELF01 Elfriede Rahn-Kaun in der databaseOlympics]&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|70020}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sportwissenschaft.uni-hamburg.de/tiedemann/documents/VortragHoya2006.pdf Claus Tiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Elfriede Rahn-Kaun - eine sportliche „Heldin“ in schwieriger Zeit&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 164 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1162591455|VIAF=5675153184553927100001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaun, Elfriede}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochspringer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kieler TV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaun, Elfriede&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rahn-Kaun, Elfriede&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Leichtathletin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Büttel (Elbe)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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