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	<title>Elfriede Kaiser-Nebgen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:21:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elfriede_Kaiser-Nebgen&amp;diff=2700508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nightdiver: wikilink</title>
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		<updated>2025-07-27T06:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elfriede Kaiser-Nebgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Nebgen&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1890]] in [[Hildesheim]]; † [[22. Oktober]] [[1983]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Sozialwissenschaft]]lerin und christliche [[Gewerkschaft]]sführerin. Sie war im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elfriede Nebgen wuchs in Hildesheim auf und besuchte dort die [[höhere Schule]] und anschließend ein [[Internat]] in [[Lausanne]]. Nach dem Abschluss begann sie eine Ausbildung zur Lehrerin am Lehrerinnen-Seminar der [[Ursulinen]] in [[Duderstadt]]. Als Lehrerin arbeitete sie anschließend in [[Posen]] an einer Schule für polnische Mädchen und übernahm dort auch zeitweise die Leitung. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste sie in [[Straßburg]] und [[Metz]] kriegsbedingt soziale Arbeit ableisten. Dort lernte sie auch [[Adam Stegerwald]], den Generalsekretär der christlichen Gewerkschaften, kennen und begann sich für christliche Gewerkschaftsarbeit zu interessieren. Dazu nahm sie 1916 ein Studium der [[Nationalökonomie]] an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]] auf, wo sie [[Jakob Kaiser]] kennenlernte, der zu diesem Zeitpunkt Landesgeschäftsführer der christlichen Gewerkschaften Westdeutschlands war. 1921 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Arbeit an der Synthese von Sozialismus und Katholizismus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dieter Schneider|Titel=Elfriede Nebgen. Auf der Suche nach Synthese und Einheit|Sammelwerk=Sie waren die ersten. Frauen in der Arbeiterbewegung|Herausgeber=Dieter Schneider|Ort=Frankfurt am Main|Verlag=Büchergilde Gutenberg|Jahr=1988|ISBN=3-7632-3436-5|Seiten=272f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1921 zog Nebgen nach Berlin und arbeitete als Referentin im Vorstand der christlichen Gewerkschaften. Sie schrieb unter anderem Artikel für das &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralblatt der christlichen Gewerkschaften Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039; und die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Arbeit]]&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Auf die Grundgestaltung der christlichen Gewerkschaftsarbeit nimmt sie zunehmend Einfluss. So formulierte sie 1923 und 1928 &amp;#039;&amp;#039;Die geistigen Grundlagen der christlich-nationalen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;, gründete und leitete den [[Zentralwohlfahrtsausschuß der christlichen Arbeiterbewegung]] (später: [[Christliche Arbeiterhilfe]]). Sie gab auch die Initiative zum Bau des später nach [[Adam-Stegerwald-Haus|Adam Stegerwald benannten Tagungshauses]] in [[Königswinter]]. Mit dem Umzug nach Berlin begann auch eine „intensive geistig-politische Partnerschaft“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dieter Schneider|Titel=Elfriede Nebgen. Auf der Suche nach Synthese und Einheit|Jahr=1988|Seiten=273}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Jakob Kaiser. Mit ihm zusammen warb sie ab 1930 gegen eine Gefahr von rechts. Zwar hielten Nebgen und Kaiser eine Zusammenarbeit mit den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unter christlicher Einflussnahme für nicht ausgeschlossen, doch wehrten sie sich nach der [[Machtergreifung]] gegen eine [[Gleichschaltung]] der christlichen Gewerkschaften. Dabei entging Kaiser nur durch Initiative von Nebgen einer Verhaftung, nachdem er [[Robert Ley]] die Unterschrift unter ein Dokument verweigert hatte. Bereits vor der Zerschlagung der christlichen Gewerkschaften gingen die beiden auf Distanz zum Dachverband, der sich immer offener mit dem neuen Regime arrangierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dieter Schneider|Titel=Elfriede Nebgen. Auf der Suche nach Synthese und Einheit|Jahr=1988|Seiten=278ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Jakob Kaiser ging sie in den Widerstand und knüpfte Kontakte zu den verschiedenen Widerstandsgruppen. Engagiert war sie im [[Carl Friedrich Goerdeler|Goerdeler-Kreis]]. Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] rettete sie zusammen mit [[Mina Amann]] und [[Clara Sahlberg]] Jakob Kaiser. Sie organisierten ein Versteck bei [[Gertrud Droste]] in [[Babelsberg]], in dem auch Elfriede Nebgen bis zum Kriegsende untertauchen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Elfriede Nebgen: Jakob Kaiser. Der Widerstandskämpfer. Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1970, S. 220–223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit Kaiser blieb sie in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] und versuchte dort den [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbund]] (FDGB) und die [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|Christlich-Demokratische Union Deutschlands]] (CDUD) aufzubauen. 1947 verließen beide jedoch die sowjetische Zone, nachdem ihre Pläne gescheitert waren. Anschließend war sie für Jakob Kaiser auf dessen politischem Lebensweg in der Bundesrepublik tätig und engagierte sich in der [[Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft|Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft]] (CDA).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dieter Schneider|Titel=Elfriede Nebgen. Auf der Suche nach Synthese und Einheit|Jahr=1988|Seiten=281ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Kaisers erster Frau ehelichte sie ihren langjährigen Weggefährten 1953. Bis zu seinem Tode 1961 pflegte sie ihren Ehemann. 1967 veröffentlichte sie eine biografische Arbeit über ihren Ehemann. Sie selbst starb am 22. Oktober 1983 in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.kas.de/wf/de/71.8480/|autor=Ralf Baus|titel=Nebgen, Elfriede|hrsg=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]]|zugriff=2012-07-24|archiv-url=https://web.archive.org/web/20130402050718/http://www.kas.de/wf/de/71.8480/|archiv-datum=2013-04-02|offline=ja|archiv-bot=2024-12-03 03:52:23 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeit an der Synthese von Sozialismus und Katholizismus&amp;#039;&amp;#039;. Münster: Hochschulschrift. Dissertation. 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geistige Grundlagen der christlichen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Wilmersdorf: Christlicher Gewerkschaftsverlag 1923 (Erweiterte Neuauflage 1928).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Überwindung der Arbeitslosennot in christlicher Standesgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Wilmersdorf: Christliche Arbeitshilfe e.&amp;amp;nbsp;V. 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob Kaiser. Der Widerstandskämpfer.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Kohlhammer 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob Kaiser. Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen 1949–1957.&amp;#039;&amp;#039; Zusammen mit Werner Conze und Erich Kosthorst. Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz: Kohlhammer 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Antje Dertinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen der ersten Stunde. Aus den Gründerjahren der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, J. Latka Verlag, Bonn 1989, ISBN 3-925068-11-2, S. 131–144.&lt;br /&gt;
* Matthias Frese: &amp;#039;&amp;#039;Elfriede Naebgen (1890–1983).&amp;#039;&amp;#039; In: Siegfried Mielke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafterinnen im NS-Staat, biografisches Handbuch,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2 Metropol-Verlag, Berlin 2022 (Gewerkschafter im Nationalsozialismus; 10), ISBN 978-3-86331-633-4, S. 318–338.&lt;br /&gt;
* Tilman Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Elfriede Nebgen (1890–1983). Christliche Gewerkschafterin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Günter Buchstab]], Brigitte Kaff, [[Hans-Otto Kleinmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Herder, Freiburg im Breisgau 2004, ISBN 3-451-20805-9, S. 379–382.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Dieter Schneider (Gewerkschaftsfunktionär)|Dieter Schneider]]|Titel=Elfriede Nebgen. Auf der Suche nach Synthese und Einheit|Sammelwerk=Sie waren die ersten. Frauen in der Arbeiterbewegung|Herausgeber=Dieter Schneider|Ort=Frankfurt am Main|Verlag=Büchergilde Gutenberg|Jahr=1988|ISBN=3-7632-3436-5|Seiten=269–284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138366209}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kas.de/wf/de/71.8480/ Elfriede Nebgen] auf der Website der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138366209|VIAF=89917313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaiser-Nebgen, Elfriede}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaiser-Nebgen, Elfriede&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nebgen, Elfriede (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Sozialwissenschaftlerin und christliche Gewerkschaftsführerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nightdiver</name></author>
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