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	<title>Elfriede Blauensteiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elfriede_Blauensteiner&amp;diff=537232&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25088-34 am 24. April 2026 um 16:19 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-24T16:19:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elfriede Martha Blauensteiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar|22. Jänner]] [[1931]] in [[Wien]]; † [[16. November]] [[2003]] in [[Neunkirchen (Niederösterreich)|Neunkirchen, Niederösterreich]]) war eine österreichische [[Serienmord|Serienmörderin]], die als „Schwarze Witwe“ in die [[österreich]]ische Kriminalgeschichte einging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel Glattauer]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/1996/07/Die_ruestige_Witwe_Blauensteiner Die rüstige Witwe Blauensteiner].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Zeit]] vom 9. Februar 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Blauensteiner, die [[Spielsucht|spielsüchtig]] war, suchte ihre wohlhabenden und pflegebedürftigen Opfer, deren Erbe sie erschlichen haben soll, mittels Anzeigen. Das unrechtmäßig erlangte Eigentum verspielte sie anschließend in verschiedenen Casinos. Eines ihrer Opfer war 1995 der 77-jährige Pensionär Alois Pichler, den sie – wie auch ein späteres Opfer – durch eine von ihr aufgegebene Kontaktanzeige kennengelernt hatte. Diesen machte sie mittels [[Euglucon]], einem [[blutzucker]]senkenden Medikament, kombiniert mit einem [[Antidepressivum]] namens [[Anafranil]], zuerst bewusstlos und ließ ihn danach einen langsamen Erfrierungstod sterben. Dazu legte sie ihren Opfern eiskalte Handtücher auf und rief zum „richtigen“ Zeitpunkt den Notdienst an. Die noch lebenden Opfer starben dann innerhalb der nächsten Stunden im Krankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=sTDk69jQ6PY Die Schwarze Witwe - Elfriede Blauensteiner] FuenfzigFuenfzig, youtube.com, undatiert veröffentlicht spätestens 2010&amp;lt;!-- Kommentar &amp;quot;vor 9 Jahren&amp;quot; datiert --&amp;gt;, Video (4:48 min). Wiedergabe des Beitrags Schwarze Witwe, TATsachen, ORF2, frühestens 2001 oder 2004.&amp;lt;!-- Verhandlung 2001 erwähnt, &amp;quot;15 Millionen Schilling&amp;quot; (2002 gab es den Euro)&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/1726871/peter-resetarits-schafft-tatsachen Sendung TATsachen, oder die Tatsachen-Serie mit Peter Resetarits startet mit 20. Juli 2004, Redaktion der Ankündigung (zuletzt) am 23. Juli 2004. --&amp;gt; – Mit Kommentar von Gerichtsgutachterin Sigrun Rossmanith.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Opfer war die Witwe Franziska Köberl, die sie 1992 ebenfalls mithilfe von Euglucon ermordete, um an ihre Sparbücher zu gelangen. Die Fälle wurden aufgeklärt, nachdem sich der Neffe eines der Mordopfer um sein [[Erbe]] betrogen fühlte und misstrauisch geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elfriede Blauensteiner gestand ursprünglich den Mord an sechs Männern, wobei sie die Geständnisse später widerrufen hat. Medizinische Sachbeweise auf Grundlage toxikologischer Befunde ([[Walter Vycudilik]]) konnten für drei Todesfälle, an zwei Männern und einer Frau, erbracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://noe.orf.at/v2/news/stories/2751413/&amp;lt;/ref&amp;gt; Folgend wurde Blauensteiner zunächst 1997 in [[Krems an der Donau|Krems]] in &amp;#039;&amp;#039;einem&amp;#039;&amp;#039; [[Mord (Österreich)|Mordfall]] schuldig gesprochen. Das Urteil lautete auf eine [[lebenslange Freiheitsstrafe]]. In Wien wurde sie im Jahr 2001 in zwei weiteren Fällen ebenfalls wegen Mordes verurteilt. Bei medienwirksamen Gerichtsauftritten wies sie teilweise jegliche Schuld von sich. Bei einem Termin trat sie mit einem goldenen Kruzifix auf, streckte es in die Höhe und zitierte [[Pontius Pilatus]] aus dem [[Neues Testament|Neuen Testament]]: „Ich wasche meine Hände in Unschuld“. Der damalige Senatspräsident und spätere Präsident des Obersten Gerichtshofes [[Johann Rzeszut]] sprach damals von einer „Unrechtsdimension, die für einen irdischen Gerichtshof eigentlich zu groß ist“. Ihr [[Strafverteidiger (Österreich)|Strafverteidiger]] war der Österreicher [[Elmar Kresbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2408733 Der Standard]. Siehe auch OGH 17. Dezember 2001, 12 Os 59/01.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elfriede Blauensteiner war ab 1997 in der [[Justizanstalt Schwarzau]] inhaftiert. Sie starb 2003 im Alter von 72 Jahren an den Folgen eines [[Gehirntumor]]s und wurde auf dem Friedhof der [[Feuerhalle Simmering]] bestattet (Gruppe E11, Nummer 18). Das Grab wurde 2016 aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Arbeiten zu den Serienmorden ==&lt;br /&gt;
* Die Geschichte der Elfriede Blauensteiner diente dem 2001 erstellten Film „[[Die Gottesanbeterin (2001)|Die Gottesanbeterin]]“ als Grundlage. Dort spielte [[Christiane Hörbiger]] die Hauptrolle.&lt;br /&gt;
* Am [[Landestheater Linz]] (Spielstätte [[Eisenhand-Theater|Eisenhand]]) wurde am 9. Mai 2007 eine „Operette criminelle“ über Elfriede Blauensteiner uraufgeführt, mit Libretto von Silke Dörner und Musik von [[Peter Androsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elfriede Blauensteiner - Ausreden. Elfriede Blauensteiner. Ein Bekenntnis.&amp;#039;&amp;#039;, Paul Zsolnay Verlag, Wien 2026, ISBN 978-3-552-07636-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bericht ==&lt;br /&gt;
* Otto Stangel: [https://tvthek.orf.at/history/Kriminalfaelle/13557877/Elfriede-Blauensteiner-Wiens-Schwarze-Witwe/13922520 History | Bundesland im Porträt : Elfriede Blauensteiner – Wiens „Schwarze Witwe“] heute mittag, ORF 2, 11. Jänner 2016. In: TVthek, orf.at, abgerufen am 7. Oktober 2019. – Video (4:18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1173012397|VIAF=5646154441746635460003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blauensteiner, Elfriede}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serienmörder (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blauensteiner, Elfriede&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Blauensteiner, Elfriede Martha (vollständiger Name); Witwe, Schwarze&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Serienmörderin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neunkirchen (Niederösterreich)|Neunkirchen, Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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