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	<title>Eleusa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Suryaratha03 am 8. Mai 2024 um 11:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eleusa (Greece, 16th c.).jpg|mini|Griechische Ikone der Eleusa aus dem 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Der [[Ikonografie|ikonografische]] Typus der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eleusa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eleousa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|griech.]]: &amp;#039;&amp;#039;Ἐλεοῦσα&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;elëúsa&amp;#039;&amp;#039;, die Mitleidende, Erbarmerin) bezeichnet die liebevolle Haltung zwischen Mutter und Sohn, die darauf abzielt, Frömmigkeit ([[Griechische Sprache|Griechisch]]: eleos) und die Barmherzigkeit des Sohnes gegenüber den Gläubigen hervorzurufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;latheotokos&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.latheotokos.it/modules.php?name=News&amp;amp;file=print&amp;amp;sid=523 |titel=Il tipo affettuoso dell&amp;#039;Eleousa |werk=Latheotokos.it |sprache=it |abruf=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Typus bildete sich in der [[Byzantinische Kunst|byzantinischen Kunst]] im 9. und 10. Jahrhundert heraus und war im 11. Jahrhundert in der mittelalterlichen Kunst aller europäischen Länder weit verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geistundsendung.de/index.php?id=120 |titel=Gottesmutter von der Zärtlichkeit |werk=Geistundsendung.de |sprache=de |abruf=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eleusa ist eine Variante der älteren [[Hodegetria]] (&amp;#039;&amp;#039;Wegweiserin&amp;#039;&amp;#039;), der [[Gottesgebärerin|Gottesmutter]] mit dem [[Jesus von Nazaret|Christuskind]] und drückt die Intensität der zarten und liebevollen Beziehung zwischen der Mutter und dem Kind aus. Sie verzichtet auf die statische, starre und frontale Haltung der Hodegetria, in der es keinen Platz für menschliche Gefühle gibt, und zeigt ein unbestreitbares Gefühl der Zuneigung und Zärtlichkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.iconedelveneto.it/le-icone-della-madre-di-dio/eleousa |titel=Il tipo dell&amp;#039;Eleousa |werk=Iconedelveneto.it |sprache=it |abruf=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ikonografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hodegetria - Byzantine Empire - 15th century.JPG|mini|200px|Die &amp;#039;&amp;#039;Hodegetria&amp;#039;&amp;#039; aus dem 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Im Typus Eleusa wurden einige mehr oder weniger auffällige Änderungen eingeführt: Maria die das Kind auf dem linken Arm hält (Aristerokratusa; manchmal auch auf dem rechten; Dexiokratusa), neigt sich liebevoll dem Kind zu, oft berührt sie das Kind mit der linken Hand und die Wangen des Kindes und der Mutter nähern sich bis zur Berührung, die beiden Figuren streicheln und küssen sich, die Mutter hält in ihren Händen die des Kindes, das seine Zuneigung ausdrückt, indem er seine Mutter umhalst oder, die Rechte im Segensgestus erhoben und in der Linken die Schriftrolle hält.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Schweinfurth |Titel=Geschichte der Russischen Malerei im Mittelalter |Verlag=Springer-Science-Busiiness Media, B.V. |Datum=2013 |ISBN=978-94-017-0042-9 |Seiten=416 |Online={{Google Buch |BuchID=kNi1BgAAQBAJ |Seite=416}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kind wird mit Körperbewegungen dargestellt: es ist erregt, streichelt mit seiner Hand die Wange seiner Mutter und diese versucht ihn zu beruhigen, zurückzuhalten, zu trösten usw.&amp;lt;ref name=&amp;quot;latheotokos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Typus existiert hauptsächlich als [[Halbfigur]]. Andere Darstellungen reproduzieren die Madonna als [[Ganzfigur]], stehend oder sitzend. Zu beachten ist, dass die Inschrift „Eleousa“ selten auf den Ikonen dieser Art gefunden wird. Dafür findet man andere Namen, Marienworte und Herkunfts- oder Verehrungsnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf das Gute, das den Gläubigen zuteilwerden soll, soll die innige Beziehung zwischen den beiden deutlich sichtbar werden und beharrt außerdem auf die Menschlichkeit des Sohnes, im Gegensatz zu dem Typus der Hodegetria, wo der Akzent auf seine [[Göttlichkeit]] gelegt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;latheotokos&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch soll die innige Beziehung zwischen den beiden deutlich sichtbar werden, wobei Marias leidvoller Blick dabei in die Ferne, in Vorahnung um [[Passion Jesu|Christi Leid]] geht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pfarre-wolfsgraben.at/Wolfsgraben/html/maria.htm |titel=Heilige Maria |werk=Pfarre-wolfsgraben.at |sprache=it |abruf=2017-08-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170809131823/http://www.pfarre-wolfsgraben.at/Wolfsgraben/html/maria.htm |archiv-datum=2017-08-09 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-17 10:58:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eleusa symbolisiert das Opfer Jesu als das höchste Zeichen der Liebe Gottes für die Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Autor nieznany, Matka Boska Eleusa. Malowidło ścienne.jpg|Eleusa aus dem 12./13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 Virgin And Child (Greece, 16 17 c).jpg|Ikone der Eleusa aus dem 16./17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 Маці Божая Замілаванне НММ.jpg|Belarussische Ikone der Eleusa (1656)&lt;br /&gt;
 Åhus kyrka-13.jpg|Eleusa in der Sankta Maria kyrka in [[Åhus]] (17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Theotokos&amp;quot; &amp;quot;Eleusa&amp;quot; (Merciful) egg tempera, gold leaf on wood, sm 32x24.jpg|[[Tjaarke Maas]]: Eleusa, [[Eitempera]], 1995&lt;br /&gt;
 Chiesa Esaltazione della Santa Croce (internal)12.jpg|Eleusa, nördliche Tür der Ikonostase in der [[Chiesa Esaltazione della Santa Croce (San Paolo Albanese)|Chiesa Esaltazione della Santa Croce]] in [[San Paolo Albanese]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Molla Zeyrek Camii.jpg|mini|hochkant=1.5|Die [[Zeyrek-Moschee]] von Osten. Von links nach rechts: die Apsis der &amp;#039;&amp;#039;Christus-Pantokrator-Kirche&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Kaiserliche Kapelle&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Kirche der Theotokos Eleousa&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Der Name der Eleusa wird in einer verhältnismäßig späten Epoche bezeugt und es scheint, dass sie von Anfang an, an zwei Marienkirchen in [[Konstantinopel]] aus dem 11. und 12. Jahrhundert, die diesen Namen trugen, in Verbindung gesetzt werden. Die letzte wurde vom [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] Kaiser [[Johannes II. (Byzanz)|Johannes II. Komnenos]] (1118–1143) kurz nach dem Tod seiner Frau (1134) im [[Blachernen-Palast|kaiserlichen Palast]] nördlich der Pantokrator-Kirche, der heutigen [[Zeyrek-Moschee]], erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;latheotokos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass die Hodegetria während der Herrschaft der [[Komnenen]] jeden Freitag in die Eleusa-Kirche für eine feierliche Zeremonie überführt wurde. Bildliche Dokumente dieser Prozession bezeugen das Vorhandensein einer Ikone dieses Typus im 12. Jahrhundert, in einer Zeit, in der die berühmte Ikone der [[Gottesmutter von Wladimir]] von Konstantinopel nach [[Kiew]] gebracht wurde und zwar zwischen 1130 und 1135. Ob es sich dabei um das Original oder um eine Kopie handelte, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall verlieren sich die Spuren des Prototyps der Eleusa aus Konstantinopel, deren Spuren nur durch die zahlreichen Repliken (Mosaiken, Fresken, Münzen, Wappen und natürlich Ikonen) in der gesamten christlichen Welt zu verfolgen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;latheotokos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Beispiele für die Eleusa sind die &amp;#039;&amp;#039;Fedorowskaja&amp;#039;&amp;#039;, die Gottesmutter von Wladimir, die ukrainische Gottesmutter von [[Potschajiw]] sowie die byzantinische [[Notre-Dame de Grâce (Ikone)|Notre-Dame de Grâce]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Cambrai, Cathédrale Notre-Dame de Grâce, icône F 581.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Notre-Dame de Grâce (Ikone)|Notre-Dame de Grâce]]&amp;#039;&amp;#039;, vielleicht [[Siena]], um 1340, 35,7&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;25,7&amp;amp;nbsp;cm, [[Kathedrale von Cambrai]] (F 581)&lt;br /&gt;
 Fedorovskaya.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Fedorowskaja&amp;#039;&amp;#039;, Kopie aus dem frühen 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 Vladimirskaja ikona Božiej Materi.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Gottesmutter von Wladimir&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Pochaevskaya.jpg|Ikone der &amp;#039;&amp;#039;Gottesmutter von Potschajiw&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Marienikone]]&lt;br /&gt;
* [[Glykophilusa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alfredo Tradigo&lt;br /&gt;
   |Titel=Icons and Saints of the Eastern Orthodox Church (Guide to Imagery)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Getty Trust Publications&lt;br /&gt;
   |Ort=Los Angeles&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-89236-845-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=177 ff.&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=uODOkMgUZKYC |Seite=163}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eleusa}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_2457.html |titel=Eleusa |werk=Beyars.com |sprache=de |abruf=2017-07-30}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.rdklabor.de/wiki/El%C3%ABusa |titel=Elëusa |werk=Rdklabor.de |sprache=de |abruf=2017-07-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienikone|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinische Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russisch-Orthodoxe Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marientitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Suryaratha03</name></author>
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