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	<title>Eleonore Heerwart - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T05:10:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eleonore_Heerwart&amp;diff=1105291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kasus korrigiert</title>
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		<updated>2022-05-11T21:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kasus korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eleonore Heerwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url= http://www.creathur.de/froebel/leben/zeitgen/heerwart.htm | archive-is= 20120731 | text= &amp;#039;&amp;#039;Eleonore Heerwart (1835-1911)&amp;#039;&amp;#039;}} auf: &amp;#039;&amp;#039;creathur.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[24. Februar]] [[1835]] in [[Eisenach]]; † [[19. Dezember]] [[1911]] ebenda) war eine Kindergärtnerin, Pädagogin und Schriftstellerin, die sich insbesondere für [[Friedrich Fröbel]], seine Pädagogik sowie Idee des [[Kindergarten]]s einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie und pädagogisches Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eleonore Heerwart.jpg|mini|Eleonore Heerwart (Altersbild)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren ging sie an die von [[Friedrich Fröbel]] in Keilhau bei Rudolstadt gegründete Erziehungs- und Bildungsanstalt, um sich dort zur Kindergärtnerin ausbilden zu lassen. Dies war seinerzeit für ein junges Mädchen ihres Standes nicht üblich. Diesbezüglich konstatierte sie in ihrer Autobiographie: „In Eisenach waren alle, die mich kannten, über meinen Entschluß erstaunt; es war noch nicht vorgekommen, daß ein junges Mädchen einen Beruf ergriff – ich war die erste, die für diesen Zweck die Heimat verließ und den Weg für viele andere bahnte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eleonore Heerwart: &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre im Dienste Fröbels&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben [[Louise Fröbel]], der Witwe Friedrich Fröbels, war es vor allem [[Wilhelm Middendorff]], der die Schülerin in die Fröbel-Pädagogik einführte und ihr Fröbelverständnis prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Kindergärtnerinnenausbildung war Heerwart sechs Jahre Hauslehrerin/Erzieherin auf Gut Storckau a.d. Elbe/Altmark sowie auf dem benachbarten Rittergut [[Billberge]]. Mit besonderer Energie verfolgte sie den Plan, die thüringischen Kindergärtnerinnen zu einer Vereinigung zusammenzuschließen, aus der schließlich 1868 der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Fröbel-Verband&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Dieser existiert noch heute als &amp;#039;&amp;#039;Pestalozzi-Fröbel-Verband&amp;#039;&amp;#039;. Ferner war sie aktiv an der Gründung einer Fachzeitschrift mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Kindergarten (Zeitschrift)|Kinder-Garten und Elementar-Klasse]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Das Fachperiodikum (welches im Laufe der Jahrzehnte öfter ihren Namen wechselte) erschien erstmals 1860.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1861 ging Heerwart nach Großbritannien/Irland. Dort wirkte sie 22 Jahre im &amp;#039;&amp;#039;Dienste Fröbels&amp;#039;&amp;#039;, zuerst als Kindergartenleiterin, dann als Schulleiterin einer Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen, zuerst in Manchester, dann in Dublin und schließlich viele Jahre in London (im &amp;#039;&amp;#039;Stockwell-College&amp;#039;&amp;#039;). In letztgenannter Stadt war sie entscheidend an der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Froebel-Society&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Bemerkenswert sind ihre vielen Publikationen in englischer Sprache, die zur Verbreitung und Etablierung der Fröbel-Pädagogik in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] einen enorm wichtigen Beitrag leisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 1883 übersiedelte Heerwart nach (heute Bad) Blankenburg und 1889 nach Eisenach. Bis zum Jahre 1898 reiste sie einmal im Jahr nach London, um dort das Kindergärtnerinnen-Examen zu leiten. In den Jahren bis zu ihrem Tod entwickelte sie eine enorme Schaffenskraft. Heerwart gründete und leitete u.&amp;amp;nbsp;a. den &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Deutschen Kindergärtnerinnen-Verein&amp;#039;&amp;#039; (1892), redigierte dessen Verbandszeitschrift, die &amp;#039;&amp;#039;Berichte&amp;#039;&amp;#039;, setzte sich für die Rettung Fröbels Geburtshaus in Oberweißbach (das abgerissen werden sollte) sowie für die Errichtung eines Fröbel-Gedenkzimmers ein, gab die &amp;#039;&amp;#039;Blätter aus Blankenburg&amp;#039;&amp;#039; heraus und war rege schriftstellerisch tätig, in deutscher wie englischer Sprache. Zudem gründete sie in Eisenach ein Museum, um das Andenken an Friedrich Fröbel zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Heiland: &amp;#039;&amp;#039;Fröbelbewegung und Fröbelforschung. Bedeutende Persönlichkeiten der Fröbelbewegung im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Olms, Hildesheim 1992, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie unterrichtete &amp;#039;&amp;#039;Kindergartenpädagogik&amp;#039;&amp;#039; im neuerrichteten Kindergärtnerinnen-Seminar am [[Diakonissenmutterhaus Eisenach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre zweibändige Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre im Dienste Fröbels&amp;#039;&amp;#039; vermittelt einen historisch anschaulichen Einblick in 50 Jahre Geschichte der deutschen und englischen Fröbelbewegung Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Das Friedrich-Fröbel-Museum in [[Bad Blankenburg]] und das [[Ida-Seele-Archiv]] in [[Dillingen an der Donau]] bewahren neben dem persönlichen Nachlass von Eleonore Heerwart auch mehrere Publikationen, Fotos, Briefe u.&amp;amp;nbsp;a. Dokumente von und über die Fröbelpädagogin. Anlässlich ihres 100. Todestages organisierte das Ida-Seele-Archiv eine Ausstellung, die in mehreren Fachakademien/Fach(hoch)schulen für Sozialpädagogik präsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Explanation of the Kindergarten System.&amp;#039;&amp;#039; London 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Music for the Kindergarten.&amp;#039;&amp;#039; London 1877.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Kindergarten-System.&amp;#039;&amp;#039; Edinburgh 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser für Mütter und Erzieherinnen bei der Anschaffung und Verwendung von Fröbelschen Spielgaben und Beschäftigungsmitteln.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1897.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Theorie und Praxis des Kindergartens.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mutter als Kindergärtnerin.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre im Dienste Fröbels.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Jahre 1895.&amp;#039;&amp;#039; Eisenach 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre im Dienste Fröbels.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Von 1896 bis 1906.&amp;#039;&amp;#039; Eisenach 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Geschichte des Kindergartens. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1995, S. 75–79.&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Heerwart, Eleonore.&amp;#039;&amp;#039; In: Felicitas Marwinski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebenswege in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Dritte Sammlung, Weimar 2006, S. 147–151.&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben im Dienste Friedrich Fröbels. Erinnerungen an Eleonore Heerwart anlässlich ihres 100. Todestages.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis der Sozialpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 44–45.&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der Früh- und Hortpädagogik: Eleonore Heerwart (1835–1911).&amp;#039;&amp;#039; In: Irmgard M. Burtscher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für ErzieherInnen in Krippe, Kindergarten, Kita und Hort.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 77/04, München 2014, S. 1–19.&lt;br /&gt;
* Rosemarie Boldt: &amp;#039;&amp;#039;Einige Gedanken über das Fröbelverständnis von Eleonore Heerwart.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Heiland, Karl Neumann, Michael Gebel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Fröbel – Aspekte international vergleichender Histographie.&amp;#039;&amp;#039; Weinheim 1999, S. 160–170.&lt;br /&gt;
* Rosemarie Boldt: &amp;#039;&amp;#039;Neuere Ergebnisse der Heerwart-Forschung.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Heiland, Elisabeth Gutjahr, Karl Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fröbel-Forschung in der Diskussion.&amp;#039;&amp;#039; Weinheim 2001, S. 57–72.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Heiland]]: &amp;#039;&amp;#039;Fröbelbewegung und Fröbelforschung. Bedeutende Persönlichkeiten der Fröbelbewegung im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim 1992, ISBN 3-487-09591-2, S. 147–163.&lt;br /&gt;
* Dorothea Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Eleonore Heerwarts Fröbelverständnis (1835–1911). Eine kritische Analyse zur Fröbelrezeption.&amp;#039;&amp;#039; Ingolstadt 2000. (unveröffentlichte Magisterarbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kindergartenpaedagogik.de/153.html kindergartenpaedagogik.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119425270|VIAF=40188261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heerwart, Eleonore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Fröbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heerwart, Eleonore&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kindergärtnerin, Pädagogin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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