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	<title>Elena Gerhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elena_Gerhardt&amp;diff=2244117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-08T06:59:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhardt, Elena.jpg|mini|hochkant|Elena Gerhardt um 1913]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elena Gerhardt.jpg|mini|hochkant|Elena Gerhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Programmzettel Elena Gerhardt.jpg|mini|hochkant|Programmzettel für einen Hugo-Wolf-Abend in Leipzig 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerhardt, Elena Predog.jpg|mini|Schallplatte von Elena Gerhardt (Berlin 1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elena Gerhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1883]] in [[Connewitz]]; † [[11. Januar]] [[1961]] in [[London]]) war eine deutsche [[Opernsängerin]] ([[Mezzosopran]]), die 1934 zur Emigration gezwungen wurde. Sie war eine der bedeutendsten Lied-Interpretinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elena Gerhardt wurde als Erdmude Juliana Frieda Gerhardt&amp;lt;ref&amp;gt;Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, Archiv, A, I.1, 7746 (Studienunterlagen)&amp;lt;/ref&amp;gt; als Tochter eines Gastwirts geboren. Sie studierte von 1899 bis 1903 Gesang am [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig#Königliches Konservatorium bzw. Landeskonservatorium der Musik|Königlichen Konservatorium der Musik]] in [[Leipzig]]. Ihre Lehrer waren unter anderen Carl Rebling und Marie Hedmondt, der sie auch später noch verbunden blieb. Sie erhielt das [[Carl Reinecke|Carl-Reinecke-Stipendium]]. Von 1929 bis zu ihrer Ausreise ins Exil 1934 unterrichtete sie auch selbst Gesang am Landeskonservatorium der Musik zu Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digital.slub-dresden.de/id1818864096-19290000/9 |titel=Verzeichnis der Studierenden (Dezember 1929) |werk=Sachsen.Digital |hrsg=Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden |datum= |sprache=de |abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während des Studiums erlaubte ihr [[Arthur Nikisch]], der ab 1902 Direktor des Konservatoriums war, in Leipzig öffentlich aufzutreten und verschaffte ihr ein Solo in [[Franz Liszt|Liszts]] &amp;#039;&amp;#039;Chöre zu Herders entfesseltem Prometheus&amp;#039;&amp;#039;. An der Leipziger Oper debütierte sie 1905 als &amp;#039;&amp;#039;[[Mignon (Oper)|Mignon]]&amp;#039;&amp;#039; und als Charlotte in [[Jules Massenet|Massenet]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Werther (Oper)|Werther]]&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls unter Nikisch. Sie war mit Nikischs Familie befreundet, mit der sie auch in den Urlaub fuhr. Diese Bekanntschaft ermöglichte ihr den Zugang zu den höchsten musikalischen Kreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre große Liebe gehörte dem Liedgesang; sie sang Lieder von [[Franz Schubert|Schubert]], [[Robert Schumann|Schumann]], [[Johannes Brahms|Brahms]], [[Hugo Wolf]] und anderen. Konzertreisen führten sie vor und nach dem Ersten Weltkrieg durch ganz Europa und wiederholte Male in die USA und Kanada. Klavierbegleiter waren dabei [[Hamilton Harty]], Paula Hegner und [[Wilhelm Backhaus]]. Sie trat mit vielen renommierten Orchestern auf. Wichtige Dirigenten waren [[Leopold Stokowski]], [[August Max Fiedler|Max Fiedler]], [[Karl Muck]] und [[John Barbirolli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 lernte Elena Gerhardt in Leipzig Fritz Kohl, den Verwaltungsdirektor der [[Mitteldeutsche Rundfunk AG|Mitteldeutschen Rundfunk AG]] (MIRAG) kennen, und sie heirateten im November 1932. Nach der Verhaftung ihres Mannes durch die [[Nationalsozialismus|Nazis]] ging sie im Oktober 1934 ins Exil nach London. Kohl folgte ihr nach seiner Freilassung einige Monate später. London wurde ihr zweites Zuhause; sie kam nach 1934 nie wieder nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elena Gerhardt begann nun auch zu unterrichten. [[Landon Ronald]] hatte ihr eine Stelle an der [[Guildhall School of Music and Drama|Guildhall School of Music ]] vermittelt. Sie gab auch weiterhin Konzerte, jetzt begleitet von [[Gerald Moore]] und [[Myra Hess]]. Letztere holte sie auch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in ihre berühmten Mittagskonzerte in der [[National Gallery (London)|National Gallery]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 starb ihr Ehemann, und sie konzentrierte sich fortan nur auf die Lehre. 1953 veröffentlichte sie ihre Memoiren unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Recital&amp;#039;&amp;#039;, die inzwischen auch in deutscher Übersetzung erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recital&amp;#039;&amp;#039;. London: Methuen, 1953&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Recital : Die Memoiren der Leipziger Sängerin Elena Gerhardt (1883-1961)&amp;#039;&amp;#039;. Jutta Raab Hansen. Hamburg: Bockel, 2008&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Mein Lieder-Leben. Memoiren&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Jutta Raab. Kamprad 2011, ISBN 978-3-930550-86-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ann-Christine Mecke: &amp;#039;&amp;#039;Radikal individuell – Die Liedersängerin aus Connewitz&amp;#039;&amp;#039;. Gewandhausmagazin Nr. 86, Frühjahr 2015, S. 42–44&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerhardt, Elena&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2010, S. 266&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bockelverlag.de/Schriftenreihen/LeipzigMusikstadt.html Avis zur Reihe Musikstadt Leipzig] (abgerufen am 15. März 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11657111X|LCCN=n84041982|VIAF=17407415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerhardt, Elena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mezzosopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Guildhall School of Music)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerhardt, Elena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Opernsängerin (Mezzosopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Connewitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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