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	<title>Elektropolitur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:28:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elektropolitur&amp;diff=392100&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-35332-1: /* Anwendungsbereich */</title>
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		<updated>2025-08-08T13:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anwendungsbereich&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektropolitur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektro[[polieren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, zählt zu den [[Abtragen (Verfahren)|abtragenden]] [[Fertigungsverfahren]]. Genauer wird es den [[Elektrochemie|elektrochemischen]] Abtragverfahren mit Fremd[[stromquelle]] zugeordnet. Dabei wird in einem speziell auf das [[Werkstoff|Material]] abgestimmten [[Elektrolyt]]en [[Metall]] [[Anode|anodisch]] abgetragen, d.&amp;amp;nbsp;h. das metallische [[Werkstück]] bildet die Anode in einer [[Elektrochemische Zelle|elektrochemischen Zelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plasmapolieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ähnelt dem Verfahren des elektrolytischen Polierens, arbeitet jedoch mit [[Umweltschutz|ökologisch]] als unbedenklicher geltenden [[Salzlösung]]en. Ein wichtiger Unterschied besteht in der wesentlich höheren [[Elektrische Spannung|Spannung]], die zu einem [[Plasma (Physik)|Plasma]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;film um das Werkstück führt, weshalb auch ein anderer Wirkmechanismus zum Abtrag führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrolyte – Wirkpaarungen ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die eingesetzten Elektrolyte unterscheiden sich je nach den zu bearbeitenden [[Metalle]]n. Heute übliche Elektrolyte sind häufig Mischungen aus [[Mineralsäure]]n und [[Wasser]] sowie in einigen Fällen [[Alkohole]]n.&amp;lt;!--Für welche Materialien?--&amp;gt; Gemische aus [[Phosphorsäure]] und [[Schwefelsäure]] werden für das Elektropolieren von [[Edelstahl|Edelstählen]] und [[Stahl|Stählen]] sowie [[Aluminiumlegierung]]en eingesetzt:&amp;lt;ref&amp;gt;M. Buhlert: &amp;#039;&amp;#039;Elektropolieren - Elektrolytisches Glänzen, Glätten und Entgraten von Edelstahl, Stahl, Messing, Kupfer, Aluminium und Titan.&amp;#039;&amp;#039; Eugen G. Leuze Verlag, Bad Saulgau 2009, ISBN 978-3-87480-249-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die meisten Edelstähle lassen sich gealterte, wässrige Elektrolyte mit&amp;amp;nbsp;45&amp;amp;nbsp;[[Gew.-%]] Phosphorsäure und&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;Gew.-% Schwefelsäure bei Temperaturen um&amp;amp;nbsp;50 bis&amp;amp;nbsp;65&amp;amp;nbsp;°C und [[Elektrische Stromdichte|Stromdichten]] über&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;[[Ampere|A]]/dm² einsetzen.&lt;br /&gt;
* Für das Elektropolieren von Aluminium eignen sich Mischungen aus&amp;amp;nbsp;55&amp;amp;nbsp;Gew.-% Phosphorsäure und&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;Gew.-% Schwefelsäure.&lt;br /&gt;
* [[Kupfer]] und [[Messing]]e lassen sich in Mischungen aus Phosphorsäure und Alkoholen bearbeiten,&amp;lt;ref&amp;gt;M. Buhlert: &amp;#039;&amp;#039;Elektropolieren - Elektrolytisches Glänzen, Glätten und Entgraten von Edelstahl, Stahl, Messing, Kupfer, Aluminium und Titan.&amp;#039;&amp;#039; Eugen G. Leuze Verlag, Bad Saulgau 2009, ISBN 978-3-87480-249-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; z.&amp;amp;nbsp;B. in wässrigen Elektrolyten aus&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;Gew.-% Phosphorsäure und&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;Gew.-% Alkohol, z.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;[[2-Propanol]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Buhlert: &amp;#039;&amp;#039;Elektropolieren und Elektrostrukturieren von Edelstahl, Messing und Aluminium. Untersuchung des transpassiven Abtragprozesses einschließlich unerwünschter Nebeneffekte.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fortschritt-Berichte VDI.&amp;#039;&amp;#039; Series 2, No. 553). VDI-Verlag, Düsseldorf 2000, ISBN 3-18-355302-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren werden den [[Elektrolytbad|Elektrolytbädern]] vielfach [[Grenzflächenaktive Substanzen|oberflächenaktive Substanzen]] zugemischt. Die Elektrolyte sind in den meisten Fällen [[Gefahrstoff]]e. Dementsprechend ist [[sachkundig]]er Umgang mit den Stoffen erforderlich, um Gesundheits- und Umweltschäden zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wegen des [[Perchlorsäure]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;anteils nicht mehr gebräuchliche Elektrolyte für die häufigsten Metalle weisen folgende Zusammensetzung auf:&lt;br /&gt;
* ein Teil Perchlorsäure (konzentriert), ein Teil [[Ethylenglycolmonobutylether|Butylcellosolve]] (zur [[Puffer (Chemie)|Pufferung]]) und sieben Teile [[Ethanol]] (um die [[Dissoziation (Chemie)|Dissoziation]] gering zu halten) mit einer Spannung von&amp;amp;nbsp;45&amp;amp;nbsp;[[Volt|V]] und einer Stromdichte von 0,3&amp;amp;nbsp;A/cm² oder einem Teil &amp;#039;&amp;#039;ortho&amp;#039;&amp;#039;-[[Phosphorsäure]]&lt;br /&gt;
* ein Teil Perchlorsäure (konzentriert), ein Teil [[Glycerin]] mit einem Teil [[Ethanol]] bei einer Stromdichte von&amp;amp;nbsp;0,1 bis&amp;amp;nbsp;0,2&amp;amp;nbsp;A/cm².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrochemisches Abtragen ==&lt;br /&gt;
Der Abtrag findet zumeist mit [[Gleichstrom]], aber auch mit [[Pulsstrom|gepulstem Strom]] statt. Das Werkstück wird anodisch geschaltet. [[Industrie]]ll werden [[Stromdichte]]n angelegt, die einen Abtrag im [[transpassiv]]en Bereich der Stromdichte-Spannungs-Kurve ermöglichen. Dies hat zur Folge, dass nicht nur Metall abgetragen wird, sondern auch [[Sauerstoff]] an der Anode (dem Werkstück) entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Die Oberflächen[[rauheit]] wird durch das Elektropolieren verringert. Ist dies das Ziel der Bearbeitung, so kann von elektrochemischem [[Glätten (Fertigungsverfahren)|Glätten]] gesprochen werden. Das Bearbeiten senkt die Mikrorauheit der metallischen Oberflächen. Rauheitsspitzen werden schneller abgetragen als Rauheitstäler, da sich beim Elektropolieren in [[Mineralsäure]][[gemisch]]en vor der Oberfläche eine transportlimitierende Polierschicht bildet, die den Abtrag an Rauheitsspitzen begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nanorauheit wird ebenso reduziert. In diesem Fall wird elektrochemisch geglänzt. Der [[Glanz]] ist ein Resultat der Rauheit im Bereich von Bruchteilen der [[Wellenlänge]] des sichtbaren [[Licht]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen im [[Makro]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bereich bleiben erhalten. Kanten und Ecken werden stärker abgebaut, was eine Feinst[[Entgraten|entgratung]] im gesamten Oberflächenbereich bewirkt. Daher kann das Verfahren auch zum [[Elektrochemisches Entgraten|elektrochemischen Entgraten]] eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbehandlung ==&lt;br /&gt;
Vor dem Elektropolieren sind die metallischen Werkstücke zu reinigen und zu [[Entfettung|entfetten]]. Ein elektrolytisches oder elektrochemisches [[Beizen]] kann erforderlich sein. Auch werden Teile erforderlichenfalls vor dem Bearbeiten mechanisch bearbeitet. Sie werden z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schleifen (Fertigungsverfahren)|geschliffen]], [[Schmirgeln|geschmirgelt]] oder poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsbereich ==&lt;br /&gt;
Das Elektropolieren wird aus [[dekorativ]]en Zwecken angewendet, z.&amp;amp;nbsp;B. für [[Fassade]]n[[blech]]e und [[Schmuck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch im [[Rohrleitung]]s- und [[Behälter]]bau eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wird in der [[Medizintechnik]] elektropoliert, denn dadurch sinkt das [[Krankheitserreger|Keim]][[Adhäsion|haftungs]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;vermögen. Somit wird die [[Kreuzkontamination]] reduziert. Deswegen verwendet insbesondere die [[Biotechnologie]] gerne elektropolierte Edelstahlbehälter. [[Chirurgisches Instrument|Chirurgische Instrumente]], aber auch [[Implantat]]e wie Gefäßstützen ([[Stent]]s) werden so bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch werden [[Prüfkörper|Proben]] für [[Werkstoffkunde|werkstoffkundliche]] Untersuchungen elektropoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der elektrochemischen Oberflächenbearbeitung findet sowohl an [[Blech]]en, großen Behältern wie [[Tank (Behälter)|Tanks]], Rohrleitungen und dergleichen in der Lebensmittel- und [[chemische Industrie|chemischen Industrie]] statt, als auch in der [[Mikrotechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am häufigsten werden [[Chrom]]- und Chrom-[[Nickel]]-Stähle elektropoliert, vor allem die [[Nichtrostender Stahl|rostfreien]], da hochglanzpolierte Oberflächen solcher Stähle weitaus [[korrosionsbeständigkeit|korrosionsbeständiger]] sind als unbehandelte. Mikroskopisch betrachtet verringert sich durch eine solche Behandlung die Oberfläche erheblich, was Umwelteinflüssen wiederum weniger Angriffsmöglichkeiten bietet. Als Beispiele seien hier die Anlagen von [[Klärwerk]]en und der Chemieindustrie genannt, aber auch im [[Maritim (Adjektiv)|maritimen]] Bereich wird häufig darauf zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Hochvakuum]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;industrie oft elektropolierte [[Rezipient]]en und Anschlussstücke eingesetzt, um die Oberfläche und damit die Menge anhaftender [[Adsorbat]]e so gering wie möglich zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Flugzeugbau]] wird das elektrochemische Abtragen zum [[Leichtbau]] genutzt, um die Dicke der Aluminiumbleche partiell zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkstoffe ==&lt;br /&gt;
Bearbeiten lassen sich diverse metallische Werkstoffe. Besonders gebräuchlich ist das Verfahren bei [[nichtrostender Stahl|nichtrostenden Stählen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glätten (Fertigungsverfahren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrochemisches Abtragen]]&lt;/div&gt;</summary>
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