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	<title>Elektrophon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:08:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elektrophon&amp;diff=45350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ NDL</title>
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		<updated>2024-05-16T21:46:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; NDL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektrophon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Griechischen übersetzt etwa &amp;#039;&amp;#039;Elektroklinger&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in Anlehnung an die erweiterte [[Hornbostel-Sachs-Systematik]] meist eine Gruppe von [[Musikinstrument]]en, die zur Wiedergabe des [[Schallereignis]]ses einen [[Kopfhörer]] oder [[Lautsprecher]] mit Audioverstärker verwenden müssen. Dabei ist die eigentliche verwendete Technik der [[Ton (Musik)|Tonerzeugung]] und die Spielweise sehr vielfältig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell sind bei den Elektrophonen Musikinstrumente mit elektrischer Verstärkung einer mechanischen Schwingung (wie bei der Saite einer [[E-Gitarre]]) und [[elektronisches Musikinstrument|Instrumente mit rein elektronischer Tonerzeugung]] durch [[Frequenzgenerator]]en (wie [[Elektronische Orgel]] oder [[Synthesizer]]) unterscheidbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Ziegenrücker: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Musiklehre mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle.&amp;#039;&amp;#039; 1979, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im erweiterten Sinne können zu den Elektrophonen auch [[Musical Instrument Digital Interface|MIDI]]-Geräte gehören, die über keine eigene Toneingabe-Vorrichtung verfügen oder nur zur Abspeicherung entsprechender MIDI-Befehle ([[Sequenzer (Musik)|Sequenzer]]) dienen. Da hier die Grenzen zur Computer-Technologie fließend sind, ist eine genaue Kategorisierung nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Unterscheidung nach Tonerzeugung oder Unterscheidung nach Spielweise anstellen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammond TR200.jpg|mini|[[Hammondorgel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Etherwave Theremin Kit.jpg|mini|Modernes [[Theremin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der deutschsprachigen Literatur, vor allem in Lexika, kommt dem mährischen Prediger [[Prokop Diviš]] die Ehre zu, bereits ab 1730 mit der Entwicklung des &amp;#039;&amp;#039;Denis d’or&amp;#039;&amp;#039; das erste Elektrophon geschaffen zu haben. Dies beruht jedoch auf der Formulierung „elektrischer Mutationsflügel“ im &amp;#039;&amp;#039;Reallexicon der Musikinstrumente&amp;#039;&amp;#039; von [[Curt Sachs]] aus dem Jahre 1913, der missgedeutet wurde. Das Klavier war eine Mutation, elektrisch war nur ein elektrischer Schlag, den man dem Spielenden verabreichen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peer Sitter: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.uni-koeln.de/phil-fak/muwi/fricke/303sitter.pdf |text=Das Denis d’or: Urahn der &amp;#039;elektroakustischen&amp;#039; Musikinstrumente? |wayback=20160103225303}}&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 304&amp;amp;nbsp;kB). In: [[Klaus Wolfgang Niemöller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven und Methoden einer systemischen Musikwissenschaft. Bericht über das Kolloquium im Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln 1998&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Systemische Musikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-631-39502-7, S. 303 ff.; Online als &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.uni-koeln.de/phil-fak/muwi/fricke/ |text=Systemische Musikwissenschaft. Festschrift Jobst Peter Fricke zum 65. Geburtstag. |wayback=20120626144041}}&amp;#039;&amp;#039; 2003, Revision 2010, Musikwissenschaftliches Institut Universität zu Köln, Abt. Systematik.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reibungselektrizität zur Klangerzeugung nutzte dagegen 1759 der französische Jesuit [[Jean-Baptiste Delaborde]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Clavecin électrique&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technisch versierte Berliner Rechtsanwalt Richard Eisenmann, ein Schüler von [[Hermann von Helmholtz|Helmholtz]], erfand um 1900 eine Vorrichtung, mit welcher man mit einem [[Klavier]] andere Instrumente, etwa eine Orgel oder ein Saiteninstrument, imitieren konnte. Auch war es mit dieser Erfindung möglich, Töne an- und abschwellen zu lassen. Um die Schwingungen der Saiten zu beeinflussen und die Klangfarbe zu variieren, verwendete Eisenmann eine Vorrichtung, die für die damalige Zeit sehr fortschrittlich war. In zeitgenössischen Berichten wird sie so beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zum Betrieb des Klaviers gehört eine Akkumulatorenbatterie von zehn Zellen. Über jeder Saite befindet sich ein [[Hufeisenmagnet]], dessen eines Drahtende mit dem aller anderen Elektromagneten an eine gemeinsame Metallschiene gelegt ist, die durch einen Stromunterbrecher besonderer Konstruktion mit der [[Batterie (Elektrotechnik)|Batterie]] verbunden ist. Das Ein- und Ausschalten des Stromunterbrechers geschieht durch ein Pedal, durch dessen Bewegungen auch die Stromstärke verändert werden kann, wodurch die vorerwähnten Modulationen hervorgerufen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 1902, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Musik und Elektricität |Autor=Georg Buß |Jahr=1892 |Heft=3 |Seite=92–93}}&lt;br /&gt;
*Hugh Davies: &amp;#039;&amp;#039;Electrophone.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online,&amp;#039;&amp;#039; 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Electrophones}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4014362-4}}&lt;br /&gt;
* Peer Sitter: {{Webarchiv|url=http://www.uni-koeln.de/phil-fak/muwi/fricke/303sitter.pdf|wayback=20160103225303|text=&amp;#039;&amp;#039;Das Denis d’or: Urahn der elektroakustischen Musikinstrumente?&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven und Methoden einer Systemischen Musikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bericht über das Kolloquium im Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln 1998, S. 303–305&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassifikation von Musikinstrumenten nach Art der Tonerzeugung}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4014362-4|LCCN=sh85089002|NDL=00561432|REMARK=Ansetzungsform GND: „[[Elektronisches Musikinstrument]]“.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Akustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrophon| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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