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	<title>Elektronisches Papier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elektronisches_Papier&amp;diff=203795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: +Kategorie:Elektronisches Anzeigegerät</title>
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		<updated>2026-04-04T17:58:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Elektronisches_Anzeigeger%C3%A4t&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Elektronisches Anzeigegerät (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Elektronisches Anzeigegerät&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:E-Paper 01.jpg|mini|Prototyp eines hochauflösenden elektronischen Papiers. Der in das Display geschriebene Inhalt bleibt auch ohne Spannungsquelle über Wochen erhalten (bistabiler Zustand).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bouquin électronique iLiad en plein soleil.jpg|mini|Der [[iLiad]] war eines der ersten serienmäßig produzierten Lesegeräte mit elektrophoretischem Display]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tolino-vision-2-foto.png|mini|hochkant|Tolino Vision&amp;amp;nbsp;2 im Standby-Betrieb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amazon Kindle 3.JPG|mini|hochkant|[[Amazon Kindle]]&amp;amp;nbsp;3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektronisches Papier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Papier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch {{enS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e-paper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Paper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ePaper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} genannt) werden Anzeigetechniken bezeichnet, mit denen das Erscheinungsbild von Tinte oder Farbe auf Papier auf einem Bildschirm nachgebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Paper-Displays reflektieren das Licht wie normales Papier, es sind also passive (nichtleuchtende) Anzeigen. In Anlehnung an den englischen Sprachgebrauch werden solche Bildschirme auch als reflektive Displays bezeichnet. Texte oder Bilder werden bei manchen Anzeigetechniken dauerhaft angezeigt, ohne dass dafür eine Erhaltungsspannung erforderlich ist. Die Anzeige kann jedoch zu einem späteren Zeitpunkt geändert werden. Elektronisches Papier ist bei einigen Herstellern –&amp;amp;nbsp;ähnlich wie normales Papier&amp;amp;nbsp;– biegsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es verschiedene Verfahren zur Herstellung elektronischen Papiers gibt und sich inzwischen eine größere Anzahl von Firmen mit deren Erforschung und Weiterentwicklung beschäftigt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent |Land=US |V-Nr=7583426 |Code=B2 |Titel=Flexible Display |A-Datum=2006-12-22 |V-Datum=2009-09-01 |Anmelder=LG Display Co Ltd |Erfinder=Kwang Hoon Shin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; findet man im allgemeinen Sprachgebrauch den Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E-Ink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oft als synonyme Bezeichnung für Elektronisches Papier. Genaugenommen handelt es sich bei E&amp;amp;nbsp;Ink (Eigenschreibweise ohne Bindestrich) nur um den Markennamen des Produkts der [[E&amp;amp;nbsp;Ink Corporation]], das derzeit in den meisten modernen [[E-Book-Reader]]n verwendet wird und das auf der Erscheinung der [[Elektrophorese]] basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technologie ==&lt;br /&gt;
=== Gyricon ===&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren hatte der Forscher Nick Sheridon am [[Palo Alto Research Center]] der Firma [[Xerox]] als Erster elektronisches Papier entwickelt. Es nannte sich [[Gyricon]] und bestand aus kleinen, statisch geladenen Kügelchen. Diese waren zweifarbig: auf der einen Seite schwarz, auf der anderen weiß. Der Textinhalt des Papiers ließ sich durch ein anliegendes [[elektrisches Feld]] verändern. Dadurch wurden die Kügelchen nach oben oder nach unten gedreht, so dass entweder die schwarze oder die weiße Seite sichtbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gyricon konnte jedoch nicht ausreichend preiswert produziert werden, so dass Xerox die zur Vermarktung gegründete Firma [[Gyricon LLC]] Ende 2005 auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrophorese ===&lt;br /&gt;
==== Vorläufer ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Electrophoretic display 001.svg|mini|Schema einer elektrophoretischen Anzeige]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren verwendete ein Team&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Chau Tu |url=https://www.sciencefriday.com/articles/how-electronic-ink-was-invented/ |titel=How Electronic Ink Was Invented |titelerg=The screen technology used in e-readers like the Amazon Kindle was conceived by undergraduates at MIT. |werk=Science Friday |datum=2016-05-10 |sprache=en |abruf=2017-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Leitung von Joseph Jacobson&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.media.mit.edu/people/jacobson |titel=Joseph M. Jacobson |werk=media.mit.edu |hrsg=MIT Media Lab |sprache=en |abruf=2011-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Massachusetts Institute of Technology|MIT]] kleine [[Mikrokapsel]]n, in denen elektrisch geladene weiße Teilchen in gefärbtem Öl schwammen. Durch die Polarität eines angelegten [[Elektrisches Feld|elektrischen Feldes]] wandern die weißen Partikel entweder an die Oberseite der Mikrokapsel (also für den Betrachter sichtbar) oder an die Unterseite, sodass der Betrachter an diesem Punkt die dunklere Farbe des Öls sah. Auf Grundlage dieser auf [[Elektrophorese]] basierenden Technik entwickelte das amerikanische Unternehmen E&amp;amp;nbsp;Ink Corporation sein aktuelles elektronisches Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufbau ====&lt;br /&gt;
Dieses elektronische Papier enthält Mikrokapseln mit einem mittleren Durchmesser von ca. 40&amp;amp;nbsp;µm, die positiv geladene weiße Partikel und negativ geladene schwarze Partikel in einem transparenten zähflüssigen [[Polymer]] enthalten. Die Darstellung wird durch kurzzeitiges Anlegen einer elektrischen Spannung verändert und bleibt dann mehrere Wochen lang stabil. Form und Durchmesser der Mikrokapseln sind unregelmäßig, was aber unbedeutend ist, da sich jedes einzelne Pixel aus vielen Mikrokapseln zusammensetzt und sich diese Unregelmäßigkeiten dadurch herausmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kindle 3 texture (crop).jpg|mini|Makroaufnahme eines E-Ink-Bildschirms. Die Mikrokapseln sind in der [[Medium:Kindle 3 texture (crop).jpg|vergrößerten]] Darstellung sichtbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung von Mikrokapseln erlaubt auch, flexiblen Kunststoff anstelle von Glas als Trägermaterial zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung der Bildpunkte geschieht bei [[Segmentanzeige]]n mittels passiver transparenter Elektroden und bei Matrixdisplays über eine [[Aktiv-Matrix-Display|TFT-Aktiv-Matrix]], wie sie auch bei [[Flüssigkristallanzeige|LC-Bildschirmen]] verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung von Graustufen wird durch den zeitlichen Verlauf der angelegten Spannung gesteuert. Ursprünglich konnten acht Graustufen angezeigt werden, die aktuellen Displays arbeiten mit 16 Graustufen. In Verbindung mit aus der [[Drucktechnik]] und [[Bildbearbeitung]] bekannten [[Druckraster|Rasterverfahren]] wird eine [[Dithering (Bildbearbeitung)|scheinbar]] stufenlose Grauwertdarstellung erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Farbe ====&lt;br /&gt;
Farbige Displays basieren entweder auf schwarz-weißem elektronischen Papier mit vorgelagerten Farbfiltern, oder sie sind mit farbigen Pigmenten ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hersteller ====&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;E Ink Corporation&amp;#039;&amp;#039; hat seit 1999 verschiedene Anwendungen vorgestellt und 2004 als erster Hersteller mit der Serienfertigung elektronischen Papiers in größerem Maßstab begonnen. Produkte anderer Hersteller waren bzw. sind zum Beispiel „SiPix Microcup“ der amerikanischen Firma &amp;#039;&amp;#039;Sipix&amp;#039;&amp;#039; (die 2012 von der E&amp;amp;nbsp;Ink Corporation übernommen worden ist), das flexible elektronische Papier „Lectum“ des Herstellers Plastic Logic, das bis Mitte 2019 in [[Dresden]] hergestellt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.plasticlogic.com/products/ |text=&amp;#039;&amp;#039;The world’s first flexible, glass-free epd&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20160531065549}}, &amp;#039;&amp;#039;plasticlogic.com&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Moeritz |url=https://www.saechsische.de/plus/fabrik-von-plastic-logic-geschlossen-5112375.html |titel=Fabrik von Plastic Logic geschlossen |werk=[[Sächsische Zeitung|saechsische.de]] |datum=2019-08-29 |abruf=2021-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die flexiblen E-Ink-Displays von [[LG Display]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lgblog.de/2010/10/19/flexible-e-ink-displays-in-zeitungsgroesse/ |text=&amp;#039;&amp;#039;LG startet Serienproduktion von flexiblen E-Ink-Displays in Zeitungsgröße&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20111204000752}}, lgblog.de, 19. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das „O-paper“ des chinesischen Herstellers &amp;#039;&amp;#039;Guangzhou OED Technologies&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oedtech.com/English/ Guangzhou OED Technologies] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Hersteller elektrophoretischen elektronischen Papiers mit einer eigenen Technik war [[Bridgestone]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=845540 |Titel=Puderdisplay jetzt auch biegsam |Autor=Ulrike Kuhlmann |Datum=2009-10-29 |Abruf=2017-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dessen Entwicklung 2012 aber eingestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=1578925 |Titel=Bridgestone: Keine Zukunft für E-Paper-Displays |Autor=Ulrike Kuhlmann |Datum=2012-05-18 |Abruf=2017-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Epd color.svg|mini|Schema einer elektrophoretischen Anzeige mit Farbfiltern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=67669 |Titel=E-Ink stellt erstes farbiges E-Paper vor |Autor=Jürgen Rink |Datum=2002-07-02 |Abruf=2017-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind durch Firmen wie &amp;#039;&amp;#039;E Ink&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bridgestone&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Philips&amp;#039;&amp;#039; verschiedene Prototypen farbigen elektrophoretischen E-Papiers vorgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.newgadgets.de/638/farbiges-e-ink-in-japan/ Farbiges E-Ink in Japan.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;newgadgets.de&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lesen.net/ereader/bridgestone-aerobee-e-paper-demonstriert-5171/ lesen.net]: Bridgestone Aerobee E-Paper demonstriert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=178177 |Titel=Biegsames farbiges E-Paper von LG.Philips |Autor=Ulrike Kuhlmann |Datum=2007-05-14 |Abruf=2017-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die aber alle nicht in Serienproduktion gegangen sind. Die &amp;#039;&amp;#039;E&amp;amp;nbsp;Ink Corporation&amp;#039;&amp;#039; hat 2011 mit der Produktion des mit Farbfiltern arbeitenden elektronischen Papiers „Triton“ begonnen, und 2016 hat die Firma „ACeP“ vorgestellt, bei dem farbige Pigmente benutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.einkgroup.com/news.php?recordId=595 |titel=E Ink announces advanced color epaper, a breakthrough technology for color EPD applications |werk=einkgroup.com |hrsg=E Ink Holdings Inc. |datum=2016-05-24 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160924134807/http://www.einkgroup.com/news.php?recordId=595 |archiv-datum=2016-09-24 |abruf=2016-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trägermaterial ====&lt;br /&gt;
Flexibles elektronisches Papier wird hauptsächlich bei industriellen Displays und im Werbebereich eingesetzt. Bei elektronischen Lesegeräten, die vorzugsweise für bestmöglichen Kontrast und hohe Lebensdauer ausgelegt werden, dominieren Glasdisplays, auch wenn vereinzelt Prototypen mit flexiblen Bildschirmen gezeigt werden wie beispielsweise das faltbare E-Ink-Display.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ebook-reader-vergleich.de/news/content/e-ink-stellt-faltbaren-ereader-vor-1182.aspx |titel=E Ink stellt faltbaren eReader vor |titelerg=eReader wie ein Buch zuklappen und einfach mitnehmen |werk=ebook-reader-vergleich.de |datum=2017-06-16 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170820034401/http://ebook-reader-vergleich.de/news/content/e-ink-stellt-faltbaren-ereader-vor-1182.aspx |archiv-datum=2017-08-20 |abruf=2025-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beleuchtung ====&lt;br /&gt;
Da E-Ink-Displays nicht durchscheinend sind, ist keine Hintergrundbeleuchtung der Bildschirme möglich. Deshalb werden für die Nutzung bei schwachem Umgebungslicht am Displayrand LEDs verbaut, deren Licht durch eine vor dem Display liegende Diffusionsschicht oder eine Lichtleitfolie verteilt wird. Die Lichtleitfolie ist mit Mikrostrukturen versehen, die das Licht vorwiegend in Richtung des E-Ink-Displays auskoppeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.world-of-plexiglas.com/duenn-duenner-lichtleitfolie/ |text=Röhm GmbH: |wayback=20200131105054}} Dünn, dünner, Lichtleitfolie.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Achim Barczok, Martin Holland |Titel=Ein Licht geht auf: E-Book-Reader mit lesefreundlichen Displays und LED-Leuchte |Sammelwerk=c’t |Band=2013 |Nummer=1 |Verlag=Heise Medien GmbH |Datum=2012-12-15 |ISSN=0724-8679 |Seiten=72 |Sprache=de |Online={{Webarchiv |url=https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-1-Test-E-Book-Reader-mit-lesefreundlichen-Displays-und-LED-Leuchte-2331714.html |wayback=20160718194003 |text=&amp;#039;&amp;#039;archivierte Kopie.&amp;#039;&amp;#039; |()=[]}} |Abruf=2025-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Art der Displaybeleuchtung wird im Englischen &amp;#039;&amp;#039;Frontlight&amp;#039;&amp;#039; genannt, was entweder direkt als &amp;#039;&amp;#039;Frontlicht&amp;#039;&amp;#039; übersetzt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazons-neuer-Kindle-hat-jetzt-ein-Frontlicht-4340713.html heise online]: Amazons neuer Kindle hat jetzt ein Frontlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder als &amp;#039;&amp;#039;Vordergrundbeleuchtung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://support.pocketbook-int.com/fw/740/u/5.17.1736/manual/ww/User_Manual_InkPad_3_DE.pdf Pocketbook.]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB) &amp;#039;&amp;#039;pocketbook-int.com&amp;#039;&amp;#039;, Benutzerhandbuch Inkpad 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrophoretisch gesteuerte Totalreflexion ===&lt;br /&gt;
Das US-amerikanische Unternehmen CLEARInk hat auf der &amp;#039;&amp;#039;SID Display Week 2017&amp;#039;&amp;#039; Displays vorgestellt, die auf der Kombination einer Folie mit totalreflektierenden Linsen und einer dahinter liegenden Schicht elektrisch geladener Partikel in einer Flüssigkeit beruhen. Die Partikel werden durch ein angelegtes elektrisches Feld bewegt, und wenn sie sich an der rückseitigen Linsenoberfläche anlagern, wird die [[Totalreflexion]] durch [[Absorption (Physik)|Absorption]] unterdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Technik können Displays gefertigt werden, die schnell genug für Videowiedergabe sind, und es sollen bistabile Displays möglich sein, die deutlich mehr Licht reflektieren, als das bei E-Ink-Displays möglich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://markets.businessinsider.com/news/stocks/CLEARink-Wins-Best-In-Show-Award-At-DisplayWeek-2017-1002066185 |titel=CLEARink Wins Best In Show Award At DisplayWeek 2017 |werk=markets.businessinsider.com |hrsg=[[Business Insider]] |datum=2017-06-05 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171029173540/http://markets.businessinsider.com/news/stocks/CLEARink-Wins-Best-In-Show-Award-At-DisplayWeek-2017-1002066185 |archiv-datum=2017-10-29 |abruf=2025-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://clearink.com/en/technology/ clearinkdisplays.com] Beschreibung der CLEARink-Technik (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=9aEYT79-vuo YouTube-Video] Interview mit dem CLEARink-CEO.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chemie.de/news/161316/merck-und-clearink-displays-unterzeichnen-entwicklungsvereinbarung.html chemie.de:] Entwicklungsvereinbarung zwischen Merck und CLEARink.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bistabile LCD ===&lt;br /&gt;
Einige Firmen produzieren elektronisches Papier auf Basis von bistabilen LCDs. Diese ermöglichen ein neutrales Weiß bei hoher [[Albedo]] (Oberflächenreflexion) und [[Bildauflösung|Auflösungen]] bis zu 200&amp;amp;nbsp;dpi. Beispiele dafür sind [[cholesterische Flüssigkristallanzeige]]n und [[ferroelektrische Flüssigkristallanzeige]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrobenetzung (Electrowetting) ===&lt;br /&gt;
Der Philips-Firmenableger [[Liquavista]] hat eine Displaytechnik entwickelt, bei der eine gefärbte Öl- und eine Wasserschicht übereinanderliegen. Die Lichtdurchlässigkeit der einzelnen Bildpunkte wird dabei beeinflusst, indem die Oberflächenspannung mittels angelegter elektrischer Spannung verändert wird ([[Elektrobenetzung]]). Damit lassen sich farbige und schnelle reflektive Anzeigen mit hohem Kontrast und geringem Energieverbrauch herstellen, deren Schaltgeschwindigkeit auch Videowiedergabe erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johan Feenstra, Rob Hayes: {{Webarchiv |url=http://www.liquavista.com/files/LQV0905291LL5-15.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Electrowetting Displays&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20100125073643 |format=PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB}} liquavista.com, Technology Whitepaper (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der funktionsfähige Prototyp eines E-Book-Lesegerätes mit einem farbigen 6″-Electrowetting-Display wurde auf der [[Consumer Electronics Show|CES]] 2010 vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Haupt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lesen.net/ereader/ces-auch-liquavista-zeigt-bunte-e-paper-2023/ Liquavista zeigt bunte E-Paper.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;lesen.net&amp;#039;&amp;#039;, 6. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2011 ist Liquavista von [[Samsung]] übernommen worden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.liquavista.com/news_and_events/getRelease.aspx?ReleaseID=62 |text=&amp;#039;&amp;#039;Liquavista gets acquired by Samsung&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110511121319}}, Liquavista-Pressemitteilung, 20. Januar 2011 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; und Anfang 2013 durch Amazon.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Donath: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.golem.de/news/liquavista-amazon-kauft-displayhersteller-fuer-farbiges-kindle-1305-99225.html Liquavista – Amazon kauft Displayhersteller für farbiges Kindle.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Golem.de]], 24. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde Liquavista geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://goodereader.com/blog/e-paper/amazon-has-shut-down-liquavista-offices-in-the-netherlands Good E-Reader] Amazon has Shut Down Liquavista Offices in the Netherlands (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine neue Firma namens Etulipa versucht, die Technik für Plakatwände zu etablieren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://allesebook.de/news/liquavista-webseite-ist-offline-kommt-da-noch-was-977645/ Liquavista Webseite ist offline – kommt da noch was?]&amp;#039;&amp;#039; In: alles@book.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikromechanisch gesteuerte Interferenz-Modulation ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Interferometric modulator display}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mobilfunktechnik-Hersteller [[Qualcomm]] produzierte unter dem Namen „Mirasol“ vertriebene [[Interferometric modulator display|IMOD]]-Displays. Diese beruhten darauf, dass mikromechanisch der Abstand zweier reflektierender Schichten verändert und damit die Lichtreflexion mittels konstruktiver und destruktiver [[Interferenz (Physik)|Interferenz]] gesteuert wird. Die Displayelemente sind (wie bei E-Ink) bistabil und ermöglichen die Herstellung stromsparender reflektiver Anzeigen. Qualcomm hat auf der CES 2010 funktionsfähige Prototypen von 5,7″-Lesegeräten mit farbigen Mirasol-Displays vorgestellt, die auch für Videowiedergabe geeignet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Ewdison Then: [https://www.slashgear.com/qualcomm-mirasol-color-ereader-hands-on-0869191/ Technology – Qualcomm mirasol color ereader hands-on.] In: &amp;#039;&amp;#039;slashgear.com&amp;#039;&amp;#039;, 8. Januar 2010 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=178177 |Titel=Qualcomm zeigt farbiges Mirasol-Display |Autor=Florian Müssig |Datum=2010-01-10 |Abruf=2017-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufnahme der Produktion in größerem Maßstab war ursprünglich für 2012 angekündigt, es gab aber nur wenige Produkte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Quandt |url=https://www.mobilegeeks.de/japan-beben-sorgt-mirasol-displays-fur-weitere-verzogerungen/ |titel=Mirasol-Displays kommen (noch) später |werk=Mobilegeeks |hrsg=New Media Publishing &amp;amp; Consulting Ltd. |datum=2011-06-04 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170820120905/https://www.mobilegeeks.de/japan-beben-sorgt-mirasol-displays-fur-weitere-verzogerungen/ |archiv-datum=2017-08-20 |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines davon war das Lesegerät Kyobo, das in Korea vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde an einer neuen Generation von Mirasol-Displays mit der Bezeichnung SMI (Single Mirror IMOD) gearbeitet, bei denen die einzelnen Pixel über das Spektrum durchstimmbar waren und somit keine Farbfilter mehr benötigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.qualcomm.com/products/mirasol/technology Qualcomm Mirasol] Mirasol Technology.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Technik hat keine Anwendung in Endprodukten mehr gefunden, da die Mirasol-Entwicklung wegen der anhaltenden finanziellen Verluste 2015 eingestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://goodereader.com/blog/electronic-readers/the-rise-and-fall-of-qualcomm-mirasol-e-readers Good E-Reader] The Rise and Fall of Qualcomm Mirasol e-Readers.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlichen Bildschirmen und Papier ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PRS-505 IMG 0579.jpg|mini|hochkant|Das Portable Reading System [[Sony Reader#PRS-505|PRS-505]] von [[Sony]] (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronisches Papier vereint die Vorteile von Computerbildschirm und Papier. Gegenüber herkömmlichen Bildschirmen, wie sie zur TV- und Grafikwiedergabe genutzt werden, bietet es beim gegenwärtigen Stand der Entwicklung die folgenden Vorteile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Holland |url=https://www.heise.de/news/E-Ink-Neues-E-Paper-kann-bis-zu-60-000-Farben-anzeigen-6625175.html |titel=E Ink: Neues E-Paper kann bis zu 60.000 Farben anzeigen {{!}} heise online |werk=heise.de |datum=2022-03-24 |abruf=2025-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Porteck |url=https://www.heise.de/ratgeber/Digitales-Buch-E-Books-als-Alternative-zum-Papierbuch-eine-Entscheidungshilfe-6352194.html |titel=Digitales Buch: E-Books als Alternative zum Papierbuch - eine Entscheidungshilfe {{!}} heise online |werk=heise.de |datum=2022-02-11 |abruf=2025-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Bildinhalt sieht wegen des geringen Abstandes der bildgebenden Elemente zur Oberfläche aus jedem Blickwinkel gleich aus (Vorteil gegenüber [[Flüssigkristallanzeige|LCDs]]).&lt;br /&gt;
* Es gibt durch die statische Anzeige kein Flimmern (Vorteil gegenüber [[Röhrenbildschirm|Röhrenmonitoren]]).&lt;br /&gt;
* Es ist sehr dünn und leicht und bei entsprechendem Design auch biegsam.&lt;br /&gt;
* Es ist in allen Größen und Formen herzustellen – vom kleinen Display mit der aktuellen Wetteranzeige bis hin zur großen [[Anzeigetafel]] oder Plakatfläche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=2217615 |Titel=Display Week: Farbiger E-Paper-Monitor |Autor=Ulrike Kuhlmann |Datum=2014-06-07 |Abruf=2014-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Es benötigt sehr wenig Energie, um die Anzeige zu erzeugen und aufrechtzuerhalten, da nur zum Ändern des Bildinhaltes (Seitenwechsel) ein sehr geringer Stromfluss erforderlich ist.&lt;br /&gt;
* Es ist sowohl bei normalem Raumlicht als auch in hellem Sonnenschein lesbar, da die bildgebenden Elemente reflektiv sind. (Vorteil gegenüber allen selbstleuchtenden Displays, egal ob Röhrenmonitor, LC-Display, OLED-Display, Plasma-Display, Micro-LED-Display etc.)&lt;br /&gt;
* Gegenüber gedruckten Werken auf Papier (insbesondere mit sehr vielen Seiten) sind E-Book-Reader oft dünner und leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachteile gegenüber Druckmedien wie Papier sind:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Jürgen Bucher, Steffen Büffel, Jörg Wollscheid |url=https://www.ard-media.de/media-perspektiven/publikationsarchiv/2003/artikel/digitale-zeitungen-als-epaper-echt-online-oder-echt-print |titel=Digitale Zeitungen als ePaper: echt Online oder echt Print? – ARD Media |titelerg=Media Perspektive – Heft 9&amp;amp;#47;2003 |werk=ard-media.de |datum=2003-09 |seiten=434–444 |format=PDF; 852&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die eher glatte Oberfläche der Displayabdeckung kann Stör- und Streulicht reflektieren.&lt;br /&gt;
* Sowohl die Grauwertauflösung (derzeit nur 16 Graustufen) als auch der Kontrast sind noch gering, und weiße Flächen erreichen im besten Fall ein helles Hellgrau.&lt;br /&gt;
* Bei schlechten Lichtverhältnissen muss auf die oft eingebaute Displaybeleuchtung aus dem Rahmen zurückgegriffen werden. Diese leuchtet die Lesefläche oft ungleichmäßig aus.&lt;br /&gt;
* Die langen Schaltzeiten der ersten Generation elektronischen Papiers ließen nur eine statische Anzeige zu.&lt;br /&gt;
* Der Farbraum der farbigen Displays ist vergleichsweise eingeschränkt.&lt;br /&gt;
* Durch [[Energieeinsparung|Energiesparmechanismen]] der [[E-Book-Reader]] können auch [[Ghosting (E-Paper)|Ghosting-Effekte]] auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lexar Jumpdrive Secure II Plus.jpg|mini|hochkant|Lexar JumpDrive Secure II Plus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Motofone f3.jpg|mini|hochkant|Motorola Motofone F3 mit EPD]]&lt;br /&gt;
[[Datei:YotaPhone 2 (16291233816).jpg|alt=Yotaphone 2 mit zusätzlichem E Ink Display|mini|[[Yota (Unternehmen)|Yota]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;phone 2 mit zusätzlichem E-Ink Display]]&lt;br /&gt;
[[Datei:E-Ink-Preisschild.jpg|mini|Elektronisches [[Preisschild]] (Electronic Shelf Label) im Supermarkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ersten Feldversuch zur Auslieferung einer Zeitung hat die belgische Wirtschaftszeitung [[De Tijd (Belgien)|De Tijd]] von April bis Juni 2006 einen Test mit zweihundert Lesern durchgeführt. Das dabei verwendete Gerät war der [[iLiad]] von iRex.&amp;lt;ref&amp;gt;Nico Verplancke: {{Webarchiv |url=http://www.ebf-eu.org/documents/presentation_epaper_EBF_05102006%20-%20nico.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;The mobile digital newspaper. Lessons learned an reflections on the ‘book business’&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070820195759}}, IBBT, Präsentation der Ergebnisse des Feldversuchs (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Feldversuch mit elektronischem Papier als Werbefläche wurde Ende 2006 von [[Hitachi (Unternehmen)|Hitachi]] durchgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=279259 |Titel=Das Display der Zukunft im Feldversuch |Autor=Martin Kölling |Datum=2006-12-15 |Abruf=2014-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Nahverkehrszügen einer Tokioter Eisenbahnlinie wurden als Ersatz für gewöhnliche Werbeposter Displays auf Basis elektronischen Papiers von Bridgestone angebracht. Meinungsumfragen sollten anschließend über die Vermarktungsfähigkeit entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mittlerweile viele Geräte, in denen E-Paper-Displays eingesetzt werden:&lt;br /&gt;
* Von zahlreichen Herstellern werden [[E-Book-Reader|Lesegeräte]] für [[E-Book|elektronische Bücher]] hergestellt bzw. als OEM-Geräte mit eigener Firmware vertrieben. Dies ist im Augenblick der Haupteinsatz elektronischen Papiers.&lt;br /&gt;
* Als erstes [[Mobiltelefon]] hatte das von [[Motorola]] hergestellte Motofone F3 für die Anzeige elektronisches Papier eingebaut. Motorola bezeichnete dieses Display als „EPD“, es handelt sich um eine Segmentanzeige mit elektronischem Papier von E Ink. Der dabei im Vergleich zu anderen Anzeigeverfahren ungewohnte Effekt ist, dass die Anzeige bei Entfernen des Akkus aus dem Mobiltelefon erhalten bleibt. Ein Vorteil gegenüber anderen Telefondisplays ist, dass die Darstellung selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar bleibt.&lt;br /&gt;
* [[Lexar]] hat die USB-Sticks „JumpDrive Secure&amp;amp;nbsp;II&amp;amp;nbsp;Plus“, „Echo&amp;amp;nbsp;MX“ und „M10“ hergestellt, die den Füllstand ihres Speichers über ein Display mit elektronischem Papier anzeigen. Da der Anzeigeinhalt ohne Stromzufuhr erhalten bleibt, kommen diese Geräte ohne Batterie aus.&lt;br /&gt;
* [[Western Digital]] verkauft seit August 2009 externe Festplatten (Serien My&amp;amp;nbsp;Book Elite und My Book Studio), die an ihrer Vorderseite über ein sogenanntes E-label verfügen. Das E-label zeigt eine frei wählbare Textzeile (Inhalt der Festplatte), den verfügbaren freien Speicher und die Aktivierung der Laufwerksverschlüsselung an.&lt;br /&gt;
* Die Firma [[Seiko]] brachte 2005 mit dem Modell „Seiko Spectrum“ die erste Armbanduhr heraus, die mit einer E-Ink-Segmentanzeige ausgestattet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.engadget.com/2005-12-01-seiko-spectrum-first-watch-with-e-ink-technology.html engadget.com:] Engadget-Artikel zur Seiko Spectrum (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2010 erschien die erste E-Ink-Uhr mit Matrixdisplay. Das Display weist 80.000&amp;amp;nbsp;Pixel mit einer Auflösung von 300&amp;amp;nbsp;ppi auf. Jedes Pixel kann eine von vier Graustufenschattierungen anzeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://seiko.de/presse/2010/nachfolger-der-e-ink-uhr-seiko-praesentiert-die-weltweit-erste-epd-uhr-mit-aktivem-matrixsystem-61.html |titel=Nachfolger der E-Ink Uhr – Seiko präsentiert die weltweit erste EPD-Uhr mit Aktivem Matrixsystem |titelerg=Presseinformation |werk=Seiko.de |hrsg=[[Seiko]] |datum=2010-06-10 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121208093633/http://seiko.de/presse/2010/nachfolger-der-e-ink-uhr-seiko-praesentiert-die-weltweit-erste-epd-uhr-mit-aktivem-matrixsystem-61.html |archiv-datum=2012-12-08 |abruf=2025-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Anwendungen&lt;br /&gt;
* Das Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Esquire]]&amp;#039;&amp;#039; erschien am 8. September 2008 zum 75. Jahrestag als erstes Magazin mit einem Cover, das mit elektronischem Papier ausgestattet war. Die dabei benutzte E-Ink-Einlage war jedoch keine Matrixanzeige, sondern diente dazu, Schlagzeilen ein- und auszuschalten, zu invertieren und Textbereiche blinken zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=tBZIYeb4Cmc Demonstrationsvideo] youtube.com, wie das E-Ink-Cover der Esquire aussieht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Special Collector’s Edition“ wurde 100.000 Mal hergestellt.&lt;br /&gt;
* Manche Supermärkte nutzen E-Paper-Displays statt ausgedruckter Preisschilder zur Auszeichnung der Preise an den Regalen.&lt;br /&gt;
* Gelegentlich werden E-Paper-Displays auch für Türschilder, z.&amp;amp;nbsp;B. bei Konferenzräumen mit häufig wechselnder Nutzung, verwendet.&lt;br /&gt;
* Verkehrsbetriebe nutzen E-Paper-Displays für Fahrplanaushänge oder Abfahrtstafeln. Die Deutsche Bahn nutzt die Displays unter anderem für Öffnungszeiten der Reisezentren oder für Fahrplanabweichungen durch Bauarbeiten an den [[Dynamischer Schriftanzeiger|Dynamischen Schriftanzeigern]] der neuesten Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Organische Elektronik]]&lt;br /&gt;
* [[P-Ink]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Heise online |ID=276347 |Titel=Videofähiges E-Paper |Autor=Prachi Patel |Datum=2009-04-29 |Kommentar=übersetzt aus [[MIT Technology Review]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Book]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Display]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronisches Anzeigegerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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