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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Elektronendichte</id>
	<title>Elektronendichte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:33:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elektronendichte&amp;diff=486738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-24T13:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektronendichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt; n(\vec{r})&amp;lt;/math&amp;gt; bzw. &amp;lt;math&amp;gt; n_e(\vec{r})&amp;lt;/math&amp;gt; ist in der [[Physik]] eine [[Ladungsträgerdichte]], die die ortsabhängige [[Teilchenzahl|Anzahl]] der [[Elektron]]en pro Volumen angibt ([[Dichtefunktion]]). Mathematisch gesehen ist sie ein [[Skalarfeld]] des dreidimensionalen [[Ortsraum]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist eine [[Messgröße]] ([[Maßeinheit|Einheit]] &amp;lt;math&amp;gt;m^{-3}&amp;lt;/math&amp;gt;), die häufig bei der Beschreibung von [[Molekül]]en und [[Festkörper]]n eingesetzt wird ([[Dichtefunktionaltheorie (Quantenphysik)|Dichtefunktionaltheorie]]), um komplizierte hochdimensionale [[Wellenfunktion]]en bzw. quantenmechanische [[Zustandsvektor]]en zu vermeiden. Außerdem wird sie in der [[Plasmaphysik]], in der [[Röntgenstrukturanalyse]] (als [[Fourier-Transformation|Fourier-Transformierte]] des [[Strukturfaktor]]s) und in der [[Halbleiterphysik]] angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß muss das Integral der Elektronendichte, das sich über den gesamten Raumbereich &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt; erstreckt, gleich der Anzahl &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; an Elektronen sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; N_e = \int_{V} n_e(\vec{r})dV.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die typische Elektronendichte &amp;lt;math&amp;gt;n_\mathrm{e}&amp;lt;/math&amp;gt; für [[Leitungselektronen]] liegt in [[metall]]ischen Festkörpern bei &amp;lt;math&amp;gt;10^{28} \, \mathrm{m}^{-3}&amp;lt;/math&amp;gt;, in der F-Schicht der [[Ionosphäre]] bei nur &amp;lt;math&amp;gt;10^{12} \, \mathrm{m}^{-3}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwartungswert des Elektronendichte-Operators ==&lt;br /&gt;
Allgemein werden in der Quantenmechanik Messgrößen mit [[hermitescher Operator|hermiteschen Operatoren]] identifiziert, deren [[Eigenvektor]]en die Zustände repräsentieren, in denen das System einen scharfen [[Messwert]] bezüglich der Messgröße annimmt, und deren Eigenwerte den zugehörigen Messwerten selbst entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektronendichte wird als [[Erwartungswert]] des Elektronendichte-Operators identifiziert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;n(\vec{r}) := \langle \Psi|\hat{n}(\vec{r})|\Psi\rangle.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Operator muss folgende Eigenschaften erfüllen:&lt;br /&gt;
* Integrierbarkeit des Erwartungswertes (strenger: Integral über das gesamte Volumen muss der Teilchenzahl entsprechen)&lt;br /&gt;
* [[Positiv semidefinit|Positive Semidefinitheit]]: Erwartungswert muss überall größer gleich 0 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Identifikation der Elektronendichte als [[Randverteilung]] der Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte ([[Betragsquadrat]] der Wellenfunktion):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;n(\vec{r})=N \sum_{s_{1}} \dots \sum_{s_{N}} \int d\vec{r_2} \dots \int d\vec{r_N}|\Psi(\mathbf{r},s_{1},\mathbf{r}_{2},s_{2}, \dots,\mathbf{r}_{N},s_{N})|^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Worten: Man hält irgendein Elektron am Ort &amp;lt;math&amp;gt;\vec{r}&amp;lt;/math&amp;gt; fest und summiert über die Wahrscheinlichkeiten aller möglicher Anordnungen der anderen Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Darstellung des Erwartungswertes in der üblichen Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\begin{align}&lt;br /&gt;
n(\vec{r}) &amp;amp;= \langle \psi |\hat n(\vec{r})|\psi \rangle \\&lt;br /&gt;
&amp;amp;= \sum_{s_{1}} \dots \sum_{s_{N}} \int d\vec{r_1} \dots \int d\vec{r_N}\Psi(\mathbf{r}_1,s_{1},\mathbf{r}_{2},s_{2}, \dots,\mathbf{r}_{N},s_{N})^*\left(\sum_{i=1}^{N} \delta(\vec{r_i}-\vec{r})\right)\Psi(\mathbf{r}_1,s_{1},\mathbf{r}_{2},s_{2}, \dots,\mathbf{r}_{N},s_{N})&lt;br /&gt;
\end{align}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lässt sich der zugehörige Operator als folgender identifizieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\hat{n}(\vec{r}_1, \dots,\vec{r}_N,\vec{r})= \sum_{i=1}^{N} \delta(\vec{r_i}-\vec{r}) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und man erkennt, dass er kein Operator im eigentlichen Sinne ist, da er keine quadratintegrierbare Funktion in eine quadratintegrierbare Funktion überführt und darum nicht der Definition eines Operators im [[quadratintegrierbar|Raum der quadratintegrierbaren Funktionen]] genügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt somit keinen Teilchendichteoperator, aber es existiert ein lineares [[Funktional]] ([[Distribution (Mathematik)|Distribution]]), dessen [[Integralkern]] gemeinhin als der Teilchendichteoperator bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein im Sinn der durch die 2-Norm induzierten Topologie nicht stetiges lineares Funktional auf den lokal absolut Lebesgue-integrierbaren Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Speziellen sind die absolut Lebesgue-integrierbaren Funktionen von der Form &amp;lt;math&amp;gt;\phi=\overline{\psi_1}\psi_2&amp;lt;/math&amp;gt; für die gilt &amp;lt;math&amp;gt;\psi_1,\psi_2\in L^2(\mathbb{R}^n,\mathbb{C})&amp;lt;/math&amp;gt; und die mit &amp;lt;math&amp;gt;\delta(\vec{r}_i-\vec{r})&amp;lt;/math&amp;gt; eine Erweiterung der aus der [[Distribution (Mathematik)|Distributionentheorie]] bekannten Delta-Distributionen mit Hilfe von [[Delta-Folge|Delta Folgen]] auf &amp;lt;math&amp;gt;L^1_{loc}(\mathbb{R}^n,\mathbb{C})&amp;lt;/math&amp;gt; darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Hartree-Fock-Methode|Hartree-Fock-Näherung]] erhält man die Elektronendichte über die Summe der Orbitaldichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\hat{n}(\vec{r}) = \sum_{i=1}^{N} \phi_i(\vec{r})\overline \phi_i(\vec{r}).&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hydrogenlab.de 3D-Darstellung der Elektronendichte in Atomen]&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4151864-0|LCCN=sh85042206}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atomphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenmechanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festkörperphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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