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	<title>Elekt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MeAmME am 1. Juni 2024 um 10:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|electus}} „gewählt“) war die Bezeichnung für den gewählten Inhaber eines geistlichen oder weltlichen Amtes, bis er dieses Amt durch [[Ordination]] oder [[Krönung]] offiziell übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] war ein Elekt (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bischofselekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ein Inhaber eines Bischofsstuhls, der zwar zum [[Bischof]] gewählt worden war, aber nicht die eigentlich dafür notwendigen [[Weihesakrament|geistlichen Weihen]] empfangen hatte, so dass ihm für vorzunehmende [[Weihe (Religion)|Weihehandlungen]] [[Weihbischof|Weihbischöfe]] zugeordnet waren. Stand er einem [[Hochstift|Fürstbistum]] vor, so nannte man ihn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fürstelekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Elekten waren meist jüngere Söhne einflussreicher Adliger, die sich die Möglichkeit einer weltlichen Laufbahn offenhalten wollten. Einige von ihnen versuchten auch, die ihnen anvertrauten Bistümer in weltliche Herrschaften umzuwandeln, was ihnen jedoch meist nicht gelang. So erhoben sich die Bürger des [[Bistum Lüttich|Bistums Lüttich]] Anfang des 15. Jahrhunderts gegen ihren Elekten [[Johann III. (Bayern)|Johann von Bayern]], als dieser ein weltliches Fürstentum daraus machen wollte, und konnten nur mit Hilfe der benachbarten Herzogtümer [[Burgund]] und [[Straubing-Holland]] besiegt werden; Johann ließ seinen Plan daraufhin fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewählte, aber noch nicht gekrönte [[Papst|Päpste]] nannte man &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papstelekten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In Ermangelung einer höheren Instanz, die die Wahl bestätigen konnte, wurde dabei nicht zwischen Wahl &amp;#039;&amp;#039;(electio)&amp;#039;&amp;#039; und Bestätigung &amp;#039;&amp;#039;(confirmatio)&amp;#039;&amp;#039; unterschieden. Im [[Papstwahldekret]] [[Nikolaus II. (Papst)|Nikolaus’&amp;amp;nbsp;II.]] von 1059 wurde festgelegt, dass bereits die Wahl die Macht verlieh, zu herrschen und Verfügungen zu treffen &amp;#039;&amp;#039;(auctoritas regendi et disponendi)&amp;#039;&amp;#039;. Der Papstelekt musste sich verschiedenen Zeremonien unterwerfen, darunter die Annahme eines neuen Namens, die [[Immantation]], [[Proklamation]], [[Laudes Regiae|Laudes]] und schließlich Thronsetzung und [[Krönung]], denen vor allem bei [[schisma]]tischen Wahlen eine besondere Bedeutung zukam. Zwischen Wahl und Krönung führte auch der Papstelekt (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hadrian V.]], der sogar weder zum Priester noch zum Bischof geweiht war) den päpstlichen Titel „Gewählter Diener der Diener Gottes“ &amp;#039;&amp;#039;(electus [[servus servorum Dei]])&amp;#039;&amp;#039;. Aber die Namenseite der [[Bulle (Siegel)|Bulle]] der Elektenurkunden war blank, auf der Rückseite waren die Köpfe der Apostel Petrus und Paulus geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Carl Gerold Fürst]] |Titel=„Statim ordinetur episcopus“ oder Die Papsturkunden „sub bulla dimidia“. Innocenz III. und der Beginn der päpstlichen Gewalt |Sammelwerk=Festschrift [[Willibald M. Plöchl]] |Ort=Innsbruck |Jahr=1977 |Seiten=45–65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er konnte zwar Untergebene ein- und absetzen oder bestrafen und die volle päpstliche Amtsgewalt ausüben, durfte aber keine Weihehandlungen vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erwählter Bischof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Robert L. Benson]] |Titel=The Bishop Elect. A Study in Medieval Ecclesiastical Office |Verlag=Princeton University Press |Ort=Princeton |Jahr=1968}} &lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Peter Johanek]] |Titel=Vescovo, clero e laici in Germania prima della Riforma |Herausgeber=Peter Johanek, Paolo Prodi |Sammelwerk=Strutture ecclesiastiche in Italia e in Germania prima della Riforma |Verlag=Il Mulino |Ort=Bologna |Jahr=1984 |ISBN=88-15-00616-8 |Seiten=87–134 |Reihe=Annali dell’Istituto storico italiano-germanico di Trento |Band=Band 16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchliches Amt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeAmME</name></author>
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