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	<title>Elea - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T16:57:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Einzelnachweise */ kat</title>
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		<updated>2026-01-22T20:52:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die antike Stadt. Weitere Bedeutungen siehe [[Elea (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Velia Excavation and Tower.jpg|mini|Teile der Ausgrabungsstätte. Der mittelalterliche Turm (Festungsanlage des 15. Jahrhunderts) von Elea wurde aus den Überresten des griechischen Tempels erbaut.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elea&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Ἐλέα}} {{F.Sg.}}, {{laS|Velia}}) war eine [[Antikes Griechenland|antike griechische]] Hafenstadt in der Region [[Kampanien]] im Süden [[Italien]]s. Heute liegt das Ausgrabungsgelände aufgrund von [[Verlandung]] knapp einen Kilometer vom Meer entfernt und gehört zum modernen Küstenort [[Ascea]]. Die Stadt ist bekannt als Heimat der Philosophenschule der [[Eleaten]], zu deren bekannteren Vertretern [[Parmenides]] und [[Zenon von Elea]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elea Stater Av.JPG|mini|[[Stater]] aus Elea, Athene mit Sphinx auf Helm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elea Stater Rv.JPG|mini|Rückseite des Staters, Löwe]]&lt;br /&gt;
Um 540 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde die Stadt, zunächst {{grcS|Ὑέλη|Hyele}} {{F.Sg.}}, von [[Phokaia|phokäischen]] Griechen gegründet. Diese waren vor der [[Perserreich|persischen]] Invasion geflohen und hatten zunächst die Stadt Alalia (heute [[Aléria]]) auf [[Korsika]] gegründet, waren dann aber in der [[Schlacht von Alalia]] durch die [[Etrusker]] und [[Karthago|Karthager]] vertrieben worden. Elea gehörte somit zur [[Magna Graecia]], den [[Griechische Kolonisation|griechischen Kolonien]] Süditaliens. Die Stadt entwickelte sich zunächst rasch zu einer vergleichsweise einflussreichen Handelsstadt, die im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. als Mitglied des [[Italiotischer Bund|Bundes der Italioten]] am Krieg gegen [[Dionysios&amp;amp;nbsp;I. von Syrakus]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Punischer Krieg|Ersten Punischen Krieg]] war Elea ein enger Verbündeter Roms und avancierte im [[Zweiter Punischer Krieg|Zweiten Punischen Krieg]] zeitweise zu einem wichtigen Militärstützpunkt. 89/88 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Elea unter der neuen Namensform Velia zum [[Municipium]] erhoben und mit dem [[Römisches Bürgerrecht|Bürgerrecht]] versehen. Im Küstenumland von Velia unterhielten einflussreiche römische Bürger, wie etwa [[Marcus Tullius Cicero]] und [[Marcus Porcius Cato der Jüngere|der jüngere Cato]], gut ausgestattete Wohnsitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verlagerung der Handelsströme und Verlandung des Hafens verarmte die Stadt und wurde schließlich etwa im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vollständig aufgegeben. Heute sind die Ruinen der Stadt ein Teil des [[Cilento]]-Nationalparks, der zum [[UNESCO-Welterbe]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münzprägung ==&lt;br /&gt;
Die Prägung eigener Münzen setzte bereits vor 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ein. Die frühen Münzen sind unbeschriftet. Die Vorderseiten der Münzen zeigen häufig die Göttin [[Athene]] mit [[Attischer Helm|attischem Helm]], die Rückseiten oft die Eule nach attischem Vorbild oder einen Löwen. Geprägt wurden zunächst nur Silbermünzen, später (ab ca. 350–300 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) auch Bronzemünzen als Kleingeld.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva und [[Wolfgang Szaivert]], David R. Sear: &amp;#039;&amp;#039;Griechischer Münzkatalog&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039;. Battenberg, München 1980, ISBN 3-87045-182-3, S.&amp;amp;nbsp;127–129&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologischer Park ==&lt;br /&gt;
Die ältesten noch sichtbaren Teile der Stadtanlage (4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.) sind im Süden die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Porta Marina sud}}&amp;#039;&amp;#039; zum ehemaligen Hafen, die &amp;#039;&amp;#039;Stadtmauer&amp;#039;&amp;#039; und nördlich davon die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Porta Rosa}}&amp;#039;&amp;#039;, jeweils aus [[Sandstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;blöcken bestehend. Im „Südviertel“ verläuft geradlinig die gepflasterte &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|it|Via di Porta Marina}}) und trennt griechische Wohnhäuser im Nordwesten von [[Augustus|augusteischen]] Gebäuden im Südosten. Die Hauptstraße zieht hinter diesem [[Gebäudekomplex]] nach Norden als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Via di Porta Rosa}}&amp;#039;&amp;#039; bis zu eben diesem Tor weiter, vorbei an den westlich gelegenen Resten von [[Thermen]] aus dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. und einem [[Hellenismus|hellenistischen]] Brunnen (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Pozzo Sacro}}&amp;#039;&amp;#039;). Ein [[Asklepios]]-Heiligtum aus hellenistischer Zeit liegt östlich der Straße, gegenüber dem [[Akropolis]]-Hügel. In dessen Hang wurde um 300 v.&amp;amp;nbsp;Chr. das Theater eingebaut, das bis weit in die [[Römisches Reich|römische]] Zeit genutzt und dabei in der ersten Hälfte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. sowie in der zweiten Hälfte des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Steskal]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://austriaca.at/0xc1aa5576_0x0003750d.pdf Das Theater von Velia – Bericht über die Ausgrabungen 2001]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;71, 2002, 265–284 (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Akropolis sind die [[Fundament]]e eines großen, vermutlich [[Ionische Ordnung|ionischen]] [[Athene]]-Tempels zu sehen, der in die Zeit des frühen [[Hellenismus]] datiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Hellenistische Heiligtümer in Kampanien. Sakralarchitektur im Grenzgebiet zwischen Großgriechenland und Rom&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Rom: Sonderschriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 26). Harrassowitz, Wiesbaden 2023, ISBN 978-3-447-11940-5, S. 71–76.&amp;lt;/ref&amp;gt; In direkter Nachbarschaft dazu befindet sich ein weiterer, noch einmal etwas älterer Tempel, der aus der Gründungsphase der Stadt um 540/530 v.&amp;amp;nbsp;Chr. stammt. In hellenistischer Zeit wurde das gesamte Tempelareal durch die Anlage einer Säulenhalle ([[Stoa (Architektur)|Stoa]]) um den Athene-Tempel deutlich umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://antikewelt.de/2022/02/01/waffenfunde-im-aeltesten-tempel-von-velia/ &amp;#039;&amp;#039;Waffenfunde im ältesten Tempel von Velia&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: Website der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Antike Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2022, abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Akropolis befinden sich auch die [[mittelalter]]lichen Bauwerke von Velia: Der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Torre di Sanseverino}}&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Normannische Eroberung Süditaliens|normannisch]]-[[Königreich Neapel|angiovinischer]] [[Festung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;turm, die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Capella Palatina}}&amp;#039;&amp;#039; aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie ein Stück darunter die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Chiesa Santa Maria di Porto Salvo}}&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Velia porta marina.jpg|Porta Marina sud&lt;br /&gt;
Greek street - III century BC - Porta Rosa - Velia - Italy.JPG|Straße aus dem 4./3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
CilVelia05.jpg|Heiliger Brunnen&lt;br /&gt;
Elea-velia-asklepiosheiligtum.JPG|Asklepios-Heiligtum&lt;br /&gt;
Velia 0977.jpg|{{lang|it|Porta Rosa}}&lt;br /&gt;
Elea-velia-akropolis-tempel.JPG|Akropolis-Tempel&lt;br /&gt;
Velia Teatro P1170100.JPG|Theater, Normannenturm und {{lang|it|Capella Palatina}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überblicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Emanuele Greco]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Italien. Archäologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg im Breisgau 1991, ISBN 3-451-22396-1, S.&amp;amp;nbsp;351–353.&lt;br /&gt;
* Andreas Haller: &amp;#039;&amp;#039;Cilento&amp;#039;&amp;#039;. Michael Müller Verlag, Erlangen 2009, ISBN 978-3-89953-500-6, S.&amp;amp;nbsp;133–139.&lt;br /&gt;
* {{KlP|5|1157|1158|Velia 1|Gerhard Radke}}&lt;br /&gt;
* Gerd Sachs: &amp;#039;&amp;#039;Phokaia und seine Kolonien im Westen. Handelswege in der Antike&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Antiquitates&amp;#039;&amp;#039;. Band 63). Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2014, ISBN 978-3-8300-7855-5, S.&amp;amp;nbsp;136–169.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Detailstudien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Verena Gassner]]: &amp;#039;&amp;#039;Materielle Kultur und kulturelle Identität in Elea in spätarchaisch-frühklassischer Zeit. Untersuchungen zur Gefäß- und Baukeramik aus der Unterstadt (Grabungen 1987–1994)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Velia-Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2; = &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8; = &amp;#039;&amp;#039;Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 313). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3173-9 ([https://verlag.oeaw.ac.at/produkt/materielle-kultur-und-kulturelle-identitaet-in-elea-in-spaetarchaisch-fruehklassischer-zeit/600946 Open Access]).&lt;br /&gt;
* Verena Gassner, [[Friedrich Krinzinger]], [[Alexander Sokolicek]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|1971–2021: 50 anni di ricerche Austriache a Velia}} / 1971–2021: 50 Jahre Österreichische Forschungen in Velia&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Atti del Convegno, Roma 16–18&amp;amp;nbsp;settembre 2021, organizzato dall’Istituto Storico Austriaco e dal Forum Austriaco di cultura, insieme con l’Istituto d’Archeologia Classica, Università di Vienna}} / Akten des Kongresses, Rom 16.–18.&amp;amp;nbsp;September 2021, organisiert vom Österreichischen Historischen Institut und dem Österreichischen Kulturforum gemeinsam mit dem Institut für Klassische Archäologie, Universität Wien&amp;#039;&amp;#039;. Phoibos Verlag, Wien 2023, ISBN 978-3-85161-285-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Velia (town)}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Elea - Velia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cilento-nationalpark.de/frivel/a_velia.html www.cilento-nationalpark.de – Die Geschichte von Elea]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=40.159328 |EW=15.154352 |type=city |region=IT-SA |dim=20000 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Italien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4235410-9|LCCN=sh95003310|VIAF=31144647647439525786|REMARK=Auch {{GND|4711627-4}} für „Ascea-Scavi di Velia“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ionische Stadtgründung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Kampanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ascea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:540er v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magna Graecia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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