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	<title>Eldor Borck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:28:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eldor_Borck&amp;diff=1232534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Politik */ Punkt vor und nach Ref-Tag korrigiert, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-06-06T20:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Punkt vor und nach Ref-Tag korrigiert, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eldor Karl Romanus Borck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1888]] in [[Stettin]]; † [[14. April]] [[1951]] in [[Kellinghusen]], [[Schleswig-Holstein]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;StA&amp;quot;&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Kellinghusen Nr. 49/1951.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Offizier]], [[Polizeibeamter]] und [[Politiker]] ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], [[Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei|DKP-DRP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Eldor Borck wurde als Sohn eines Kaufmanns geboren. Nach dem Abitur am Königlichen Marienstifts- und Stadtgymnasium Stettin diente er in der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]]. Er trat am 1. Mai 1906 als Fahnenjunker in das [[Fußartillerie-Regiment „von Hindersin“ (1. Pommersches) Nr. 2|Fußartillerie-Regiment Nr. 2]] ein, wurde dort Offizier und wechselte später zum [[2. Westpreußisches Fußartillerie-Regiment Nr. 17|Fußartillerie-Regiment Nr. 17]]. Daneben kommandierte er zeitweise eine militärisch-technische Akademie. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in der zweiten Hälfte des Krieges als Generalstabsoffizier. Am 19. Juli 1919 wechselte er in den Dienst der Sicherheitspolizei und leitete deren Aufbau in [[Ostpreußen]]. 1921 wurde er Major der Schutzpolizei in [[Berlin]]. Er gründete die Vereinigung der Polizeioffiziere Preußens und war zeitweilig deren Vorsitzender. Am 1. April 1923 schied er auf eigenen Antrag hin als Pensionär aus dem Polizeidienst aus, um sein bereits während der Dienstzeit begonnenes Studium der Staatswissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] fortzuführen, das er jedoch nach drei Semestern abbrach. Ende 1924 trat Borck in die Privatindustrie über und war in den folgenden Jahren als Geschäftsführer und Mitinhaber der Maschinenvertriebsgesellschaft Borck GmbH &amp;amp; Co. tätig. Außerdem gehörte er dem Beirat des &amp;#039;&amp;#039;Nationalclubs Berlin&amp;#039;&amp;#039; an. Vom 24. Februar bis zum 1. November 1933 fungierte er als Polizeipräsident in Stettin. Obwohl er im Anschluss in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden war, verblieb er im Geschäftsbereich des Stettiner Regierungspräsidenten. Von 1938 bis 1945 war er Offizier beim [[Oberkommando der Wehrmacht]], zuletzt als Oberst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] war Borck Mitglied der DNVP und stellvertretender Landesführer des [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] in [[Provinz Pommern|Pommern]]. Von 1924 bis 1933 gehörte er dem [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] an und war dort 1933 stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer der DNVP-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1945 beteiligte er sich an der Gründung der [[Deutsche Konservative Partei (1945–1946)|Deutschen Konservativen Partei]] in Schleswig-Holstein und wurde Anfang 1946 deren dortiger Landesvorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Schmollinger, &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei]]&amp;#039;&amp;#039;, in: Stöss, &amp;#039;&amp;#039;Parteienhandbuch&amp;#039;&amp;#039;, [[Westdeutscher Verlag]], Opladen 1986, ISBN 3-531-11838-2, S. 983.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Fusion der DKP mit der [[Deutsche Aufbaupartei|Deutschen Aufbaupartei]] zur DKP-DRP war er gemeinsam mit [[Otto Schmidt-Hannover]] von Seiten der DKP für die Zonenleitung der Partei vorgesehen. Dies wurde jedoch von der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Schmollinger, &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei&amp;#039;&amp;#039;, in: Stöss, &amp;#039;&amp;#039;Parteienhandbuch&amp;#039;&amp;#039;, [[Westdeutscher Verlag]], Opladen 1986, ISBN 3-531-11838-2, S. 1018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch ohne Amt auf Zonenebene bemühte er sich bei [[Alfred Hugenberg]] um finanzielle Unterstützung für die DKP&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Borcks an Hugenberg vom 3. Mai 1946, Kopie im Nachlass Borcks im Bundesarchiv vorhanden.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zu der dieser sich jedoch nicht in der Lage sah, da seine Konten von der Militärregierung gesperrt worden seien&amp;lt;ref&amp;gt;Antwort Hugenbergs an Borck vom 16. Mai 1946, Original im Nachlass Borcks im Bundesarchiv vorhanden.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Verhandlungen der DKP-DRP mit der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]] und der hessischen [[Nationaldemokratische Partei (Hessen, 1945–1950)|Nationaldemokratischen Partei]] am 1. Juli 1949 über einen gemeinsamen Wahlantritt zur [[Bundestagswahl 1949]] nahm Borck für seine Partei gemeinsam mit [[Wilhelm Jaeger (Politiker)|Wilhelm Jaeger]], [[Leonhard Schlüter]], [[Ludwig Schwecht]], [[Lothar Steuer]] und [[Adolf von Thadden]] teil. Obwohl die Pläne recht weit gediehen waren, scheiterten sie schlussendlich. Grund war die Erklärung der britischen Militärregierung, eine Fusionspartei werde keine Lizenz erhalten und könne somit nicht zur Wahl antreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst W. Schmollinger, &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei&amp;#039;&amp;#039;, in: Stöss, &amp;#039;&amp;#039;Parteienhandbuch&amp;#039;&amp;#039;, [[Westdeutscher Verlag]], Opladen 1986, ISBN 3-531-11838-2, S. 1002 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die DKP-DRP bis dahin in noch keinem Bundesland eine Landeslizenz erhalten hatte, verhandelte er daraufhin in Schleswig-Holstein, wo die DKP bei den Landtagswahlen 1947 immerhin 3,1 % der Stimmen erhalten hatte, mit der Deutschen Partei über die Überlassung von Listenplätzen und Direktkandidaturen. Die Verhandlungen scheiterten aber daran, dass der DP-Landesvorsitzende [[Hans Ewers]], ehemaliger DKP-Kreisvorsitzender in Lübeck, von der DKP verlangt hatte, Borck dürfe auf keinen Fall kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;So Borck am 22. Juli 1949 in einem Brief an Lothar Steuer, Kopie im Nachlass Borcks im Bundesarchiv vorhanden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich erhielt die DKP-DRP doch noch Landeslizenzen für die Bundestagswahl und Borck kandidierte für seine Partei in Schleswig-Holstein, ohne jedoch ein Mandat zu erringen. Als sich Anfang 1950 Teile der DKP-DRP, besonders der niedersächsische Landesverband, mit der Nationaldemokratischen Partei zur [[Deutsche Reichspartei (1950)|Deutschen Reichspartei]] vereinigten, gehörte Borck zu der Minderheit, die die bisherige Partei unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Nationale Rechte&amp;#039;&amp;#039; aufrechterhielt. In Schleswig-Holstein nannte sich die NR weiterhin &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konservative Partei&amp;#039;&amp;#039; und beteiligte sich 1950 am „Deutschen Wahlblock“ aus [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]], DP und &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinischer Bauern- und Landvolkpartei&amp;#039;&amp;#039;, ohne jedoch einen aussichtsreichen Listenplatz zu erhalten. Kurz vor Vollendung seines 63. Lebensjahres starb Borck unerwartet an einem [[Herzinfarkt]] in seinem Wohnort [[Kellinghusen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;StA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 311.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist&amp;#039;s?]]&amp;#039;&amp;#039; 9. Ausgabe, Leipzig 1928, S. 170/171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|133291316}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/488ecd9c-3d22-41d9-b463-8974e9a3bc53/ Nachlass Bundesarchiv N 1083]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133291316|VIAF=1197929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borck, Eldor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-DRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borck, Eldor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Borck, Eldor Karl Romanus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Polizeibeamter und Politiker (DNVP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kellinghusen]], [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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