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	<title>Elchwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mef.ellingen: /* Geschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elchwald.jpg|Elchwald, Moor bei [[Pritschaly (Kaliningrad)|Pait]]|miniatur]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elchwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Naturschutz]]gebiet in [[Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 12. September 1937 wurde ein 46.550 ha großes Waldgebiet östlich und südöstlich vom [[Kurisches Haff|Kurischen Haff]] als &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Elchwald&amp;#039;&amp;#039; zum Reichsnaturschutzgebiet erklärt. Der Name ging auf die neue Forstinspektion über, die am 1. April 1938 aus den [[Forstamt|Forstämtern]] Ibenhorst und Tawellningken im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] und Pfeil, Klein Naujock, Neu-Sternberg, Alt-Sternberg, Gertlauken und Drusken im [[Regierungsbezirk Königsberg]] gebildet wurde. 1939 kamen die [[Oberförster]]bezirke [[Rybatschi|Rossitten]] und [[Schwarzort]] und 1941 noch Leipen und Papuschienen im [[Kreis Wehlau]] hinzu. Damit gehörte die ganze [[Kurische Nehrung]] zum Elchwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot;&amp;gt;H. Kramer, S. 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1941 wurde der Elchwald aus der Forstverwaltung der Provinz herausgenommen und dem Reichsforst- und Reichsjagdamt unterstellt. Mit 75.000 ha Staatsforstbesitz und über 25.000 ha [[Pachtvertrag (Deutschland)|angepachteter]] Schutzjagden war er ein größtenteils zusammenhängendes [[Jagd]]gebiet von über 100.000 ha. Dass die elf Forstämter zum Staatsjagdgebiet und einheitlich geleiteten Oberforstamt zusammengelegt wurden, war der Jagd und Hege des [[Elch]]s geschuldet. Nach der Internationalen Jagdausstellung in Leipzig (1930) hatte die [[Waidmann|waidmännische]] Öffentlichkeit die Schönheit und den Artenreichtum der Landschaft entdeckt. Man beschloss, den sogenannten Baumwald sowie Ibenhorst und Tawellningken dem [[Reichsjägermeister]] vorzubehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet des Elchwalds jagten außer [[Hermann Göring]] auch [[Otto Braun]], [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]], [[Paul von Hindenburg]], [[Carl Gustaf Emil Mannerheim]], [[Miklós Horthy]], [[Boris III. (Bulgarien)|Boris von Bulgarien]], [[Günther von Kluge]], [[Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser]] und andere Persönlichkeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teile ==&lt;br /&gt;
Der Elchwald umfasste vier sehr verschiedene Landschaftsgebiete: Im Süden waren reiche [[Grundmoräne]]nböden mit den &amp;#039;&amp;#039;[[Lehm]]revieren&amp;#039;&amp;#039; des »Großen Baumwaldes«. Nördlich von ihnen, am Ostufer des Kurischen Haffs, lagen der Westteil des &amp;#039;&amp;#039;Großen Moorbruchs&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Erlenbruchwaldreviere&amp;#039;&amp;#039; des [[Memel|Memeldeltas]]. Zwischen Haff und [[Ostsee]] lag die „deutsche Wüste“, die &amp;#039;&amp;#039;Kurische Nehrung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Kramer (Forstmann)|Hans Kramer]], der legendäre [[Oberförster]] des Elchwaldes, schrieb über sein [[Jagdbezirk|Revier]]:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Elchwald vereinte Landschaften von außerordentlicher Vielfalt und Gegensätzlichkeit. Parkartige Wälder mit fast allen deutschen Baumarten, Bruchwälder, Kiefernbestände auf Dünen, lichte Birkenwaldungen und düstere Fichtenreinbestände, riesige unbewaldete Hochmoore von melancholischer Herbheit, die majestätischen Wanderdünen der Kurischen Nehrung und ihre durch ein großartiges Aufforstungswerk festgelegten Geschwister, die Vielzahl großer und kleiner Wasserläufe in ihrer sanften Lieblichkeit und in ihrer wilden Kraft, wenn sie Hochwasser führten, das Haff und seine Ufer mit den oft fast undurchdringlichen Schilfbreiten – wahrlich ein Gebiet von einmaliger Schönheit und ungezähmter Urwüchsigkeit.&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans Kramer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Kramer (Forstmann)|Hans Kramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Elchwald. Land, Leute, Jagd.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Jagd- und Kulturverlag, Sulzberg im Allgäu 1990, ISBN 3-925456-00-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/museum/ostpreussen/landschaft.html Diorama Elchwald im Ostpreußischen Landesmuseum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=55.274344|EW=20.970886|type=landmark|dim=50000|region=RU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oblast Kaliningrad)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moorgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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